Hebertsfelden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hebertsfelden
Hebertsfelden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hebertsfelden hervorgehoben
48.40722222222212.820277777778405Koordinaten: 48° 24′ N, 12° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Rottal-Inn
Höhe: 405 m ü. NHN
Fläche: 49,78 km²
Einwohner: 3587 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84332
Vorwahl: 08721
Kfz-Kennzeichen: PAN, EG, GRI, VIB
Gemeindeschlüssel: 09 2 77 124
Gemeindegliederung: 152 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstraße 1
84332 Hebertsfelden
Webpräsenz: www.hebertsfelden.de
Bürgermeister: Karl Hendlmeier (CSU)
Lage der Gemeinde Hebertsfelden im Landkreis Rottal-Inn
Geratskirchen Zeilarn Wurmannsquick Wittibreut Unterdietfurt Triftern Tann (Niederbayern) Stubenberg (Niederbayern) Simbach am Inn Schönau (Rottal) Roßbach (Niederbayern) Rimbach (Landkreis Rottal-Inn) Reut Postmünster Pfarrkirchen Mitterskirchen Massing Malgersdorf Kirchdorf am Inn (Bayern) Julbach (Inntal) Johanniskirchen Hebertsfelden Gangkofen Falkenberg (Niederbayern) Ering Egglham Eggenfelden Dietersburg Bad Birnbach Bayerbach (Rottal-Inn) Arnstorf Landkreis Landshut Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Deggendorf Landkreis Passau Landkreis Altötting Landkreis Mühldorf am Inn ÖsterreichKarte
Über dieses Bild
Die katholische Pfarrkirche St. Emmeram

Hebertsfelden ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hebertsfelden liegt im südlichen Niederbayern im tertiären Hügelland am Oberlauf der Rott zwischen den Städten Eggenfelden und Pfarrkirchen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Hebertsfelden hat 152 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Hebertsfelden, Langeneck, Linden, Lohbruck, Unterhausbach, Gern und Peterskirchen.

Geschichte[Bearbeiten]

Hebertsfelden wurde um 1073 erstmals beurkundet, als ein Adalprecht de Heriboldesfelden als Wohltäter unterzeichnete. In der Zeit von 1220 bis 1240 bezeugte das Hochstift Freising Besitzungen in dem Ort. Im 17. und 18. Jahrhundert bestand Hebertsfelden aus rund 20 Anwesen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde es eine eigene Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1946 erhielt Hebertsfelden Teile der Gemeinden Langeneck und Gern II, aber schon mit Wirkung vom 1. Januar 1948 wurde die Zusammenlegung wieder rückgängig gemacht. Erst durch die Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1972 durch den Anschluss der Gemeinden Linden, Unterhausbach und den Restbeständen der Gemeinden Langeneck und Gern II[3] sowie der Eingliederung von Teilen der aufgelösten Gemeinden Lohbruck und Peterskirchen (bis zum 29. Januar 1952 mit dem Gemeindenamen Peterskirchen I) am 1. Mai 1978 die heutige Gemeinde gebildet.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 15, im produzierenden Gewerbe 384 und im Bereich Handel und Verkehr 57 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 144 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1242. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 11 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 164 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3366 ha, davon waren 2358 ha Ackerfläche und 1008 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Hebertsfelden hat einen Bahnhaltepunkt an der Bahnstrecke Passau–Neumarkt-Sankt Veit.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 111 Kindern
  • Grund- und Hauptschule: 1 mit 19 Lehrern und 260 Schülern

Sport[Bearbeiten]

im Gemeindebereich Hebertsfelden finden sich umfangreiche Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung.

  • Sportverein Hebertsfelden (Fußball, Tennis, Stockschützen, Gymnastik, Nordic Walking)
  • Sportclub Gollerbach (Damen-, Mädchen- und Herrenfußball)

Sehenswürdigkeiten und Bauwerke[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Emmeram, errichtet 1859–1862 nach Plänen von Leonhard Schmidtner.
  • Nebenkirche St. Jakob in Rottenstuben, errichtet Mitte des 15.Jahrhunderts, 1958 wurden im Chor gut erhaltene Fresken gefunden, die um 1500 entstanden sein dürften.
  • Pfarrkirchen St. Philippus und Jakobus, Niedernkirchen, 15. Jahrhundert, erweitert 1911.
  • Heimatmuseum neben dem Rathaus, im Gebäude der ehemaligen Ziegelei.
  • Bodendenkmäler, wie Schanzen aus Kelten- und Ungarnzeit.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Hebertsfelden

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111130/192055&attr=OBJ&val=803
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 455.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 629.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hebertsfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien