Randegg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Randegg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Randegg
Wappen von Randegg
Randegg (Österreich)
Randegg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 51,82 km²
Koordinaten: 48° 1′ N, 14° 58′ O48.01111111111114.972777777778366Koordinaten: 48° 0′ 40″ N, 14° 58′ 22″ O
Höhe: 366 m ü. A.
Einwohner: 1.937 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 37 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3263
Vorwahl: 07487
Gemeindekennziffer: 3 20 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Randegg 22
3263 Randegg
Website: www.randegg.at
Politik
Bürgermeister: Claudia Fuchsluger (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
14 ÖVP, 3 DENBGM, 2 SPÖ
Lage der Marktgemeinde Randegg im Bezirk Scheibbs
Gaming Göstling an der Ybbs Gresten Gresten-Land Lunz am See Oberndorf an der Melk Puchenstuben Purgstall an der Erlauf Randegg Reinsberg (Niederösterreich) Scheibbs St. Anton an der Jeßnitz St. Georgen an der Leys Steinakirchen am Forst Wang Wieselburg Wieselburg-Land Wolfpassing NiederösterreichLage der Gemeinde Randegg im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Randegg ist eine Marktgemeinde mit 1937 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Randegg liegt im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 51,87 Quadratkilometer. 38,87 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 10 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Franzenreith (102)
  • Graben (48)
  • Hinterleiten (119)
  • Hochkoglberg (146)
  • Mitterberg (125)
  • Perwarth (396)
  • Puchberg bei Randegg (258)
  • Randegg (365)
  • Schliefau (198)
  • Steinholz (157)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Franzenreith, Hochkoglberg, Perwarth, Puchberg bei Randegg, Randegg und Steinholz.

Geschichte[Bearbeiten]

Randegg 1701 auf einem Gemälde im Fürstengang Freising

Noch vor der römischen Besatzung war Randegg schon als keltische Siedlung rand-e-ack bekannt. Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Randegg war ab Ende des 10. Jahrhunderts Lehen der Bischöfe von Freising. Die spätgotische Pfarrkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. 1848 entstand die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1965 wurden die Gemeinden Franzenreith, Hochkoglberg, Perwarth und Puchberg bei Randegg zu Randegg eingemeindet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1934 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1872 Einwohner, 1981 1842 und im Jahr 1971 1837 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Randegg
  • Meridianstein: Unweit von Randegg - in der Nachbargemeinde Gresten-Land - schneidet sich der 15. östl. Längengrad mit dem 48. nördl. Breitengrad. An dieser Stelle ist ein Meridianstein errichtet.
  • Radweg/Kräutergarten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 54, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 182. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 898. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,93 Prozent.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
71,46 %
(+8,05 %p)
16,92 %
(n. k.)
11,62 %
(-3,06 %p)
keine
(-21,91 %p)
2005

2010


Der Gemeinderat hat 19 Sitze, Bürgermeisterin der Marktgemeinde ist Claudia Fuchsluger, Vizebürgermeister ist Josef Tatzreither.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 12, die SPÖ 3 und die Liste Dallhammer 4 Mandate. Bei der Gemeinderatswahl 2010 gewann die ÖVP zwei Sitze, die SPÖ verlor einen Sitz und die Liste Dallhammer schied aus dem Gemeinderat. Neu eingezogen mit drei Mandaten ist die Liste Das echt notwendige bürgerliche Gemeindemodell (DENBGM).[2]

Randegg erfuhr nach der Ausstrahlung der ORF-Sendung "Am Schauplatz" große Aufmerksamkeit, die Presse berichtet von Morddrohungen gegen die Bürgermeisterin Fuchsluger und Alt-Bürgermeister Wieser. Hintergrund sind jahrzehntelange Streitigkeiten die vom ORF zu einer Reportage verarbeitet wurde und am 19.11.2014 zur Ausstrahlung kam.[3][4][5]. Für den 22.1.2015 ist eine weitere ORF-Sendung zu Randegg geplant.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Alt-Bürgermeister Engelbert Wieser

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010
  3. ORF-Reportage
  4. NÖN berichtet von Morddrohung
  5. Umfangreiche Darstellung zur ORF-Reportage

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Randegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien