Get Rich or Die Tryin’ (Album)

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Get Rich or Die Tryin’
Studioalbum von 50 Cent
Veröffentlichung 6. Februar 2003
Label Shady Records,
Aftermath Entertainment,
Interscope Records
Format CD
Genre Gangsta-Rap
Anzahl der Titel 19
Laufzeit 69:32

Produktion

Chronologie
Get Rich or Die Tryin’ The Massacre
(2005)
Singleauskopplungen
6. Mai 2002 Wanksta
7. Januar 2003 In da Club
7. Februar 2003 Many Men (Wish Death)
29. April 2003 21 Questions
12. August 2003 P.I.M.P.
16. September 2003 If I Can't

Get Rich or Die Tryin’ (dt. Werde reich oder stirb beim Versuch) ist das erste Studioalbum des US-amerikanischen Rappers 50 Cent. Es wurde am 6. Februar 2003 über die Labels Shady Records und Aftermath Entertainment veröffentlicht.[1]

Produktion und Samples[Bearbeiten]

Professionelle Bewertungen
Kritiken
Quelle Bewertung
laut.de [2]
Juice [3]
Rolling Stone [4]
allmusic [5]
RapReviews [6]

An der Produktion des Albums waren verschiedene Produzenten beteiligt. Dr. Dre schuf die Beats zu den Liedern In da Club, Heat, If I Can't und Back Down, während 50 Cents Labelboss Eminem die Stücke Patiently Waiting und Don't Push Me produzierte. Beide fungierten beim Album als ausführende Produzenten. Außerdem sind Rob Tewlow (What Up Gangsta), Darrell Banch (Many Men (Wish Death)), DJ Rad (High all the Time), Sean Blaze (Blood Hound), Mr. Porter (P.I.M.P.), Rockwilder (Like My Style), Sha Money XL (Poor Lil Rich), Dirty Swift (21 Questions), Megahertz (Gotta Make It to Heaven), John Freeman (Wanksta), Red Spyda (U Not Like Me) und Terence Dudley (Life's on the Line) mit je einem Beat vertreten.

Zwei Songs des Albums enthalten Samples von Liedern anderer Künstler. So sampelt Many Men (Wish Death) den Track Out of the Picture von Tavares und 21 Questions enthält Elemente von It’s Only Love Doing it’s Thing von Barry White.

Covergestaltung[Bearbeiten]

Auf dem Albumcover ist 50 Cent mit freiem Oberkörper zu sehen, im Vordergrund eine durchschossene Glasscheibe. Der Hintergrund ist in roten Farbtönen gehalten, links oben steht Get Rich Or Die Tryin’ und rechts oben 50 Cent.[7]

Gastbeiträge[Bearbeiten]

Fünf Tracks des Albums enthalten Gastbeiträge anderer Rapper. Die G-Unit-Mitglieder Young Buck (Blood Hound) und Tony Yayo (Like My Style) erscheinen auf je einem Song. 50 Cents Entdecker Eminem ist beim Song Patiently Waiting und neben Lloyd Banks auf Don't Push Me zu hören. Außerdem tritt Nate Dogg bei 21 Questions in Erscheinung.

Titelliste[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Get Rich or Die Tryin’
  DE 4 03.03.2003 (42 Wo.)
  AT 16 09.03.2003 (30 Wo.)
  CH 8 23.02.2003 (57 Wo.)
  UK 2 01.03.2003 (70 Wo.)
  US 1 22.02.2003 (94 Wo.)
Singles
Wanksta
  US 13 30.11.2002 (20 Wo.)
In da Club
  DE 1 31.03.2003 (21 Wo.)
  AT 3 30.03.2003 (27 Wo.)
  CH 1 06.04.2003 (36 Wo.)
  UK 3 22.03.2003 (25 Wo.)
  US 1 11.01.2003 (30 Wo.)
21 Questions
  DE 35 14.07.2003 (9 Wo.)
  AT 39 13.07.2003 (7 Wo.)
  CH 14 13.07.2003 (14 Wo.)
  UK 6 12.07.2003 (8 Wo.)
  US 1 22.03.2003 (23 Wo.)
P.I.M.P.
  DE 5 13.10.2003 (18 Wo.)
  AT 12 12.10.2003 (17 Wo.)
  CH 4 12.10.2003 (28 Wo.)
  UK 5 18.10.2003 (12 Wo.)
  US 3 31.05.2003 (25 Wo.)
If I Can’t
  DE 34 29.03.2004 (9 Wo.)
  AT 48 28.03.2004 (7 Wo.)
  CH 15 28.03.2004 (18 Wo.)
  UK 10 06.03.2004 (8 Wo.)
  US 76 04.10.2003 (8 Wo.)
[8]
# Titel Gastbeiträge Produzent(en) Dauer
1 Intro 0:06
2 What Up Gangsta Rob Tewlow 2:59
3 Patiently Waiting Eminem Eminem 4:48
4 Many Men (Wish Death) Darrell Branch 4:16
5 In da Club Dr. Dre 3:13
6 High all the Time DJ Rad 4:29
7 Heat Dr. Dre 4:14
8 If I Can’t Dr. Dre 3:16
9 Blood Hound Young Buck Sean Blaze 4:00
10 Back Down Dr. Dre 4:03
11 P.I.M.P. Mr. Porter 4:09
12 Like My Style Tony Yayo Rockwilder 3:13
13 Poor Lil Rich Sha Money XL 3:19
14 21 Questions Nate Dogg Dirty Swift of Midi Mafia 3:44
15 Don’t Push Me Eminem & Lloyd Banks Eminem 4:08
16 Gotta Make It to Heaven Megahertz 4:01
17 Wanksta John Freeman 3:39
18 U Not Like Me Red Spyda 4:15
19 Life’s on the Line Terence Dudley 3:38

Charterfolge und Singles[Bearbeiten]

Das Album stieg in der 10. Kalenderwoche des Jahres 2003 auf Position 45 in die deutschen Charts ein und verbesserte sich in den kommenden Wochen auf die Plätze 21; 10 und 5, bevor es die Höchstposition 4 erreichte. Insgesamt hielt sich Get Rich or Die Tryin’ 42 Wochen in den Top 100.[9] In den USA stieg das Album sofort auf den Spitzenplatz 1 ein und verließ die Charts nach 94 Wochen.[10]

Als Singles wurden Wanksta, In da Club (DE #1, 21 Wo.), 21 Questions (DE #35, 9 Wo.), P.I.M.P. (DE #5, 17 Wo.) und If I Can’t (DE #34, 9 Wo.) ausgekoppelt.[11] In Da Club erhielt für mehr als 150.000 verkaufte Einheiten in Deutschland Gold-Status.[12]

Verkaufszahlen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Get Rich or Die Tryin’ verkaufte sich weltweit etwa 15 Millionen mal.[13] Das Album erhielt in Deutschland für mehr als 100.000 verkaufte Einheiten eine Goldene Schallplatte.[12] In den USA wurde Get Rich or Die Tryin’ über sechs Millionen mal verkauft und demzufolge mit sechsfach Platin ausgezeichnet.[14]

Das Album wurde für die Grammy Awards 2004 als bestes Rap-Album nominiert, OutKasts Speakerboxxx/The Love Below machte aber schlussendlich das Rennen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Get Rich or Die Tryin’ auf Shadyrecords.com
  2. Bewertung: laut.de
  3. Bewertung: Juice
  4. Bewertung: Rolling Stone
  5. Bewertung: allmusic.com
  6. Bewertung: RapReviews
  7. Albumcover bei amazon.de
  8. Chartquellen: DE AT CH UK US
  9. Get Rich or Die Tryin’ bei musicline.de
  10. Get Rich or Die Tryin’ bei billboard.com
  11. Singleauskopplungen bei musicline.de
  12. a b IFPI: Suchergebnis Gold- und Platinauszeichnungen von 50 Cent
  13. Get Rich or Die Tryin’ bei worldwidealbums.net
  14. RIAA: Suchergebnis Gold- und Platinauszeichnungen von 50 Cent