Nora Tschirner
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nora Marie Tschirner (* 12. Juni 1981 in Ost-Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin und Moderatorin.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Familie und Kindheit
Nora Tschirner wurde in der DDR als Tochter des Dokumentarfilm-Regisseurs Joachim Tschirner und der Hörfunk-Journalistin Waltraud Tschirner geboren. Sie wuchs zusammen mit ihren beiden älteren Brüdern im Berliner Stadtteil Pankow auf. Nach der Grundschule besuchte sie zunächst das John-Lennon-Gymnasium in Berlin-Mitte, ebenso wie Sarah Kuttner, mit der sie noch heute eine enge Freundschaft verbindet.[1] Auf der Rosa-Luxemburg-Oberschule machte Tschirner schließlich ihr Abitur.[2] In der Schule engagierte sie sich in verschiedenen Theatergruppen. Das verhalf ihr nicht nur zur Teilnahme an Schultheater-Wettbewerben in Mühlhausen/Thüringen und Magdeburg, sondern 1997 auch zu einer ersten Fernsehrolle in der ZDF-Kinderserie „Achterbahn“ in der Folge „Der Ferienjob“.
[Bearbeiten] Moderatorenkarriere
Im Jahr 2001 bewarb sie sich erfolgreich bei einem Casting als Moderatorin für MTV, wo sie seit April 2001 moderiert. Seit Anfang 2004 moderiert sie außerdem in unregelmäßigen Abständen die Sendung „Blue Moon“ bei „Radio Fritz“ (RBB) mit Stephan Michme. Ab 2004 trat sie neben Christian Ulmen in dessen Show „Ulmens Auftrag“ bei MTV auf. Im Jahr 2007 moderierte sie die First Steps Awards.
[Bearbeiten] Schauspielkarriere
Ihre schauspielerische Karriere begann sie mit einer Nebenrolle (Anya) in Conny Walters „Wie Feuer und Flamme“ (2001) und der weiblichen Hauptrolle (Paula Behringer) in der ARD-Vorabendserie „Sternenfänger“ (2002). 2003 spielte sie an der Seite von Matthias Schweighöfer die Katharina in „Soloalbum“, der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Benjamin von Stuckrad-Barre. 2005 spielte sie in Anno Sauls „Kebab Connection“ (Titzi) mit. Zudem spielte sie diverse Nebenrollen in mehreren Fernsehserien, darunter „Ein starkes Team“ und „Abschnitt 40“. Sie spielte neben Christian Ulmen die weibliche Hauptrolle im Kinofilm „FC Venus – Elf Paare müsst ihr sein“. 2006 drehte sie die Science-Fiction-Serie „Ijon Tichy: Raumpilot“ für das ZDF, eine Verfilmung von Stanisław Lems Sterntagebüchern, die mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet und für den Grimme-Preis nominiert wurde. 2007 übernahm sie die Rolle als Til Schweigers Widerpart in der romantischen Komödie „Keinohrhasen“, die am 20. Dezember 2007 ins Kino kam.
Nora Tschirner dreht nicht nur Filme; sie ist auch an einigen Theaterprojekten beteiligt. Sie ist zudem an den Liedern Das ewige Date und Küss mich schnell bevor Du platzt aus dem Album „Brichst du mir das Herz, dann brech ich dir die Beine“ von Olli Schulz und der Hund Marie beteiligt.
[Bearbeiten] Aktuelles
- Nora Tschirner setzt sich für die „Dritte Welt“ ein und fordert in Spots wie „Deine Stimme gegen Armut“ Menschen zu sozialem Engagement auf.
- Sie spricht fließend Englisch, Russisch und Spanisch.
[Bearbeiten] Filmografie
[Bearbeiten] Fernsehen
- 2002: Switch (Serie)
- 2002: Sternenfänger (Serie)
- 2004: Sicherheitsstufe 1, Ein starkes Team
- 2004: Ulmens Auftrag
- 2005: Nichts geht mehr (13th Street Shocking Short)
- 2006: Die ProSieben Märchenstunde, Hans im Glück als Azubi-Hexe 'Rabea'
- 2007: Ijon Tichy: Raumpilot (6-tlg. Sci-fi Serie)
- 2007: Das letzte Stück Himmel
[Bearbeiten] Kino
- 2001: Wie Feuer und Flamme
- 2003: Soloalbum
- 2005: Kebab Connection
- 2006: FC Venus – Elf Paare müsst ihr sein
- 2006: Asterix und die Wikinger (Synchronisation von „Abba“)
- 2006: The Conclave
- 2006: Alice im Niemandsland
- 2007: Mord ist mein Geschäft, Liebling
- 2007: Keinohrhasen
- 2007: La noche que dejó de llover
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Gala, Nr. 52, 20.12.2007, S. 74.
- ↑ SZ-Magazin, 09/2004, S. 5ff.
[Bearbeiten] Weblinks
- Nora Tschirner in der Internet Movie Database (englisch)
- Video-Interview über "Deine Stimme gegen Armut"
- „Ich war keine gute Küsserin“ Interview aus RUND
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tschirner, Nora Marie |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin und Moderatorin |
| GEBURTSDATUM | 12. Juni 1981 |
| GEBURTSORT | Berlin |

