Markus Schupp

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Markus Schupp

Markus Schupp (Mitte) bei der
Aufstiegsfeier des VfR Aalen (2012)

Spielerinformationen
Geburtstag 7. Januar 1966
Geburtsort Idar-ObersteinDeutschland
Größe 180 cm
Position Rechtes Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1973–1981
1981–1984
SpVgg Nahbollenbach
1. FC Kaiserslautern
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1984–1991
1984–1985
1991–1992
1992–1995
1995–1996
1996–1997
1997
1997–2001
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern Amateure
SG Wattenscheid 09
FC Bayern München
Eintracht Frankfurt
Hamburger SV
FC Basel
SK Sturm Graz
177 (16)
22 0(2)
37 0(8)
91 (12)
30 0(4)
16 0(0)
6 0(0)
128 0(5)
Nationalmannschaft
1983
1985–1987
Deutschland U-18
Deutschland U-21
2 0(0)
7 0(0)
Stationen als Trainer
2001–2003
2004–2006
2007–2008
2009
2009–2010
SK Sturm Graz (U-19)
SV Wacker Burghausen
Hamburger SV (Co-Trainer)
FC Red Bull Salzburg (Co-Trainer)
Karlsruher SC
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Markus Schupp (* 7. Januar 1966 in Idar-Oberstein) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger -spieler. Seit dem 23. Mai 2014 ist er als Sportdirektor beim 1. FC Kaiserslautern tätig.

Karriere als Spieler[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Aus der Jugend der SpVgg Nahbollenbach hervorgegangen wechselte Schupp 1981 zum 1. FC Kaiserslautern. 1984 erhielt er einen Lizenzspielervertrag beim Bundesligisten. In der ersten Profi-Saison wurde er achtmal eingesetzt und gab sein Debüt am 2. Februar 1985 (18. Spieltag) bei der 0:5-Auswärtsniederlage gegen den VfB Stuttgart, als er in der 80. Minute für Werner Melzer eingewechselt wurde. Am 21. Mai 1985 (25. Spieltag) traf er beim 5:2-Heimsieg über den VfL Bochum in der 68. Minute zum zwischenzeitlichen 4:0, nur eine Minute nachdem ihn Trainer Manfred Krafft für Bruno Hübner eingewechselt hatte.

1991 gab er ein einjähriges Gastspiel bei der SG Wattenscheid 09, ehe er 1992 zum FC Bayern München wechselte. Dort kam er auch zu elf internationalen Einsätzen.

1995 bzw. 1996 spielte er jeweils eine Saison für Eintracht Frankfurt und den Hamburger SV, für den er auch bei vier internationalen Einsätzen zwei Tore erzielte.

Nach einem dreimonatigen Engagement beim FC Basel, wechselte er zum österreichischen Bundesligisten SK Sturm Graz, für den er von 1997 bis 2001 aktiv und erfolgreich war.

Des Weiteren konnte er sich mit SK Sturm Graz dreimal in Folge (1998/99, 1999/2000 und 2000/01) für die Champions League qualifizieren, in der er in 20 Spielen auch ein Tor erzielte. Bei der letzten Teilnahme setzte er mit seinem Verein ein Achtungszeichen, als man nach der Gruppenphase vor Galatasaray Istanbul, Glasgow Rangers und AS Monaco rangierte und damit zu den 16 besten Mannschaften zählte.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Für die U-18-Nationalmannschaft spielte Schupp zweimal: Am 12. April 1983 gehörte er der Auswahl an, die in Brand gegen China mit 4:1 gewann und am 4. Mai 1983 der Auswahl, die in Schaffhausen die Schweiz mit 5:2 besiegte. Am 16. November 1985 besiegte die U-21-Nationalmannschaft die der Tschechoslowakei mit 3:1; mit der Einwechslung in der 75. Minute für Manfred Schwabl gab Schupp sein Debüt für die „U-21“. Sein letztes Spiel für diese Auswahl bestritt er am 24. März 1987 beim 4:1-Heimsieg über Luxemburg. Im Juni 1987 nahm Schupp mit der Bundeswehr-Nationalmannschaft an der Militär-Weltmeisterschaft in Italien teil und belegte den zweiten Rang.[1]

Karriere als Trainer[Bearbeiten]

Von 2001 bis 2003 trainierte Markus Schupp die U-19-Mannschaft von SK Sturm Graz. Von Juli 2004 bis Ende 2006 trainierte er den Zweitligisten SV Wacker Burghausen. Diesen führte er 2004/05 auf den 9. und 2005/06 auf den 8. Tabellenplatz. Aufgrund des schlechten Abschneidens in der Hinrunde der Saison 2006/07 wurde Schupp im Dezember 2006 vorzeitig entlassen; sein Nachfolger wurde Fred Arbinger.

Nach der Entlassung des Trainerstabes beim Hamburger SV im Februar 2007 trat Schupp dort die Stelle als Trainerassistent unter Huub Stevens an und blieb bis Juni 2008. Diese Funktion nahm er – im Juli 2009 nach Österreich zurückgekehrt – nun beim FC Red Bull Salzburg wahr. Dieses Engagement war jedoch nur von kurzer Dauer, da Schupp Anfang September 2009 nach der Entlassung von Edmund Becker beim Karlsruher SC Cheftrainer des Zweitligisten wurde.[2] Am 31. Oktober 2010 trennte sich der KSC nach einer Serie von 5 Niederlagen in 6 Spielen einvernehmlich von Markus Schupp.[3]

Nachdem im November 2008 eine Verpflichtung des „Wunschkandidaten“[4] Schupp als Trainer beim VfR Aalen an der von ihm verlangten Bedenkzeit scheiterte[5] und er im Dezember 2010 ebenfalls in Verhandlungen über das Traineramt mit dem Verein stand[6], gab der VfR Aalen am 11. August 2011 schließlich die Verpflichtung von Markus Schupp als Sportdirektor bekannt. In dieser Funktion war er außerdem für die Entwicklung beziehungsweise die Weiterführung und Umsetzung eines nachhaltigen Jugendkonzepts und die Verbesserung der Jugendabteilungen zuständig.[6] Bereits in seiner ersten Saison bei dem Drittligisten erreichte die Profimannschaft unter Cheftrainer Ralph Hasenhüttl den Aufstieg in die 2. Bundesliga und konnte dort im folgenden Jahr die Klasse halten. Nach Hasenhüttls Weggang im Juni 2013 beförderte Schupp Stefan Ruthenbeck, den er ein Jahr zuvor als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums zum Verein geholt hatte, zum neuen Cheftrainer. Der Verein war am Ende der Saison 2012/13 durch den Ausstieg des Hauptsponsors in eine finanzielle Schieflage geraten und hatte für die neue Saison einen Sparkurs auferlegt[7], sodass der VfR Markus Schupp, dessen Vertrag bis zum Saisonende lief, am Beginn der Winterpause am 23. Dezember 2013 wegen „unterschiedliche[r] Auffassungen in der strategischen Ausrichtung des Vereins“ von seinen Aufgaben entband.[8] Seit dem 23. Mai 2014 ist er Sportdirektor beim 1. FC Kaiserslautern.[9]

Erfolge als Spieler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. kicker Sportmagazin Nr. 53/26. Wo., 25. Juni 1987, S. 2
  2. Markus Schupp verlässt Salzburg und geht nach Karlsruhe, redbulls.com, abgerufen am 15. August 2011
  3. Markus Schupp muss gehen, kicker.de, abgerufen am 15. August 2011
  4. Schupp, Leicht, Sander oder ?, Webpräsenz der Schwäbischen Post, abgerufen am 15. August 2011
  5. Petrik Sander ist der Neue – Schupp hat zu lange gezögert, Webpräsenz der Schwäbischen Post, abgerufen am 15. August 2011
  6. a b „Ansonsten ist das wie beim Roulette“, Webpräsenz der Schwäbischen Post, abgerufen am 15. August 2011
  7. Vgl. Beim VfR prangt Prowin auf der Brust, kicker.de, abgerufen am 23. Dezember 2012
  8. Aalen trennt sich von Schupp, kicker.de, abgerufen am 23. Dezember 2013
  9. Der ehemalige FCK-Profi Markus Schupp wird nach SWR-Informationen neuer Sportdirektor beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern., swr.de, abgerufen am 23. Mai 2014