TSV Unterhaching

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Generali Haching)
Wechseln zu: Navigation, Suche
TSV Unterhaching 1910
Name TSV Unterhaching 1910 e.V.
Vereinsfarben grün-weiß
Gegründet 1910
Vereinssitz Utzweg 1 82008 Unterhaching
Abteilungen 15
Vorsitzender Volker Panzer
Homepage www.tsv-unterhaching.de

Der TSV Unterhaching 1910 e.V. ist ein Sportverein aus Bayern. Bekannt ist der Verein durch seine Volleyball-Mannschaft, die unter dem Namen Generali Haching in der Bundesliga spielt. In weiteren Abteilungen werden Aikidō, Baseball, Basketball, Bergsport, Breitensport, Damengymnastik, DSV-Skischule, Gesundheitssport, Handball, Judo, Jogging, Leichtathletik, Seniorensport, Tanzsport, Tennis, Tischtennis und Turnen angeboten.

Volleyball Männer[Bearbeiten]

Generali Haching
Deutscher Volleyball-Verband
Vereinsdaten
Adresse Utzweg 1
82008 Unterhaching
Manager Josef Köck
Homepage www.generali-haching.de
Volleyball-Abteilung
Liga Bundesliga
Spielstätte Generali Sportarena
Trainer Mihai Paduretu
Co-Trainer Berti Golf, Camilo Glober
Erfolge 2009 DVV-Pokalsieger
2009 deutscher Vizemeister
2010 DVV-Pokalsieger
2010 deutscher Vizemeister
2011 DVV-Pokalsieger
2012 DVV-Pokalfinalist
2012 deutscher Vizemeister
2013 DVV-Pokalsieger
letzte Saison Platz 3
(Stand: 13. Mai 2013)

Team[Bearbeiten]

Der Kader für die Saison 2013/14 besteht aus dreizehn Spielern.

Kader - Saison 2013/14
Name Nr. Nation Größe Geburtsdatum Position
Marcus Böhme 8 DeutschlandDeutschland Deutschland 2,11 m 25. Aug. 1985 MB
Ewoud Gommans 9 NiederlandeNiederlande Niederlande 2,02 m 17. Nov. 1990 AA
Simon Hirsch 11 DeutschlandDeutschland Deutschland 2,05 m 03. Apr. 1992 U
Philipp Jankowski 3 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,92 m 15. Okt. 1991 Z
Jan-Philipp Marks 15 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,97 m 03. Apr. 1992 AA
Marien Moreau 13 FrankreichFrankreich Frankreich 2,01 m 25. Okt. 1983 D
Sebastian Schwarz 10 DeutschlandDeutschland Deutschland 2,05 m 02. Okt. 1985 AA
Konstantin Shumov 12 FinnlandFinnland Finnland 2,05 m 15. Feb. 1985 MB
Genadi Sokolov 18 IsraelIsrael Israel /RusslandRussland Russland 2,02 m 14. Mai  1992 MB
David Sossenheimer 5 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,93 m 21. Juni 1996 AA
Tom Strohbach 14 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,97 m 27. Mai  1992 AA
Ferdinand Tille 7 DeutschlandDeutschland Deutschland 1,84 m 08. Dez. 1988 L
Tsimafei Zhukouski 1 KroatienKroatien Kroatien 1,96 m 18. Dez. 1989 Z

Positionen: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, Z = Zuspiel, U = Universal

Neuzugänge 2013
Spieler bisheriger Verein
Marcus Böhme VC Altotevere San Giustino[1]
Ewoud Gommans Moerser SC[2]
Philipp Jankowski Netzhoppers Königs Wusterhausen[3]
Jan-Philipp Marks Universität Hawaii[4]
Sebastian Schwarz Sir Safety Perugia[5]
Genadi Sokolov Maccabi Tel Aviv[6]
David Sossenheimer VCO Kempfenhausen[7]
Ferdinand Tille Arago de Sète[8]
Tsimafei Zhukovski CMC Ravenna[9]
Abgänge 2013
Spieler neuer Verein
Huib den Boer berufliche Karriere[10]
Christian Dünnes VfB Friedrichshafen[11]
Roy Friedrich TSV Herrsching[12]
Robert Hupka Jihostroj České Budějovice[13]
Sebastian Prüsener TSV Herrsching[14]
Matias Raymaekers unbekannt[15]
Alexander Shafranovich Nantes Rezé Métropole Volley[16]
Branislav Skladaný Nantes Rezé Métropole Volley[17]
Jan Willem Snippe Yaroslavich Yaroslawl[18]
Patrick Steuerwald Tonno Callipo Vibo Valentia[19]

Chef-Trainer ist der Rumäne Mihai Paduretu. Seine Assistenten sind Berti Golf und Camilo Glober. Als Scout arbeitet Michael Mattes. Für die medizinische Betreuung sorgen die Ärzte Thomas Stahl und Kamil Vyhnalek sowie die Physiotherapeuten Guerino Iannucci und Evi Striegl.

Bundesliga[Bearbeiten]

Haching greift gegen Friedrichshafen an. Testspiel zur Saisonvorbereitung im August 2012

Der TSV Unterhaching stieg im Jahr 2000 in die Bundesliga auf. Bereits in der zweiten Bundesligasaison 2001/02 wurde man deutscher Vizemeister. Im Viertelfinale der Saison 2004/05 musste sich Unterhaching nach einem engen Duell dem späteren Vizemeister evivo Düren geschlagen geben. In der Saison 2005/06 unterlagen die Hachinger dem späteren Meister VfB Friedrichshafen im Halbfinale und belegten den vierten Platz. Das gleiche Ergebnis gab es ein Jahr später. In der Saison 2007/08 schied man ebenfalls gegen Friedrichshafen nach zwei 1:3-Niederlagen im Halbfinale aus, konnte allerdings mit zwei Siegen gegen den Moerser SC den dritten Platz erringen. In der Saison 2008/09 gingen die Hachinger als Tabellenführer in die Playoffs und zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte das Playoff-Finale, wo man in vier Spielen gegen Friedrichshafen unterlag. In der Saison 2009/10 stand Generali Haching wieder gegen den VFB Friedrichshafen im Finale. Die vier Play-Off Spiele gingen 0:3, 1:3, 3:1, 2:3 aus. In der Saison 2010/11 belegte man nach der Hauptrunde den 2.Platz, punktgleich vor dem SCC Berlin aber mit einem besseren Satzverhältnis. Im Viertelfinale wurden die Netzhoppers Königswusterhausen mit 3:1 und 3:1 besiegt. Im Halbfinale scheiterte man deutlich mit 1:3 und 1:3 am SCC Berlin. Die Berliner zeigten sich mental und physisch deutlich stärker und bei Haching war kein Siegeswille mehr zu erkennen. Trotzdem war es für Haching die erfolgreichste Saison mit dem dritten Pokalsieg in Folge und dem Erreichen des Champions-League-Achtelfinales, in welchem man erst im Golden Set gegen den polnischen Vertreter Wegiel, die es in das Final-Four schafften, ausschied. 2012 unterlag Haching im knappsten Playoff-Finale der jüngeren Bundesliga-Geschichte mit 2:3 Siegen dem neuen Meister Berlin Recycling Volleys. 2013 scheiterte man im Halbfinale am VfB Friedrichshafen.

DVV-Pokal[Bearbeiten]

In der Saison 2006/07 unterlagen die Hachinger im Viertelfinale dem späteren Sieger VfB Friedrichshafen. Im Achtelfinale der Saison 2007/08 besiegten sie den Aufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau, verloren aber das Viertelfinale gegen die SG Eltmann und schieden somit aus. In der Saison 2008/09 erreichte die Mannschaft das Finale des DVV-Pokals und gewann am 8. März gegen die Mannschaft des Moerser SC mit 3:1. In den beiden folgenden Spielzeiten konnte der Titel jeweils mit 3:2-Siegen im Finale gegen evivo Düren und VfB Friedrichshafen erfolgreich verteidigt werden. 2012 unterlag Haching hingegen Friedrichshafen mit 0:3. 2013 gewann Haching erneut den Pokal durch einen 3:2-Sieg im Finale gegen den Moerser SC.

Europapokal[Bearbeiten]

Beim Vorrundenturnier des CEV-Pokals in der Saison 2006/07 war Unterhaching vom 5. bis 7. Januar 2007 Gastgeber. Sie konnten gegen OK Budvanska Rivijera aus Montenegro und die Tschechen von Jihostroj České Budějovice jeweils 3:0 gewinnen, verloren aber dann das direkte Duell um den Gruppensieg gegen Tourcoing Lille Métropole und belegten hinter den Franzosen den zweiten Platz, der nicht zum Weiterkommen reichte. In der Saison 2007/08 spielten sie im gleichen Wettbewerb, der nun als Challenge Cup bezeichnet wurde. Gegen das serbische Team aus Kraljevo setzten sie sich im Entscheidungssatz durch. In der zweiten Runde verloren sie den „golden set“ gegen Aich/Dob aus Österreich. Als Bundesliga-Dritter nahmen die Hachinger auch 2008/09 am Challenge Cup teil, bezwangen zunächst HAOK Mladost Zagreb und Dunaferr Dunaújváros, und schieden schließlich im Achtelfinale gegen Arkasspor İzmir aus. Im CEV-Pokal 2009/10 schied der TSV Unterhaching bereits in der ersten Runde gegen AZS Częstochowa aus Polen aus.

2010/11 traten die Hachinger erstmals in der Champions League an. Hier trafen sie in der Vorrunde auf VK Zenit-Kasan, ZSKA Sofia und AS Cannes, wobei sie sich als Gruppenzweiter für die nächste Runde qualifizieren konnten und auf Jastrzębski Węgiel trafen. Das Hinspiel in heimischer Halle konnte 3:1 gewonnen werden, jedoch verlor man das Rückspiel in Polen 1:3. Auch der nun fällige „Golden Set“ ging mit 15:9 an die polnischen Gastgeber, so dass Haching aus dem Wettbewerb ausschied. In der Saison 2011/12 qualifizierte sich Haching in der Champions League als bester Gruppendritter für das Achtelfinale, in dem man gegen VK Lokomotiv Nowosibirsk mit 1:3 und 0:3 ausschied.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Generali Haching, Haching komplettiert den Mittelblock
  2. Generali Haching, Gommans von Moers nach Unterhaching
  3. Generali Haching, Zwei junge deutsche Talente für Generali Haching
  4. Generali Haching, Zwei junge deutsche Talente für Generali Haching
  5. Generali Haching, Bast is back
  6. Generali Haching, Haching holt talentierten Mittelblocker
  7. Generali Haching, Junger Spielmacher für Haching
  8. Generali Haching, Tille kommt heim
  9. Generali Haching, Junger Spielmacher für Haching
  10. Generali Haching, den Boer und Friedrich verlassen Haching, weitere Entscheidungen vertagt
  11. Christian Dünnes wechselt nach Friedrichshafen
  12. Generali Haching, den Boer und Friedrich verlassen Haching, weitere Entscheidungen vertagt
  13. Generali Haching, Skladany, Hupka und Raymaekers verlassen Haching
  14. Generali Haching, Prüsener nach Herrsching
  15. Generali Haching, Skladany, Hupka und Raymaekers verlassen Haching
  16. Generali Haching, Shafranovic nach Nantes
  17. Generali Haching, Skladany, Hupka und Raymaekers verlassen Haching
  18. Generali Haching, Snippe spielt in Russland
  19. Generali Haching, Steuerwald wechselt nach Italien