Chrismon (Zeitschrift)

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Chrismon
Beschreibung Kirchenzeitschrift
Sprache deutsch
Verlag Hansisches Druck- und Verlagshaus (HDV) (Deutschland)
Erstausgabe 2000
Verbreitete Auflage (IVW Q1/2013) 1.589.167 Exemplare
Chefredakteurin Ursula Ott
Geschäftsführer Arnd Brummer
ZDB 2027709-X
Chrismon plus
Beschreibung Kirchenzeitschrift
Sprache deutsch
Verkaufte Auflage
(IVW Q1/2013)
13.083 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW Q1/2013) 14.399 Exemplare
ISSN 1619-6384
ZDB 2028133-X

Chrismon ist eine monatlich erscheinende Zeitschrift der evangelischen Kirche.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Zeitschrift kam erstmals im Oktober 2000 heraus (bis Dezember 2000 unter dem Namen Chrisma) und ging aus dem Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt (1997-2000) hervor. Zuvor Das Sonntagsblatt (1948-1967;1995-1997). Die EKD subventioniert chrismon mit jährlich vier Millionen Euro. Chefredakteurin ist Ursula Ott. Die Reichweite der Zeitschrift beträgt laut Ergebnissen der AWA (Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse) über eine Million Leser.[1]

Profil[Bearbeiten]

Das absenderfinanzierte Projekt mit Reportagen, Ratgebern, Fotos u. a. von Geo-Reportern liegt der Wochenzeitung Die Zeit bei sowie den Tageszeitungen Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt, Mitteldeutsche Zeitung und Schweriner Volkszeitung.

Das Magazin ist darüber hinaus als erweiterte Ausgabe im Abonnement erhältlich: Chrismon plus enthält insgesamt über 80, und somit 24 Seiten mehr. Auf ihnen sind vor allem kirchenbezogene Themen zu finden und nur ein geringer Anteil von Werbung.

Der Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland mit Sitz in Düsseldorf gibt das Monatsmagazin Chrismon plus Rheinland heraus. Hier sind einige Seiten aus Chrismon plus durch solche mit Themen aus der rheinischen Landeskirche ausgetauscht.

Herausgeber[Bearbeiten]

Herausgeber sind die Synodenpräses Irmgard Schwaetzer, die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, sowie der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider und die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann.[2]

Der Verlag gehört zum Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Frankfurt.[3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. chrismon mit höchster Reichweite aller Zeiten. Chrismon, 17. Juli 2013, abgerufen am 8. August 2013.
  2. Neue Spitze bei chrismon, chrismon.evangelisch.de, archiviert am 28. März 2014.
  3. Anika Riegert: "Chrismon" zieht nach Frankfurt. Hamburger Abendblatt, 12. Juli 2005, abgerufen am 8. August 2013.