Oberndorf an der Melk

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Oberndorf an der Melk
Wappen von Oberndorf an der Melk
Oberndorf an der Melk (Österreich)
Oberndorf an der Melk
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 42,93 km²
Koordinaten: 48° 4′ N, 15° 13′ O48.06388888888915.218611111111302Koordinaten: 48° 3′ 50″ N, 15° 13′ 7″ O
Höhe: 302 m ü. A.
Einwohner: 2.965 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 69 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3281
Vorwahl: 07483
Gemeindekennziffer: 3 20 06
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 9
3281 Oberndorf an der Melk
Website: www.oberndorf-noe.at
Politik
Bürgermeister: Franz Sturmlechner (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(21 Mitglieder)
16 ÖVP, 4 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Oberndorf an der Melk im Bezirk Scheibbs
Gaming Göstling an der Ybbs Gresten Gresten-Land Lunz am See Oberndorf an der Melk Puchenstuben Purgstall an der Erlauf Randegg Reinsberg (Niederösterreich) Scheibbs St. Anton an der Jeßnitz St. Georgen an der Leys Steinakirchen am Forst Wang Wieselburg Wieselburg-Land Wolfpassing NiederösterreichLage der Gemeinde Oberndorf an der Melk im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Oberndorf an der Melk ist eine österreichische Marktgemeinde mit 2965 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) am Fluss Melk im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Landwirtschaft in Oberndorf

Oberndorf an der Melk liegt am Fluss Melk im Mostviertel in Niederösterreich.

Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 42,78 Quadratkilometer. 14,79 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 50 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Altenmarkt (34)
  • Bach (52)
  • Baumbach (52)
  • Diendorf (35)
  • Dörfl (31)
  • Dürrockert (8)
  • Eck (19)
  • Edlach (23)
  • Ganz (51)
  • Gries (582)
  • Grub (30)
  • Gstetten (33)
  • Hameth (46)
  • Hasenberg (26)
  • Holzwies (19)
  • Koppendorf (24)
  • Lehen (48)
  • Lingheim (82)
  • Listberg (9)
  • Maierhof (6)
  • Melk (26)
  • Oberdörfl (38)
  • Oberhub (32)
  • Oberndorf an der Melk (626)
  • Oberschweinz (48)
  • Ofenbach (46)
  • Perwarth (25)
  • Pfoisau (40)
  • Pledichen (59)
  • Reitl (30)
  • Rinn (51)
  • Schachau (112)
  • Scheibenbach (55)
  • Scheibenberg (22)
  • Steg (22)
  • Straß (5)
  • Strauchen (19)
  • Sulzbach (20)
  • Unterdörfl (23)
  • Unterhub (49)
  • Unterschweinz (28)
  • Waasen (35)
  • Weg (26)
  • Weissee (53)
  • Wiedenhof (110)
  • Wies (47)
  • Wildengraben (7)
  • Wildenmaierhof (18)
  • Zehethof (35)
  • Zimmerau (57)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Gries, Hub, Lehen bei Oberndorf, Oberndorf an der Melk, Schachau und Waasen.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Um 1200 fand die Gründung durch die Ritter von Schönleiten (Erdwerk der Burg in der Rotte Lehen-Keller noch erhalten) statt.

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Jänner 1966 wurde die Gemeinde Griesdorf bei Oberndorf zu Oberndorf an der Melk eingemeindet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 2937 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 2853 Einwohner, 1981 2811 und im Jahr 1971 2750 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
72,53 %
(+0,17 %p)
19,14 %
(-3,14 %p)
8,33 %
(+2,98 %p)
2005

2010


Der Gemeinderat hat 21 Sitze, Bürgermeister der Marktgemeinde ist Franz Sturmlechner, Amtsleiterin Juliana Plank.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 16, die SPÖ 4 und die FPÖ 1 Mandat. Bei der Gemeinderatswahl 2010 ergab sich keine Änderung an der Sitzverteilung.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Oberndorf an der Melk
  • Pfarrkirche: 1630 bis 1645 barockisiert; auf den ursprünglich spätgotischen Kirchenbau weisen noch der Kirchturm und der Chor; die Einrichtung ist teils aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Kirche ist dem Hl. Ägydius und dem Apostel Thomas geweiht.
  • bäuerliches Ortsbild
  • Pfoisau-Kogel: Unweit von Oberndorf befindet sich in der Rotte Pfoisau der sogenannte Pfoisau-Kogel, ein Erdwerk. Im Mittelalter stand dort eine Burg (1258 urk. genannt), 1423 entstand dort eine Kapelle, später wurde daraus eine Kirche mit Friedhof, die es bis zum Josephinismus gab. Um 1900 fand man auf dem Feld beim Ackern einen Kelch, der heute in St. Pölten ausgestellt wird.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 88, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 262. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1400. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,62 Prozent.

Einkaufen[Bearbeiten]

In Oberndorf befindet sich ein Unimarkt

Sport[Bearbeiten]

  • Regionale Wander-, Reit- und Radwege
  • Tennisplatz
  • Sportzentrum inklusive Hallenbad, Sauna und Infrarot-Kabine

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberndorf an der Melk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010