Landkreis Rottal-Inn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Rottal-Inn Deutschlandkarte, Position des Landkreises Rottal-Inn hervorgehoben48.4212.87Koordinaten: 48° 25′ N, 12° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Verwaltungssitz: Pfarrkirchen
Fläche: 1.280 km²
Einwohner: 117.654 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: PAN, EG, GRI, VIB
Kreisschlüssel: 09 2 77
Kreisgliederung: 31 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Ringstraße 4-5
84347 Pfarrkirchen
Webpräsenz: www.rottal-inn.de
Landrat: Michael Fahmüller (CSU)
Lage des Landkreises Rottal-Inn in Bayern
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Über dieses Bild
Rottal bei Bad Birnbach

Der Landkreis Rottal-Inn liegt im Süden des bayerischen Regierungsbezirks Niederbayern.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der naturräumlichen Gliederung nach gehört der Landkreis überwiegend dem Isar-Inn-Hügelland an. Der Fluss Rott durchfließt den Landkreis in West-Ost-Richtung und teilt ihn in zwei fast gleich große Teile. Der Inn bildet die Grenze zu Österreich.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Südwesten beginnend an die Landkreise Altötting, Mühldorf am Inn, Landshut, Dingolfing-Landau, Deggendorf und Passau. Im Süden grenzt er an den oberösterreichischen Bezirk Braunau am Inn.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet gehörte zum ehemaligen Viztumamt an der Rott, einer Verwaltungsorganisation der niederbayerischen Herzöge im 13. und 14. Jahrhundert, deren Sitz der Markt Pfarrkirchen war. Sie umfasste die 1260 erworbenen Besitzungen der Pfalzgrafen von Spanheim.

Landgerichte[Bearbeiten]

1803 wurden die Landgerichte Pfarrkirchen und Simbach am Inn sowie Eggenfelden errichtet. Sie gehörten zum Unterdonaukreis, der 1838 in Niederbayern umbenannt wurde. Zwischen 1810 und 1816 war das Gericht Simbach mit Braunau vereinigt.

Bezirksämter[Bearbeiten]

Im Jahr 1862 bildeten die Landgerichte Pfarrkirchen und Simbach am Inn das Bezirksamt Pfarrkirchen und die Landgerichte Eggenfelden und Arnstorf das Bezirksamt Eggenfelden, wobei das Landgericht Arnstorf aus Gemeinden der Landgerichte Eggenfelden, Landau an der Isar und Pfarrkirchen neu errichtet worden war.

Landkreise[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[2] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Eggenfelden und Pfarrkirchen.

Das Ende des Zweiten Weltkriegs verlief mit Ausnahmen vergleichsweise glimpflich. Am 1. Mai 1945 besetzte die 13. US-Panzerdivision (13th Armored Division, Black Cat Division), die in einem Eintagesmarsch von Plattling herkam, annähernd den gesamten Landkreis. Während die Besetzung in den allermeisten Orten, so auch in den Städten Eggenfelden und Pfarrkirchen, ohne Waffeneinsatz vonstattenging, kam es vor allem in Malgersdorf und auch Falkenberg zu stundenlangen Feuergefechten, bei denen auch schwere Waffen eingesetzt wurden. Es gab Tote und Verletze, Häuser brannten, unter anderem wurden in beiden Orten die Kirchen stark beschädigt. Außerdem sprengte an diesem Tag die deutsche Wehrmacht in einer Aktion ohne jede militärische Relevanz beide Innbrücken von Simbach nach Braunau. Ein besonderes Ereignis fand in Tann statt: Die vor der Roten Armee zusammen mit ihrem Stab geflohene ungarische Heeresleitung, bei der sich auch der Verteidigungsminister und der Ministerpräsident befanden, kapitulierte vor US-Generalmajor Millikin am Marktplatz. Die Gegend um Gangkofen und Massing wurde dann am 2. Mai besetzt. Bereits während des Krieges wurden von der Landbevölkerung Obdachlose aus den durch den Bombenkrieg zerstörten deutschen Großstädten aufgenommen. 1945 kamen viele weitere Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und Sudetendeutsche hinzu. Viele von ihnen blieben hier, integrierten sich und trugen im erheblichen Maß zum Wiederaufbau und Aufschwung in der Nachkriegszeit bei.

1946 wurde eine erste provisorische Landkreisordnung durch die amerikanische Militärregierung in Kraft gesetzt. Darauf basierend wurde 1952 der Landrat erstmals frei von der Bevölkerung gewählt.[3]

Landkreis Rottal-Inn[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 aus dem Landkreis Pfarrkirchen und dem Landkreis Eggenfelden (mit Ausnahme von fünf Gemeinden) sowie je zwei Gemeinden der ehemaligen Landkreise Griesbach und Vilsbiburg ein neuer Landkreis gebildet, der zunächst die Bezeichnung Landkreis Rottal erhielt. Sitz der Kreisverwaltung wurde Pfarrkirchen. Am 1. Mai 1973 wurde er in „Landkreis Rottal-Inn“ umbenannt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Der Landkreis Rottal-Inn gewann zwischen 1988 und 2008 rund 14.000 Einwohner hinzu bzw. wuchs um 13 %. Ab 2004 war die Entwicklung rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 60.298 75.578 85.660 121.734 100.700 101.863 104.013 115.281 118.167 119.598 118.622 117.437

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Der Landkreis hat keine großen industriellen Strukturen, die Betriebe des südostbayerischen Chemiedreiecks sind allerdings nicht weit entfernt. Die Wirtschaft ist eher mittelständisch strukturiert.

Traditionell spielte die Landwirtschaft (insbesondere die Pferdezucht) im Landkreis eine sehr wichtige Rolle. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe hat sich aber von 1974 bis 2006 von rund 9.700 auf 3.500 drastisch verringert und verringert sich weiter.

Fremdenverkehr spielt vor allem in Bad Birnbach, dem "ländlichen Bad", eine Rolle, das seit der ersten Thermalwasserbohrung 1973 einen Aufschwung erlebt.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten]

Als erste Stadt des Kreises wurde Simbach 1871 an die grenzüberschreitende Staatsbahnlinie Mühldorf - Braunau angeschlossen. Seit 1879 durchquert die Strecke Mühldorf–Passau den Kreis, deren wichtigste Stationen Pfarrkirchen, Eggenfelden und Bad Birnbach sind.

Die Marktgemeinde Gangkofen wurde von der 1875 durch die AG der Bayerischen Ostbahnen eröffneten Bahn Pilsting - Neumarkt-St.Veit berührt.

Die Bayerische Staatsbahn ergänzte mit zwei Lokalbahnen nach der Jahrhundertwende das Netz: die eine erreichte 1903 von Landau her den Markt Arnstorf und die Bahnstrecke Simbach am Inn–Pocking führte 1910 von Simbach aus innabwärts in Richtung Tutting - Pocking.

Mehr als ein Drittel der 85 km des Personenverkehrsnetzes wurde wie folgt stillgelegt:

  • 1964: Landau - Ruppertskirchen - Arnstorf 5 km
  • 1969: Tutting - Ering - Simbach 12 km
  • 1969/70: Pilsting - Gangkofen - Neumarkt-St.Veit 12 km

Der gesamte öffentliche Verkehr im Landkreis ist in der Verkehrsgemeinschaft Rottal-Inn organisiert.

Straßen[Bearbeiten]

Der Landkreis Rottal-Inn hat mehrere für die Region wichtige Verkehrsanbindungen: In Planung befindet sich die A 94, welche München durch Rottal-Inn mit der A 3 bei Pocking verbinden soll. Als Zubringer für die A94 wird dann die B 20 und die B 388 benutzt werden. Die derzeitige B 12 entspricht in etwa der Verkehrsführung, die die A 94 später einnehmen wird.

Flugplätze[Bearbeiten]

Im Landkreis Rottal-Inn stehen der Flugplatz Eggenfelden (1160 m × 23 m-SL·Bahn), der Flugplatz Pfarrkirchen und der Sonderlandeplatz Kirchdorf am Inn für den Luftverkehr zur Verfügung.

Politik[Bearbeiten]

Sitzverteilung im Kreistag 2014

Landräte[Bearbeiten]

Amtszeit Name Partei Anmerkung
1. Juli 1972 – 1983 Ludwig Mayer CSU Gatte von Bruni Mayer; 1983 von der Bezirksregierung suspendiert.
1983 - April 1984 Dr. Oskar Seitz CSU amtierender Landrat
Mai 1984 – 30. November 1987 Josef Poisl FWG Stellvertreter für Ludwig Mayer
30. November 1987 – 29. November 2011 Bruni Mayer UWG
seit 30. November 2011 Michael Fahmüller CSU

Die Landratswahl am 23. Oktober 2011 gewann Michael Fahmüller (CSU).

Abgeordnete: Der Landkreis wird von Reserl Sem (CSU) im Bayerischen Landtag vertreten. Direkt gewählter Bundestagsabgeordneter ist seit 1994 Max Straubinger (CSU). Über die Liste der SPD kam Florian Pronold 2002 in den Bundestag.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Durch einen schmalen, nach links gerichteten blauen Wellenschrägbalken geteilt in Silber und Gold; oben ein feuerspeiender roter Pantherrumpf, unten ein nach links gerichtetes steigendes rotes Pferd.
Die beiden Tiere symbolisieren die beiden Vorgängerkreise Pfarrkirchen und Eggenfelden. Der Panther kommt auch im Wappen der Stadt Eggenfelden vor und bezieht sich auf die Grafen von Sponheim, deren Abkömmlinge den früheren Landkreis Eggenfelden einst beherrschten. Das Pferd wurde 1961 für das Wappen des Landkreises Pfarrkirchen gewählt, weil das Gebiet für seine Pferdezucht bekannt ist. 1896 wurde dort die erste Pferderennbahn Süddeutschlands eröffnet. Der blaue Wellenschrägbalken bezieht sich auf die Rott, die den Landkreis in beinahe zwei identisch große Teile teilt.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Geratskirchen Zeilarn Wurmannsquick Wittibreut Unterdietfurt Triftern Tann (Niederbayern) Stubenberg (Niederbayern) Simbach am Inn Schönau (Rottal) Roßbach (Niederbayern) Rimbach (Landkreis Rottal-Inn) Reut Postmünster Pfarrkirchen Mitterskirchen Massing Malgersdorf Kirchdorf am Inn (Bayern) Julbach (Inntal) Johanniskirchen Hebertsfelden Gangkofen Falkenberg (Niederbayern) Ering Egglham Eggenfelden Dietersburg Bad Birnbach Bayerbach (Rottal-Inn) Arnstorf Landkreis Landshut Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Deggendorf Landkreis Passau Landkreis Altötting Landkreis Mühldorf am Inn ÖsterreichMunicipalities in PAN.svg
Über dieses Bild

(Einwohner am 31. Dezember 2013[4])

Städte

  1. Pfarrkirchen (11.953)
  2. Eggenfelden (13.090)
  3. Simbach a.Inn (9649)

Märkte

  1. Arnstorf (6729)
  2. Bad Birnbach (5526)
  3. Gangkofen (6356)
  4. Massing (4009)
  5. Tann (3911)
  6. Triftern (5199)
  7. Wurmannsquick (3668)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Bad Birnbach
    (Markt Bad Birnbach und Gemeinde Bayerbach)
  2. Ering
    (Gemeinden Ering und Stubenberg)
  3. Falkenberg
    (Gemeinden Falkenberg, Malgersdorf und Rimbach)
  4. Massing
    (Gemeinde Geratskirchen und Markt Massing)
  5. Tann
    (Gemeinde Reut und Markt Tann)

Gemeinden

  1. Bayerbach (1632)
  2. Dietersburg (3119)
  3. Egglham (2395)
  4. Ering (1769)
  5. Falkenberg (3750)
  6. Geratskirchen (854)
  7. Hebertsfelden (3587)
  8. Johanniskirchen (2435)
  9. Julbach (2298)
  10. Kirchdorf a.Inn (5238)
  11. Malgersdorf (1217)
  12. Mitterskirchen (2007)
  13. Postmünster (2286)
  14. Reut (1742)
  15. Rimbach (883)
  16. Roßbach (2893)
  17. Schönau (1900)
  18. Stubenberg (1347)
  19. Unterdietfurt (2104)
  20. Wittibreut (1991)
  21. Zeilarn (2117)

Keine Gemeindefreien Gebiete

Geotope[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich 22 (Stand September 2013) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 5. August 1974 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den Landkreis Pfarrkirchen gültige Unterscheidungszeichen PAN zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Seit dem 10. Juli 2013 sind auch die Unterscheidungszeichen EG (Eggenfelden), GRI (Bad Griesbach im Rottal) und VIB (Vilsbiburg) erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Ortmeier: "Die schönsten Bauernhäuser des Rottals. Zeugnisse bäuerlicher Vergangenheit", Verlag Süd Ost Waldkirchen, ISBN 3-89682-073-7.
  • Erich Eder, Adolf Hochholzer:' Der Landkreis Rottal-Inn", Neue Presse Verlags-GmbH Passau 1975

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Rottal-Inn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  3. Jaromír Balcar:Politik auf dem Land: Studien zur bayerischen Provinz 1945 bis 1972, Oldenburgverlag
  4. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)