Roßbach (Niederbayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Roßbach
Roßbach (Niederbayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Roßbach hervorgehoben
48.597512.941111111111349Koordinaten: 48° 36′ N, 12° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Rottal-Inn
Höhe: 349 m ü. NHN
Fläche: 48,08 km²
Einwohner: 2893 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94439
Vorwahlen: 08547, 08723 (Münchsdorf), 08564Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PAN, EG, GRI, VIB
Gemeindeschlüssel: 09 2 77 142
Gemeindegliederung: 66 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Münchsdorfer Straße 27
94439 Roßbach
Webpräsenz: www.gemeinde-rossbach.de
Bürgermeister: Ludwig Eder (CSU)
Lage der Gemeinde Roßbach im Landkreis Rottal-Inn
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Über dieses Bild
Die Pfarrkirche Maria Verkündigung

Roßbach ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Roßbach liegt im nördlichen Teil des Landkreises Rottal-Inn nahe der Mündung der Kollbach in die Vils. Roßbach befindet sich etwa 21 km westlich von Vilshofen, 15 km südlich von Osterhofen, 25 km südöstlich von Landau sowie 24 km nördlich der Kreisstadt Pfarrkirchen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Roßbach hat 66 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Münchsdorf, Roßbach, Schmiedorf, Thanndorf und Untergrafendorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Roßbach gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Pfarrkirchen des Kurfürstentums Bayern. Die Grafen von Toerring scheinen hier niedere Gerichtsrechte über einschichtige Untertanen (offene Hofmark) besessen zu haben. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Schmiedorf und Untergrafendorf eingegliedert.[3] Münchsdorf kam am 1. Mai 1978 hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 2.593 Einwohner
  • 1970: 2.617 Einwohner
  • 1987: 2.730 Einwohner
  • 2000: 2.918 Einwohner
  • 2011: 2.853 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Ludwig Eder (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1317 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 335 T€.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 10, im produzierenden Gewerbe 251 und im Bereich Handel und Verkehr 54 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 42 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1028. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 174 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2876 ha, davon waren 2311 ha Ackerfläche und 561 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • ein Kindergarten mit 50 Plätzen und 63 Kindern
  • eine Volksschule mit 8 Lehrern und 138 Schülern

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Roßbach (Niederbayern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111130/220822&attr=OBJ&val=814
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 455.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 629.