Proxima Centauri

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Stern
Proxima Centauri
α Cen C
Position
Die Position von Proxima Centauri
Beobachtungsdaten
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Sternbild Zentaur
Rektaszension 14h 29m 42,95s [B 1]
Deklination -62° 40′ 46,1″ [B 1]
Scheinbare Helligkeit 11,05 mag [B 2]
Typisierung
Spektralklasse M6 Ve [B 2]
B−V-Farbindex 1,90 [B 2]
U−B-Farbindex 1,49 [B 2]
Veränderlicher Sterntyp UV-Ceti-Stern
Astrometrie
Radialgeschwindigkeit −16 km/s [B 3]
Parallaxe (768,7 ± 0,3) mas [1]
Entfernung (4,243 ± 0,002) Lj
(1,301 ± 0,001) pc
Visuelle Absolute Helligkeit Mvis 15,49 mag [A 1]
Eigenbewegung [B 2]
Rek.-Anteil: −3775,64 mas/a
Dekl.-Anteil: +768,16 mas/a
Physikalische Eigenschaften
Masse 0,123 M [B 4]
Radius 0,145 R [B 4]
Leuchtkraft

138 ⋅ 10−6 L [B 4]

Oberflächentemperatur 3040 K [B 4]
Alter 4,85 ⋅ 109 a [B 4]
Andere Bezeichnungen
und Katalogeinträge
Bayer-Bezeichnung α Cen C
Hipparcos-Katalog HIP 70890 [1]
2MASS 2MASS J14294291-6240465
Weitere Bezeichnungen V645 Centauri, Gliese 551 C
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Proxima Centauri (lat. proxima ,Nächstgelegene‘ und centauri, Genitiv zu centaurusKentaur‘), auch V645 Centauri oder Alpha Centauri C genannt, ist mit einer Entfernung von 4,2 Lichtjahren (ca. 1,3 pc oder 40·1012 km) der sonnennächste Stern. Der Zusatz ‚V645 Centauri‘ folgt den Regeln zur Benennung veränderlicher Sterne und besagt, dass er der 645. veränderliche Stern ist, der im Sternbild Zentaur entdeckt wurde.

Proxima Centauri befindet sich im Sternbild Zentaur. Aufgrund seiner Position am Südhimmel kann er von der Erde aus nördlich des 27. Breitengrades Nord nicht beobachtet werden, also auch nicht von Europa aus. Da er mit seiner geringen scheinbaren Helligkeit von 11,05 Magnituden unauffällig ist, wurde er erst im Jahr 1915 entdeckt. Es ist ein Teleskop mit einer Öffnung von mindestens 8 cm notwendig, um den Stern unter idealen Bedingungen beobachten zu können.[2]

Es ist noch nicht sicher geklärt, ob Proxima Centauri zu Alpha Centauri gehört. Seine derzeitige Entfernung zu dem Doppelsternsystem Alpha Centauri A und B beträgt etwa 0,2 Lichtjahre.

Physikalische Eigenschaften[Bearbeiten]

Größe und Farbe der Sonne, verglichen mit den Sternen Alpha Centauri A, Alpha Centauri B und Proxima Centauri

Proxima Centauri ist ein Roter Zwerg der Spektralklasse M, also ein Hauptreihenstern. Mit der Klassifikation M6 zählt er zu den späten M-Zwergsternen und hat an seiner Oberfläche (Photosphäre) eine relativ geringe Temperatur von 3040 K (etwa 2770 °C).

Infolge der geringen Entfernung von 4,22 Lj konnte das VLTI 2002 mit Hilfe des optischen Interferometers den Winkeldurchmesser auf 1,02 ± 0,08 mas (Millibogensekunden) bestimmen, woraus sich ein Durchmesser von ca. 200.000 km ergibt. Das entspricht etwa einem Siebtel des Durchmessers der Sonne oder dem Anderthalbfachen des Jupiters.

Trotz seiner Nähe zur Erde beträgt seine scheinbare Helligkeit nur 11,05m. Dies ist hundertmal weniger als bei den schwächsten, mit bloßem Auge sichtbaren Sternen, deren Helligkeit etwa 6m beträgt. Die absolute Helligkeit (die Helligkeit, aus der der Stern im Abstand von 10 Parsec erscheint) beträgt 15,5M. Stünde Proxima Centauri als unser Zentralgestirn an der Stelle der Sonne, würde er nur 1/50 ihrer Fläche einnehmen und je nach Vollmondentfernung etwa 17- bis 27-mal heller als der Vollmond leuchten. Die Planeten wären unsichtbar, ausgenommen Venus, die gerade noch als Objekt der sechsten Größenklasse erkannt werden könnte. Der Vollmond wäre eine matte rote Scheibe mit einer scheinbaren Helligkeit von −2m.[A 2]

Die Leuchtkraft von Proxima Centauri beträgt nur 0,014 % der Sonne; im sichtbaren Bereich strahlt der Stern nur mit 0,0056 % ihrer Leuchtkraft.[3] Das Maximum der abgegebenen Strahlung liegt im Infrarotbereich bei einer Wellenlänge von 1,2 µm.[4] Die Chromosphäre dieses Sterns ist aktiv und zeigt eine starke Emission von einfach ionisiertem Magnesium bei 280 nm.[5]

Die Masse von Proxima Centauri entspricht etwa 12,3 % der Sonnenmasse (ca. 129 Jupitermassen). Wäre er nur um ein Drittel kleiner, könnte in seinem Inneren kein Wasserstoffbrennen mehr stattfinden, so dass er nicht mehr unter die Definition Stern fiele und nur noch ein Brauner Zwerg wäre. Die Schwerkraft auf der Sternoberfläche beträgt 5,20 log(g).[6][A 3]

Bei allen Hauptreihensternen steigt die durchschnittliche Dichte mit abnehmender Masse.[7] So hat dieser relativ kleine Stern eine durchschnittliche Dichte von 57 g/cm³ (siehe auch Sternaufbau). Zum Vergleich hat die Sonne eine durchschnittliche Dichte von 1,41 g/cm³.[8][A 4]

Von Proxima Centauri geht ein relativ schwacher Sternwind aus. Der Massenverlust beträgt nicht mehr als etwa 20 % des Massenverlusts der Sonne durch den Sonnenwind. Da der Stern viel kleiner ist, ist jedoch der Massenverlust pro Einheit der Oberfläche etwa achtmal so hoch wie bei der Sonne.[9]

Flarestern[Bearbeiten]

Proxima Centauri fällt in die Kategorie Flarestern, da seine Helligkeit aufgrund von magnetischen Aktivitäten von Zeit zu Zeit über den Durchschnittswert steigt. Aufgrund seiner geringen Masse ist das Innere des Sterns völlig konvektiv (die erzeugte Wärme wird durch Plasmaströmungen nach außen transportiert, nicht durch Strahlung). Konvektion ist verbunden mit der Erzeugung und dem Transport eines stellaren magnetischen Feldes. An der Oberfläche wird die magnetische Energie dieses Feldes durch Flares freigesetzt, welche die Gesamthelligkeit des Sterns mehr als verdoppeln können. Das entspricht etwa einer Helligkeitssteigerung von einer Magnitude.

Diese Flares können bis auf die Größe des Sterns anwachsen und bis zwei Millionen Kelvin heiß werden.[10] Aufgrund dieser hohen Temperatur können sie Röntgenstrahlen in ähnlicher Intensität wie die Sonne abgeben.[11] Die maximale Leistung der Röntgenstrahlung der größten Flares kann 1021 W erreichen.[12]

Etwa 88 % der Oberfläche könnten aktiv sein; das ist ein viel höherer Anteil als bei der Sonne, sogar höher als während der höchsten Aktivität im Sonnenfleckenzyklus. Auch in ruhigen Perioden mit wenigen oder keinen Flares erhöht diese Aktivität die Temperatur der Korona von Proxima Centauri bis auf 3,5 Millionen K, während die Temperatur der Sonnenkorona nur etwa zwei Millionen K beträgt.[13]

Die Gesamtaktivität von Proxima wird im Vergleich mit anderen roten Zwergen als relativ hoch betrachtet,[14] was zum geschätzten Alter des Sterns nicht ganz passt, da sich die Aktivität roter Zwerge kontinuierlich über Milliarden Jahre aufgrund der nachlassenden Rotationsgeschwindigkeit verringert.[15][16]

Die Nähe des Sterns erlaubt genaue Beobachtungen der Flareaktivität. Sie wurden durch EXOSAT- und ROSAT-Satelliten beobachtet und scheinen einen Zyklus von etwa 400 Tagen aufzuweisen.[17]

Proxima Centauri ist auch ein wichtiges Objekt der meisten Observatorien, die sich mit Röntgenstrahlen befassen, wie das XMM-Newton und das Chandra.[12] Im Jahr 1980 produzierte das Einstein Observatory (High Energy Astronomy Observatory 2) eine genaue Kurve der Röntgenenergie eines solchen stellaren Flares. Die Röntgenstrahlenemission von kleineren, sonnenähnlichen Flares wurden durch den japanischen ASCA Satelliten 1995 beobachtet.[18]

Weitere Entwicklung[Bearbeiten]

Da Proxima Centauri wie alle Roten Zwerge eine relativ geringe Energieproduktion aufweist und sowohl die Wärme als auch alle Materie mittels Konvektion transportiert, wird das durch die Kernfusion produzierte Helium gleichmäßig im Stern verteilt und sammelt sich nicht, wie bei der Sonne, im Kern an. Ebenfalls anders als bei der Sonne, bei der nur etwa 10 % des vorhandenen Wasserstoffs fusioniert, bevor der Stern die Hauptreihe verlässt, verbraucht Proxima Centauri einen viel höheren Anteil, bevor die Fusion von Wasserstoff aufhört.[19]

Während der Anteil des Heliums aufgrund des Wasserstoffbrennens ansteigt, wird der Stern kleiner und heißer und ändert dabei seine Farbe von Rot nach Blau. Während dieser Periode wird der Stern bedeutend heller und erreicht dabei bis 2,5 % der derzeitigen Sonnenleuchtkraft. Gleichzeitig nimmt die Erwärmung aller Objekte, die ihn umkreisen, für einige Milliarden Jahre zu.

Ein Roter Zwerg mit der Masse von Proxima Centauri wird für etwa 4 Billionen Jahre in der Hauptreihe verweilen, viel länger als die meisten Hauptreihensterne. Das entspricht dem 300-fachen Alter des heutigen Universums.[20] Wenn schließlich der Wasserstoffvorrat erschöpft ist, wird sich Proxima Centauri, ohne in die Phase des Roten Riesen zu kommen, zu einem Weißen Zwerg weiterentwickeln. Daraufhin wird er langsam seine verbliebene Wärme verlieren.[19]

Astrometrie[Bearbeiten]

Entfernungen der sonnennächsten Sterne in einem Zeitraum von 20.000 Jahren in der Vergangenheit bis 80.000 Jahre in die Zukunft

Galaktische Umlaufbahn[Bearbeiten]

Proxima Centauri umrundet das Zentrum der Milchstraße in einer Entfernung, die zwischen 8,313 bis 9,546 kpc variiert und dabei eine Exzentrizität von 0,069 aufweist.[21]

Seine von der Erde aus beobachtbare Eigenbewegung am Himmel ist wegen der geringen Entfernung mit jährlich 3,85″ (Bogensekunden) relativ groß.[22] In etwa 500 Jahren legt er die Distanz einer Vollmondbreite zurück.

Entfernung[Bearbeiten]

Durch Messungen der Parallaxe von 772,3 ± 2,4 mas durch Hipparcos und den noch präziseren Wert von 768,7 ± 0,3 mas, ermittelt durch den Fine Guidance Sensor des Hubble-Weltraumteleskops, konnte die Entfernung von Proxima Centauri von der Erde auf etwa 4,2 Lichtjahre (oder 270.000 AE) bestimmt werden.[1]

Proxima Centauri ist seit 32.000 Jahren der sonnennächste Stern und wird es weitere 30.000 Jahre bleiben, bis er von Ross 248 abgelöst wird. In etwa 26.700 Jahren wird Proxima Centauri mit einem Abstand von 3,11 Lj seine größte Annäherung an die Sonne erreicht haben.[23]

Zugehörigkeit zum Alpha-Centauri-System[Bearbeiten]

Hauptartikel: Alpha Centauri

Die Frage nach der Zugehörigkeit von Proxima Centauri zu Alpha Centauri ist bis heute nicht sicher geklärt. Die Mehrheit der Astronomen geht davon aus, dass er gravitativ an Alpha Centauri A und B gebunden ist.

Der Winkelabstand von Proxima zu Alpha Centauri am Himmel beträgt etwa 2,2 Grad (vier Vollmondbreiten).[13] Er ist damit etwa 15.000 ± 700 AE oder 0,21 Lj von diesem Doppelsternsystem entfernt (1/20 seiner Distanz zur Sonne).[24] Das entspricht etwa dem 1000-fachen Abstand zwischen Alpha Centauri A und Alpha Centauri B oder dem fünfhundertfachen Abstand Neptuns zur Sonne.

Darstellung von Proxima Centauri im Programm Celestia

Astrometrische Messungen wie die des Hipparcos-Satelliten legen die Vermutung nahe, dass sich Proxima Centauri in einer Umlaufbahn um das Doppelsternsystem befindet, mit einer Umlaufdauer in der Größenordnung von 500.000 Jahren (die Angaben schwanken von einigen 100.000 Jahren bis zu einigen Jahrmillionen). Deshalb wird er gelegentlich als Alpha Centauri C bezeichnet. Anhand dieser Daten wäre die Umlaufbahn mit einem Minimalabstand von 1000 AE und einem Maximalabstand von 20.000 AE vom inneren Doppelsternsystem extrem exzentrisch. Proxima Centauri wäre jetzt nahe seinem Apozentrum (dem entferntesten Punkt in seiner Umlaufbahn um Alpha Centauri A und B). Es sind noch genauere Messungen der Radialgeschwindigkeit erforderlich, um diese Annahme zu bestätigen.[24]

Einige Radialgeschwindigkeitsmessungen, z. B. im Gliese-Katalog, weichen jedoch von den für ein gebundenes System erwarteten Werten ab, so dass nicht auszuschließen ist, dass es sich nur um eine zufällige Sternbegegnung handelt. Diese Vermutung wird durch Simulationsrechnungen gestützt, die ausgehend von der berechneten Bindungsenergie des Systems nur in 44 Prozent der untersuchten Möglichkeiten ein gebundenes System ergaben.[24]

Nach Einschätzungen von Matthews et al. – unter Berücksichtigung der geringen Distanz und der ähnlichen Eigengeschwindigkeit – stehen die Chancen, dass die beobachtete Anordnung zufällig ist, jedoch nur etwa eins zu einer Million.[25]

Untersuchungen aus dem Jahr 1994 weisen darauf hin, dass Proxima Centauri zusammen mit dem inneren Doppelsternsystem und neun weiteren Sternsystemen eine Bewegungsgruppe bildet. Demzufolge würde er nicht das Paar Alpha Centauri in einer gebundenen Bewegung umrunden, sondern seine Bahn würde durch das Doppelsternsystem hyperbolisch gestört. Das bedeutet, Proxima Centauri würde nie einen vollen Umlauf um Alpha Centauri A und B vollführen.[4]

Umgebung[Bearbeiten]

Von Proxima aus gesehen erscheint das Doppelsternsystem Alpha Centauri A und B als ein sehr heller Stern mit einer scheinbaren Helligkeit von −6,80m. Abhängig von der Position von A und B in ihren Umlaufbahnen würde der Doppelstern mit bloßem Auge einmal leicht zu trennen, dann wieder als ein einzelner Stern zu sehen sein. Alpha Centauri A würde mit einer Helligkeit von −6,52m, B hingegen mit −5,19m erscheinen. Nach dem Doppelsternsystem und der Sonne ist Barnards Pfeilstern mit 6,6 Lichtjahren der nächste Nachbar von Proxima Centauri.[26][27] Die Sonne erscheint von Proxima aus als 0,4m heller Stern im Sternbild Kassiopeia.[A 5]

Von Alpha Centauri aus wäre Proxima trotz seines geringen Abstands (ein Viertel-Lichtjahr) nur als unauffälliger Stern mit einer Helligkeit von 4,5m zu sehen. Dies zeigt, wie lichtschwach der rote Zwergstern tatsächlich ist.

Es ist vorstellbar, dass Proxima Centauri im Perizentrum einige Kometen aus der Oortschen Wolke des Systems ablenken und damit eventuelle terrestrische Planeten um die Sterne A und B mit Wasser versorgen könnte.[28] Wenn Proxima während seiner Entstehung an das Alpha-Centauri-System gebunden war, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Sterne mit der gleichen Elementverteilung aufgebaut sind. Zusätzlich hätte der Einfluss der Schwerkraft die protoplanetare Scheibe Alpha Centauris aufgerührt. Dies hätte die Anreicherung von Eismassen (wie auch Wassereis) gefördert. Ein möglicher terrestrischer Planet wäre dadurch mit Material versorgt worden.[24]

Suche nach Planeten[Bearbeiten]

Obere Limits der Masse eines Begleiters
(abgeleitet von der Radialgeschwindigkeit)[29]
Rotationsdauer
(Tage)
Halbachse
(AE)
Maximum
Masse
Erde)
3,6–13,8 0,022–0,054 2–3
<100 <0,21 8,5
<1000 <1 16

Proxima Centauri gehört zusammen mit Alpha Centauri A und B zu den vorrangigen Zielen für die „Space Interferometry Mission“ (SIM) der NASA. Theoretisch kann SIM Planeten entdecken, die mindestens die dreifache Erdmasse haben und ihren Zentralstern innerhalb von 2 AE umkreisen.

Bei einer Untersuchung durch den Faint Object Spectrograph des Hubble Weltraumteleskops 1998 schien es, als ob ein Begleiter, der Proxima in einem Abstand von 0,5 AE umkreist, aufgespürt worden sei.[30] Bei der nachfolgenden Suche mit der Wide Field Planetary Camera 2 fand man keine Hinweise mehr.[31]

Falls Proxima Centauri von einem Planeten umkreist würde, würden sich beide um den gemeinsamen Schwerpunkt drehen, was im Laufe jeder Umrundung zu einem je nach Masse des Begleiters schwächeren oder stärkeren Schwanken der Bahn des Sterns führen müsste, die in entsprechenden Abweichungen erkennbar sein würden. Wenn die Bahnebene gegenüber der Sichtlinie von der Erde aus geneigt wäre, dann würden diese Schwankungen die Radialgeschwindigkeit von Proxima Centauri verändern.

Trotz vieler Messungen wurden bis jetzt jedoch noch keine solchen Wechsel beobachtet, so dass es wohl keine massiven Begleiter gibt. Die maximale Masse eventueller Begleiter muss demnach relativ klein sein.[29][1] Allerdings fügt der Aktivitätslevel des Sterns bei der Messung der Radialgeschwindigkeit ein Rauschen hinzu. Dies schränkt die Aussichten auf ein Aufspüren von Begleitern mit dieser Methode ein.[32]

Möglichkeit von Leben[Bearbeiten]

Aus Modellen geht hervor, dass ein Planet, an dessen Oberfläche Temperaturen über dem Gefrierpunkt herrschen sollten, nicht weiter als 0,032 AE von Proxima Centauri entfernt sein dürfte. Wenn ein Planet derart nahe um einen Stern kreist, würde sich durch die Gezeitenkräfte eine gebundene Rotation einstellen. Eine Seite der Oberfläche wäre dauernd dem Stern zugewandt, der, abgesehen von der kurzen jahreszeitlichen Schwankung, immer an der gleichen Stelle am Himmel zu sehen sein würde. Ein Jahr wäre bei dieser Nähe zum Zentralgestirn gerade einmal 6,3 Erdentage lang. Sogar diese langsame Rotation würde ausreichen, um ein magnetisches Feld zu erzeugen, vorausgesetzt, das Innere des Planeten bleibt geschmolzen.[33] Wäre das Magnetfeld zu schwach, würden die Massenauswürfe der Korona die Atmosphäre eines Planeten durch die fehlende magnetische Ablenkung massiv erodieren.[34]

Da bei Proxima Centauri immer wieder Flareausbrüche vorkommen, würde dies kaum Leben ermöglichen. Innerhalb von wenigen Minuten könnte sich die Leuchtkraft des Sterns verdoppeln oder verdreifachen. Diese Flares könnten die Atmosphären eines jeden Planeten, der sich in der habitablen Zone befindet, zerstören.[35]

Interstellare Reise[Bearbeiten]

Proxima Centauri wurde wegen seiner geringen Entfernung oft als sinnvollstes erstes Ziel für interstellare Reisen vorgeschlagen, obwohl er als Flarestern ein schwieriges Ziel darstellt. Bei den heute erreichbaren Geschwindigkeiten für Raumsonden muss für die über 4 Lj weite Reise eine Flugzeit von etwa 32.000 Jahren angenommen werden.[A 6]

Mit dem Projekt Longshot existiert ein Konzept, bei dem Proxima Centauri und die von ihm 0,2 Lichtjahre entfernten Sterne Alpha Centauri A und B theoretisch in etwa 100 Jahren erreicht werden könnten.[36]

Entdeckung[Bearbeiten]

Künstlerische Darstellung eines Roten Zwerges (NASA-Illustration)

Lange Zeit wurde Alpha Centauri für den nächsten Nachbarstern unseres Planetensystems gehalten, bis im Jahre 1915 Robert Innes, der damalige Direktor des Republic Observatory in Johannesburg, durch Vergleich von zwei Photoplatten diesen winzigen Stern in der Nachbarschaft von Alpha Centauri entdeckte und herausfand, dass beide die gleiche Eigenbewegung aufweisen.[37][38] 1917 maß der niederländische Astronom J. Voûte auf dem Royal Observatory am Kap der Guten Hoffnung die trigonometrische Parallaxe und stellte fest, dass der Stern etwa ebenso weit entfernt ist wie Alpha Centauri und es sich um den lichtschwächsten damals bekannten Stern handelte.[39] Als feststand, dass der schwache Stern noch etwas näher lag, schlug Innes vor, ihn Proxima Centauri zu nennen.

1951 gab Harlow Shapley bekannt, dass es sich bei Proxima Centauri um einen Flarestern handelt. Untersuchungen früherer photographischer Aufnahmen zeigten, dass die Helligkeit des Sterns in 8 % der Beobachtungen heller als gewöhnlich war. Dies machte ihn zum aktivsten Flarestern, der bis dahin entdeckt worden war.[40]

Proxima Centauri in der Science Fiction[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • In der 1935 publizierten Kurzgeschichte Proxima Centauri von Murray Leinster nähert sich das Raumschiff Adastra dem Stern. Die von der Erde kommende Besatzung entdeckt nicht nur, dass er von Planeten umgeben ist, sondern auch von einem großen glühenden Ring. Die Besiedelung des Systems wird aufgrund intelligenter Pflanzen verzögert.
  • Sowohl in Robert Heinleins Orphans of the Sky (1963) als auch in Harry Harrisons Captive Universe (1969, deutsch Welt im Fels 1972) machen sich Generationsschiffe auf die Reise zu Proxima Centauri.[41]
  • Die Erzählung Das Photonenraumschiff des bulgarischen Autors Dimiter Peew (deutsch 1968) schildert eine erfolgreiche Expedition zu Proxima Centauri.
  • Der Science-Fiction-Autor Stanisław Lem veröffentlichte im Jahre 1955 seinen großangelegten Roman Gast im Weltraum um eine Expedition ins System von Proxima und Alpha Centauri. Das Raumschiff Gea fliegt dort mit einer maximalen Geschwindigkeit von 180.000 km/s in knapp acht Jahren zu diesem Nachbarsystem. Das Buch behandelt auch wichtige Probleme interstellarer Reisen.
  • In Philip K. Dicks Roman Die drei Stigmata von Palmer Eldritch reist ein Mann zu Proxima Centauri und bringt ungewöhnliche Pflanzen zurück ins Sonnensystem, die er von den dort lebenden „Proxern“ erhalten hat.
  • Im Star-Trek-Roman Krise auf Centaurus von Brad Ferguson attackieren Terroristen einen von Menschen besiedelten Planeten mit einer Antimateriebombe. In dem Buch wird von einem 3-Stern-System ausgegangen, ein Verdunkler im Orbit sorgt für erdähnliche Jahreszeiten und einen Tag-Nacht-Rhythmus, damit Getreide angebaut werden kann.[42]

Film[Bearbeiten]

  • Im Film Event Horizon (1997) ist Proxima Centauri das Ziel für das Forschungsraumschiff „Event Horizon“.
  • Im Film Cargo (2009) wird eine geplante Reise zu Proxima Centauri erwähnt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Proxima Centauri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Für die scheinbare Helligkeit m und der Parallaxe π wird die Absolute Helligkeit Mv ermittelt aus:
    \begin{smallmatrix}M_v\ =\ m + 5 (\log_{10}{\pi} + 1)\ =\ 11,05 + 5 (\log_{10}{0,77199} + 1)\ =\ 15,49\end{smallmatrix}
  2. Die Differenz der absoluten Helligkeit zwischen Proxima Centauri und der Sonne ist 15,49 − 4,83 = 10,66. Proxima Centauri an der Stelle der Sonne, die mit −26,72m hell erscheint, würde −16,06m hell erscheinen. Der Vollmond kann je nach Entfernung zwischen −12,5m bis −13,0m hell werden. Proxima würde bei maximaler Vollmondhelligkeit 17 (2,512(16,06–13,0)) und bei minimaler Vollmondhelligkeit 27 (2,512(16,06–12,5)) mal heller erscheinen als der Vollmond. Würde der Vollmond von Proxima beleuchtet werden, wäre er −1,84m und −2,34m hell. Venus erreicht eine maximale scheinbare Helligkeit von −4,6m, sodass die Helligkeit der Venus im gleichen Orbit um Proxima Centauri −4,6 + 10,66 = +6,06m betragen würde.
  3. In der Astrophysik wird die Oberflächenschwerkraft in log g ausgedrückt. Diese wird durch die Schwerkraft in cgs-Einheiten, bei der die Beschleunigung in cm pro Sekunden im Quadrat berechnet wird, und dann der log10 Wert berechnet wird. Im Fall Proxima Centauri ist das 10 hoch 5,20, das sind 158.490 cm/s² bzw. 1584,9 m/s². Wird der Wert durch 9,81 m/s² (den Wert auf der Erde) dividiert, so kommt man auf die 161,55-fache Schwerkraft der Erde.
  4. Die Dichte (ρ) ist gegeben durch die Masse dividiert durch das Volumen. Im Vergleich zur Sonne beträgt die Dichte:
    \rho = \begin{smallmatrix}\frac{M}{M_{\odot}} \cdot \left(\frac{R}{R_{\odot}} \right)^{-3} \cdot \rho_{\odot}\end{smallmatrix}
    = 0,123 · 0,145−3 · 1,409 g/cm³
    = 56,8 g/cm³

    wobei \begin{smallmatrix}\rho_{\odot}\end{smallmatrix} die durchschnittliche Dichte der Sonne darstellt.

  5. Die Koordinaten der Sonne würden direkt gegenüber von Proxima α=02h 29m 42,95s und δ=2624046.14+62° 40′ 46,14″ betragen. Die absolute Helligkeit der Sonne beträgt 4,83m. Bei einer Entfernung von 1,295 pc wäre die scheinbare Helligkeit 4,83 − 5(log10 0,77199 + 1) = 0,40.
  6. Die Distanz zu Proxima Centauri beträgt:
    (4,22 Lj) · (9,46·1012 km/Lj) = 4,0·1013 km
    Ein Jahr hat etwa 32 Millionen Sekunden. Daher würde die Reise, die etwa 32.000 Jahre (oder ~1011 Sekunden) dauert, eine (nicht relativistische) Geschwindigkeit von
    (4,0·1013 km) / (1,0·1012 s) = 40 km/s erfordern.
    Im Vergleich dazu beträgt die Fluchtgeschwindigkeit zur Erde etwa 11 km/s.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Infobox:

  1. Perryman et al.: „The Hipparcos Catalogue“ (1997)
  2. a b c d e SIMBAD
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatAlpha Centauri. Abgerufen am 6. Dezember 2009.
  4. a b c d e Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatPierre Kervella, Frederic Thevenin: A Family Portrait of the Alpha Centauri System: VLT Interferometer Studies the Nearest Stars. ESO, 15. März 2003, abgerufen am 6. Dezember 2009 (englisch).

Artikel:

  1. a b c  G. Fritz Benedict et al.: Interferometric Astrometry of Proxima Centauri and Barnard’s Star Using HUBBLE SPACE TELESCOPE Fine Guidance Sensor 3: Detection Limits for Substellar Companions. In: The Astronomical Journal. 118, Nr. 2, August 1999, S. 1086–1100, arXiv:astro-ph/9905318, doi:10.1086/300975.
  2.  P. Clay Sherrod: A Complete Manual of Amateur Astronomy: Tools and Techniques for Astronomical Observations.
  3.  James Binney: Galactic Dynamics.
  4. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStefan Taube: Portrait einer Nachbarsfamilie. Astronomie.de, 15. März 2003, abgerufen am 6. Dezember 2009.
  5.  E. F. Guinan, N. D. Morgan: Proxima Centauri: rotation, chromospheric activity, and flares.. In: Bulletin of the American Astronomical Society. 28, 1996, S. 942 (Abstact).
  6.  D. Ségransan, P. Kervella, T. Forveille, D. Queloz: First radius measurements of very low mass stars with the VLTI. In: Astronomy and Astrophysics. 397, Nr. 3, 2003, S. L5-L8, doi:10.1051/0004-6361:20021714.
  7.  Martin V. Zombeck: Handbook of Space Astronomy and Astrophysics. In: Cambridge University Press. S. 109.
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKirk Munsell: Sun: Facts & Figures. In: Solar System Exploration. NASA, 22. Oktober 2009, abgerufen am 6. Dezember 2009 (englisch).
  9.  Brian E. Wood, Jeffrey L. Linsky, Hans-Reinhard Müller, Gary P. Zank: Observational Estimates for the Mass-Loss Rates of α Centauri and Proxima Centauri Using Hubble Space Telescope Lyα Spectra. In: The Astrophysical Journal. 547, Nr. 1, 2001, S. L49–L52, doi:10.1086/318888.
  10.  D. J. Christian, M. Mathioudakis, D. S. Bloomfield, J. Dupuis, F. P. Keenan: A Detailed Study of Opacity in the Upper Atmosphere of Proxima Centauri. In: The Astrophysical Journal. 612, Nr. 2, 2004, S. 1140-1146, doi:10.1086/422803.
  11. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStaff: Proxima Centauri: The Nearest Star to the Sun. Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, 20. August 2006, abgerufen am 9. Juli 2007 (englisch).
  12. a b  M. Güdel, M. Audard, F. Reale, S. L. Skinner, J. L. Linsky: Flares from small to large: X-ray spectroscopy of Proxima Centauri with XMM-Newton. In: Astronomy and Astrophysics. 416, Nr. 2, 2004, S. 20, doi:10.1051/0004-6361:20031471.
  13. a b  Bradford J. Wargelin, Jeremy J. Drake: Stringent X-Ray Constraints on Mass Loss from Proxima Centauri. In: The Astrophysical Journal. 587, Nr. 1, Oktober 2002, S. 503–514, doi:10.1086/342270.
  14.  P. Kroupa, R. R. Burman, D. G. Blair: Photometric observations of flares on Proxima Centauri. In: Proceedings of the Astronomical Society of Australia. 8, 1989, S. 119–122 (Abstact).
  15.  J. R. Stauffer, L. W. Hartmann: Chromospheric activity, kinematics, and metallicities of nearby M dwarfs. In: The Astrophysical Journal Supplement Series. 61, 1986, S. 531–568 (Abstact).
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