Miesitz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Miesitz
Miesitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Miesitz hervorgehoben
50.74111111111111.833611111111330Koordinaten: 50° 44′ N, 11° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Orla-Kreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Triptis
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 4,42 km²
Einwohner: 293 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07819
Vorwahl: 036482
Kfz-Kennzeichen: SOK, LBS, PN, SCZ
Gemeindeschlüssel: 16 0 75 065
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 1
07819 Triptis
Webpräsenz: www.triptis.de
Bürgermeisterin: Bettina Gäbler
Lage der Gemeinde Miesitz im Saale-Orla-Kreis
Bad Lobenstein Birkenhügel Blankenberg Blankenstein Bodelwitz Bucha Burgk Dittersdorf Crispendorf Dittersdorf Dittersdorf Döbritz Dreba Dreitzsch Eßbach Gefell Geroda Keila Görkwitz Göschitz Gössitz Grobengereuth Harra Hirschberg (Saale) Gertewitz Kirschkau Knau Kospoda Krölpa Langenorla Lausnitz Lemnitz Linda bei Neustadt an der Orla Löhma Miesitz Mittelpöllnitz Moßbach Moxa Neundorf (bei Lobenstein) Neundorf (bei Schleiz) Neustadt an der Orla Neustadt an der Orla Nimritz Oberoppurg Oettersdorf Oppurg Paska Peuschen Plothen Pörmitz Pößneck Pottiga Quaschwitz Ranis Remptendorf Rosendorf Saalburg-Ebersdorf Schlegel Schleiz Schmieritz Schmorda Schöndorf Seisla Solkwitz Stanau Tanna Tegau Tömmelsdorf Triptis Volkmannsdorf Weira Wernburg Wilhelmsdorf (Saale) Wurzbach Ziegenrück ThüringenKarte
Über dieses Bild

Miesitz ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Triptis im thüringischen Saale-Orla-Kreis.

Geographie[Bearbeiten]

Miesitz und die Gemarkung befinden sich im Orlatal westlich der Bundesautobahn 9 und der Stadt Triptis. Durch das Orlatal führen die Bundesstraße 281 und die Bahntrasse Gera-Saalfeld.

Die Gemeinde Miesitz besteht aus den Ortsteilen Miesitz und Kopitzsch.

Geschichte[Bearbeiten]

Miesitz geht auf eine sorbische Siedlung zurück und wurde erstmals 1074 als Misaci erwähnt und war im 13. Jahrhundert Stammsitz des Adelsgeschlechtes von Metsch. Der Ortsteil Kopitzsch, 1394 erstmals als Copacz erwähnt, war seit 1529 Sitz des Pfarramtes des damaligen Kirchbezirkes Kopitzsch-Miesitz-Traun-Lemnitz.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 305
  • 1995: 295
  • 1996: 299
  • 1997: 321
  • 1998: 333
  • 1999: 353
  • 2000: 347
  • 2001: 344
  • 2002: 327
  • 2003: 315
  • 2004: 317
  • 2005: 321
  • 2006: 320
  • 2007: 320
  • 2008: 316
  • 2009: 315
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Fachwerkbau in Kopitzsch
Kirche in Kopitzsch

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 17. Oktober 1994 durch das Thüringer Landesverwaltungsamt genehmigt.

Blasonierung: „Durch einen silbernen Schräglinkswellenbalken geteilt von Rot und Grün, oben ein schräglinks liegendes silbernes Eichenblatt, unten eine schräglinks ligende silberne Glocke.“

Das Eichenblatt symbolisiert die Rieseneiche von Miesitz mit 32 Meter Höhe und einem Kronendurchmesser von etwa 25 Meter, die damit der größte Baum des ehemaligen Landkreises Pößneck war. Die Glocke symbolisiert die 1739/40 im Auftrag des damaligen Rittergutsbesitzers von Miesitz, des Grafen von Stein, grundlegend restaurierte Kirche. Der schräge Wellenbalken steht für den Fluss Orla.[2]

Gewerbe[Bearbeiten]

In der Gemeinde existieren eine Kfz-Werkstatt, eine Autolackiererei, eine Pferderanch ("Main Ranch") sowie ein Hotel ("Hotel Wutzler") und eine Kartbahn ("CartCenterMiesitz").

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Neues Thüringer Wappenbuch Band 2 Seite 39; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.V. 1998 ISBN 3-9804487-2-X

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Miesitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien