Julia (Programmiersprache)

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Julia
Paradigmen: Multiparadigmen (prozedural, funktional, Multimethode, Metaprogrammierung)
Erscheinungsjahr: 2012
Entwickler: Jeff Bezanson, Stefan Karpinski, Viral B. Shah, Alan Edelman (MIT Gruppenleiter)
Aktuelle Version: 0.3  (11. August 2014)
Typisierung: dynamisch
Wichtige Implementierungen: Julia JIT (just-in-time) compiler
Beeinflusst von: Matlab, Scheme, Lisp, ML, Cecil, Dylan, PyPy, Ruby
Betriebssystem: Linux, Mac OS X, FreeBSD, Windows
Lizenz: MIT-Lizenz, GPL, LGPL, BSD
julialang.org

Julia ist eine höhere High-Performance-Programmiersprache, welche vor allem für wissenschaftliches Rechnen entwickelt wurde. Die Syntax erinnert stark an Matlab, wie auch andere technischen Programmiersprachen. Julia wurde in C, C++ und Scheme geschrieben, die Standardbibliothek ist aber in Julia selbst geschrieben. Die Entwicklung begann schon im Jahr 2009, die erste Open-Source-Version hingegen wurde erst im Februar 2012 veröffentlicht. Von der Geschwindigkeit her kann Julia in dem Bereich von C und auch Fortran eingeordnet werden, wohingegen andere wissenschaftliche Sprachen wie beispielsweise MATLAB, GNU Octave oder R langsamer sind.[1][2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. julialang.org: Beschreibung auf der Website der Programmiersprache, abgerufen am 20. September 2013
  2. dotnetpro: Julia schlägt Python, Matlab, Octave und R, 3. April 2012, abgerufen am 20. September 2013