Karlheinz Hackl
Karlheinz Hackl (* 16. Mai 1949 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler und Theaterregisseur.
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Leben [Bearbeiten]
Nach seiner Ausbildung an der Schauspielschule Krauss[1] erhielt er Engagements am Theater der Courage (1972/73), Wiener Volkstheater (1974-1976), Hamburger Thalia-Theater (1976-1978) und seit 1978 am Wiener Burgtheater.
Hackl ist seit 1996 ordentlicher Professor für Rollengestaltung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Vor seiner künstlerischen Karriere schloss er das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien mit dem Magistertitel ab.[2]
Seit 1997 ist Hackl mit der österreichischen Schauspielerin Maria Köstlinger verheiratet. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter namens Melanie. 2003 wurde bei ihm ein Karzinom im Gehirn festgestellt, das ihm bald daraufhin entfernt wurde.[3]
Im Jahr 2008 versuchte Hackl mit einer eigenen Partei eine Kandidatur bei den österreichischen Nationalratswahlen, scheiterte aber schon im Vorfeld an einer zu geringen Zahl von Unterstützungserklärungen.
Kabarett (Auswahl) [Bearbeiten]
- 2009 - "Lachen macht gesund"[4]
Theater (Auswahl) [Bearbeiten]
Regiearbeiten
- 1989 - „Brooklyn Memoires“ im Volkstheater
- 1991 - „Nora“ von Henrik Ibsen im Volkstheater
- 1993 - „Liebelei“ von Arthur Schnitzler im Theater in der Josefstadt mit Bernhard Schir
- 1994 - „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Ödön von Horvath im Theater in der Josefstadt mit Herbert Föttinger
- 1995 - „Romeo und Julia“ von William Shakespeare im Burgtheater mit Johannes Krisch und Eva Herzig
- 1999 - „Der Verschwender“ von Ferdinand Raimund im Theater in der Josefstadt mit Herbert Föttinger und Maria Köstlinger
- 2000 - „Der Färber und sein Zwillingsbruder“ von Johann Nestroy im Burgtheater mit Birgit Minichmayr
- 2001 - „Heimliches Geld, heimliche Liebe“ von Johann Nestroy im Theater in der Josefstadt mit Otto Schenk, Herbert Föttinger und Alexander Waechter
- 2005 - „Nora oder Ein Puppenhaus“ von Henrik Ibsen im Theater in der Josefstadt mit Herbert Föttinger und Maria Köstlinger
Filmografie [Bearbeiten]
- 1976: Der junge Freud, Regie: Axel Corti
- 1978: Der Ehrentag, Regie: Axel Corti
- 1981: Ringstraßenpalais, Regie: Rudolf Nussgruber (TV-Serie)
- 1982: Sophies Entscheidung (Sophie’s Choice), Regie: Alan Pakula
- 1983: Mich wundert, daß ich so fröhlich bin, Regie: Michael Kehlmann
- 1983: Assisi Underground, Kinofilm, Regie: Alexander Ramati
- 1984: Der Leihopa, Regie: Otto Anton Eder (TV-Serie)
- 1985: The Assisi Underground
- 1985: Wohin und zurück: Welcome to Vienna, Regie: Axel Corti
- 1985: Kein Cognac zum Abschied, Regie: Thomas Ujlaki
- 1989: Arbeitersaga: April 1945, Regie: Dieter Berner
- 1990: Das Plakat
- 1991: Ein anderer Liebhaber, Regie: Xaver Schwarzenberger
- 1992: Duett, Regie: Xaver Schwarzenberger
- 1993: Tatort: Kesseltreiben, Regie: Peter Schulze-Rohr
- 1993: Radetzkymarsch, Regie: Axel Corti, Gernot Roll
- 1994: Kommissar Rex: Die Tote von Schönbrunn, Regie: Detlef Rönfeldt
- 1994: Derrick: Nachts, als sie nach Hause lief
- 1995: In uns die Hölle, Regie: Urs Egger
- 1995: Tödliches Geld, Regie: Detlef Rönfeldt
- 1995: Derrick: Katze ohne Ohren (TV-Serie)
- 1996: Der Mann ohne Schatten, Regie: Zbynek Brynych, Gero Erhardt u. a.
- 1999: Der Alte, Regie: Hartmut Griesmayr (TV-Serie)
- 2000: Ein Fall für zwei, Regie: Frank Strecker
- 2000: Probieren Sie’s mit einem Jüngeren, Regie: Michael Kreihsl
- 2000: Der Briefbomber, Regie: Torsten C. Fischer
- 2000: Bobby, Regie: Vivian Naefe
- 2001: Soko Kitzbühel – Doppelfehler, Regie: Stefan Klisch
- 2002: Gebürtig, Regie: Lukas Stepanik und Robert Schindel
- 2002: Taxi für eine Leiche, Regie: Wolfgang Murnberger, mit Gertraud Jesserer
- 2003: Ausgeliefert, Regie: Andreas Prochaska
- 2003: c(r)ook, Regie: Pepe Danquart
- 2004: Der Bestseller: Wiener Blut, Regie: Dirk Regel
- 2004: Der Todestunnel, Regie: Dominique Othenin-Girard
- 2005: Im Zeichen des Drachen, Regie: Antonello Grimaldi
- 2005: Agathe kann’s nicht lassen: Mord im Kloster, Regie: Helmuth Metzger
- 2005: Die Entscheidung, Regie: Nikolaus Leytner
- 2006: Siska – Alibi für Tommi
- 2009: Romy
- 2011: Der Chinese, Regie: Peter Keglevic
- 2011: Die Rosenheim-Cops – Erbschaft mit Folgen
- 2012: Die Verführerin Adele Spitzeder
- 2012: Mord in bester Gesellschaft – Der Tod der Sünde
- 2012: Braunschlag – Regie: David Schalko
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- Karl-Skraup-Preis
- Kainz-Medaille
- Titel Kammerschauspieler
- Telestar 1992
- Goldene Romy 1994 als Beliebtester Schauspieler
- Nestroy-Nominierung als Bester Schauspieler 2002
- Johann-Nestroy-Ring der Stadt Bad Ischl 2007
- Nestroy-Preis für sein Lebenswerk 2012
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ http://www.schauspielschulekrauss.at/index.php/schulgeschichte/von-1948-bis-1963-.html
- ↑ "Katalogzettel Österreichische Nationalbibliothek
- ↑ Gesund+Leben 03/2009 Seite 50
- ↑ "Wikio News
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Karlheinz Hackl im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Karlheinz Hackl in der Internet Movie Database (englisch)
- Eintrag zu Karlheinz Hackl in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (Biographie)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hackl, Karlheinz |
| ALTERNATIVNAMEN | Hackl, Karl-Heinz |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Schauspieler und Regisseur |
| GEBURTSDATUM | 16. Mai 1949 |
| GEBURTSORT | Wien |