Füchse Berlin Reinickendorf

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Füchse Berlin Reinickendorf
Vereinswappen der Füchse Berlin Reinickendorf
Name Füchse Berlin Reinickendorf e.V.
Berliner Turn- und Sportverein von 1891
Vereinsfarben Grün-Weiß
Gegründet 28. Januar 1891
Gründungsort Berlin-Reinickendorf
Vereinssitz Kopenhagener Str. 33
13407 Berlin
Mitglieder 2769 (Januar 2013)
Abteilungen Basketball, Laufgruppe, Handball,
Gymnastik, Schwimmen, Tennis,
Bowling, Modern Dance, Tischtennis
Volleyball, Hockey, Leichtathletik,
Boxen, Cricket, Herzsportgruppe,
Fußball, Turnen, Nordic Walking,
Ultimate Frisbee
Vorsitzender Frank Steffel
Homepage www.fuechse-berlin-reinickendorf.de

Füchse Berlin Reinickendorf e. V. Berliner Turn- und Sportverein von 1891 ist ein 1891 gegründeter Sportverein aus Berlin-Reinickendorf. Bis April 2012 hieß der Verein offiziell Reinickendorfer Füchse e. V.[1] Der Verein bietet mehrere Abteilungen an, von denen die Handball- und die Fußballabteilung die bekanntesten sind. Darüber hinaus werden auch Basketball, Bowling, Boxen, Cricket, Hockey, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Turnen und Volleyball angeboten. Präsident ist seit Mai 2005 der Reinickendorfer Unternehmer und CDU-Politiker Frank Steffel.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis 2012 verwendetes Vereinswappen

Der Männer-Turn-Verein (MTV) Reinickendorf wurde 1891 gegründet und 1893 in Turnverein Dorner umbenannt (nach dem verstorbenen Städtischen Turnwart Adolf Dorner). Eine weitere Umbenennung in Turn- und Sportverein Dorner 1891 folgte 1903. Mit Spielern von Concordia 95 Reinickendorf fusionierte der Verein 1925 zum RFC Halley-Concordia. 1937 vereinigten sich die Vereine TSV Dorner 1891, RFC Halley-Concordia 1910 und Reinickendorfer Hockeyclub zum Turn- und Rasensportverein (TuRa) Reinickendorf. Der TuRa wurde 1945 aufgelöst, daraufhin bildete sich der SG Reinickendorf Ost. 1948 gründeten sich die Reinickendorfer Füchse BTSV von 1891. Das Hallenhandball-Jugendtunier wurde erstmals 1978 ausgetragen. Die Füchse Berlin lösten sich 2005 für den Handball-Profibereich aus dem Verein heraus und gründeten eine GmbH. Der Gesamtverein wurde 2012 in Füchse Berlin Reinickendorf e.V. BTSV von 1891 umbenannt.[1]

Cricket[Bearbeiten]

Mit der Aufnahme des Metropol Cricket Team Berlin als eigenständiger Fachbereich in der Fußballabteilung besteht bei den Reinickendorfer Füchsen seit 2007 auch die Möglichkeit, Cricket zu spielen. Vorerst ging mit den ehemaligen Spielerinnen des deutschen Damen-Meisters 2006 nur ein Damenteam an den Start, das sich aber mangels entsprechender Perspektiven in Deutschland und fehlender entsprechender Verbandsarbeit auflöste.

Seit Herbst 2007 gibt es eine Kooperation mit dem mehrfachen Deutschen Meister DSSC. Im Rahmen dieser Kooperation trainieren die Mannschaften beider Vereine (seit 2010 gibt es bei den Füchsen eine Herrenmannschaft) zusammen.

Fußball[Bearbeiten]

Männerfußball
Stadion "Fuchsbau" Stadion Freiheitsweg
Plätze 3.000
Trainer Guido Perschk
Liga Landesliga Berlin
2013/14 16. Platz (Berlin-Liga)
Heim
Auswärts

Die Fußballmannschaft des Vorgängervereins der Füchse RFC Halley-Concordia spielte zwei Spielzeiten lang (1929 bis 1931) in der höchsten Spielklasse des VBB. Nach der Zwangsauflösung des Vereins 1945 und der Neugründung als SG Reinickendorf-Ost verpasste die Mannschaft die Qualifikation zur Berliner Stadtliga und spielte in den nächsten Jahren unterklassig. 1958 gelang der Aufstieg in die zweitklassige Amateurliga Berlin, in der die Füchse sich 1963 durch einen dritten Platz die Qualifikation zur Regionalliga Berlin sicherten. Dort spielten die Füchse bis zu ihrem Abstieg 1969 und danach bis zu deren Auflösung 1974 wieder in der Amateurliga.

Die Amateur- und Regionalliga wurden 1974 zugunsten der neugeschaffenen drittklassigen Oberliga Berlin abgeschafft. Die Reinickendorfer zählten von der ersten bis zur letzten Saison zum festen Bestandteil der Liga. Dort konnte der Verein sogar zweimal (1989, 1990) Meister werden, der Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde jedoch in den Aufstiegsspielen verpasst. Danach gelang 1994 der Aufstieg in die Regionalliga Nordost. Die Klasse konnte man bis 1998 halten, als man zwangsabsteigen musste. 2003 konnte man durch einen Erfolg im Paul-Rusch-Pokal am DFB-Pokal teilnehmen. Dort verlor man nur knapp gegen den 1. FC Nürnberg. Mit der Berliner Meisterschaft 2007/08 gelang auch die Rückkehr in die Oberliga, der drei Jahre darauf der Abstieg in die Berlin-Liga folgte, der man bis zum Abstieg 2014 angehörte. Aktuelle Spielklasse ist damit die Landesliga Berlin.

Von 2000 bis 2004 sowie von 2005 bis 2009 war Christian Backs als Trainer maßgeblich am Werdegang der Füchse beteiligt. Nachdem er 2009 wieder zu seinem Heimatverein BFC Dynamo wechselte, übernahm Oliver Kieback (vorher u. a. beim Spandauer SV und Lichtenberg 47), wie Backs ein Ex-Spieler der Reinickendorfer, das Traineramt. Heute wird die 1. Herrenmannschaft von Guido Perschk trainiert.[2]

Bekannte (ehemalige) Spieler[Bearbeiten]

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten]

Handball[Bearbeiten]

Hauptartikel: Füchse Berlin

Nachdem die Reinickendorfer Füchse bereits in den 1980er Jahren erfolgreich in der Handball-Bundesliga spielten – bekannte Spieler waren damals die Jugoslawen Predrag Timko, „Noka“ Serdarušić und Vladimir Vukojeuch sowie die Nationalspieler Klaus Wöller, Roberto Pries, Walter Don, Bernd Timm und Klaus Kuhnigk – spielt die Profihandball-Abteilung seit 2007 unter dem Namen Füchse Berlin in der Bundesliga. Dort konnte 2008 und 2009 jeweils durch einen Platz im Mittelfeld der Tabelle die Klasse gehalten werden. Die Heimspiele werden in der Max-Schmeling-Halle (von den Fans auch als „Fuchsbau“ bezeichnet) und der o2 World ausgetragen. Trainer ist Dagur Sigurðsson und Manager Bob Hanning. Mit Konrad Wilczynski stellten die Füchse in der Saison 2007/2008 den besten Torjäger mit 237 Toren der gesamten Liga, für einen Aufsteiger ein großer Achtungserfolg. 2014 gewannen die Füchse mit dem DHB-Pokal den ersten Titel der Vereinsgeschichte.

Nach der Meisterschaft 2009/2010 in der Regionalliga Nordost spielt die zweite Handballmannschaft unter der Bezeichnung Füchse Berlin II in der 2. Handball-Bundesliga. Der Damenmannschaft gelang 2009 der Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord. Dort spielt sie nach dem Zusammenschluss mit dem SV Berliner VG 49 zum BVB Füchse Berlin unter dem Namen Spreefüxxe. Im männlichen Jugendbereich ging man 2006 eine Spielgemeinschaft mit der SG Spandau ein. Seitdem konnte man einige Erfolge feiern. Die männliche A-Jugend gewann 2007 und 2008 die NOHV-Meisterschaft. Die männliche B-Jugend gewann 2010 die NOHV-Meisterschaft und ließ den Deutschen Meistertitel folgen.

Tischtennis[Bearbeiten]

Die Damenmannschaft der Tischtennisabteilung gehörte in den 1980er Jahren zu den besten deutschen Teams. Manager war Gerhard Urbschat. Nach zweimaligem Aufstieg in Folge erreichte sie in der Saison 1985/1986 die 1. Bundesliga. Wegen des Rückzuges des Sponsors musste 1990/1991 die Mannschaft komplett neu formiert werden.[3] Bekannte Spielerinnen waren in diesen Jahren Susanne Wenzel, Kirsten Krüger-Trupkovic, Margit Freiberg, Barbara Lippens und Jutta Trapp. 1993 gelang der Wiederaufstieg.

Derzeit (Sommer 2009) hat der Verein sechs Herren- und zwei Damenteams; die 1. Herren spielen in der Regionalliga, die 1. Damen in der Oberliga.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatReinickendorfer Füchse e.V. Berliner Turn und Sport Verein von 1891 (Hrsg.): Füchse werden zu einem Gesamt-Verein. 26. April 2012, abgerufen am 26. April 2012.
  2. Neuanfang im #Fuchsbau. Mit Guido Perschk,... - Füchse Berlin Reinickendorf e. V. - Abteilung Fußball. In: facebook.com. 10. Juli 2014, abgerufen am 30. Juli 2014.
  3. Gerlinde Glatzer-Bittner: Ein hoffnungsloser Fall, Zeitschrift DTS, 1991/1 S.13