Deutschland Tour 2004

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Endstand nach der 7. Etappe
Sieger Patrik Sinkewitz 28:17:12 h
(38,736 km/h)
Zweiter Jens Voigt + 0:18 min
Dritter Jan Hruška + 0:23 min
Vierter Igor González de Galdeano + 0:28 min
Fünfter Francisco Mancebo + 0:54 min
Sechster Andreas Klöden + 0:57 min
Siebter Jan Ullrich + 0:59 min
Achter José Iván Gutiérrez + 1:47 min
Neunter Davide Rebellin + 2:12 min
Zehnter Sergio Marinangeli + 2:18 min
Punktewertung Danilo Hondo 86 P.
Zweiter Allan Davis 74 P.
Dritter Jens Voigt 68 P.
Bergwertung Patrik Sinkewitz 22 P.
Zweiter Francisco Mancebo 18 P.
Dritter Lubor Tesař 15 P.
Teamwertung T-Mobile Team 78:56:16 h
Zweiter Illes Balears-Banesto + 0:06 min
Dritter Team Gerolsteiner + 4:55 min

Die 6. Deutschland Tour fand vom 31. Mai bis 6. Juni 2004 statt. Sie führte von Karlsruhe über 1.095,7 Kilometer nach Leipzig mit einer Zielankunft in St. Anton am Arlberg und einer Fahrt durch das tschechische Böhmen. Es gingen 158 Fahrer aus 16 Profiteams an den Start, von denen 108 das Ziel erreichten.

Aufgrund eines Sponsorenwechsels war das Trikot des Führenden nicht mehr weiß, sondern wie bereits 1939 wieder gelb. Zudem startete die Rundfahrt erstmals seit der Wiedereinführung mit einem Einzelzeitfahren über 23,7 Kilometer.

Verlauf[Bearbeiten]

Den Auftakt der Rundfahrt entschied Michael Rich vor Jan Ullrich und Uwe Peschel für sich. Unter den ersten zehn Fahrern befanden sich sieben Deutsche. Auch auf der zweiten Etappe, die Tom Boonen im Sprint gewann, behielt Rich das Gelbe Trikot. Auf dritten Etappe, die durch die Alpen führte und in St. Anton endete, übernahm Patrik Sinkewitz das Führungstrikot, nachdem er gemeinsam mit Francisco Mancebo die Zielgerade erreicht und im Sprint gesiegt hatte. Es folgten zwei Flachetappen, die Sébastien Hinault und Allan Davis gewinnen konnten. Mancebo gewann dann aber die Königsetappe durch das Erzgebirge nach Oberwiesenthal. Da Sinkewitz gemeinsam mit Mancebo ins Ziel kam, war seine Gesamtführung nicht gefährdet. Jens Voigt, der mit dem Duo ins Ziel kam, übernahm den zweiten Platz in der Gesamtwertung, während Ullrich vom Podium rutschte. Die Schlussetappe gewann wiederum Boonen.

Etappen[Bearbeiten]

Etappen Tag Start – Ziel km Etappensieger Gesamterster
1. Etappe 31. Mai Karlsruhe 23,7 (EZF) Michael Rich Michael Rich
2. Etappe 1. Juni Bad UrachWangen 172,5 Tom Boonen Michael Rich
3. Etappe 2. Juni Wangen – St. Anton (AUT) 166,6 Patrik Sinkewitz Patrik Sinkewitz
4. Etappe 3. Juni Bad TölzLandshut 181,4 Sébastien Hinault Patrik Sinkewitz
5. Etappe 4. Juni KelheimKulmbach 192,2 Allan Davis Patrik Sinkewitz
6. Etappe 5. Juni Kulmbach – Oberwiesenthal 186 Francisco Mancebo Patrik Sinkewitz
7. Etappe 6. Juni ChemnitzLeipzig 173,3 Tom Boonen Patrik Sinkewitz

Weblink[Bearbeiten]