Babyface (Musiker)

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Kenny 'Babyface' Edmonds (2013)
Kenny 'Babyface' Edmonds live in Amsterdam (2009)

Kenneth Edmonds (* 10. April 1959 in Indianapolis)[1][2], auch bekannt als Babyface, ist ein US-amerikanischer R&B- und Popsänger, Songwriter und Produzent.

Edmonds besuchte die North Central High School in Indianapolis. Später spielte er unter anderem mit Bootsy Collins zusammen. In den 1970er-Jahren war er Mitglied der Gruppe Manchild. Anfang der 1980er-Jahre veröffentlichte Edmonds mit der Gruppe The Deele drei Alben. 1986 unterschrieb er einen Solovertrag bei Solar Records und veröffentlichte sein Debütalbum Lovers. Er gründete 1989 gemeinsam mit Antonio Reid das Plattenlabel LaFace Records.

Edmonds schrieb und produzierte die Songs End of the Road von Boyz II Men und Exhale (Shoop Shoop) von Whitney Houston. Von ihm stammt auch der Madonna-Hit Take a Bow aus dem Jahr 1995, der sich sieben Wochen auf Platz 1 der Billboard Charts hielt. 1996 komponierte er zusammen mit David Foster The Power of the Dream, den offiziellen Song der Olympischen Spiele 1996. Edmonds arbeitete außerdem unter anderem mit TLC, Céline Dion, Mary J. Blige, Jay-Z, Foxy Brown, Mariah Carey, Toni Braxton, Az Yet, Eric Clapton, Aretha Franklin, John Mellencamp („Walk Tall“ und „Thank You“ 2004) und Stevie Wonder zusammen. Von 1995 bis 1997 erhielt er dreimal in Folge den Grammy als „Produzent des Jahres“.

1999 wurde ein Teil der Interstate 65, die durch seine Heimatstadt Indianapolis führt, in Kenneth „Babyface“ Edmonds Highway umbenannt.

Babyface heiratete am 5. September 1992 Tracey Edmonds. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor, Brandon (1997) und Dylan (2001). Im Oktober 2005 gab das Paar bekannt, dass sie ihre Ehe nach dreizehn Jahren beenden werden. Tracey Edmonds reichte im Januar 2006 die Scheidung ein und hat das Sorgerecht für die Kinder beantragt – mit Besuchsrecht für ihren Ehemann. Beide wollen als Freunde auseinander gehen, wie sie in einem Statement verkündeten. Seit dem 22. Juni 2007 sind sie offiziell geschieden. Die Edmonds haben zusammen Filme und TV Shows produziert und wollen auch in Zukunft beruflich zusammenarbeiten.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
1986 Lovers Erstveröffentlichung: 7. Oktober 1986
1989 Tender Lover 14
(61 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juli 1989
1993 For the Cool in You 16
(83 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. August 1993
1996 The Day 85
(5 Wo.)
34
(5 Wo.)
6
(46 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 1996
1998 Christmas with Babyface 101
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 1998
2001 Face2Face 25
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. September 2001
2005 Grown & Sexy 10
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Juli 2005
2007 Playlist 48
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. September 2007
2014 Love, Marriage & Divorce
(mit Toni Braxton)
75
(… Wo.)
4
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2014

Livealben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
1997 MTV Unplugged NYC 1997 106
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 1997

Kompilationen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
2000 A Collection Of His Greatest Hits 75
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. November 2000
2001 Love Songs Erstveröffentlichung: 7. August 2001
2003 The Essential Babyface Erstveröffentlichung: 10. Juni 2003

Remixalben[Bearbeiten]

  • 1991: A Closer Look
  • 2005: The Other Side of Cool

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
1989 It's No Crime
Tender Lover
7
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1989
Tender Lover
Tender Lover
14
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1989
1990 Whip Appeal
Tender Lover
6
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Februar 1990
My Kinda Girl
Tender Lover
30
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1990
1992 Give U My Heart
Boomerang (O.S.T)
29
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Juli 1992
(feat. Toni Braxton)
1993 For the Cool in You
For the Cool in You
81
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1993
Never Keeping Secrets
For the Cool in You
15
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1993
1994 And Our Feelings
For the Cool in You
21
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1994
When Can I See You
For the Cool in You
35
(3 Wo.)
4
(36 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1994
Rock Bottom
For the Cool in You
50
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1994
1996 This Is for the Lover in You
The Day
12
(5 Wo.)
6
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 1996
(feat. LL Cool J, Howard Hewett & Jody Watley)
1997 Every Time I Close My Eyes
The Day / The Moment
87
(3 Wo.)
13
(4 Wo.)
6
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Januar 1997
(mit Kenny G)
How Come, How Long
The Day / At the Close of a Century
17
(19 Wo.)
9
(10 Wo.)
10
(19 Wo.)
10
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Juli 1997
(mit Stevie Wonder)
2001 There She Goes
Face2Face
93
(2 Wo.)
31
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 2001
What If
Face2Face
80
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 2001

Als Gastmusiker[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
1990 Love Makes Things Happen
Always
13
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. November 1990
(Pebbles featuring Babyface)
1995 Someone to Love
Bonafide
10
(30 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1995
(Jon B. featuring Babyface)
1996 Slow Jams
Q's Jook Joint
68
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1996
(Quincy Jones featuring Babyface, Barry White & Tamia)
1997 (Always Be My) Sunshine
In My Lifetime, Vol. 1
18
(14 Wo.)
25
(2 Wo.)
95
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. September 1997
(Jay Z featuring Babyface & Foxy Brown)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Simon Glickman and Kelly Winters: Babyface Biography. musicianguide, abgerufen am 10. Mai 2011 (englisch).
  2. Steve Huey: Babyface Biography. allmusic, abgerufen am 10. Mai 2011 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]