Feuerthalen
| Feuerthalen | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Zürich (ZH) |
| Bezirk: | Andelfingen |
| BFS-Nr.: | 0027 |
| Postleitzahl: | 8245 |
| Koordinaten: | 690587 / 28309747.6922238.64528400Koordinaten: 47° 41′ 32″ N, 8° 38′ 43″ O; CH1903: 690587 / 283097 |
| Höhe: | 400 m ü. M. |
| Fläche: | 2,49 km² |
| Einwohner: | 3474 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 1395 Einw. pro km² |
| Website: | www.feuerthalen.ch |
|
Feuerthalen vom Munot aus gesehen |
|
| Karte | |
Feuerthalen ist eine Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz. Zu der Gemeinde gehört der Ort Langwiesen.
Inhaltsverzeichnis |
Wappen [Bearbeiten]
- In Blau ein silbernes Tatzenkreuz, überhöht von einem silbernen Sensenblatt
Geographie [Bearbeiten]
Feuerthalen liegt nördlich des stark bewaldeten Cholfirsts in einer durch den Rhein gebildeten Flusslandschaft im Ausseramt des Bezirk Andelfingen direkt am Flussufer gegenüber der Stadt Schaffhausen mit welcher sie über eine Strassenbrücke verbunden ist. Von der Gemeindefläche dienen 16,1 % der Landwirtschaft, 43,8 % ist mit Wald bedeckt, 10,4 % ist Verkehrsfläche und 28,1 % Siedlungsgebiet, 1,6 % sind Gewässer.
Bevölkerung [Bearbeiten]
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1634 | 205 |
| 1739 | 300 |
| 1836 | 655 |
| 1850 | 769 |
| 1900 | 1992 |
| 1950 | 2739 |
| 1960 | 2961 |
| 1990 | 2772 |
| 2000 | 2973 |
| 2010 | 3443 |
Politik [Bearbeiten]
Die SVP hat 32,76 %, die SP 20,41 %, die glp 9,68 %, die BDP 9,33 %, die Grüne 7,88 %, die FDP 7,29 %, die CVP 4,99 % und die EVP 2,59 % der Wählerstimmen (Nationalratswahl 2011).[2]
Gemeindepräsident ist Jürg Grau (Stand 2010).
Geschichte [Bearbeiten]
Als erstes der beiden Dörfer wurde Langwiesen im Jahr 876 als Langewisa urkundlich erwähnt, damals übergab der Rheinauer Abt Wolvene die Ländereien an den Grafen Gozbert. Im 10. Jahrhundert ging der Besitz an das Bistum Konstanz über.
Die erste urkundliche Erwähnung von Feuerthalen war im Jahr 1318 als Furtal an dem Rine. Der Name wird von der Furt abgeleitet, die hier im Mittelalter bestand. Seit 1528 hat Feuerthalen das Marktrecht.
Am 13. April 1799 wurde die von Hans Ulrich Grubenmann in den Jahren 1754 bis 1756 erbaute, gedeckte Rheinbrücke von den Truppen Napoléon Bonapartes niedergebrannt. Im Zuge des damaligen Ereignisses war für 14 Monate ein 10 000 Mann starkes französisches Truppenkontingent in Feuerthalen stationiert.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Othmar Ammann, schweizerisch-amerikanischer Brückenbau-Ingenieur
- Heinrich Sutermeister, Komponist
- Peter Sutermeister, Schriftsteller
- Heinrich Zollinger, Botaniker, Geologe, Forschungsreisender im Malaiischen Archipel
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website der Gemeinde Feuerthalen
- Statistische Daten Gemeinde Feuerthalen
- Feuerthalen im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
- ↑ http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/wahlen_abstimmungen/wahlen_2011/nationalratswahlen2011/resultate.html#a-content abgerufen am 24. Januar 2012
Adlikon | Andelfingen | Benken | Berg am Irchel | Buch am Irchel | Dachsen | Dorf | Feuerthalen | Flaach | Flurlingen | Henggart | Humlikon | Kleinandelfingen | Laufen-Uhwiesen | Marthalen | Oberstammheim | Ossingen | Rheinau | Thalheim an der Thur | Trüllikon | Truttikon | Unterstammheim | Volken | Waltalingen
Kanton Zürich | Bezirke des Kantons Zürich | Gemeinden des Kantons Zürich
