Olympische Sommerspiele 1908/Hockey

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Hockey bei den
IV. Olympischen Sommerspielen
Olympische Ringe
Hockey
Informationen
Teilnehmer: 68 Athleten
Datum: 29. Oktober-31. Oktober
Austragungsort: Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland White City Stadium
Wettkampfort: London
Entscheidungen: 1
Antwerpen 1920
Olympische Sommerspiele 1908
(Medaillenspiegel Hockey)
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
01 Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland Großbritannien 1 1 2 4

Bei den IV. Olympischen Spielen 1908 in London wurde ein Wettbewerb im Hockey (Herren) ausgetragen. Er fand vom 29. bis 31. Oktober im White City Stadium statt.

Am Turnier beteiligten sich vier britische Teams, England, Irland, Schottland und Wales, die am Ende auch die vier ersten Plätze belegten, sowie Frankreich und Deutschland. Die ausländischen Mannschaften erwiesen sich als chancenlos. Im Finale setzte sich England deutlich gegen Irland durch. Es gab kein Spiel um Platz 3, weshalb sich Schottland und Wales die Bronzemedaille teilten.

Einen Tag vor dem Finale fand ein zusätzliches Spiel zwischen den unterlegenen Mannschaften vom europäischen Festland statt. Sowohl Frankreich als auch Deutschland hatten in der Vorrunde verloren, so dass das Zusatzspiel oft als Spiel um Platz 5 betrachtet wird.[1] Im offiziellen IOC Bericht wird es als Freundschaftsspiel bezeichnet und ausführlich bewertet.[2]

Medaillenränge[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Die deutsche Mannschaft stellte der Uhlenhorster HC (Hamburg), nur Elard Dauelsberg kam vom Eilbeker HC (Hamburg).[3] Die französischen Spieler kamen vom Club Athletique International, Racing Club de France und dem Stade Français.[4]

Platz Land Team
1 Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland GBR England
Louis Baillon, Harry Freeman, Eric Green, Gerald Logan, Alan Noble, Edgar Page, Reginald Pridmore, Percy Rees, John Robinson, Stanley Shoveller, Harvey Wood (Torwart)
2 Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland GBR Irland
Edward Allman-Smith, Henry Brown, Walter Campbell, William Graham, Richard Gregg, Edward Holmes (Torwart), Robert Kennedy, Henry Murphy, Walter Peterson, Charles Power, Frank Robinson
3 Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland GBR Schottland
Alexander Burt, John Burt (Torwart), Andrew Dennistoun, Charles Foulkes, Hew Fraser, John Harper-Orr, Ivan Laing, Hugh Neilson, William Orchardson, Norman Stevenson, Hugh Walker
Vereinigtes Konigreich 1801Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland GBR Wales
Frederick Connah, Llewellyn Evans, Arthur Law, Richard Lyne, Wilfred Pallott, Frederick Phillips, Edward Richards, Charles Shephard, Bertrand Turnbull, Philip Turnbull (Torwart), James Williams
5 Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich GER Uhlenhorster HC
Alfons Brehm (Kapitän), Elard Dauelsberg, Franz Diederichsen, Carl Ebert (Torwart), Jules Fehr, Mauricio Galvao, Raulino Galvao, Fritz Möding, Friedrich Wilhelm Rahe, Albert Stüdemann, Friedrich Uhl
5 FrankreichFrankreich FRA R. P. Aublin, David Baidet, Raoul Benhoist, André Bonnal, Louis Gautier, Daniel Girard, Charles Pattin, Louis Poupon, Frédéric Roux, René Salarnier (Torwart), Louis Saulnier
Die Deutsche Mannschaft


Ergebnisse[Bearbeiten]

Schottland - Deutschland 1908

Schottland und Deutschland bestritten das Eröffnungsspiel und somit das erste olympische Hockeyspiel der Geschichte. Im offiziellen Bericht[5] heißt es: "Das erste Spiel begann auf dem Rasenplatz im Zentrum des White City Stadions am 29. Oktober um halb Drei bei wunderschönem Wetter."

Vorrunde
29. Oktober Schottland − Deutschland 4:0
England − Frankreich 10:1
Halbfinale
29. Oktober Irland − Wales 3:1
England − Schottland 6:1
Zusatzspiel
30. Oktober Deutschland − Frankreich 1:0
Finale
31. Oktober England − Irland 8:1

Quellen[Bearbeiten]

  1. FIH Website: 1908 Mens Olympic Games. Abgerufen am 31. März 2013.
  2. IOC Bericht, S. 204
  3. Olympische Spiele → London 2008 auf hockeyplatz.de. Abgerufen am 31. März 2013.
  4. www.sports-reference.com
  5. IOC Bericht, S. 197