Eschershausen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Eschershausen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Eschershausen
Eschershausen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Eschershausen hervorgehoben
51.9294444444449.6338888888889153Koordinaten: 51° 56′ N, 9° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Holzminden
Samtgemeinde: Eschershausen-Stadtoldendorf
Höhe: 153 m ü. NHN
Fläche: 23,87 km²
Einwohner: 3438 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37632
Vorwahl: 05534
Kfz-Kennzeichen: HOL
Gemeindeschlüssel: 03 2 55 013
Stadtgliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstraße 4
37627 Stadtoldendorf
Webpräsenz: www.eschershausen-stadtoldendorf.de
Bürgermeister: Konrad Edelmann (CDU)
Lage der Stadt Eschershausen im Landkreis Holzminden
Hessen Nordrhein-Westfalen Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Hildesheim Landkreis Northeim Arholzen Bevern (Landkreis Holzminden) Bevern (Landkreis Holzminden) Bodenwerder Boffzen Boffzen Derental Derental Derental Derental Boffzen (gemeindefreies Gebiet) Brevörde Deensen Deensen Deensen Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Grünenplan (gemeindefreies Gebiet) Delligsen Dielmissen Eimen Eimen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Eschershausen (gemeindefreies Gebiet) Fürstenberg (Weser) Golmbach Halle (Weserbergland) Hehlen Hehlen Heinade Heinade Heinade Heinsen Heyen Holenberg Holzen (bei Eschershausen) Holzminden Holzminden Holzminden (gemeindefreies Gebiet) Kirchbrak Lauenförde Lenne (Niedersachsen) Lüerdissen Merxhausen (gemeindefreies Gebiet) Negenborn Ottenstein (Niedersachsen) Pegestorf Polle Stadtoldendorf Vahlbruch Wangelnstedt Wenzen (gemeindefreies Gebiet)Karte
Über dieses Bild

Eschershausen ist eine Kleinstadt im Norden des Landkreises Holzminden in Niedersachsen, Deutschland und Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf. Nach dem hier geborenen Schriftsteller Wilhelm Raabe wird sie auch Raabestadt genannt.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die bis 480 m hohen waldreichen Mittelgebirgszüge Ith, Vogler, Hils, Homburgwald und Elfas umgeben Eschershausen, das somit inmitten des Weserberglands liegt. Die günstige Lage ergibt sich aus der fischreichen Lenne und den ergiebigen Trinkwasserquellen Herrenborn und Wehnborn.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Das Gebiet der Stadt Eschershausen grenzt im Nordosten an die Gemeinde Holzen, im Osten an die gemeindefreien Gebiete Eschershausen und Eimen, im Südosten an die Gemeinde Lenne, im Süden an die Stadt Stadtoldendorf, im Südwesten an die Gemeinde Holenberg, im Westen an die Gemeinde Kirchbrak und im Nordwesten an die Gemeinde Lüerdissen. Davon gehören Holzen, Lüerdissen, Lenne und Stadtoldendorf zur Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, Holenberg zur Samtgemeinde Bevern und Kirchbrak zur Samtgemeinde Bodenwerder-Polle.

Eschershausen und alle angrenzenden Gemeinden gehören zum Landkreis Holzminden.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Eschershausen gehören neben dem Kernort Eschershausen die beiden Ortsteile Scharfoldendorf und Wickensen.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten]

Der Ort entstand an der Kreuzung der alten Hellwege Köln/Höxter–Braunschweig und Hameln-Einbeck. Nach der älteren Forschung erfolgte die erste urkundliche Erwähnung als „Aschershusen“ zwischen 870 und 880 in dem gefälschten Corveyer Registrum Sarachonis. Die erste gesicherte Nennung ist von 1054 als „Ascgereshuson“ in der Vita Godehardi; der Ort lag im Wikanafeld. Doch die Siedlung ist sicherlich eine ältere Gründung, etwa aus der Zeit der Sachsenkriege im 8. Jahrhundert, als die Endungen -hausen/-husen, meist verbunden mit einem Personennamen, dominierten.

Um das Jahr 1100 warb Bischof Udo von Hildesheim holländische oder flämische Neusiedler an, um die unerschlossenen Waldgebiete im Weser- und Leinebergland bei Eschershausen zu besiedeln. Die Rechte dieser Siedler wurden im „Eschershäuser Vertrag“ festgeschrieben. Obwohl die Hägerkolonisation mit dem Hägerrecht erfolgreich war und sich in etwas anderer Form mit Hagenrecht vom Taunus bis nach Vorpommern ausbreitete, fielen fast alle der Hägerhufensiedlungen um Eschershausen wieder wüst. Heute gibt es mit Buchhagen nur einen bestehenden Hägerort in der Gegend um Eschershausen. Dieser Ort hat nicht mehr die ursprüngliche Hägerhufenflur. Das Dorf Heinrichshagen ist keine Hägerhufensiedlung. Sein Name geht wohl auf einen „Waldhagen“ zurück.

Mit dem Aussterben der Edelherren von Homburg im Jahr 1409 kam Eschershausen zum Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel und gehörte damit seit 1500/1512 zum Niedersächsischen Reichskreis.

Neuzeit[Bearbeiten]

1736 stürzte die Südseite der alten Kirche während eines Gottesdienstes ein. Am ersten Pfingsttag 1746 wurde der Neubau als St.-Martin-Kirche geweiht.

1742 ließ der Herzog von Braunschweig über die Lenne eine steinerne Bogenbrücke bauen, die für eine sichere Überfahrt der Postwagen nur bei Hochwasser vorgesehen war.

1806 ging das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel beim Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation mit unter. Während der Franzosenzeit von 1807 bis 1813 war Eschershausen Hauptort des Kantons Eschershausen des Distrikts Einbeck im Departement der Leine des Königreichs Westphalen. 1814 kam es zum auf dem Wiener Kongress neu begründeten Herzogtum Braunschweig (ab 1922 Freistaat Braunschweig), bei dem es bis 1941 verblieb.

Die Postgeschichte von Eschershausen zeigt die Bedeutung des Ortes als Teil der Postroute Braunschweig–Holzminden auf; auch der heutige Ortsteil Wickensen war ein Posten der Postroute Braunschweig-Holzminden.

Im Jahr 1833 erhielt Eschershausen die Stadtrechte, als die Stadt 1145 Einwohner hatte. Um 1860 wurde im Hils eines der seltenen Naturasphalt-Vorkommen entdeckt. Durch den ausgelösten Asphalt-Boom wurden bis 1914 acht Asphaltfabriken gegründet, die Einwohnerzahl stieg bis zum Jahr 1910 auf 2039.

1900 erhielt die Stadt im Zuge der Fertigstellung der Eisenbahnstrecke der Vorwohle-Emmerthaler Eisenbahn-Gesellschaft (VEE) einen Bahnhof.

Im Zuge eines Gebietsaustausches zwischen den Freistaaten Braunschweig und Preußen kam Eschershausen als Teil des Landkreises Holzminden 1941 zur preußischen Provinz Hannover. Damit endete die über 500-jährige Zugehörigkeit zum Herzogtum beziehungsweise Land Braunschweig. 1946 wurde der Landkreis Holzminden erst Teil des neuen Freistaates Hannover, dann noch im selben Jahr Teil des neu gegründeten Landes Niedersachsen.

Im Zweiten Weltkrieg existierte in Eschershausen vom 14. September 1944 bis zum 3. April 1945 mit einer Belegstärke von bis zu 2000 Zwangsarbeitern ein Außenlager des KZ Buchenwald (Deckname Stein), die in den Untertage-Fertigungsstätten für Kriegsgerät in Holzen eingesetzt wurden. Anfang April 1945 wurden die Zwangsarbeiter in das Konzentrationslager Buchenwald gebracht. Am Mittag des 7. April 1945 wurde Eschershausen von der amerikanischen 83. Infanteriedivision besetzt.[2] Kriegsbedingte Zerstörungen gab es keine. Nach dem Ende des Krieges nahm Eschershausen 2077 Vertriebene auf, hauptsächlich Schlesier, die in vier Transporten im Jahr 1946 eintrafen. 1946 hatte sich daher die Einwohnerzahl auf 4337 verdoppelt, mehr als die Hälfte der Einwohner waren Flüchtlinge und Vertriebene.

1965 hatte Eschershausen ungefähr 4000 Einwohner und 1996 lebten 4260 Einwohner in der Stadt.

Bis zum 1. Januar 2011 war Eschershausen Sitz der Samtgemeinde Eschershausen, die dann zur Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf fusionierte.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1973 wurde die Nachbargemeinde Scharfoldendorf eingegliedert. Am 1. Januar 1974 kam ein bewohnter Teil des gemeindefreien Gebietes Eschershausen mit damals etwa 100 Einwohnern hinzu.[3]

Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten]

Alte Bezeichnungen des Ortes sind 1015 Assiereshusun (Vita Meinwerci), 1054 Ascgereshuson (Vita Godehardi), 1062 Aschereshusen (Urkunde des Kaisers Heinrich IV.), 1134–1137 Eschereshusen (Kopialbuch des Klosters Amelungsborn), 1141 Eschereshusen (Urkunde des Bischofs Bernhard von Hildesheim), 1146 Eschershusen und 1179 Eschershusen (Urkunde des Bischofs Konrad von Hildesheim). Das Grundwort lautet „-husen“. Das Bestimmungswort enthält „Askigēr,“ was nur vereinzelt belegt ist. Das Erstelement „aski“ bedeutet „Esche“, das Zweitelement „gairu“, also „Speer“.[4] Im heimischen Platt war der Name Eschershiusen.

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2011
Wahlbeteiligung: 54,87 % (2006: 55,53 %)
 %
50
40
30
20
10
0
48,79 %
39,16 %
12,05 %
keine
Sonst.d
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
-20
-25
+5,79 %p
+6,60 %p
+12,05 %p
-24,45 %p
Sonst.d
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d 2006: Wählergruppe Für unsere Gemeinden (FUG; 14,61 %) und Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG; 9,84 %)
Das Rathaus von Eschershausen

Bürgermeister[Bearbeiten]

Derzeitiger Bürgermeister ist seit 2001 Konrad Edelmann (CDU).

Frühere Bürgermeister:

1996–2001 Helmuth Hesse (SPD)
1991–1996 Hartwig Vogelsang (CDU)
1976–1991 Heinz Sassin
1973–1976 Karl Dörries
1970–1973 Reinhold Magnus
1956–1970 Willi Schewe
1946–1956 Wilhelm Kassebeere (SPD)
1945–1946 August Klages (SPD)
1945 Hermann Müller
1920–1945 August Elsner
1913–1919 Gustav Coenen
1909–1913 Oscar Eckel
1879–1909 August Peters
1853–1879 August Rustenbach
1828–1853 Carl Friedrich Conrad Freyenhagen von Rosenstern
1824 Johann Friedrich Karl Seulcke[5]
ca. 1760–1797 Freiherr Conrad Grove

Frühere Stadtdirektoren:

1992–2011 Friedrich Mönkemeyer
1982-1992 Hermann Gutacker
1949-1982 Fritz Lenke
1946–1949 August Klages (SPD)

Stadtrat[Bearbeiten]

In der Wahlperiode 2001–2006 verteilten sich die 15 Sitze im Stadtrat wie folgt:

  • SPD 7
  • CDU 6
  • UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft) 2

In der Wahlperiode 2006–2011 verteilten sich die 15 Sitze im Stadtrat wie folgt:

  • SPD 6
  • CDU 5
  • UWG 2
  • FUG (Für unsere Gemeinde) 2

In der Wahlperiode 2011–2016 verteilen sich die 15 Sitze im Stadtrat wie folgt:

  • SPD 7
  • CDU 6
  • FDP 2

Wappen[Bearbeiten]

Auf rotem Grund über goldenem E nach heraldisch links schreitender goldener Löwe, blaubewehrt und blau bezungt.

Das älteste bekannte Wappen datiert aus der Zeit um das Jahr 1500. Der im Eschershäuser Wappen dargestellte Löwe stellt entweder das Wappentier der Herzöge von Braunschweig (Braunschweiger Löwe) oder das der Edelleute von Homburg dar. Das „E“ steht für den Anfangsbuchstaben Eschershausens. Im siebzehnten Jahrhundert wurde lediglich ein gekrönter Löwe verwendet, ohne das „E“. Im zwanzigsten Jahrhundert wurde das Wappen restauriert und die Farben rot, gold und blau aus dem Wappen des Herzogtums Braunschweig übernommen.

Die Farben der Stadt sind rot und gold.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

1873 erfolgte die Gründung der Deutschen Naturasphalt GmbH (DASAG), ab 1997 als DASAG GmbH & Co. KG mit etwa 230 Mitarbeitern zur KANN-Gruppe und 2004 mit der KANN GmbH Baustoffwerke in Bendorf-Mülhofen fusionierte. 1896 wurde die Buch- und Offsetdruckerei C. Bruns KG gegründet. 1925 fand die Inbetriebnahme eines Sägewerkes durch die Gebr. Haasper statt. Die 1931 gegründete Deutsche Schlauchboot (Deutsche Schlauchbootfabrik Hans Scheibert GmbH & Co. KG) befindet sich in Eschershausen. 1957 gründete Rudolf Leibing das gleichnamige Fahrzeugbauunternehmen.1964 fand die Gründung des Autohauses Vatterott statt. 1965 als Zulieferer der Deutschen Schlauchboot erfolgte die Gründung des Nähereibetriebes EGN Edeltraut Gemeinhardt. Weitere Unternehmen sind die PROMET Industrieservice GmbH und die PROMET Dienstleistungs GmbH.

Das Wilhelm-Raabe-Schulzentrum

Bildung[Bearbeiten]

  • Kindergarten Eschershausen „Die wilden Raben“, Am Kindergarten
  • Grundschule Eschershausen, Wilhelm-Raabe-Schulzentrum, Raabestraße
  • Haupt- und Realschule Eschershausen, Wilhelm-Raabe-Schulzentrum, Jahnstraße

Verkehr[Bearbeiten]

Durch Eschershausen führen die Bundesstraße 64 und die Bundesstraße 240. Der Bahnhof Eschershausen lag an der Bahnstrecke Emmerthal–Vorwohle.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Geburtshaus von Wilhelm Raabe
Geburtshaus von Otto Elster

Bauwerke in Eschershausen[Bearbeiten]

  • Amtsgebäude Wickensen von 1542, Wickensen
  • Fachwerkhaus von 1580 (ältestes Fachwerkwohnhaus des Landkreises Holzminden), Driebe
  • Worthbrücke von 1742 über die Lenne, Worthstraße
  • Die St. Martin-Kirche stammt aus dem Jahre 1746. Bei dem Kirchenschiff handelt es sich um einen Saalbau im Rokokostil. Im Inneren befinden sich eine Fürstenempore und mehrere Epitaphien, die die Verbundenheit der Kirche mit der früheren Domäne Wickensen zeigen. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder.
  • Wilhelm-Raabe-Geburtshaus von 1828, Sitz des Wilhelm-Raabe-Museums, Raabestraße
  • Ehemaliges Amtsgericht von 1843 im klassizistischen Stil (heute Braunschweigische Landessparkasse), Steinweg
  • Brauhaus von 1844, Odfeldstraße
  • Rathaus von 1864, ehemals Bürgerschule, Raabestraße
  • Kriegerdenkmal von 1921 für die Gefallenen des ersten Weltkrieges, Marktplatz
  • Sportzentrum mit Freibad (seit 1928), Sportplatz und Sporthalle, Alte Mühle/Jahnstraße
  • Wilhelm-Raabe-Denkmal von 1931, Raabestraße
  • Wilhelm-Raabe-Schulzentrum mit Schulgebäude von 1931, Raabestraße
  • Kirche Heilige Familie (katholisch) von 1951, Prälat-Beigel-Straße
  • Feuerwehr-Schlauchturm, ehemals Kreisschlauchpflegerei, Homburgstraße
  • Geburtshaus Otto Elster, Raabestraße
  • Geburtshaus Ludwig Kubel, Marktplatz
  • Heimatstube des Landkreises Leobschütz, Prälat-Beigel-Straße
  • Neuapostolische Kirche, Mühlentrift

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Eschershausen[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Der Sportverein MTSV Jahn wurde 1864 gegründet; die Freiwillige Feuerwehr Eschershausen im Jahr 1874, nachdem Herzog Wilhelm das Feuerhilfsgesetz erlassen hatte. Der Heimat- und Kulturverein wurde 1949 gegründet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Wilhelm Raabe (1831–1910), deutscher Schriftsteller, Ehrenbürgerschaft 1901 verliehen
  • Hans Scheibert (1887–1969), Gründer der Deutschen Schlauchbootfabrik (DSB), Ehrenbürgerschaft 1967 verliehen

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Asche Burchhard Karl Ferdinand von Campe (1808–1874), Staatsminister im Herzogtum Braunschweig
  • Wilhelm Raabe (1831–1910), deutscher Schriftsteller
  • Georg Bode (1838–1910), deutscher Jurist, Naturforscher und Historiker
  • Otto Elster (1852–1922), deutscher Journalist, Historiker, Schriftsteller und Politiker
  • Ludwig Kubel (* 7. November 1859 Eschershausen, Apotheke am Markt; † 4. August 1940 Potsdam), deutscher Schriftsteller
  • Hermann Grupe (* 1956), deutscher Politiker, Mitglied des Niedersächsischen Landtags

Träger der Raabeplakette der Stadt Eschershausen[Bearbeiten]

  • 2002 – Kurt Schmalhoff
  • 2003 – Wolfgang Schulze, deutscher Politiker, Mitglied des Niedersächsischen Landtags
  • 2004 – Thomas Sporn, Ministerialdirigent der niedersächsischen Landesregierung
  • 2006 – Gerd Biegel, deutscher Historiker, Präsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft e. V.
  • 2008 – Jürgen Gerling, Forstamtmann

Literatur[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • Adolf Lucé: Ein Streifzug durch die Geschichte und die Umgebung der Wilhelm-Raabe-Stadt Eschershausen. 35 Seiten. C. Bruns oHG., Eschershausen, 1960.
  • Adolf Lucé: Ein Streifzug durch die Geschichte und die Umgebung der Wilhelm-Raabe-Stadt Eschershausen. Zweite erweiterte Auflage mit 83 Seiten. C. Bruns oHG., Eschershausen, 1960.
  • Wilhelm Mundt: Raabestadt Eschershausen – Gegenwart und Vergangenheit. Druck- und Verlagshaus Hüpke & Sohn, Holzminden, 1977.
  • Wilhelm Mundt, Willy Pramann: Raabe-Stadt Eschershausen – Bilder aus vergangenen Tagen. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 1985, ISBN 3-924932-24-7.
  • Horst-Rüdiger Jarck, Gerhardt Schildt: Die Braunschweigische Landesgeschichte. Appelhans Verlag, Braunschweig, 2000, ISBN 3-930292-28-9.
  • Jutta Henze, Andreas Reuschel: Eschershausen um 1900. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 2002, ISBN 3-89570-810-0.
  • Jutta Henze, Andreas Reuschel: Eschershausen 1918–1933. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 2006, ISBN 3-86595-118-X.
  • Jutta Henze, Andreas Reuschel: Eschershausen in den 50-er Jahren. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 2008, ISBN 978-3-86595-274-5.
  • Andreas Reuschel: Eschershausen in den 60-er Jahren. Geiger-Verlag, Horb am Neckar, 2013, ISBN 978-3-86595-536-4.
  • Andreas Reuschel: Hagenhufensiedlungen oder "Hägerhufensiedlungen" in der Ithbörde? Dissertation. Bonn 2009, DNB 1000044696.

Artikel[Bearbeiten]

  • Andreas Reuschel: Eschershausen und Scharfoldendorf. Über das Alter von zwei Siedlungen in der Ith-Börde. In: Jahrbuch für den Landkreis Holzminden. Band 1, Holzminden 1983, S. 5–14.
  • Andreas Reuschel: Die Asphaltfabriken bei Eschershausen. In: Jahrbuch für den Landkreis Holzminden. Band 8/9, Holzminden 1992, S. 79–95.
  • Andreas Reuschel: Wappen der Stadt Eschershausen. In: Sollinger Heimatblätter. Uslar 1991, Heft 1, S. 2.
  • Andreas Reuschel: Die Stadt Eschershausen. In: Sollinger Heimatblätter. Uslar 1991, Heft 1, S. 3–5.
  • Andreas Reuschel: Mittelalterliche Wüstungen. In: Historisch-Landeskundliche Exkursionskarte. Blatt Holzminden, Bielefeld 1997, ISBN 3-89534-214-9, S. 44–54.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eschershausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Aufzeichnungen des 329. US-Infanterie-Regiments; Eintrag vom 7. April 1945 (PDF; 8,2 MB). Archiv-Webseite der 83. US-Infanteriedivision. Abgerufen am 20. November 2011.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 211 und 212.
  4. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph
  5. Kerstein Günther, „Haarmann, Gustav Ludwig Friedrich Wilhelm“, in: NDB 7 (1966), S. 372 [Onlinefassung]
  6. Bärenhöhle und Rothesteinhöhle (mit Fotos und weiterführender Literatur)