Earl Bellamy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Arthur Earl Bellamy (* 11. März 1917 in Minneapolis, Minnesota; † 30. November 2003 in Albuquerque, New Mexico) war ein US-amerikanischer Film- und Fernsehregisseur, Filmproduzent, Schriftsteller sowie Szenenbildner, der an mehr als 1.600 Film- und Fernsehproduktionen beteiligt war.[1]

Leben[Bearbeiten]

Arthur Earl Bellamy war auch bekannt unter den Namen J. Earl Bellamy, Jr. oder Earl J. Bellamy. Im Jahr 1920 kam Bellamy mit seiner Mutter und seinem Vater, Richard James Bellamy, ein Eisenbahningenieur, nach Hollywood, Kalifornien. Nach seinem Abschluss an der Hollywood High School im Jahr 1935, erhielt er einen Abschluss vom Los Angeles City College und nahm einen Job als Bote bei den Columbia Studios an. Seinen Aufstieg zum zweiten Regieassistenten schaffte er innerhalb von vier Jahren. Dann ging er für die Zeit des Zweiten Weltkriegs zur US-Navy in eine fotografische Einheit.

Als Bellamy nach dem Krieg wieder nach Hollywood zurückkehrte wurde er ein angesehener Regisseur im Western Genre. Obwohl er fast zwei Dutzend Spielfilme drehte, wurde er am bekanntesten durch seine Arbeit an Die Texas Rangers (The Lone Ranger, 1949), Rin Tin Tin (The Adventures of Rin Tin Tin, 1954), Cowboys (Rawhide, 1959) und Die Leute von der Shiloh Ranch (The Virginian, 1962).

In den 1950er Jahren lag seine Stärke in Familienfilmen, wie Lassie, Erwachsen müßte man sein (Leave It to Beaver) und Mutter ist die Allerbeste (The Donna Reed Show). In den 1960er Jahren widmete er sich meistens Sitcoms, wie Mini-Max (Get Smart), The Munsters und McHale's Navy. Medizinische Dramen, wie M*A*S*H, Dr. med. Marcus Welby (Marcus Welby, MD) und Trapper John, M.D., haben ihn in den 1970er Jahren beschäftigt. In der Jahren 1966–1967 leitete er ABC's The Monroes mit Michael Anderson Jr. und Barbara Hershey, die als Waisen in einer Familie von Geschwistern in der Wildnis von Wyoming leben.

Vor seiner Pensionierung im Jahr 1986, richtete Bellamy sein Augenmerk auf die Science-Fiction Miniserie, V – Die Außerirdischen kommen (V) und viele der Episoden von Fantasy Island und Hart aber herzlich (Hart to Hart).

Nach seinem Ruhestand zogen Bellamy und seine Ehefrau Gail nach New Mexico. Dort drehte er in seiner aktiven Zeit als Regisseur viele seiner Filme an verschiedenen Drehorten.

Bellamy starb plötzlich, im Alter von 86 Jahren, am 30. November 2003 in Albuquerque, New Mexico. Es wird berichtet, dass er an einem Myokardinfarkt (Herzinfarkt) verstarb.

Ehe und Kinder[Bearbeiten]

Earl Bellamy hatte drei Kinder, Michael, Earl Jr. und Katherine. Seine erste Frau starb 9 Jahre nachdem Earl Jr. geboren wurde. Seine zweite Frau, die Mutter von Katherine, beging Selbstmord. Seine dritte Frau, Gail, überlebte ihn.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2002 bekam Earl Bellamy von der Motion Picture and Television Fund den renommierten Golden Boot Award.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Spielfilme[Bearbeiten]

Fernsehfilme[Bearbeiten]

Fernsehserien[Bearbeiten]

Regieassistent[Bearbeiten]

Produzent[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biografie auf IMDb.com. Abgerufen am 29. Oktober 2009