Kirschkau

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Kirschkau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kirschkau hervorgehoben
50.60472222222211.886944444444478Koordinaten: 50° 36′ N, 11° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Orla-Kreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Seenplatte
Höhe: 478 m ü. NHN
Fläche: 5,98 km²
Einwohner: 239 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07919
Vorwahl: 03663
Kfz-Kennzeichen: SOK, LBS, PN, SCZ
Gemeindeschlüssel: 16 0 75 048
Adresse der Verbandsverwaltung: Schleizer Str. 17
07907 Oettersdorf
Webpräsenz: www.kirschkau.de
Bürgermeister: Achim Köchel
Lage der Gemeinde Kirschkau im Saale-Orla-Kreis
Bad Lobenstein Birkenhügel Blankenberg Blankenstein Bodelwitz Bucha Burgk Dittersdorf Crispendorf Dittersdorf Dittersdorf Döbritz Dreba Dreitzsch Eßbach Gefell Geroda Keila Görkwitz Göschitz Gössitz Grobengereuth Harra Hirschberg (Saale) Gertewitz Kirschkau Knau Kospoda Krölpa Langenorla Lausnitz Lemnitz Linda bei Neustadt an der Orla Löhma Miesitz Mittelpöllnitz Moßbach Moxa Neundorf (bei Lobenstein) Neundorf (bei Schleiz) Neustadt an der Orla Neustadt an der Orla Nimritz Oberoppurg Oettersdorf Oppurg Paska Peuschen Plothen Pörmitz Pößneck Pottiga Quaschwitz Ranis Remptendorf Rosendorf Saalburg-Ebersdorf Schlegel Schleiz Schmieritz Schmorda Schöndorf Seisla Solkwitz Stanau Tanna Tegau Tömmelsdorf Triptis Volkmannsdorf Weira Wernburg Wilhelmsdorf (Saale) Wurzbach Ziegenrück ThüringenKarte
Über dieses Bild

Kirschkau ist eine Gemeinde im thüringischen Saale-Orla-Kreis. Sie liegt im Thüringer Schiefergebirge und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Seenplatte.

Nachbarschaft[Bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind Göschitz, Löhma und die Stadt Schleiz im Saale-Orla-Kreis sowie die Stadt Zeulenroda-Triebes im Landkreis Greiz.

Geografie[Bearbeiten]

Barockkirche in Kirschkau

Durch das Gemeindegebiet führt die Bundesstraße 94. Sie verbindet Schleiz und Zeulenroda und die anliegenden Orte.

Geologie[Bearbeiten]

Geologisch liegt die Landschaft im Südostthüringer Schiefergebirge auf einem Plateau. Seine Böden haben einen hohen Feinerdeanteil und einen hohen Humusgehalt.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Kirschkau wurde am 25. November 1335 erstmals urkundlich registriert.[3] 1407 wurde für Kirschkau die Kirche Petrus und Paulus erwähnt. Diese Kirche wurde 1751 abgerissen und die heutige Jesuskirche an gleicher Stelle erbaut. Sie wurde als eine der besten Kirchenbauten im 18. Jahrhundert Thüringens bezeichnet.[4] Die Bauern des Dorfes gingen nach 1945 auch den Weg der ostdeutschen Landwirtschaft.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 254
  • 1995: 261
  • 1996: 258
  • 1997: 264
  • 1998: 258
  • 1999: 254
  • 2000: 249
  • 2001: 248
  • 2002: 247
  • 2003: 244
  • 2004: 245
  • 2005: 243
  • 2006: 238
  • 2007: 236
  • 2008: 238
  • 2009: 242
  • 2010: 241
  • 2011: 242
  • 2012: 244
  • 2013: 239
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge, dargestellt an der KOG "Lobenstein". Dissertation an der UNI Jena, 1970, S. 1-144
  3. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer, Verlag Rockstuhl,Bad-Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 142
  4. Werner Herrmann:Dorfkirchen in Thüringen. Verlagshaus Thüringen, 1990, ISBN 3-86087-014-9, S. 54/55

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kirschkau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien