Bussnang

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bussnang (Begriffsklärung) aufgeführt.
Bussnang
Wappen von Bussnang
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfeldenw
BFS-Nr.: 4921i1f3f4
Postleitzahl: 9565
Koordinaten: 723842 / 26884247.5586079.08416445Koordinaten: 47° 33′ 31″ N, 9° 5′ 3″ O; CH1903: 723842 / 268842
Höhe: 445 m ü. M.
Fläche: 18,91 km²
Einwohner: 2196 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 116 Einw. pro km²
Website: www.bussnang.ch
Bussnang

Bussnang

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Bussnang (lokal Busslig genannt) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Bussnang liegt am Südufer der Thur gegenüber der Stadt Weinfelden. Zu Bussnang gehören die Dörfer und Weiler Friltschen, Lanterswil, Mettlen TG, Neuberg, Niederhof, Oberbussnang, Oberoppikon, Oppikon, Puppikon, Reuti, Rothenhausen, Schmidshof, Stehrenberg, Unteroppikon, Weingarten sowie Wertbühl.

Bussnang grenzt im Nordwesten an Amlikon-Bissegg, im Norden an Weinfelden, im Nordosten an Bürglen, im Südosten an Schönholzerswilen, im Süden an Wuppenau, im Südosten an Braunau und im Osten an Affeltrangen.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1990 1810
2007 2034

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Industrie[Bearbeiten]

Der Eisenbahnhersteller Stadler Rail ist in Bussnang beheimatet.

Im Ortsteil Mettlen werden die "Bamix"-Stabmixer produziert.

Verkehr[Bearbeiten]

Bussnang liegt an der Bahnlinie Weinfelden - Wil SG

Kultur und Veranstaltungen[Bearbeiten]

In Lanterswil findet einmal im Jahr ein Einachserrennen statt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Nennung von Bussnang datiert vermutlich aus dem Jahre 822 als Pussinwanc.

Im Jahre 1978 wurden nach dem Thurhochwasser oberhalb des Ganggelistegs, einer schmalen, 1882 erbauten Hängebrücke nach Bussnang, die Überreste einer römischen Holzbrücke gefunden, die seit dem Jahre 124 nach Christus die Thur überquerte.

Im frühen Mittelalter war die grösste Grundbesitzerin in Bussnang das Kloster St. Gallen. Im späten Mittelalter erhielten die Freiherren von Bussnang die Rechte über die Gegend. Diese mussten ihren Besitz nach den Appenzellerkriegen jedoch verkaufen, wodurch die Rechte im Jahre 1442 an Weinfelden übergingen.

Die heutige politische Gemeinde Bussnang entstand am 1. Januar 1996 durch Zusammenlegung der früheren Munizipalgemeinde Bussnang mit deren ehemaligen Ortsgemeinden Friltschen, Lanterswil, Mettlen, Oberbussnang, Oppikon, Reuti und Rothenhausen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Nebeneinander stehen im Ortszentrum die alte Evangelische Kirche Bussnang (15. Jh., früher als paritätische Kirche gemeinsam benutzt) und die katholische St. Josefskirche, ein bemerkenswerter Rundbau von 1935.

Das für die Gemeinde bedeutendste Baudenkmal ist die 1882 erbaute und 2011 renovierte Fussgänger-Hängebrücke über die Thur, die wegen ihrer Schwankungen "Ganggelisteg" genannt wird. Ortsbildprägend ist auch die ca. 300 Meter lange Eisenbahnbrücke südlich des Ortskerns. (Beide sind schon auf der Startseite der Website zu sehen!)

Nachdem in der Gemeinde bis in die 1930er Jahre die letzten Weinberge verschwunden sind, entsteht seit 2012 unterhalb der kath. Kirche ein neuer Weinberg, in der Grösse von ca. 600 Reben. Ein dafür gegründeter Weinbauverein pflegt den Weinberg auf der Nikolauswiese, die nach dem 2. Patron der Kirche, dem Heiligen Nikolaus von Myra, benannte wurde.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bussnang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)