Ghosts of Mars

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Filmdaten
Deutscher Titel Ghosts of Mars
Originaltitel John Carpenter’s Ghosts of Mars
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 94 Minuten
Altersfreigabe FSK ab 18
Stab
Regie John Carpenter
Drehbuch John Carpenter,
Larry Sulkis
Produktion Sandy King
Musik John Carpenter
Kamera Gary B. Kibbe
Schnitt John Carpenter,
Paul Warschilka
Besetzung

Ghosts of Mars ist ein Science Fiction/Horrorfilm von Regisseur John Carpenter aus dem Jahr 2001, dessen Plot Ähnlichkeiten zu dem Computerspiel Doom aufweist.

Handlung[Bearbeiten]

Im Jahr 2176 ist der Mars von Menschen kolonisiert und bewohnbar gemacht und stellt die letzte Hoffnung für die überbevölkerte und ausgebeutete Erde dar. Die Marskolonisten leben in verstreuten Außenposten und suchen den Mars in tiefen Minen nach Rohstoffquellen ab.

Commander Helena Braddock hat den Auftrag, den Schwerverbrecher Desolation Williams in einer Minenstadt abzuholen und vor ein Gericht zu bringen. Dort angekommen, stellt die Gruppe um Braddock fest, dass die Minenarbeiter von den Geistern einer alten Marszivilisation besessen sind. Die Geister entstammen einem kriegerischen und brutalen Stamm und verstümmeln die Körper ihrer Opfer nach der Übernahme. Ihr Ziel ist es nun, die menschlichen Invasoren des Mars zu bekämpfen.

Leutnant Belard, welche nach dem Tod des Commanders die Führung übernimmt, muss bei der Bekämpfung der Krieger auf die Hilfe des Verbrechers Desolation Williams und seiner Freunde, sowie weiterer Gefangener zurückgreifen. Erschwert wird der Kampf durch die Tatsache, dass nach der Tötung eines Besessenen dessen Geist in einen anderen menschlichen Körper fährt.

Nur Belard und Williams gelingt in einem Zug die Flucht, nachdem sie in der Stadt eine Atombombe zeitversetzt zur Explosion bringen und damit die gesamte Stadt zerstören konnten. Im Hauptquartier angekommen, berichtet Belard ihren Vorgesetzten von den Vorfällen, als auch dort die Geister erscheinen. Der Film endet, als sich die Polizisten, darunter Belard und Williams, auf den Angriff der Geister vorbereiten.

Hintergrund[Bearbeiten]

Ein Großteil des Filmes wurde in einer Gipsmine im US-Bundesstaat New Mexico gedreht. Um die rötliche Oberfläche des Mars zu simulieren, musste der Gips mit einem biologisch abbaubaren roten Farbstoff eingefärbt werden.

Ein Jahr vor der Veröffentlichung von Ghosts of Mars erschienen die Filme Red Planet und Mission to Mars, die sich ebenfalls mit der Kolonisierung des Mars beschäftigen, im Gegensatz zu Ghosts of Mars aber gesteigerten Wert auf Realismus legten. Alle drei Filme floppten an der Kinokasse, was dem Mars in der Filmbranche den Ruf als Kassengift einbrachte.

Der Soundtrack stammt von Carpenter, der Band Anthrax, Buckethead und Steve Vai.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

John Carpenter wurde 2001 für einen Preis des Catalonian International Film Festival nominiert.

Kritiken[Bearbeiten]

  • prisma-online: Einst galt John Carpenter als der große Könner des billigen Science-Fiction-Films. Doch bei diesem blutrünstigen und völlig hanebüchenen Zombie-Abklatsch ist davon nichts mehr zu spüren. Hätte er die Story hier weniger ernst genommen, wäre vielleicht ein netter Trash-Film dabei heraus gekommen. So aber ist dieser klischeehafte Actionstreifen reine Potential-, Geld- und Zeitverschwendung.

Weblinks[Bearbeiten]