Chinedu Ede

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Chinedu Ede

Chinedu Ede, 2007

Spielerinformationen
Geburtstag 5. Februar 1987
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1993–1998
1998
1998–2005
Berliner AK 07
Reinickendorfer Füchse
Hertha BSC
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2005–2008
2006–2008
2008–2009
2010–2012
2012–
2014
Hertha BSC II
Hertha BSC
MSV Duisburg
1. FC Union Berlin
1. FSV Mainz 05
1. FC Kaiserslautern (Leihe)
55 (13)
19 0(1)
24 0(1)
80 (10)
9 0(1)
5 0(0)
Nationalmannschaft2
2003–2004
2004–2005
2005–2006
2006–2007
2007–2008
Deutschland U-17
Deutschland U-18
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland U-21
10 (0)
4 (2)
10 (5)
3 (0)
4 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2013/14
2 Stand: 10. April 2013

Chinedu Ede (* 5. Februar 1987 in Berlin) ist ein deutscher Fußballspieler, der beim 1. FSV Mainz 05 unter Vertrag steht.

Herkunft[Bearbeiten]

Ede wuchs im Berliner Stadtbezirk Wedding als Sohn eines nigerianischen Vaters und einer deutschen Mutter auf.[1] Sein Vater kam mit zehn Jahren nach Deutschland und ist Diplomingenieur; seine Mutter ist Lehrerin.

Karriere[Bearbeiten]

Der Stürmer begann 1993 beim Berliner AK 07 mit dem Fußballspielen und ging dann 1998 zu den Reinickendorfer Füchsen. Laut eigener Aussage wechselte er 1998 in die Jugendabteilung von Hertha BSC.[2] In der Saison 2006/07 kam er in den Profi-Kader von Hertha. Sein Pflichtspieldebüt gab Ede am 16. Juli 2006 im UI-Cup gegen den FK Moskau, als er in der 84. Minute eingewechselt wurde.

Am 18. November 2006 spielte er im Spiel gegen Borussia Dortmund zum ersten Mal in der Bundesliga für Hertha BSC und trug gleich eine Torvorlage bei. Am 14. April 2007 folgte gegen den VfL Bochum schließlich Edes erstes Bundesliga-Tor. Insgesamt spielte er in diesem Jahr 15-mal für die 1. und zusätzlich auch noch für die 2. Mannschaft. In der Saison 2007/08 wechselte er dann fest in den Bundesligakader, kam allerdings nur noch zu vier Kurzeinsätzen. Nach der Saison wechselte Ede zum Absteiger MSV Duisburg in die 2. Bundesliga, bei dem er einen Dreijahresvertrag unterschrieb.

Im Januar 2010 wechselte Ede zum 1. FC Union Berlin.[3] Am ersten Spieltag der Saison 2010/11 erzielte er beim 2:2-Unentschieden gegen Alemannia Aachen sein erstes Tor für die Unioner.[4]

Zur Saison 2012/13 wechselte Ede zum Bundesligisten 1. FSV Mainz 05, bei dem er einen bis zum 30. Juni 2016 befristeten Vertrag unterschrieb.[5] In der Winterpause der Saison 2013/14 wechselte er bis zum Saisonende auf Leihbasis in die 2. Bundesliga zum 1. FC Kaiserslautern.[6]

Privat[Bearbeiten]

Chinedu Ede besuchte das Lessing-Gymnasium in Berlin-Wedding bis zur zehnten Klasse und wechselte im Sommer 2004 auf die Poelchau-Gesamtschule, eine von vier Eliteschulen des Sports in Berlin.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLucas Vogelsang: Chinedu Ede: Sinfonie der Großstadt. In: Der Tagesspiegel. 26. Februar 2010, abgerufen am 15. April 2013.
  2. Renè Miller: Hertha besiegt das Grauen. In: Berliner Kurier. 19. November 2006, abgerufen am 15. April 2013 (Andere Quellen sagen aus, dass Ede erst 1999 zu Hertha wechselte.).
  3. 1. FC Union Berlin bindet Chinedu Ede langfristig. 1. FC Union Berlin, 26. August 2011, abgerufen am 27. November 2011.
  4. Ede rettet Union den Punkt, kicker.de
  5. Chinedu Ede wird ein Nullfünfer, Mitteilung auf der Homepage des 1. FSV Mainz 05 vom 23. Juli 2012 (abgerufen am 23. Juli 2012).
  6. FCK verpflichtet Chinedu Ede