Dietrich Siegl

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Dietrich Siegl (Pisa, Italien 2011)

Dietrich Siegl (* 18. März 1954 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Aufgewachsen ist Dietrich Siegl als Kind des Schauspielerehepaares Ingrid Burkhard und Hannes Siegl in Bonn und Zürich.

Nach ersten Bühnenerfahrungen am Grazer Kabarett Die Tellerwäscher spielte Dietrich Siegl in seinen Anfängerjahren am Landestheater Linz von 1974 bis 1980 wichtige Stücke der Weltliteratur. Danach folgten Engagements am Wiener Theater der Courage, Theater Bonn, Freie Volksbühne Berlin, Theater in der Josefstadt, am Wiener Volkstheater, bei den Salzburger Festspielen, am Wiener Burgtheater u.a.

Einem breiten Publikum wurde Dietrich Siegl ab 1985 bekannt, als er in den ersten drei Produktionsjahren die Rolle des Tennislehrers „Stefan Nossek“ in der ARD-Serie Lindenstraße spielte. Dietrich Siegls wichtigster Film ist Erdsegen. Regie führte Karin Brandauer.

Mehrere in den 1980er und 1990er Jahren veröffentlichte Tonträger und Konzerte (u.a. 1981 im ausverkauften Linzer Brucknerhaus mit Peter Hulan, Josef Oberauer und ihrer anarcho-dadaistischen Band tsiegen-foot-music) sowie ein teilweise musikalisches Soloprogramm aus eigener Feder (ab 2004) komplettieren Dietrich Siegls künstlerisches Schaffen.

Seit 2005 spielt er den Oberst Otto Dirnberger in der Kriminalserie SOKO Donau.

Dietrich Siegl hat eine Tochter und lebt in Wien und Niederösterreich.

Theaterrollen (Auswahl)[Bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1982: Wohin und zurück; Regie: Axel Corti
  • 1983: Lebenslinien, Folge: Elisabeth; Regie: Käthe Kratz (TV-Serie)
  • 1984: Malambo; Regie: Milan Dor
  • 1984: …beschloss ich Politiker zu werden; Regie: Lukas Stepanik (TV)
  • 1985: Abschiede; Regie: Gedeon Kovacs (TV)
  • 1985: Erdsegen; Regie: Karin Brandauer (TV)
  • 1985–1988: Lindenstraße (TV-Serie)
  • 1988: Singen kann der Mensch auf unzählige Arten; Regie: Gernot Friedel (TV)
  • 1989: Peter Strohm - Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan
  • 1991: Besuchszeit; Regie: Gedeon Kovacs
  • 1992: Arbeitersaga – Das Plakat; Regie: Dieter Berner (TV-Mehrteiler)
  • 1992: Vier Frauen sind einfach zuviel; Regie: Hartmut Griesmayr
  • 1993–1995: Die indische Ärztin; Regie: Jo Baier, Peter Schulze-Rohr (TV-Mehrteiler)
  • 1993: Zigeunerleben; Regie: Susanne Zanke
  • 1993: Justiz; Regie: Hans W. Geißendörfer
  • 1994: Dicke mit Taille; Regie: Heide Pils
  • 1994: Ein Bock zuviel; Regie: Heinz Marecek (TV)
  • 1995: Kommissar Rex, Folge: Blutspuren (TV-Serie)
  • 1995: Spitzenleistung; Regie: Gernot Friedel (TV)
  • 1995: Verkaufte Seele; Regie: Anton Reitzenstein
  • 1996: Azzurro; Regie: David Rühm (TV)
  • 1998: Wut im Bauch; Regie: Claus-Michael Rohne (TV)
  • 1998: Polizeiruf 110 – Tod und Teufel; Regie: Berthold Mittermayr (TV-Serie)
  • 1999: TatortPassion; Regie: Ilse Hofmann (TV-Reihe)
  • 2000: Die Ehre der Strizzis (TV)
  • 2000: Polt Muss weinen (TV)
  • 2001–2004: Die Verbrechen des Professor Capellari (TV-Serie)
  • 2002: Tatort – Tödliche Tagung; Regie: Robert Adrian Pejo (TV-Reihe)
  • 2005–: SOKO Donau (TV-Serie)
  • 2005: Zores; Regie: Anja Jacobs (TV)
  • 2004, 2008 & 2010: Um Himmels Willen; Regie: Helmut Metzger (TV-Serie)
  • 2012: Meine Tochter, ihr Freund und ich; Regie: Walter Weber (TV), mit Andrea Sawatzki, Axel Milberg, Manuel Rubey u.a.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dietrich Siegl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien