Rommel, der Wüstenfuchs

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Filmdaten
Deutscher Titel Rommel, der Wüstenfuchs
Originaltitel The Desert Fox: The Story of Rommel
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1951
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Henry Hathaway
Drehbuch Nunnally Johnson
Produktion Nunnally Johnson
Musik Daniele Amfitheatrof
Kamera Norbert Brodine
Schnitt James B. Clark
Besetzung

Rommel, der Wüstenfuchs ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1951. Hauptfigur des Films ist Generalfeldmarschall Erwin Rommel.

Handlung[Bearbeiten]

Der zu den engsten Vertrauen von Adolf Hitler gehörende Generalfeldmarschall Erwin Rommel, der im ägyptischen el-Alamein mit den italienischen Truppen auf dem Vormarsch ist, wird in der ersten Schlacht von El Alamein von den Alliierten gestoppt. Seine Männer werden zu Kriegsgefangenen, er selbst kommt in ein Lazarett.

In der Folgezeit zweifelt er immer mehr an Hitlers Entscheidungs- und Führungsfähigkeiten. Seine Situation verschlimmert sich bei der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944. Rommel kommt in Kontakt mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seinen Vertrauten, die am 20. Juli 1944 ein Attentat auf Hitler verüben; Hitler überlebt das Attentat. Stauffenberg und die anderen Teilnehmer des Attentats werden hingerichtet; Rommel wird als Mitwisser wegen Hochverrats angeklagt. Ihm wird die Möglichkeit gelassen, ehrenhaft in den Freitod zu gehen. Als man ihm zusichert, dass seine Frau und sein Sohn vor Strafverfolgung verschont bleiben, entscheidet er sich, freiwillig in den Tod zu gehen.

Kritiken[Bearbeiten]

„Gut inszenierte Actionszenen, dokumentarisches Material und ein überzeugender Hauptdarsteller machen den amerikanischen Kriegsfilm diskussionswürdig.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Trivia[Bearbeiten]

  • In diesem Film wird Stauffenberg wahrscheinlich zum ersten Mal als Kinofigur dargestellt.[2]
  • Rommel-Darsteller James Mason spielte den Generalfeldmarschall ein weiteres Mal in Die Wüstenratten (1953).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rommel, der Wüstenfuchs im Lexikon des Internationalen Films
  2. Drehli Robnik, Geschichtsästhetik und Affektpolitik. Stauffenberg und der 20. Juli im Film 1948-2008. Wien 2009. S. 76.

Literatur[Bearbeiten]

  • Claus Löser: Rommel, der Wüstenfuchs. In: Filmgenres. Kriegsfilm. Hg. von Thomas Klein, Marcus Stiglegger und Bodo Traber. Stuttgart: Reclam 2006, S. 93-96 [mit Literaturhinweisen]. ISBN 978-3-15-018411-0.

Weblinks[Bearbeiten]