Lignocerinsäure

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Strukturformel
Strukturformel von Lignocerinsäure
Allgemeines
Name Lignocerinsäure
Andere Namen
  • n-Tetracosansäure
  • Carbonsäure C24
Summenformel C24H48O2
CAS-Nummer 557-59-5
PubChem 11197
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 368,65 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

0,8207 g·cm−3 (100 °C)[2]

Schmelzpunkt

87,5 °C[2]

Siedepunkt

272 °C (10 Torr)[2]

Löslichkeit
  • praktisch unlöslich in Wasser[3]
  • gut löslich in Benzol und Diethylether[2]
Brechungsindex

1,4287 (100 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][1]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Lignocerinsäure (n-Tetracosansäure) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der gesättigten höheren Fettsäuren. Sie zählt zur Untergruppe der Wachssäuren.

Vorkommen[Bearbeiten]

Lignocerinsäure ist ein Nebenprodukt bei der Ligninherstellung.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Lignocerinsäure ist ein Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 87,5 °C[2] und ist in Wasser praktisch unlöslich.

Die Reduktion der Lignocerinsäure führt zum Lignocerylalkohol.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Datenblatt Lignoceric acid, ≥99% (capillary GC) bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 19. Februar 2013 (PDF).
  2. a b c d e f David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-472.
  3. D.J. Anneken, S. Both, R. Christoph, G. Fieg, U. Steinberner, A. Westfechtel: Fatty Acids in Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry, 2006 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, doi:10.1002/14356007.a10_245.pub2.
  4. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Tetracosansäure – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen