Christina Milian

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Christina Milian, 2008

Christina Milian (* 26. September 1981 in Jersey City, New Jersey; eigentlich Christine Flores) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biografie

[Bearbeiten] Kindheit

Christina Milian wird 1981 als älteste Tochter afro-kubanischer Eltern in Jersey City, New Jersey geboren. Wenige Jahre später siedelt die Familie nach Maryland über. Mit 13 Jahren ziehen sie und ihre Mutter nach der Scheidung der Eltern schließlich nach Los Angeles, Kalifornien, wo Christina mit dem Modeln und Schauspielen beginnt.

[Bearbeiten] Filmkarriere

1998 kann Milian sich bei einem Casting gegen andere Mitbewerberinnen durchsetzen und erhält unter dem Namen Tina Flores die Rolle einer Reporterin in Movie Surfers, einer Produktion des Disney Channel. Nebenher steht sie für einige Episoden der Fernsehserien Charmed, Clueless – Die Chaos-Clique und Sechs unter einem Dach vor der Kamera. 2008 sah man Milian in der 7. Staffel von Smallville, in der 5. Folge "Wahre Helden". Auf der Leinwand ist sie in Filmen wie American Pie und Das große Krabbeln zu sehen bzw. in einer Sprechrolle zu hören.

2002 wird Milian von MTV als Moderatorin für das Showformat Wannabe engagiert. Währenddessen lernt sie Regisseur Joseph Kahn kennen, der ihr eine Rolle in seinem Film Hart Am Limit neben Ice Cube anbietet. Die Schauspieler-Suche verläuft erfolgreich und führt zudem zu einer Hauptrolle in der Nick Cannon-Komödie Love Don't Cost A Thing. 2005 ist Milian in Man Of The House und Be Cool neben Größen wie Uma Thurman und John Travolta zu sehen. In Pulse, einer Adaption des gleichnamigen japanischen Horrorfilms, spielte sie 2006 die Rolle der Isabell Fuentes.

[Bearbeiten] Musikkarriere

Musikalisch in Erscheinung tritt Milian erstmals 2000 in Unterstützung von Ja Rule und seiner Single Between Me & You, die in den USA und Großbritannien ein Erfolg wird. Parallel dazu wird sie vielen als Hintergrundsängerin und Schreiberin des Jennifer Lopez-Songs Play ein Begriff.

Ein Jahr später veröffentlicht sie ihre erste Solo-Single A.M. To P.M.. Das Lied wird zum weltweiten Hit und stürmt insbesondere in Ländern wie Dänemark, England, den Niederlanden und in den USA die oberen Hitlistenpositionen. In Deutschland und dem übrigem Europa wird erst der Nachfolger When You Look At Me besser verkauft – auch wenn die Single in den Staaten floppt und die Veröffentlichung des selbstbetitelten Debüts sowie der dritten Auskopplung Get Away mit Ja Rule zumindest in Christinas Heimat verhindert. Noch im selben Jahr ist sie im Duett mit dem britischen Sänger Romeo und der gemeinsamen Single It's All Gravy in den Charts vertreten. Des Weiteren steuert sie mit Call Me, Beep Me den Titelsong zur Disney-Serie Kim Possible bei.

2003 erscheint Milians zweites Album It's About Time. Die Platte wird zu einem weltweiten Erfolg und kann die Sängerin nun auch in den USA fest im Musikgeschäft etablieren; 2005 wird sie dafür sogar mit einer Grammy-Nominierung in der Kategorie Bestes R&B Album bedacht. Insbesondere die erste Auskopplung Dip It Low entwickelt sich zum Hit und kann nicht zuletzt durch sprachübergreifende Versionen punkten, wie z.B. für den englischsprachigen Raum mit dem Rapper Fabolous, für den deutschsprachigen Raum mit dem Rapper Samy Deluxe oder für den spanischsprachigen Raum in einer Reggaetón-Version mit dem Rapper Julio Voltio. Die zweite und letzte Single war ebenso sehr erfolgreich und Whatever U Want stieg in Großbritannien in die Top 10 ein.

Im Mai 2006 erscheint schließlich Milians drittes Album So Amazin', für dessen Produktion sich in erster Linie das Duo Cool & Dre verantwortlich zeigt. Obwohl die erste Single mit den Titel Say I (featuring Rapper Young Jeezy) sich insbesondere im englischsprachigen Raum zu einem weiteren Erfolg für Milian entwickelt, trennt ihre Plattenfirma Island / Def Jam sich nur einen Monat nach Veröffentlichung des Albums von ihr.

Im November 2006 erschien in Japan Milians bislang erstes Best Of-Album.

Nach der Trennung von ihrer alten Plattenfirma sicherte sich die Sängerin bei MySpace Records einen neuen Plattenvertrag. Kurz danach fing sie mit der Arbeit an ihrem vierten Studioalbum an, welches den Arbeitstitel Dream In Color trug. Im März 2009 gab die Sängerin bekannt, dass das Album den Titel Elope tragen wird und voraussichtlich im Mai 2009 veröffentlicht wird. Die erste Singleauskopplung, eine von Milian selbst geschriebene Ballade mit dem Titel Us Against the World wurde als Vorbote für das Album bereits Anfang Oktober 2008 in den USA veröffentlicht, konnte sich jedoch aufgrund mangelnder Promotion nicht in den Billboard Hot 100 platzieren.[1] Im Januar 2009 folgte der Videoclip zur Single. Zudem sicherte sich die Sängerin einen weiteren Plattenvertrag bei Radio Killa Records, welches dem Produzenten The-Dream gehört.[2]

Als zweite Single aus Elope folgt Supersonic, ein Up-Tempo-Track, produziert von The-Dream.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Studioalben

Jahr Titel Chart-Positionen Anmerkung
DE AT CH US UK
2001 Christina Milian 51 - 98 - 23 Erstveröffentl.: 9. Okt. 2001; Keine VÖ in
d. USA; Verkäufe weltweit: 300.000
2004 It's About Time 55 - 35 14 21 Erstveröffentlichung: 13. Juli 2004
Verkäufe weltweit: 900.000
2006 So Amazin' - - 55 11 67 Erstveröffentlichung: 19. April 2006
Verkäufe weltweit: 600.000[3]

[Bearbeiten] Kompilationen

Jahr Titel Chart-Positionen Anmerkung
DE AT CH US UK
2006 The Best of Christina Milian - - - - - Erstveröffentlichung: 22. November 2006 (Japan)

[Bearbeiten] Singles

Jahr Titel Chart-Positionen Album
D AT CH US UK AUS CAN
2001 Between Me & You (mit Ja Rule) 11 26 8 Rule 3:36
AM To PM 59 35 28 27 3 25 1 Christina Milian
2002 When You Look At Me 13 13 31 3 7 14
Get Away (featuring Ja Rule) ³
It's All Gravy (mit Romeo) ² 9 63 It's All Gravy
2004 Dip It Low (featuring Samy Deluxe / Fabolous) 17 32 11 5 2 31 1 It's About Time
Whatever You Want (featuring Joe Budden) 51 62 27 100 9 26
2006 Say I (featuring Young Jeezy) 38 64 23 21 4 45 So Amazin'
Gonna Tell Everybody ³
2008 Us Against the World Elope
2009 Supersonic
Bemerkungen:
  1. Nicht offiziell in Deutschland veröffentlicht.
  1. Als Radio-Single veröffentlicht.

[Bearbeiten] Weiteres

[Bearbeiten] Features

  • 2000: Between Me & You (mit Ja Rule, aus Rule 3:36)
  • 2001: The Answer (mit S-Word)
  • 2002: I Heard Santa On The Radio (mit Hilary Duff, aus Santa Claus Lane)
  • 2002: It's All Gravy (mit Romeo, aus Romeo)
  • 2002: Look Around (mit Bratz & Verbal)

[Bearbeiten] Soundtracks

  • 2001: Rush Hour (You Make Me laugh)
  • 2002: Call Me, Beep Me (Kim Possible)
  • 2005: Be Cool (Ain't No Reason, Believer)
  • 2005: In the Mix (Be What It's Gonna Be)

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.billboard.com/bbcom/news/article_display.jsp?vnu_content_id=1003852976
  2. http://www.rap-up.com/2009/02/17/christina-milian-signs-with-the-dreams-radio-killa-records/
  3. http://www.worldwidealbums.net/

[Bearbeiten] Weblinks

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