Holenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Holenberg
Holenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Holenberg hervorgehoben
51.9088888888899.5838888888889220Koordinaten: 51° 55′ N, 9° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Holzminden
Samtgemeinde: Bevern
Höhe: 220 m ü. NHN
Fläche: 7,36 km²
Einwohner: 416 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37642
Vorwahl: 05532
Kfz-Kennzeichen: HOL
Gemeindeschlüssel: 03 2 55 021
Adresse der Verbandsverwaltung: Angerstraße 13 a
37639 Bevern
Webpräsenz: www.bevern.de
Bürgermeister: Matthias Moersener (SPD)
Lage der Gemeinde Holenberg im Landkreis Holzminden
Hessen Nordrhein-Westfalen Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Hildesheim Landkreis Northeim Arholzen Bevern (Landkreis Holzminden) Bevern (Landkreis Holzminden) Bodenwerder Boffzen Boffzen Derental Derental Derental Derental Boffzen (gemeindefreies Gebiet) Brevörde Deensen Deensen Deensen Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Delligsen Dielmissen Eimen Eimen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Fürstenberg (Weser) Golmbach Halle (Weserbergland) Hehlen Hehlen Heinade Heinade Heinade Heinsen Heyen Holenberg Holzen (bei Eschershausen) Holzminden Holzminden Holzminden (gemeindefreies Gebiet) Kirchbrak Lauenförde Lenne (Niedersachsen) Lüerdissen Merxhausen (gemeindefreies Gebiet) Negenborn Ottenstein (Niedersachsen) Pegestorf Polle Stadtoldendorf Vahlbruch Wangelnstedt Wenzen (gemeindefreies Gebiet)Karte
Über dieses Bild

Holenberg ist eine Gemeinde im Landkreis Holzminden in Niedersachsen (Deutschland) und gehört zur Samtgemeinde Bevern.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Holenberg ist ein staatlich anerkannter Erholungsort am südlichen Hang des Voglers. Unmittelbar westlich des Ortes entspringt die Krümmecke, nördlich des Ortes der Mollerbach, der den Ort im Osten passiert. Beide Gewässer münden in den Forstbach. Holenberg ist auf drei Seiten von Bergen des Voglers umgeben, die zum Gemeindegebiet gehören, im Süden fällt das Gelände zum Forstbachtal ab. Im Westen erhebt sich der 302,4 m ü. NN hohe Weinberg, der als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, im Nordwesten der Himbeerbrink (400,5 m ü. NN), im Norden der Bax-Berg als Ausläufer des Kohlhai, der mit 440,8 m ü. NN die höchste Erhebung des Gemeindegebiets ist, im Nordosten die Tollburg, die ebenfalls ein Bergsporn des Kohlhai ist, und im Osten der Bützeberg (352,6 m ü. NN).[2]


Geschichte[Bearbeiten]

Seit wann Holenberg kontinuierlich besiedelt wurde, ist nicht bekannt. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich in einer Urkunde des Hochstifts Hildesheim vor dem Jahre 1007 als „Holanberg“. Der Name geht wahrscheinlich auf die Lage in einer Vertiefung zwischen Ausläufern des Voglers zurück. Spätere Urkunden zeigen, dass Holenberg seit 1493 vollständig zum Kloster Amelungsborn gehörte. In einer Urkunde von 1556 wird der Ort dann als „neu erbaut“ bezeichnet, war also wahrscheinlich im 15. Jahrhundert ganz oder teilweise wüstgefallen. Es wird unterschiedlich bewertet, ob dies aufgrund spätmittelalterlicher Fehden oder durch Umwandlung in ein Amelungsborner Vorwerk der Fall war.[3]

Bis Ende 2010 war Holenberg staatlich anerkannter Erholungsort.

Religionen[Bearbeiten]

81 % der Bevölkerung Holenbergs sind evangelisch, 5 % sind katholisch, 14 % gehören einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Gemeindewahl 2011
Wahlbeteiligung: 71,74 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,49 %
29,32 %
14,19 %

Der Gemeinderat setzt sich nach der Kommunalwahl vom 11. September 2011 zusammen aus:

  • SPD: 4 Sitze
  • Einzelbewerber Thorsten Homeyer: 1 Sitz
  • Grüne: 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten]

Matthias Moersener (SPD) seit 10. November 2011. Zuvor war die heutige Landrätin Angela Schürzeberg (SPD) von 2001-2011 Bürgermeisterin.

Wappen, Farben und Dienstsiegel[Bearbeiten]

Dienstsiegel mit dem Gemeindewappen als Siegelbild

Das Wappen der Gemeinde Holenberg zeigt in Grün drei aufrecht stehende zwei zu eins gestellte goldene Dreiecke.

Die Farben der Gemeinde sind grün und gelb.

Das Dienstsiegel enthält das Wappen und die Umschrift: „Gemeinde Holenberg Landkreis Holzminden“. [4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. Niedersächsisches Landesverwaltungsamt - Landesvermessung -: Topographische Karte 1:25000, Blatt 4023 Eschershausen, Hannover 1995, ISBN 3-89435-394-5
  3. Kirstin Casemir und Uwe Ohainski: Die Ortsnamen des Landkreises Holzminden. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2007. ISBN 978-3-89534-671-2, S. 116f
  4. § 2 der Hauptsatzung der Gemeinde Holenberg vom 15. Dezember 2011,
    abgedruckt im Amtsblatt für den Landkreis Holzminden Nr. 1 / 2012 (PDF; 4,1 MB) vom 18. Januar 2012, Seite 19
    Die dort abgedruckte Beschreibung des Wappens („Das Wappen zeigt drei aufrecht stehende goldene Dreiecke, zwei nebeneinander und eins darüber angeordnet auf grünem Hintergrund.“) entspricht nicht den Regeln einer heraldisch korrekten Blasonierung.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Holenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien