Hart am Limit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Vollständige Handlung

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Filmdaten
Deutscher Titel Hart am Limit
Originaltitel Torque
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2004
Länge 81 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Joseph Kahn
Drehbuch Matt Johnson
Produktion Brad Luff,
Neal H. Moritz
Musik Trevor Rabin
Kamera Peter Levy
Schnitt David Blackburn,,
Howard E. Smith
Besetzung

Hart am Limit (Originaltitel: Torque) ist ein Actionfilm aus dem Jahr 2004 von Regisseur Joseph Kahn. Die Handlung spielt in der Motorradszene.

Handlung[Bearbeiten]

Biker Cary Ford kehrt nach Kalifornien zurück, um sich mit Freundin Shane zu versöhnen. Einige Monate zuvor musste sich der Geschwindigkeitsfanatiker nach Thailand absetzen, weil er die Maschinen des skrupellosen Dealers Henry James, Anführer der „Hellions“, hatte verschwinden lassen. Der will seine Motorräder, deren Tanks mit der Droge „Crystal Meth“ vollgepackt sind, unbedingt zurück. Um Ford unter Druck zu setzen, hängt er ihm den Mord an Junior Wallace an. Dieser war der Bruder von Trey, dem berüchtigten Bandenführer der „Reapers“.

Cary Ford wird somit von zwei Motorradgangs, den „Hellions“ und „Reapers“ und zugleich vom FBI-Agenten McPherson gejagt, der ihn für einen Drogenhändler und Mörder hält. Die Verfolgungsszenen machen den Hauptteil des Filmes aus.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Der englische Originaltitel Torque bedeutet übersetzt Drehmoment.
  • Zu Beginn des Films liefert sich Ford auf seinem Motorrad ein Rennen mit zwei Autos. Als er an diesen vorbeirauscht, kommt er an einem Straßenschild vorbei, das sich daraufhin zu drehen beginnt. Anstelle der langen Straßennamen sind durch die Drehung nur noch die Buchstaben in der Mitte zu sehen, welche die Worte „cars suck“ bilden und soviel wie „Autos sind Scheiße“ bedeuten. Dies ist nicht nur auf die zwei abgehängten Autos gemünzt, sondern auch eine Anspielung auf die Filme der The Fast and the Furious-Reihe, die ebenso von Neal H. Moritz produziert wurden.
  • Eine weitere Anspielung findet sich ebenfalls am Anfang des Films bei der Verfolgungsjagd, als den Fahrern zuerst ein roter Wagen und einige Augenblicke später ein alter Truck entgegenkommt. Diese Szene zielt auf Steven Spielbergs Film „Duell“.
  • Im Originalton sagt Ford den Satz „I live my life a quarter mile at a time“, eine weitere Anspielung auf The Fast and the Furious, da Vin Diesel dort die exakt selben Worte gebrauchte. In der deutschen Synchronisation sagt er „Ich lebe für die nächste Kurve“.
  • Der von Ice Cube im Originalton an den FBI-Agenten gerichtete Satz „Fuck the Police“ ist eine Anspielung auf den bekannten Titel „Fuck tha Police“ seiner ehemaligen Hip-Hop-Gruppe N.W.A, der aufgrund provokanter Textzeilen tatsächlich eine Reaktion des FBI verursachte. In der deutschen Synchronisation sagt er „Scheiß auf die Bullen“.
  • Regisseur Joseph Kahn hat einen kurzen Gastauftritt: Er ist als Fahrgast im Zug zu sehen.
  • Das gezeigte Superbike ist keine Erfindung der Filmmacher: Es handelt sich um das „MTT Turbine Superbike“ der Firma Marine Turbine Technologies, welches anstelle üblicher Motoren von einer Gasturbine angetrieben wird, die üblicherweise in Hubschraubern Verwendung findet.
  • Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 40 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 21,2 Millionen US-Dollar und weltweit 46,5 Millionen US-Dollar ein.[1]
  • Der Film wurde komplett in Kalifornien gedreht.[2]

Kritiken[Bearbeiten]

  • Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei „auf Rasanz getrimmt“. Er sei ein „infantiler B-Film“, die Darstellungen seien „dilettantisch“ und würden „künstlich“ wirken.[3]
  • Pierre Vlček auf Willscheck.de meint "...wider Erwarten bringt der vermeintliche Proletenfilm Torque (Drehmoment!) verdammt viel Spaß und ist einer der besten A-grade-B-Filme, den ich kenne".[4]
  • Die Zeitschrift Motorrad beschrieb Hart am Limit als „Motorradfilm, der seiner qualitativen Unterbietung noch harrt“.[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film wurde im Jahr 2005 in vier Kategorien für die besten Stunt-Szenen für jeweils einen Taurus Award nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Business Data for Torque
  2. Drehorte für Torque
  3. Hart am Limit im Lexikon des Internationalen Films
  4. http://www.willscheck.de/film/torque
  5. 141 Dinge, die ein Motorradfahrer wissen muss (29. Dezember 2010).