Harsleben
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Harz | |
| Verbandsgemeinde: | Vorharz | |
| Höhe: | 123 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,86 km² | |
| Einwohner: |
2.209 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 79 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 38829 | |
| Vorwahl: | 03941 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 85 140 | |
| LOCODE: | DE HSE | |
| NUTS: | DEE09 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Markt 7 38828 Wegeleben |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Holger Bauermeister (Parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Harsleben im Landkreis Harz | ||
Harsleben ist eine Gemeinde, die zur Verbandsgemeinde Vorharz im Landkreis Harz des Bundeslandes Sachsen-Anhalt gehört.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Der Ort liegt im nördlichen Harzvorland am Goldbach südöstlich der Kreisstadt Halberstadt. Durch den Ort führt die Bundesstraße 79 nach Quedlinburg, von der östlich eine Verbindungsstraße nach Wegeleben abzweigt.
[Bearbeiten] Geschichte
Harsleben wurde 1136 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte bis 1648 zum Bistum Halberstadt, das dann säkularisiert und als Fürstentum Halberstadt mit dem Kurfürstentum Brandenburg vereinigt wurde.. Harsleben war Sitz eines eigenen Amtes und gelangte 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
(laut amtlichem Endergebnis der Wahl zum Gemeinderat Harsleben am 7. Juni 2009; Wahlbeteiligung: 46,3%)
- CDU - 54,3%, 8 Sitze
- Wählergruppen - 40,2%, 5 Sitze
- Einzelwahlvorschlag - 6,5%, 1 Sitz
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 17. Februar 1936 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen verliehen.
Blasonierung: „Schräggeteilt von Rot über Silber; oben drei im rechten Winkel abwärts kehrend gestellte sechsstrahlige silberne Sterne, unten ein abnehmender roter Mond.“ [2]
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- siehe Liste der Kulturdenkmale in Harsleben
- Evangelische Kirche St. Simon und Judas, die das Ortsbild prägt. Der erste Bau wurde um 1200 errichtet, ein Umbau zur evangelische Kirche im Renaissancestil erfolgte 1601. Das Kirchenschiff besitzt nach dem Umbau eine Holzkassettendecke und wird von einer starken Eichensäule getragen. Der kreuzrippengewölbte Chor im gotischen Stil entstand im 14. Jahrhundert. Die Altarplatte mit einer noch nicht entschlüsselten Inschrift aus der Zeit vor der Reformation trägt Weihekreuze und eine Vertiefung für die Reliquie. Der barocke Altaraufsatz und die dazugehörige Kreuzigungsgruppe sind aus der Zeit um 1690. Die im Renaissancestil erbaute Kanzel mit Intarsiamuster stammt von 1601 und wurde in den Altar eingefügt. Der Taufstein mit einer in der Höhe beweglichen Holzdecke ist ein vermutlich von Georg Kreibel um 1602 gefertigtes Bildhauerwerk.
- Grabstätten auf dem Ortsfriedhof für einen sowjetischen und drei polnische Zwangsarbeiter (darunter ein 13-jähriges Mädchen), die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden
[Bearbeiten] Wirtschaft
Bis August 2007 war in Harsleben die traditionsreiche Käserei Rusack ansässig, die nur wenige Jahre nach der Übernahme durch die Müller-Gruppe geschlossen wurde. Es existieren die üblichen Handwerksbetriebe im Ort, des Weiteren gibt es in dem Gewerbegebiet einige Autohäuser sowie Lebensmittelproduktionsbetriebe und Medizinartikel Hersteller. Eine Tankstelle existiert ebenfalls in Harsleben.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Alfred Freyberg (1893–1945), NSDAP-Politiker, 1932–1940 Ministerpräsident von Anhalt, 1939–1945 Oberbürgermeister von Leipzig
[Bearbeiten] Quellenangaben
- ↑ Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt – Bevölkerung der Gemeinden nach Landkreisen; Stand: 31. Dez. 2010 (PDF; 231 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Hauptsatzung der Gemeinde § 2 Absatz 1
[Bearbeiten] Weblinks
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