Feuerthalen

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Feuerthalen
Wappen von Feuerthalen
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Andelfingenw
BFS-Nr.: 0027i1f3f4
Postleitzahl: 8245
Koordinaten: 690587 / 28309747.6922238.64528400Koordinaten: 47° 41′ 32″ N, 8° 38′ 43″ O; CH1903: 690587 / 283097
Höhe: 400 m ü. M.
Fläche: 2,49 km²
Einwohner: 3490 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 1402 Einw. pro km²
Website: www.feuerthalen.ch
Feuerthalen vom Munot aus gesehen

Feuerthalen vom Munot aus gesehen

Karte
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Feuerthalen ist eine Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz. Zu der Gemeinde gehört der Ort Langwiesen.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Blau ein silbernes Tatzenkreuz, überhöht von einem silbernen Sensenblatt

Geographie[Bearbeiten]

Feuerthalen liegt nördlich des stark bewaldeten Cholfirsts in einer durch den Rhein gebildeten Flusslandschaft im Ausseramt des Bezirk Andelfingen direkt am Flussufer gegenüber der Stadt Schaffhausen, mit welcher sie über eine Strassenbrücke verbunden ist. Von der Gemeindefläche dienen 16,1 % der Landwirtschaft, 43,8 % ist mit Wald bedeckt, 10,4 % ist Verkehrsfläche und 28,1 % Siedlungsgebiet, 1,6 % sind Gewässer.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 205
1739 300
1836 655
1850 769
1900 1992
1950 2739
1960 2961
1990 2772
2000 2973
2010 3443

Politik[Bearbeiten]

Die SVP hat 32,76 %, die SP 20,41 %, die glp 9,68 %, die BDP 9,33 %, die Grüne 7,88 %, die FDP 7,29 %, die CVP 4,99 % und die EVP 2,59 % der Wählerstimmen (Nationalratswahl 2011).[2]

Gemeindepräsident ist Jürg Grau (Stand 2010).

Geschichte[Bearbeiten]

Rheinbrücke Feuerthalen – Schaffhausen
Ansicht von Schaffhausen über den Rhein auf Feuerthalen

Als erstes der beiden Dörfer wurde Langwiesen im Jahr 876 als Langewisa urkundlich erwähnt, damals übergab der Rheinauer Abt Wolvene die Ländereien an den Grafen Gozbert. Im 10. Jahrhundert ging der Besitz an das Bistum Konstanz über.

Die erste urkundliche Erwähnung von Feuerthalen war im Jahr 1318 als Furtal an dem Rine. Der Name wird von der Furt abgeleitet, die hier im Mittelalter bestand. Seit 1528 hat Feuerthalen das Marktrecht.

Am 13. April 1799 wurde die von Hans Ulrich Grubenmann in den Jahren 1754 bis 1756 erbaute, gedeckte Rheinbrücke von den Truppen Napoléon Bonapartes niedergebrannt. Im Zuge des damaligen Ereignisses war für 14 Monate ein 10 000 Mann starkes französisches Truppenkontingent in Feuerthalen stationiert.

Kirchen[Bearbeiten]

In Feuerthalen gibt es zwei Kirchen:

  • Die reformierte Kirche stammt aus dem Mittelalter und wurde 1390 erstmals urkundlich erwähnt.
  • Die katholische Kirche St. Leonhard wurde 2008 eingeweiht. Der Rundbau ist derzeit (Stand 2014) der drittjüngste katholische Kirchbau im Kanton Zürich.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1938. DNB 365803030.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Feuerthalen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/wahlen_abstimmungen/wahlen_2011/nationalratswahlen2011/resultate.html#a-content abgerufen am 24. Januar 2012