Laurinsäure
| Strukturformel | |||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||
| Name | Laurinsäure | ||||||||||||||
| Andere Namen |
Dodecansäure |
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| Summenformel | C12H24O2 | ||||||||||||||
| CAS-Nummer | 143-07-7 | ||||||||||||||
| PubChem | 3893 | ||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Nadeln[1] |
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| Eigenschaften | |||||||||||||||
| Molare Masse | 200,32 g·mol−1 | ||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Dichte |
0,88 g·cm−3[2] |
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| Schmelzpunkt | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
298 °C[2] |
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| Dampfdruck | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||||||||
Laurinsäure (Dodecansäure) ist eine gesättigte Fett- und Carbonsäure. Sie leitet sich vom Alkan n-Dodecan ab. Der Name stammt vom Lorbeer (Laurus nobilis), dessen Früchte ein fettes Öl liefern, das hauptsächlich Laurinsäure enthält. Ihre Salze und Ester heißen Laurate.
Inhaltsverzeichnis |
Eigenschaften [Bearbeiten]
Laurinsäure ist ein weißer Feststoff, der bei 44 °C schmilzt. Als Fettsäurekomponente von Triglyceriden ist sie weit verbreitet, zum Beispiel im Kokosfett (41 bis 46 %) und Palmkernöl (41 bis 45 %).[1]
Verwendung [Bearbeiten]
Technische Verwendung findet Laurinsäure vor allem bei der Herstellung von Seifen, als Zusatzstoff in Walzölen in der Aluminiumindustrie sowie als Zeckenschutzmittel.
Verwandte Stoffe [Bearbeiten]
Natriumlaurylsulfat (SLS bzw. SDS) ist der Laurinalkohol-Monoester der Schwefelsäure, bestehend aus einer langkettigen (C12)-Alkylgruppe und einem modifizierten Sulfatanion mit einem Natriumkation. Es ist ein anionisches Tensid, das als Detergens Verwendung findet.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c d Thieme Chemistry (Hrsg.): RÖMPP Online - Version 3.5. Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart 2009.
- ↑ a b c d Eintrag zu Laurinsäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 25. Apr. 2008 (JavaScript erforderlich).
- ↑ C.D. Cappa, E.R. Lovejoy, A.R. Ravishankara: Evaporation Rates and Vapor Pressures of the Even-Numbered C8−C18 Monocarboxylic Acids in J. Phys. Chem. A 112 (2008) 3959–3964, doi:10.1021/jp710586m.
- ↑ a b Eintrag aus der CLP-Verordnung zu CAS-Nr. 143-07-7 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA (JavaScript erforderlich)
- ↑ Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Zubereitungen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
Weblinks [Bearbeiten]
Ameisensäure | Essigsäure | Propionsäure | Buttersäure | Valeriansäure | Capronsäure | Önanthsäure | Caprylsäure | Pelargonsäure | Caprinsäure | Undecansäure | Laurinsäure | Tridecansäure | Myristinsäure | Pentadecansäure | Palmitinsäure | Margarinsäure | Stearinsäure | Nonadecansäure | Arachinsäure | Heneicosansäure | Behensäure | Tricosansäure | Lignocerinsäure | Pentacosansäure | Cerotinsäure | Heptacosansäure | Montansäure | Nonacosansäure | Melissinsäure
Höhere Alkansäuren (mehr als 30 C-Atome)