Henggart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Henggart
Wappen von Henggart
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Andelfingenw
BFS-Nr.: 0031i1f3f4
Postleitzahl: 8444
Koordinaten: 693855 / 26903147.5652778.685829440Koordinaten: 47° 33′ 55″ N, 8° 41′ 9″ O; CH1903: 693855 / 269031
Höhe: 440 m ü. M.
Fläche: 3.01 km²
Einwohner: 2254 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 749 Einw. pro km²
Website: www.henggart.ch
Kirche von Henggart

Kirche von Henggart

Karte
Husemersee Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland Kanton Schaffhausen Kanton Schaffhausen Kanton Thurgau Kanton Schaffhausen Bezirk Bülach Bezirk Winterthur Adlikon bei Andelfingen Andelfingen ZH Benken ZH Berg am Irchel Buch am Irchel Dachsen Dorf ZH Feuerthalen Flaach Flurlingen Henggart Humlikon Kleinandelfingen Laufen-Uhwiesen Marthalen Oberstammheim Ossingen Rheinau ZH Thalheim an der Thur Trüllikon Truttikon Unterstammheim Volken WaltalingenKarte von Henggart
Über dieses Bild
w

Henggart ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Gold auf grünem, zweiblättrigem Stengel eine rote Rose mit goldenem Butzen und grünen Kelchblättern

Geographie[Bearbeiten]

Henggart liegt zwischen Winterthur und Schaffhausen, im Zürcher Weinland. Sie gehört zum Agglomerationsgebiet der Stadt Winterthur.

Die Nachbargemeinden sind Dägerlen, Hettlingen, Humlikon und Neftenbach.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1733 290
1850 279
1910 388
1950 464
1960 712
1980 970
1990 1230
2005 1900

Politik[Bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Hans Bichsel, weitere Mitglieder im Gemeinderat sind Ulrich Pfister (1.Vizepräsident), Astrid Erdmann-von Moos, Angelika Müller-Bruderer, Philipp Niedermann (Stand 7. April 2014).

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Siedlungsspuren sind bei der Kirche festgestellt worden, sie stammen aus der Römerzeit. Im Mittelalter stand auf dem Schlossbuck eine befestigte Anlage. Ab dem Jahr 1228 sind im Wehrturm auf dem Kirchhügel Dienstleute der Grafen von Kyburg urkundlich erwähnt. Im Laufe des 14. Jahrhunderts ging die Herrschaft an Laufenburg über. Die Klöster Rheinau, Kappel, Kreuzlingen, Töss und Allerheiligen hatten in Henggart grossen Grundbesitz. Die Blutgerichtsbarkeit war zwischen Andelfingen und Kyburg geteilt. Nach dem Niedergang der Kyburger geriet 1452 auch der zweite Dorfteil unter die Herrschaft der Stadt Zürich.

Die Kirche von Henggart wurde 1275 erweitert, wobei die Kollatur ab 1474 beim Bistum Konstanz lag, bis sie mit der Reformation an Zürich gelangte. Im Jahr 1820 wurde die heutige klassizistische Kirche am selben Standort erbaut.

Kultur[Bearbeiten]

Das Puppentheater Bleisch, ein Tourneetheater, wurde 1970 in Henggart gegründet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Henggart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)