Men in Black (Film)
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Men in Black |
| Originaltitel | Men in Black |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1997 |
| Länge | 94 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12[1] |
| Stab | |
| Regie | Barry Sonnenfeld |
| Drehbuch | Ed Solomon |
| Produktion | Laurie MacDonald Walter F. Parkes |
| Musik | Danny Elfman |
| Kamera | Donald Peterman |
| Schnitt | Jim Miller |
| Besetzung | |
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Men in Black ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Komödie aus dem Jahr 1997. Regie führte Barry Sonnenfeld. Das Thema des Films basiert auf der Miniserie Men in Black von Malibu Comics, welche Verschwörungstheorien über Agenten in schwarzen Anzügen im Dienst amerikanischer Regierungsbehörden parodiert.
Der Film wurde im Jahre 2002 mit Men in Black II und im Jahr 2012 mit Men in Black 3 fortgesetzt.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung [Bearbeiten]
Der New Yorker Polizist James Edwards verfolgt einen Kriminellen, der schließlich Selbstmord begeht, indem er sich von einem Dach des Guggenheim-Museums stürzt. Dieser Gangster war ein Außerirdischer. Kurz darauf tritt der mysteriöse Agent K in Edwards Leben, der ihn für die Geheimorganisation „Men in Black“ rekrutiert. Denn was der normale Bürger nicht wissen darf: Außerirdische leben schon seit Jahrzehnten auf der Erde, welche nach Ks Worten so etwas ist wie „Casablanca ohne Nazis“. Außerirdische aus allen Teilen der Galaxis können auf der Erde Asyl beantragen und Zuflucht finden. Die Men in Black erteilen Aufenthaltserlaubnisse und kümmern sich vor allem darum, dass sich die Außerirdischen auf der Erde nicht allzu sehr daneben benehmen. Illegal eingewanderte Aliens werden abgeschoben oder eliminiert. Ein besonderes Hilfsmittel, um ihre Tätigkeit vor den Menschen zu verbergen, ist der Neuralisator, ein oft benutzter Gedächtnis-Löscher.
Nachdem Edwards aller Identifikationsmerkmale beraubt wird, ist er fortan Agent J und arbeitet an der Seite von Agent K. Zusammen müssen sie ein illegal auf der Erde gelandetes Rieseninsekt, eine extrem bösartige Schabe zur Strecke bringen. Die hochintelligente Schabe ist auf der Suche nach einer Mini-Galaxie und versteckt sich dabei in der Hauthülle eines Menschen. Die Galaxie, eine Super-Energiequelle, wurde von guten Aliens auf der Erde in einem murmelförmigen Amulett versteckt. Mit Hilfe verschiedener Gimmicks und futuristischer Waffen verhindern J und K, dass die Mini-Galaxie in die Hände der Riesenschabe fällt, weil anderenfalls die ganze Erde zerstört wird. In einer der letzten Szenen des Films quittiert K seinen Dienst und überlässt J den Neuralisator, um sich von ihm seine Erinnerung an die MiB und Aliens auslöschen zu lassen.
Zum Ende des Films zieht sich die Kamera in den Himmel zurück, dann weiter in den Weltraum, vorbei an unserem Sonnensystem, vorbei an Millionen von Sternen. Am Ende erkennt man, dass sich unsere Milchstraße innerhalb eines kugelförmigen Behälters befindet, der einer Murmel ähnelt. Diese Murmel wird von einer alienartigen Hand gegen eine zweite Murmel geworfen, die ebenfalls eine Galaxie enthält. Beide Murmeln werden dann durch die Hand aufgehoben und in eine Tasche voller Murmeln gelegt.
Trivia [Bearbeiten]
Will Smith steuerte auch den Titelsong Men in Black bei. Dieses Lied coverte das Stück Forget Me Nots von Patrice Rushen aus dem Jahr 1982.
Anlässlich des dritten FIlms veröffentlichte Activision 2012 das Video-Spiel zum Franchise; es ist für die PlayStation 3, Xbox 360 und Nintendo Wii erschienen.[2]
Erfolg und Rezeption [Bearbeiten]
„Eine ironisch-circensische Persiflage auf das Science-Fiction-Genre, die durch ihre optische Brillanz ebenso verblüfft wie durch ihre stupende Zitierwut. Bei aller ausgelassenen Fabulierlust findet der Film zwangsläufig zu keiner inhaltlichen Vertiefung, bietet aber stets kurzweilige Unterhaltung.“
„So hervorragend Sonnenfelds Inszenierung, die herrlich an die Space Age erinnernden Bauten oder die makellosen Spezialeffekte auch sein mögen, seine entscheidenden Trümpfe hält „Men in Black“ mit seinem hervorragenden Starduo in der Hand. Smith' laxe Sprüche bilden einen idealen Gegenpol zu Jones' lakonischer Coolness. […] Natürlich hätte dieser James Bond für das ironische Zeitalter weniger kalkuliert ausfallen können – zu keinem Moment streift der Film seine kühle, wissende Hülle ab -, aber wie auch das sensationelle Einspiel in den USA beweist, wird das den Siegeszug dieses maßgeschneiderten Blockbusters in keinster Weise behindern.“
„Vielleicht ist die „Men in Black“-Story nicht gerade innovativ. Aber selbst wenn Sonnenfeld und sein ausführender Produzent Spielberg […] die fliegende Untertasse nicht neu erfunden haben, kann das spritzige Drehbuch – neben den sehr menschlichen Aliens – mit genug durchgeknallten Einfällen für gut anderthalb Stunden Popcorn-Unterhaltung aufwarten. […] Fazit: Köstlicher Science-Fiction-Spaß mit vielen netten Aliens von nebenan“
„Gute Effekte, spritziger Humor, rasante Aktion sowie zwei ausgezeichnet aufgelegte Hauptdarsteller und ein großer Reigen an faszinierenden Ideen machen „Men In Black“ zu einem zwar anspruchsfreien, nichtsdestotrotz aber rundum gelungenen Unterhaltungsfilm mit einer Extraportion Coolness.“
Der Film spielte bei einem Budget von 90 Millionen US-Dollar allein in den USA 250 Millionen Dollar ein, weltweit waren es 590 Millionen US-Dollar.[7] Damit landete der Film nach Angaben der IMDb auf Platz 69 der finanziell erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten (Stand Anfang Mai 2012).
Synchronisation [Bearbeiten]
Die deutsche Synchronisation entstand in einem Studio der PPA Film, der Synchromfirma des Synchronsprechers Pierre Peters-Arnolds in München.[8]
| Figur | Originalsprecher | Deutscher Sprecher[8] |
|---|---|---|
| Agent Jay / James Darrell Edwards III | Will Smith | Jan Odle |
| Agent Kay / Kevin Brown | Tommy Lee Jones | Ronald Nitschke |
| Zed | Rip Torn | Lambert Hamel |
| Dr. Laurel Weaver | Linda Fiorentino | Anke Reitzenstein |
| Abschleppwagen-Fahrer | Peter Linari | Manfred Erdmann |
| Beatrice | Siobhan Fallon | Sandra Schwittau |
| Botschafter / Rosenburg | Mike Nussbaum | Horst Sachtleben |
| Edgar | Vincent D’Onofrio | Pierre Peters-Arnolds |
| Frank, der Hund | (Tim Blaney) | Mogens von Gadow |
| Jack Jeebs | Tony Shalhoub | Kai Taschner |
| Koch | Boris Leskin | Fred Maire |
| Newton | David Cross | Claus Brockmeyer |
| Redgick | Patrick Breen | Florian Halm |
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1997 – Bogey Awards: Bogey Award in Platin gewonnen
- 1998 – Oscar: 3 Nominierungen, davon den für Best Make-up gewonnen (David LeRoy Anderson)
- 1998 – Golden Satellite Awards: 5 Nominierungen, davon den für Best Motion Picture gewonnen
- 1998 – MTV Movie Awards: 5 Nominierungen, davon den für Best Fight und Best Movie Song gewonnen
- 1998 – Grammy: Nominiert für Best Instrumental Composition Written for a Motion Picture or for Television
- 1998 – Golden Globe: Nominiert für Best Motion Picture – Comedy/Musical
- 1998 – BMI Film Music Award: Gewonnen (Danny Elfman)
- Außerdem noch 29 andere Nominierungen, von denen 13 gewonnen wurden
Weblinks [Bearbeiten]
- Men in Black in der Internet Movie Database (englisch)
- Men in Black in der Online-Filmdatenbank
- Sammlung von Kritiken zu Men in Black bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Vergleich der Schnittfassungen britische Tonspur – amerikanische Tonspur, ORF Nachmittag – FSK 12 von Men in Black bei Schnittberichte.com
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Freigabebescheinigung Freigabekarte der FSK
- ↑ Men In Black Game Reveals New Details In Black, Zugriff am 5. April 2012)
- ↑ Men in Black (Film) im Lexikon des Internationalen Films
- ↑ kino.de http://www.kino.de/kinofilm/men-in-black/42913
- ↑ Cinema http://www.cinema.de/film/men-in-black,1312366.html
- ↑ Filmstarts http://www.filmstarts.de/kritiken/51816-Men-In-Black/kritik.html
- ↑ Einspielergebnisse zu Men in Black auf boxofficemojo.com
- ↑ a b Men in Black (Film) in der Deutschen Synchronkartei, abgerufen am 24. September 2012.