Herbert Achternbusch

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Herbert Achternbusch (* 23. November 1938 in München; geboren als Herbert Schild) ist ein deutscher Schriftsteller, Filmregisseur und Maler. Er ist besonders für seine avantgardistischen Filme bekannt.

Leben[Bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Achternbusch kam als uneheliches Kind eines Zahntechnikers und einer Sportlehrerin zur Welt und wuchs bei seiner Großmutter in Mietraching bei Deggendorf im Bayerischen Wald auf. Seit seiner späten Adoption durch den leiblichen Vater 1960 trägt er den Namen Achternbusch. Er besuchte das Gymnasium in Deggendorf und bereitete sich noch auf das Abitur vor, als 1959 seine Tochter Eva zur Welt kam. Die Mutter des Kindes war eine Mitschülerin.

Nach dem Abitur versuchte er sich zunächst als Maler und Lyriker, bevor er zwischen 1960 und 1962 nacheinander an der Pädagogischen Hochschule München-Pasing, an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und für drei Semester an der Akademie der Bildenden Künste München studierte. Er malte, fertigte Plastiken an (seine monochromen Bilder und Radierungen präsentierte er in dieser Zeit unter anderem auf Ausstellungen im Haus der Kunst), heiratete 1962 seine Kommilitonin Gerda und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch (u. a. Zigarettenverkäufer auf dem Oktoberfest).

Schriftsteller[Bearbeiten]

Mitte der 1960er Jahre verlegte sich Achternbusch auf Anraten von Kollegen und Freunden wie Hans Erich Nossack, Günter Eich und Martin Walser vom Malen aufs Schreiben. Seit 1964 hatte Achternbusch in loser Folge einige kleine Bände mit Gedichten und Radierungen veröffentlicht; 1969 verlegte der Suhrkamp Verlag durch die Vermittlung Walsers erste Erzählbände Achternbuschs – der Beginn einer regelmäßig fortgesetzten Reihe von Buchpublikationen in verschiedenen Verlagen.

Achternbuschs Erstlingsroman Die Alexanderschlacht (1971) wurde als bahnbrechend für die Avantgarde der jungen deutschen Literatur in den 1970er- und 1980er-Jahren empfunden.[1] 1977 wurde Achternbusch seiner selbstgewählten Außenseiterrolle gerecht,[2] als er den Scheck mit dem Preisgeld für den von Verleger Hubert Burda gestifteten Petrarca-Preis auf der Preisverleihung verbrannte und die Veranstaltung unter Protest verließ.

Neben seinem erzählerischen Werk schreibt er regelmäßig für das Theater.

Filmemacher[Bearbeiten]

Anfang der 1970er Jahre begann Achternbusch, erste Schmalfilme zu drehen und kam mit prominenten Vertretern des deutschen Autorenfilms in Kontakt. Er spielte Rollen in Werner Herzogs Kinofilm Jeder für sich und Gott gegen alle und Volker Schlöndorffs Fernsehfilm Übernachtung in Tirol und verfasste 1976 das Drehbuch für Herzogs Film Herz aus Glas. Achternbuschs erster Kinofilm als Regisseur war 1974 Das Andechser Gefühl.

1982 lösten Blasphemie-Vorwürfe gegen seinen Film Das Gespenst einen Skandal aus. Der Film zeigt, wie Jesus Christus in einem bayerischen Kloster vom Kreuz steigt, um mit einer jungen Ordensoberin zu schlafen. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) entschied, den Film nicht freizugeben, denn er attackiere die katholische Kirche und erzeuge „ein nur noch pessimistisches und nihilistisches Grundmuster der Welt, das keine rationale Verarbeitungsmöglichkeit für den Besucher zulässt“. Der Film könne „dem religiösen Empfinden eines nach Millionen zählenden katholischen Teils der Bevölkerung in öffentlicher Vorführung nicht zugemutet werden“.[3] In Österreich erreichte Herwig Nachtmann mit einer Klage die Beschlagnahmung des Films nach Paragraph 36 Mediengesetz. Es handelte sich um die ersten Beschlagnahmungsfälle in Österreich nach der Verankerung der Freiheit der Kunst im Staatsgrundgesetz.[4]

Die FSK revidierte zwar nach kurzer Zeit ihre Entscheidung (in Österreich und der Schweiz blieb der Film verboten), dennoch protestierten in Deutschland Hunderte von Katholiken vor den Programmkinos, einige auch im Kinosaal, indem sie ihn als Toilette benutzten. Der damals gerade neu ernannte Bundesinnenminister Friedrich Zimmermann verweigerte dem Regisseur das Preisgeld für seinen Film Das letzte Loch, der ein Filmband in Silber gewonnen hatte. Zuvor wurden Achternbusch von der bayrischen Landesregierung schon einmal Fördergelder verweigert, weil er in Servus Bayern einen Dichter, der nach Grönland auswandern will, sagen lässt: „In Bayern möchte ich nicht einmal gestorben sein“.[5] Am 29. Juni 1983 lehnte Bundesinnenminister Zimmermann auch die Förderung des Films „Der Wanderkrebs“ ab.

Achternbusch führte nach Zimmermanns Entscheidung einen zehn Jahre dauernden Rechtsstreit gegen die Bundesrepublik Deutschland, den er 1992 vor dem Oberverwaltungsgericht Münster gewann. Dennoch wurde er von den Fernsehanstalten und Fördergremien sehr lange nicht mehr unterstützt.

Mit Das Klatschen der einen Hand stellte er 2002 den bislang letzten seiner über zwei Dutzend Filme fertig.

Privates[Bearbeiten]

Achternbusch ist Vater von sechs Kindern und lebte abwechselnd in Buchendorf bei München und in seinem Haus im österreichischen Waldviertel. Achternbusch war 8 Jahre lang Lebensgefährte von Annamirl Bierbichler und lebte zeitweise mit ihr in ihrer Heimat in Ambach. Achternbusch lebt seit Jahren in der Burgstraße im Zentrum Münchens.

Ehrungen[Bearbeiten]

Zu Achternbuschs sechzigstem Geburtstag ehrte ihn die Stadt München, indem Aphorismen des Künstlers auf Flaggen in der ganzen Stadt zu sehen waren. Das Filmfest München ehrte Achternbusch 2008 mit einer umfassenden Retrospektive. Anlässlich des siebzigsten Geburtstags zeigte das Museum Moderner Kunst in Passau eine umfassende Ausstellung zum malerischen Werk des Künstlers von 1990 bis 2008. „Achternbusch bevorzugt für seine Bilder Aquarell- und Mischtechnik, wobei er mit der Farbe in seinen Werken impulsiv umgeht. In seinen poetisch sensiblen, kraftvollen und phantastischen Arbeiten erweist sich Achternbusch als bildmächtiger Erzähler.“[6]

Eine Kurzversion seines Lebens lieferte Achternbusch selbst:

„Ich musste 1938 auf die Welt kommen, nachdem ich mir meine Eltern schon ausgesucht hatte. Meine Mutter war eine sportliche Schönheit vom Land, die sich nur in der Stadt wohlfühlte. Mein Vater war sehr leger und trank gern, er war ein Spaßvogel. Kaum auf der Welt, suchten mich Schulen, Krankenhäuser und alles Mögliche heim. Ich leistete meine Zeit ab und bestand auf meiner Freizeit. Ich schrieb Bücher, bis mich das Sitzen schmerzte. Dann machte ich Filme, weil ich mich bewegen wollte. Die Kinder, die ich habe, fangen wieder von vorne an. Grüß Gott!“

Filmisches Werk[Bearbeiten]

Herbert Achternbusch gilt als bedeutender Vertreter des deutschen Autorenfilms der 1970er Jahre. Bei seinen Filmen ist er meist Autor, Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in Personalunion (Ausnahme: Rita Ritter von 1983). Gedreht hat er fast ausschließlich mit Freunden wie dem Kameramann Jörg Schmidt-Reitwein und dem Maler-Freund Heinz Braun. Eine große Rolle spielten auch die Geschwister Sepp und Annamirl Bierbichler, mit denen er in den achtziger Jahren als Wohngemeinschaft in Ambach am Starnberger See lebte. Annamirl war dabei acht Jahre lang seine Geliebte, bevor er sie für eine dreißig Jahre Jüngere verließ.[7]

Typisch für ihn sind der Einsatz von Laiendarstellern neben professionellen Schauspielern, das einerseits oft improvisierte (Beispiel: Bierkampf), andererseits oft auch theatralisch-rezitierende Spiel und die immer wiederkehrenden Themen des als bigott dargestellten bayerischen Katholizismus und Provinzialismus und des Gefangenseins in der kleinbürgerlichen Ehehölle.[5] Die Kameraarbeit ist meist statisch, die Filme bestehen fast ausschließlich aus Totalen und Halbtotalen.

Achternbusch bricht mit seinen Filmen bewusst gesellschaftliche Tabus. Er greift nicht nur die katholische Kirche an (s.o. Skandal um Das Gespenst), sondern attackiert die seiner Ansicht nach verlogene Gesellschaft mit absichtlich provokant-geschmacklosen Szenen:

  • In Bierkampf (1976) provoziert er in Polizeiuniform Betrunkene auf dem Oktoberfest, bis diese ihn mit Fußtritten davonjagen.
  • In Der Komantsche (1979) geschieht Ähnliches während eines Fußballspiels im Olympiastadion.
  • In Wohin? (1987) kommentiert er die Aids-Hysterie der 1980er Jahre, indem er den aidskranken Schauspieler Kurt Raab in einem Biergarten über seinen nahen Tod sprechen lässt.
  • In Das letzte Loch (1981) will die Hauptfigur die sechs Millionen im Holocaust ermordeten Juden vergessen, indem er für jeden ermordeten Juden einen Schnaps trinkt. Da das nicht gelingt, stürzt sich der Mann in den Stromboli.
  • Seine Ablehnung der CSU zeigte Achternbusch deutlich in der Schlussszene von Der Depp (1982), in der der damalige Ministerpräsident Franz Josef Strauß im Hofbräuhaus vergiftet wird.

Kaum beachtet vom großen Publikum hat Achternbusch inzwischen 30 Filme realisiert, „ein kontinuierlich entwickeltes Werk, in dem Komik und Verzweiflung näher zusammenliegen als bei irgendeinem anderen deutschen Filmemacher.“[8]

„Unbekümmert um übliche Dramaturgie, formuliert Achternbusch radikal subjektivistisch, ignoriert ästhetische Konventionen, durchmischt die Genres. Achternbusch übersteigert eine– wie bei Karl Valentin widerständig sprachlogische – Semantik ins modern Absurde, belädt sie inhaltlich mit realen Schrecken aus Vergangenheit und Gegenwart und ist zugleich immer spontan und spielerisch.“[8]

Werke[Bearbeiten]

Radierungen und Lyrik[Bearbeiten]

  • Sechs Radierungen. Eremiten-Presse, Stierstadt im Taunus, 1964
  • Südtyroler. Maistrassenpresse, München, 1966

Prosa[Bearbeiten]

  • Zigarettenverkäufer. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1969 (Enthält die Erzählungen Zigarettenverkäufer, Hülle, Rita)
  • Das Kamel. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1969 (Enthält die Erzählungen Tibet, Indio, Afghanistan, 2. Mai 69)
  • Die Macht des Löwengebrülls. edition suhrkamp 439. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1970
  • Die Alexanderschlacht. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1971
  • L'etat c'est moi. edition suhrkamp 551. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1972
  • Der Tag wird kommen. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1973 ISBN 3-518-02030-7.
  • Die Stunde des Todes. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1975 ISBN 3-518-02004-8. (Enthält u. A. die Filmtexte zu Herz aus Glas und Das Andechser Gefühl. In der Taschenbuchausgabe (st 449) sind die Filmtexte nicht enthalten.)
  • Land in Sicht. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1977 ISBN 3-518-02003-X
  • Das Haus am Nil. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1981 ISBN 3-518-02026-9
  • Revolten. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1982 ISBN 3-518-02020-X
  • Wellen. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1983 ISBN 3-518-04502-4
  • Wind. Zweitausendeins, Frankfurt a. M., 1984
  • Weg. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1985 ISBN 3-518-03212-7
  • Breitenbach. Kiepenheuer und Witsch, Köln, 1986 ISBN 3-462-01751-9
  • Das Ambacher Exil. Kiepenheuer und Witsch, Köln, 1987 ISBN 3-462-01816-7
  • Die blaue Blume. Zweitausendeins, Frankfurt a. M., 1987
  • Es ist niemand da. Fischer Taschenbuch, Frankfurt a. M., 1992 ISBN 3-596-11399-7
  • Dschingis Khans Rache. Bibliothek der Provinz, Weitra, 1993 ISBN 3-85252-080-0
  • Das Buch Arschi. Hatje, Stuttgart, 1994 ISBN 3-7757-0499-X
  • Hundstage. S. Fischer, Frankfurt a. M., 1995 ISBN 3-10-000412-4
  • Was ich denke. Goldmann, München, 1995 ISBN 3-442-12670-3
  • Ich bin ein Schaf. Goldmann, München, 1996 ISBN 3-442-30685-X
  • Der letzte Schliff. Hanser, München, 1997 ISBN 3-446-19095-3
  • Schlag 7 Uhr. Bibliothek der Provinz, Weitra, 1998 ISBN 3-85252-280-3
  • Die Reise zweier Mönche. Bibliothek der Provinz, Weitra, 1999 ISBN 3-85252-303-6
  • Ist es nicht schön zu sehen wie den Feind die Kraft verläßt. Bibliothek der Provinz, Weitra, 2002 ISBN 3-85252-410-5
  • Liebesbrief. Bibliothek der Provinz, Weitra, 2003 ISBN 3-85252-501-2
  • Ich als Japanerin. Bibliothek der Provinz, Weitra, 2003 ISBN 3-85252-515-2
  • Mein Vater heißt Dionysos. Bibliothek der Provinz, Weitra, 2003 ISBN 3-85252-535-7
  • Schnekidus. Bibliothek der Provinz, Weitra, 2003 ISBN 3-85252-535-7
  • Ein Wikinger. Bibliothek der Provinz, Weitra, 2004 ISBN 3-85252-578-0

Theaterstücke[Bearbeiten]

  • 1978: Ella
  • 1979: Gust
  • 1980: Kuschwarda City
  • 1980: Susn
  • 1981: Der Frosch
  • 1981: Plattling
  • 1982: Mein Herbert
  • 1983: Sintflut
  • 1983: An der Donau
  • 1985: Weg
  • 1988: Linz
  • 1990: Auf verlorenem Posten
  • 1993: Der Stiefel und sein Socken
  • 1996: Meine Grabinschrift
  • 1996: Letzter Gast
  • 1998: Dulce est
  • 1998: Tukulti
  • 2000: Blöde Wolke
  • 2000: Da im Kafenion
  • 2000: Pallas Athene
  • 2000: Die Vorgänger
  • 2002: Daphne von Andechs
  • 2003: Alkibiades am Ende
  • 2005: Kopf und Herz. Bibliothek der Provinz, Weitra, ISBN 3-85252-685-X
  • 2005: Der Weltmeister. Bibliothek der Provinz, Weitra, ISBN 3-85252-615-9
  • 2007: Einklang
  • 2008: Der gelbe Hahn der Nacht: Vier Theaterstücke. Fischer (Tb.), Frankfurt, ISBN 3-596-18173-9

Hörspiel[Bearbeiten]

Filmbücher[Bearbeiten]

  • Servus Bayern. Peter Kirchheim Verlag, Gauting, 1977 ISBN 3-87410-004-9
  • Der Komantsche. Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg, 1979 ISBN 3-88423-006-9
  • Der Neger Erwin. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1981 ISBN 3-518-37182-7 (Erstveröffentlicht in Es ist ein leichtes, beim Gehen den Boden zu berühren)
  • Die Olympiasiegerin. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1982 ISBN 3-518-02032-3
  • Das letzte Loch. Suhrkamp, Frankfurt a. M. st 803, 1982 ISBN 3-518-37303-X
  • Der Depp. Filmbuch. Suhrkamp, Frankfurt a. M. st 898, 1983 ISBN 3-518-37398-6
  • Das Gespenst. Zweitausendeins, Frankfurt a. M., 1983
  • Wanderkrebs. Zweitausendeins, Frankfurt a. M., 1984
  • Die Föhnforscher. Zweitausendeins, Frankfurt a. M., 1985
  • Wohin? Kiepenheuer und Witsch, Köln, 1988 ISBN 3-462-01925-2
  • Mixwix. Kiepenheuer und Witsch, Köln, 1990 ISBN 3-462-02073-0
  • Mißlungen. Bibliothek der Provinz, Weitra, 1999 ISBN 3-85252-168-8

Sammlungen[Bearbeiten]

  • Schriften. Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1978
    • 1969. ISBN 3-518-02000-5. Enthält:
      • Das Kamel. (Die Fassung enthält die Texte Hülle und Rita aus Zigarettenverkäufer (1969), Tibet, Indio, Afganistan und 2. Mai 69 aus Das Kamel (1969) und Meine Freundin aus Alexanderschlacht (1971).)
      • Die Macht des Löwngebrülls.
    • Die Alexanderschlacht. ISBN 3-518-02001-3 (Der Text ist um Meine Freundin gekürzt, enthält dafür Zigarettenverkäufer aus Zigarettenverkäufer (1969), mehrere Texte aus L' Etat c'est moi (1972) und den hier erstveröffentlichten Text Der Pfahl.)
    • Die Atlantikschwimmer. ISBN 3-518-02010-2. Enthält:
      • Der Tag wird kommen. (Gegenüber der Erstausgabe stark veränderte Fassung.)
      • Herz aus Glas. (Filmtext.)
      • Die Stunde des Todes. (Ohne die in der Erstausgabe enthaltenen Filmtexte.)
      • Das Andechser Gefühl. (Filmtext.)
      • Die Atlantikschwimmer. (Filmtext.)
      • Land in Sicht. (Mit dem zusätzlichen Text Der Thron ist frei.)
      • Bierkampf. (Filmtext.)
      • Servus Bayern. (Filmtext.)
      • Ella. (Theaterstück.)
      • Der junge Mönch. (Filmtext.)
    • Es ist ein leichtes, beim Gehen den Boden zu berühren. ISBN 3-518-02010-2. Enthält:
      • Susn. (Theaterstück.)
      • Der Komantsche. (Filmtext.)
      • Gust. (Theaterstück.)
      • 1979. (Prosa.)
      • Kuschwarda City. (Theaterstück.)
      • Der Neger Erwin. (Filmtext.)
  • Du hast keine Chance, aber nutze sie. Suhrkamp, Frankfurt a. M. und Goldmann, München, 1991ff.
  • Die Einsicht der Einsicht. Theaterstücke. Fischer Taschenbuch, Frankfurt a. M., 1996 ISBN 3-596-12923-0
  • Gesamtausgabe. Bibliothek der Provinz, Weitra, 2002ff. 4 Bde. geplant

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1970: Das Kind ist tot
  • 1972: 6. Dezember 1971
  • 1975: Das Andechser Gefühl
  • 1976: Die Atlantikschwimmer
  • 1976: Herz aus Glas (nur Drehbuch; Regie: Werner Herzog)
  • 1977: Bierkampf
  • 1978: Servus Bayern
  • 1978: Der junge Mönch
  • 1979: Der Komantsche
  • 1981: Der Neger Erwin
  • 1981: Das letzte Loch
  • 1982: Der Depp
  • 1982: Das Gespenst
  • 1983: Der Platzanweiser
  • 1983: Die Olympiasiegerin
  • 1984: Wanderkrebs
  • 1984: Rita Ritter
  • 1985: Die Föhnforscher
  • 1985: Blaue Blumen
  • 1986: Heilt Hitler
  • 1987: Punch Drunk
  • 1988: Wohin?
  • 1989: Mix Wix
  • 1990: Hick's Last Stand
  • 1991: Niemandsland
  • 1991: I Know The Way To The Hofbrauhaus
  • 1992: Ich bin da, ich bin da
  • 1994: Ab nach Tibet!
  • 1995: Hades
  • 1997: Picasso in München
  • 1998: Neue Freiheit – keine Jobs Schönes München: Stillstand
  • 2002: Das Klatschen der einen Hand

Filme auf DVD[Bearbeiten]

Die Filme Das Andechser Gefühl, Die Atlantikschwimmer, Das Gespenst, Die Olympiasiegerin und Hick’s Last Stand sind inzwischen auf DVD erschienen. In dieser DVD-Box sind außerdem ein Interview mit Achternbusch aus dem Jahr 1988, die Dokumentation Komm doch an den Tisch und eine Podiumsdiskussion mit Achternbusch vom Filmfest München 2008 enthalten.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Barbara Gass: Herbert Achternbusch. Fotografien aus 25 Jahren. Das Wunderhorn, Heidelberg 1998, ISBN 3-88423-149-9
  • Jörg Drews (Hrsg.): Herbert Achternbusch. suhrkamp taschenbuch 2015. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1982, ISBN 3-518-38515-1.
  • Wolfgang Jacobsen u. a.: Herbert Achternbusch. Reihe Film 32. Hanser, München 1984, ISBN 3-446-14133-2.
  • Marina Schneede (Hrsg.): Herbert Achternbusch, der Maler. Ausstellungskatalog. Wolf, München 1988, ISBN 3-922979-31-9.
  • Manfred Loimeier: Passagen. Zur Wissenschaftskritik in den Werken Herbert Achternbuschs. Rothe, Passau 1988, ISBN 3-88849-037-5.
  • Christoph Borninkhof: Das Selbstlebenschreiben. Studien zum schriftstellerischen Werk Herbert Achternbuschs. Dissertation. Europäische Hochschulschriften Reihe 1: Deutsche Sprache und Literatur: Bd. 1472. Lang, Frankfurt a. M. 1994, ISBN 3-631-47727-9.
  • Hans Günther Pflaum: Herbert Achternbusch: Filmemacher. Goethe-Institut München, München 2000.
  • Wolfgang Bittner, Mark vom Hofe: Das zufällige spontane Reizfeld des Bewusstseins. Herbert Achternbusch. In: Ich bin ein öffentlicher Mensch geworden. Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen. Horlemann Verlag, Bad Honnef 2009, ISBN 978-3-89502-277-7.
  • Ein Grantler namens Herbert. In: Süddeutsche Zeitung, 21. November 2008; mit Fotostrecke

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Herbert Achternbusch in der Monacensia. Das Ich ist ein wildes Tier. isarbote.de, November 2007
  2. Peter Roos: Ich bin ein Außenseiter. Das ist mein Los!. In: Die Zeit, Nr. 4/2005; mit weiteren Links
  3. Streitfall Jesus Christus. Vor 25 Jahren: „Das Gespenst“ hat Premiere. WDR, 25. März 2008
  4. Die Freiheit der Kunst. Literaturhaus.at
  5. a b Retrospektive Herbert Achternbusch. critic.de, 29. Juni 2008
  6. Pädagogisches Programm zur Ausstellung Herbert Achternbusch. Museum Moderner Kunst Wörlen Passau, 2008
  7. Ein Grantler namens Herbert sueddeutsche.de, 17. Mai 2010
  8. a b Herbert Achternbusch. Regisseur · Drehbuchautor · Produzent · Darsteller · Kamera. deutsches.filmhaus.de, 2007