Chojnów

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Chojnów
Wappen von Chojnów
Chojnów (Polen)
Chojnów
Chojnów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Legnica
Fläche: 5,32 km²
Geographische Lage: 51° 16′ N, 15° 56′ O51.26666666666715.933333333333Koordinaten: 51° 16′ 0″ N, 15° 56′ 0″ O
Höhe: 170 m n.p.m
Einwohner:

14.328
(31. Dez. 2010)[1]

Postleitzahl: 59-225
Telefonvorwahl: (+48) 76
Kfz-Kennzeichen: DLE
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK94 LegnicaBolesławiec
Schienenweg: Legnica–Zgorzelec
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Einwohner:

14.328
(31. Dez. 2010) [2]

Gemeindenummer (GUS): 0209011
Verwaltung (Stand: 2011)
Bürgermeister: Jan Serkies
Adresse: Plac Zamkowy 1
59 - 225 Chojnów
Webpräsenz: www.chojnow.pl

Chojnów (deutsch: Haynau) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien in Westpolen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Stadt liegt an der Skora (Deichsa) rund 18 Kilometer westlich der Kreisstadt Legnica (Liegnitz).

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort Haynau wurde 1272 erstmalig erwähnt und erhielt 1333 das Stadtrecht. Die Stadt teilte die Zugehörigkeit Schlesiens zu Polen, Böhmen, und dem Deutschen Reich, wobei sie 1742 aus österreichischem in preußischen Besitz überging.

Während der Befreiungskriege besiegte im Gefecht von Haynau am 26. Mai 1813 ein preußischer Reiterverband unter Blücher das französische Korps Maison.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Haynau 1945 zusammen mit dem östlich der Oder-Neiße-Grenze gelegenen Schlesien unter polnische Verwaltung und erhielt den Namen Chojnów. Seine Bewohner wurden vertrieben und die Stadt mit polnischen Einwanderern neu besiedelt.

[Bearbeiten] Gemeinde

Schloss Vorhaus um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Die Landgemeinde Chojnów, zu welcher die Stadt selbst nicht gehört, hatte am 30. Juni 2010 9.398 Einwohner.[3] Die Gemeinde ist in 22 Ortsteile[4] (deutsche Namen bis 1945)[5]mit einem Schulzenamt gegliedert.

  • Biała (Bielau)
  • Biskupin (Bischdorf)
  • Budziwojów (Baudmannsdorf)/ Dzwonów (Nieder-Schellendorf)
  • Czernikowice (Groß Tschirbsdorf, 1936–1945: Sandwaldau)
  • Dobroszów (Doberschau)
  • Goliszów (Göllschau)
  • Gołaczów
  • Groble (Tammendorf)
  • Jaroszówka (Vorhaus)
  • Jerzmanowice (Haynauisch Hermsdorf, 1936–1945: Hermsdorf)
  • Konradówka (Konradsdorf)/ Piotrowice (Petersdorf)
  • Krzywa (Kreibau)
  • Michów (Michelsdorfer Vorwerke)
  • Niedźwiedzice (Bärsdorf-Trach)
  • Okmiany (Kaiserswaldau)
  • Osetnica (Steinsdorf)
  • Pawlikowice (Pohlsdorf)/ Gołocin (Gohlsdorf)
  • Rokitki (Reisicht)
  • Stary Łom (Altenlohm)
  • Strupice (Straupitz)
  • Witków (Wittgendorf)
  • Zamienice (Samitz)

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Rathaus

Der eintürmige Dom wurde im 15. Jahrhundert im gotischen Stil neu erbaut und ist die größte dreischiffige Backsteinkirche Schlesiens.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Literatur

  • Frank Bauer: Haynau 26.Mai 1813 (Kleine Reihe Geschichte der Befreiungskriege, H. 35), Potsdam 2011.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Chojnów – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 30. Juli 2011.
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 30. Juli 2011.
  3. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2010 (WebCite)
  4. Ortsteile der Landgemeinde Chojnów (polnisch)
  5. Das Genealogische Orts-Verzeichnis
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