Humlikon

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Humlikon
Wappen von Humlikon
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Andelfingenw
BFS-Nr.: 0032i1f3f4
Postleitzahl: 8457
Koordinaten: 692665 / 27027947.5766688.670278438Koordinaten: 47° 34′ 36″ N, 8° 40′ 13″ O; CH1903: 692665 / 270279
Höhe: 438 m ü. M.
Fläche: 3.70 km²
Einwohner: 482 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 118 Einw. pro km²
Website: www.humlikon.ch
Karte
Husemersee Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland Kanton Schaffhausen Kanton Schaffhausen Kanton Thurgau Kanton Schaffhausen Bezirk Bülach Bezirk Winterthur Adlikon bei Andelfingen Andelfingen ZH Benken ZH Berg am Irchel Buch am Irchel Dachsen Dorf ZH Feuerthalen Flaach Flurlingen Henggart Humlikon Kleinandelfingen Laufen-Uhwiesen Marthalen Oberstammheim Ossingen Rheinau ZH Thalheim an der Thur Trüllikon Truttikon Unterstammheim Volken WaltalingenKarte von Humlikon
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Dorfzentrum von Humlikon
Dorfbrunnen in Humlikon

Humlikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Blau ein halbes silbernes, rotgezungtes Einhorn

Das Wappen stammt von der Familie der Freiherren von Humlikon. Im 19. Jahrhundert wurden im Gemeindewappen die heraldischen Symbole für Ackerbau (Pflugschar) und Weinbau (Rebmesser) verwendet. Als es darum ging, ein offizielles Wappen festzulegen, wurde der Gemeinde empfohlen, das historische Wappen der Familie von Humlikon wieder einzuführen, was 1930 von den Stimmbürgern gutgeheissen wurde.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Humlikon liegt im Zürcher Weinland zwischen Schaffhausen und Winterthur. Von der Gemeindefläche dienen 63,5 % der Landwirtschaft, 28,4 % ist mit Wald bedeckt, 2,7 % ist Verkehrsfläche und 5,4 % Siedlungsgebiet.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1467 ca. 60
1634 178
1850 346
1880 320
1900 263
1950 213
2000 408

Geschichte[Bearbeiten]

Am 12. Juli 1228 beurkundetet der Mönch Konrad von Humlicon einen Verkauf, es ist dies die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde.

Flugzeugabsturz von Dürrenäsch[Bearbeiten]

Beim Absturz eines Flugzeugs vom Typ Caravelle der Swissair am 4. September 1963 in Dürrenäsch im Kanton Aargau verloren 74 Passagiere ihr Leben; 43 Personen stammten aus Humlikon, rund ein Fünftel der damaligen Einwohner. Es waren 19 Ehepaare und 5 Einzelpersonen, darunter sämtliche Mitglieder des Gemeinderates. Mit der Caravelle hätten sie nach Genf reisen wollen, um sich dort über Schädlingsbekämpfung informieren zu lassen. Mehr als 40 Kinder wurden zu Waisen. Die Führung der Gemeinde wurde kommissarisch durch den Kanton übernommen. [2]

Politik[Bearbeiten]

Die SVP hat 54,0 %, die FDP 9,09 %, die BDP 8,11 %, die glp 7,59 %, die SP 7,47 %, die Grünen 2,56 %, die CVP 1,93 %, und die EVP 1,88 % der Wählerstimmen (Nationalratswahl 2011).[3]

Gemeindepräsident ist Heinz Vogt (Stand 2009).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Humlikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Aus der Sendung "Antenne" vom 04.09.1963 Flugzeugabsturz bei Dürrenäsch Schweizer Fernsehen
  3. http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/wahlen_abstimmungen/wahlen_2011/nationalratswahlen2011/resultate.html#a-content abgerufen am 24. Januar 2012