Max Reinhardt

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Theaterschaffenden Max Reinhardt. Zum Mineralogen siehe Max Reinhard; zu anderen Personen siehe Max Reinhart.
Max Reinhardt auf einer signierten Postkarte, 1911, Fotografie von Nicola Perscheid

Max Reinhardt (ursprünglich Maximilian Goldmann; * 9. September 1873 in Baden (Niederösterreich); † 31. Oktober 1943 in New York) war ein österreichischer Theater- und Filmregisseur, Intendant, Theaterproduzent und Theatergründer. Er hat mit seiner Jedermann-Inszenierung am 22. August 1920 die Salzburger Festspiele begründet. Durch die dramaturgisch motivierte Verwendung der Drehbühne, plastische Dekorationen, die Arbeit mit festen Seitentürmen und Treppen als Auftrittsmöglichkeiten, den Rundhorizont mit seiner Tiefendimension, die indirekte Beleuchtung, das Spiel auf Podien, die in den Zuschauerraum hineinragen, und auf der Arenabühne, die Massenregie oder das Kammerspiel-Konzept setzte Reinhardt vielfältige, in der Breite wirksame Impulse zur Erneuerung der Theaterkunst.[1]

Leben[Bearbeiten]

Herkunft und Ausbildung[Bearbeiten]

Reinhardts Eltern waren der Kleinhändler Wilhelm Goldmann und dessen Frau Rosa, geborene Wengraf. Wenige Tage nach dem Konkurs einer ersten Firma des Vaters infolge des Gründerkrachs kam am 9. September 1873 in Baden bei Wien, wo die Familie den Sommer verbrachte, Max Goldmann zur Welt.

Nach dem Besuch der Realschule und Bürgerschule absolvierte der als „stiller, sehr scheuer Bub“[2] bekannte Schulabgänger zunächst eine Banklehre, nahm aber nebenher schon Schauspielunterricht bei dem Burgtheater-Statisten Rudolf Perak. Max Goldmann debütierte im April 1890 an einer Wiener Privatbühne, dem „Fürstlich Sulkowsky Privat-Theater“ in Matzleinsdorf. Damals nahm er den Künstlernamen Reinhardt an – 1904 wurde der Name der gesamten Familie von Goldmann in Reinhardt geändert. Angeblich ist der alte Reinhardt aus Theodor Storms Novelle Immensee das Vorbild für den Namen gewesen.[3]

Bereits als junger Schauspieler stellte Reinhardt gern alte Männer dar, die ihm sehr lagen – „da konnte ich meine Schüchternheit hinter einem langen weißen Bart verstecken.“[4] Nach seinen ersten Auftritten[5] nahm Reinhardt Privatunterricht bei dem ehemaligen Königlich Sächsischen Hofschauspieler und Konservatoriums-Professor Emil Bürde. Er erhielt ein erstes festes Engagement an einem Vorstadttheater, dem Volkstheater in Rudolfsheim. Außerhalb Wiens trat Reinhardt erstmals im September 1893 am Stadttheater Salzburg auf, an dem er während einer Spielzeit insgesamt 49 unterschiedliche Rollen spielte. 1894 sah Otto Brahm, der designierte Direktor des Deutschen Theaters in Berlin, den Schauspieler in Rudolfsheim und bot ihm ein Engagement in Berlin an.

Die Reinhardt-Bühnen[Bearbeiten]

Max Reinhardt

Von 1902 bis zum Beginn der Naziherrschaft 1933 arbeitete Max Reinhardt als Regisseur an verschiedenen Bühnen und gründete selbst Theater, vor allem in Berlin, wo er mit den Reinhardt-Bühnen ein regelrechtes Theater-Imperium aufbaute. Dabei unterstützte ihn sein Bruder Edmund (1871–1929)[6] als Impresario und Manager. Durch kraftvolle Inszenierungen und ein gezieltes Zusammenwirken von Bühnenbild, Sprache, Musik und Tanz eröffnete Reinhardt dem deutschsprachigen Theater eine neue Dimension.[7]

1910 heiratete Reinhardt die Schauspielerin Else Heims (1878–1958), mit der er zwei Söhne hatte, Wolfgang Reinhardt und Gottfried Reinhardt. Beide Söhne wurden Filmproduzenten in Hollywood. Von 1911 bis 1921 wohnte Reinhardt im Magnus-Haus.

1911 richtete er im Berliner Zirkus Schumann die Uraufführung von Hugo von Hofmannsthals Jedermann aus und die Uraufführung des Rosenkavaliers von Richard Strauss, für die er von Ernst von Schuch an die Semperoper nach Dresden engagiert wurde. Ebenfalls 1911, am 23. Dezember, inszenierte Reinhardt Karl Gustav Vollmoellers Das Mirakel in der Londoner Olympia Hall. Mit den genannten Inszenierungen errang er international große Aufmerksamkeit, wobei sein internationaler Ruhm besonders in Europa sowie den USA auf die Mirakel-Inszenierung von Karl Gustav Vollmoeller zurückzuführen ist. Reinhardt wurde mit der Inszenierung des Rosenkavaliers auch ein früher Vorreiter des modernen Musiktheaters, indem er Sängern schauspielerische Leistungen abverlangte.

1932 gab Reinhardt die Leitung seines Berliner Theater-Konzerns auf. Im selben Jahr führte er noch Regie bei einer Hörspielproduktion von Heinrich von Kleists Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg für die deutsche Reichs-Rundfunk-Gesellschaft. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland, die ihn zunächst durch Einräumen einer „Ehren-Arierschaft“ halten wollten,[8] verlagerte er seine Arbeit nach Österreich und in die USA, wo er Gastspiele gab und Shakespeares Sommernachtstraum verfilmte (1935).

1935 heiratete er die Schauspielerin Helene Thimig (1889–1974) aus der berühmten Wiener Schauspielerdynastie. Ihr Vater Hugo Thimig war Schauspieler und zeitweise Direktor des Wiener Burgtheaters. Auch ihre Brüder Hermann Thimig und Hans Thimig arbeiteten ihr Leben lang als Schauspieler und Regisseure.

Emigration in die USA[Bearbeiten]

Im Oktober 1937 emigrierte Max Reinhardt wegen der Judenverfolgung mit seiner Frau in die Vereinigten Staaten. Er schrieb nach seiner Emigration an die Hitler-Regierung: „Der Entschluß, mich endgültig vom Deutschen Theater zu lösen, fällt mir naturgemäß nicht leicht. Ich verliere mit diesem Besitz nicht nur die Frucht einer 37jährigen Tätigkeit, ich verliere vielmehr den Boden, den ich ein Leben lang gebaut habe und in dem ich selbst gewachsen bin. Ich verliere meine Heimat.“[9]

Reinhardt arbeitete zunächst in Hollywood, wo er eine Theater- und Filmakademie gründete. 1940 wurde Staatsbürger der Vereinigten Staaten. 1941 zog er mit seiner Frau nach New York. Er unterzeichnete einen Aufruf prominenter österreichischer Emigranten, sich einem geplanten „Austrian Bataillon“ zur Befreiung von Nazi-Deutschland anzuschließen.

Am 31. Oktober 1943 starb Max Reinhardt wenige Wochen nach seinem 70. Geburtstag in seinem New Yorker Hotel an den Folgen mehrerer Schlaganfälle, die durch einen Hundebiss ausgelöst worden waren.

Reinhardt liegt in der Gruft eines kleinen Mausoleums auf dem jüdischen Westchester Hills Cemetery, Hastings-on-Hudson, Westchester County, New York begraben. Die Familie betrachtete die Beisetzung im Bundesstaat New York nur als „vorübergehende Lösung“[10] bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, doch beließen die Hinterbliebenen es später bei dieser Grabstätte, da Reinhardt sich zu Lebzeiten entschlossen gezeigt hatte, „weder Deutschland noch Österreich jemals wieder zu betreten“.[11]

Wichtige Wirkungsstätten[Bearbeiten]

Berlin[Bearbeiten]

Max Reinhardt in Berlin, 1930

Im Jahr 1901 war er Mitbegründer der in Berlin aus dem Überbrettl entwickelten Kleinkunstbühne Schall und Rauch (das spätere Kleine Theater Unter den Linden). Von 1902 bis 1905 übernahm er dessen Leitung – neben dem Neuen Theater (dem späteren Theater am Schiffbauerdamm).

Im Oktober 1905 übernahm er mit dem Deutschen Theater in der Schumannstraße in Berlin den führenden Traditionsbau des deutschen Sprechtheaters. „Das unsinnliche Literaturtheater Otto Brahms reüssierte nicht mehr. Der Sachwalter naturalistischer Stileinheit, durch den Stilbrecher Reinhardt zudem in eine Randposition geraten, wird vom Verpächter und Eigentümer Adolph L’Arronge ins Lessingtheater abgedrängt […]“[12] Im gleichen Monat hatte er die Schauspielschule des Deutschen Theaters eröffnet, um junge Menschen „das Handwerk zu lehren, das einen goldenen Boden hat“, und zugleich „Ideale zu verbreiten, deren Boden nicht immer golden ist“.[13] Im Nebengebäude des Deutschen Theaters gründete Reinhardt die Kammerspiele.

Von 1915 bis 1918 leitete er zudem die Berliner Volksbühne.

1919 wurde das Große Schauspielhaus in Berlin als Dank und Reverenz an die Hilfe und Unterstützung seines Freundes Karl Gustav Vollmoeller mit dessen Bearbeitung von Aischylos' Orestie eröffnet, das Reinhardt nach Plänen von Hans Poelzig aus dem ehemaligen Zirkus Renz, später Schumann, errichten ließ (nach dem Krieg der Friedrichstadt-Palast).[14] Vor allem hier entwickelte er den neuen Stil der Massenregie mit großen Statistenchören und aufwändiger Bühnenmaschinerie. Mit dieser Form des Schautheaters wurde er international bekannt. Das Große Schauspielhaus wurde aber auch wegen Routineinszenierungen als „Zirkus Reinhardt“ verspottet.

1924 gründete er die Komödie am Kurfürstendamm und engagierte Bertolt Brecht und Carl Zuckmayer als Dramaturgen für das Deutsche Theater, das er er bis 1930 leitete.

Salzburg[Bearbeiten]

1920 begründete er in Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal, dem Komponisten Richard Strauss, dem Bühnenbildner Alfred Roller und dem Wiener Hofoperndirektor Franz Schalk die Salzburger Festspiele. Die erste Aufführung, Hofmannsthals Jedermann, fand am 22. August 1920 auf dem Domplatz statt. Reinhardt leitete 18 Jahre lang das Schauspiel der Salzburger Festspiele. 1937 führte er mit Goethes Faust letztmals Regie, wofür ihm Clemens Holzmeister in der Felsenreitschule die berühmte Faust-Stadt erbaute.

Nach dem „Anschluss“ Österreichs im März 1938 wurde am 30. April 1938 bei der Bücherverbrennung auf dem Residenzplatz in Salzburg auch die Max Reinhardt-Monographie von Siegfried Jacobsohn verbrannt, bei deren Verbrennung gerufen wurde: „Möge das Feuer auch Schimpf und Schand verzehren, die unserer deutschen Stadt von diesem Geschmeiß geschah. Frei und deutsch sei die Stadt Mozarts!“[15]

Wien[Bearbeiten]

Vom 1. April 1924[16] bis 1933 – und damit teilweise gleichzeitig mit dem Deutschen Theater – leitete Reinhardt das Theater in der Josefstadt in Wien, das er durch seinen Theaterkonzern erwarb und umbauen ließ. Das aus dem frühen neunzehnten Jahrhundert stammende Theater in der Josefstadt wurde von 1923 bis 1924 einem von Reinhardt angeregten Umbau im Stil des Teatro La Fenice in Venedig unterzogen.

Das von Reinhardt geführte glanzvolle Ensemble erwarb sich rasch internationale Berühmtheit, viele der Darsteller vermochten eine erfolgreiche Filmkarriere aufzubauen. Zum Ensemble zählten unter anderen Hans Albers, Albert Bassermann, Else Bassermann, Herbert Berghof, Theodor Danegger, Lili Darvas, Vilma Degischer, Ernst Deutsch, Wilhelm Dieterle, Tilla Durieux, Lucie Englisch, O. W. Fischer, Egon Friedell, Rudolf Forster, Adrienne Gessner, Käthe Gold, Marte Harell, Paul Hartmann, Maria Holst, Oskar Homolka, Attila Hörbiger, Gusti Huber, Hans Jaray, Oskar Karlweis, Fritz Kortner, Hilde Krahl, Fred Liewehr, Peter Lorre, Christl Mardayn, Alexander Moissi, Hans Moser, Erich Nikowitz, Hans Olden, Max Paulsen, Otto Preminger, Luise Rainer, Hortense Raky, Richard Romanowsky, Annie Rosar, Marianne Schönauer, Oskar Sima, Camilla Spira, Hans Thimig, Johanna Terwin-Moissi, Helene Thimig, Hermann Thimig, Hugo Thimig, Jane Tilden, Gustav Waldau, Gisela Werbezirk, Paula Wessely, Lina Woiwode. Werner Krauß gehörte 1924 zu den Mitbegründern des Josefstadt-Ensembles, trat an diesem Theater jedoch nie auf.

Am 1. April 1924 wurde zur Wiedereröffnung Der Diener zweier Herren von Carlo Goldoni in Reinhardts Regie aufgeführt. Bereits am 9. April folgte die nächste Reinhardt-Inszenierung: Kabale und Liebe von Friedrich Schiller (Bühnenbild und Kostüme Alfred Roller). Am 16. April schließlich wurde Reinhardts Neuinszenierung von Hugo von Hofmannsthals Der Schwierige (Bühnenbild Oskar Strnad) gezeigt.

Max Reinhardt,
gezeichnet von Emil Orlik

Weitere Regiearbeiten während seiner Zeit als Direktor waren:

Auf Anregung von Reinhardt hin wurde 1929 das Wiener „Max Reinhardt Seminar“ gegründet.

Zu den Schauspielern des Theaters gehörten auch Künstler, die nach 1933 in Deutschland nicht mehr auftreten durften oder wollten und nach Wien auswichen, wie Reinhardt selbst. Nach dem Ende seiner Amtszeit inszenierte er unter seinem von 1933 bis 1935 amtierenden Nachfolger Otto Preminger:

Ab 1935 bereitete Reinhardt seine Emigration in die Vereinigten Staaten vor. In der Direktionszeit von Ernst Lothar (1935–1938) führte Reinhardt noch einmal Regie: In einer Nacht von Franz Werfel (5. Oktober 1937). Dies war Reinhardts letzte Arbeit in Europa.

USA[Bearbeiten]

Max Reinhardt in
Die Weber

Reinhardt hatte sich mit dem US-amerikanischen Theater seit seinen ersten Gastspielen in den Vereinigten Staaten schwer getan, da „der Amerikaner“ insbesondere „Sensationsstücke oder sentimentale verkitschte Liebesromane“ liebe. Er wolle „nach des Tages Last vergessen und entweder Mund und Nase aufsperren, lachen oder weinen können. Er braucht das Leben, denn er ist noch ein Kind oder will es wenigstens außerhalb des ‚bussiness‘ sein. Und er stellt sich das ‚Leben‘ entweder sensationell oder versüßt vor, jedenfalls immer so, wie er es nicht erlebt.“[17] So sehr Reinhardt die langen Laufzeiten einzelner US-Inszenierungen faszinierten, so sehr blieb ihm als Vertreter eines ‚kultivierten‘ europäischen Theatergeschmacks, eines Schauspieler- und Ensembletheaters mit Stoffen, aus denen der Zuschauer lernen könne, das US-Theater zugleich doch fremd.

1937 eröffnete er in Hollywood den Max Reinhardt Workshop for Stage, Screen and Radio, eine Art Theater- und Filmakademie, doch verzögerte sich der Unterrichtsbeginn bis in den Juni 1938, da sich zeitweilig kein geeignetes Schulgebäude hatte finden lassen.[18] Für den Max Reinhardt Workshop, der schließlich im Columbia Broadcasting System Building am Sunset Boulevard von Hollywood Quartier bezog, war auch seine Frau Helene Thimig als Dozentin und Direktorin tätig.

Nach dem Rückzug Reinhardts aus der aktiven Mitarbeit am Workshop 1941[19] zog das Ehepaar nach New York. Reinhardt hatte immer wieder danach gestrebt, seinen Wirkungsbereich ganz nach New York zu verlegen, wovon er sich am ehesten eine „Kontinuität seiner bisherigen Lebensarbeit“ versprach. „Sein Wunschziel war es, die kommerzbedingten Mechanismen der Stücke-Produktion zu durchbrechen und dem für seine Begriffe illegitimen Trusttheater eine weitgehend von künstlerischen Anliegen bestimmte stehende Bühne mit festem Ensemble und auf längere Sicht hin geplantem anspruchsvollem Repertoire gegenüberzurücken [...].“[20]

Theater- und filmgeschichtliche Bedeutung[Bearbeiten]

Theaterästhetik[Bearbeiten]

Max Reinhardt, Else Heims, Eduard von Winterstein und Leopoldine Konstantin (von rechts) bei der Probe von Torquato Tasso (1913)

In Abgrenzung vom naturalistischen Theater des 19. Jahrhunderts bekannte sich bereits der junge Reinhardt in einem Gespräch mit seinem späteren Dramaturgen Arthur Kahane 1901 zu einem festlichen und opulenten Theater: „Was mir vorschwebt, ist ein Theater, das den Menschen wieder Freude gibt. Das sie aus der grauen Alltagsmisere über sich selbst hinausführt in eine heitere und reine Luft der Schönheit. Ich fühle es, wie es die Menschen satt haben, im Theater immer wieder das eigene Elend wiederzufinden und wie sie sich nach helleren Farben und einem erhöhten Leben sehnen.“[21]

Im Zentrum von Reinhardts Theater stand die Schauspielkunst und die Schauspielerpersönlichkeit, von der die gesamte Theaterkunst ihren Ausgang nehmen sollte, wie er 1924 betonte: „Heute und für alle Zeit muß der Mensch im Mittelpunkt aller Schauspielkunst stehen, der Mensch als Schauspieler. Wo der Schauspieler zugleich dramatischer Schriftsteller ist, hat er die Kraft, eine Welt nach seinem eigenen Bild zu schaffen und so das Drama zu seiner höchsten Lebensform zu erwecken – wie Shakespeare und Molière. Wer auch immer irgendetwas mit dem Theater zu tun hat, sollte Schauspieler sein. Ob er die Schauspielkunst ausübt oder nicht ist die zweitrangige Frage.“[22] Reinhardts Ideal stellte daher ein Theater dar, das den Regisseur als Mittler zwischen Autor und Schauspieler nicht benötigte. Dass die Regisseure dennoch notwendig seien, sei nur dadurch bedingt, dass Bühnenschriftsteller ihr Handwerk nicht recht verstünden.

Filmkarriere[Bearbeiten]

Max Reinhardt wird im eigenen Garten gefilmt, 1930
Max Reinhardt beim Unterzeichnen eines Filmvertrages mit US-Filmproduzent Curtis Melnitz in Berlin, 1930

Weitaus stärker als die meisten Theaterleute seiner Zeit war Max Reinhardt auch am Filmmedium interessiert. Er hat als Regisseur und gelegentlich auch als Produzent eigene Filme gedreht. Seine erste Inszenierung für den Film war Sumurûn (1910). Danach gründete er in Wien eine eigene Filmfirma und sollte bei der Literaturverfilmung Das Mirakel (1912) Regie führen. Nach Kontroversen um die Mirakelinszenierung, die 1912 in der Wiener Rotunde lief, zog Reinhardt sich aus dem Projekt zurück. Der Autor des Stückes und Reinhardts Freund und Intimus Karl Gustav Vollmoeller besorgte in Absprache mit dem Berliner Produzenten Joseph Menchen den französischen Regisseur Michel Carré, der den begonnenen Film nach seinem Drehbuch zu Ende drehte.

1913 schloss Reinhardt mit der Berliner Projektions-AG „Union“ (PAGU) von Paul Davidson einen Vertrag. Für eine Gage von 200.000 Reichsmark (983.624 Euro) drehte er die in Italien produzierten Stummfilme: Die Insel der Seligen und Eine venezianische Nacht, ein Werk seines Freundes Karl Gustav Vollmoeller. In beiden Filmen verlangte Max Reinhardt seinem Kameramann Karl Freund einiges ab, da er auch Spezialaufnahmen wie etwa von der Lagune im Mondlicht verlangte.

Die Insel der Seligen wurde von der Kritik vor allem dahingehend gelobt, da Reinhardt „größeres Gewicht auf die Deutlichkeit des Ausdruckes und die Belebung des Mienenspiels legte“[23]. Der durch erotischen Spielstil auffallende Film spielte zum einen Teil in der Antike, in der Meergötter, Nymphen und Faune vorkamen und die Schauspieler nackt in Erscheinung traten, und zum anderen Teil in der Gegenwart, den strengen Sitten angepasst. Die mehrheitlich aus Berlin stammenden Schauspieler mussten, wie es in den Stummfilmen der Zeit häufig war, Doppelrollen verkörpern: eine in der Vergangenheit und eine in der Gegenwart. So spielten Wilhelm Diegelmann und Willy Prager sowohl die spießigen Väter als auch die Meergötter, und Ernst Matray einen Junggesellen und einen Faun. Leopoldine Konstantin mimte die Circe. Weite Teile des Films hätten jedoch der Filmzensur zum Opfer fallen sollen. Hierbei handelte es sich neben Nacktszenen auch um „die ersten von Meisterhand gedrehten Sexszenen“[24], die im Zensurbericht wie folgt umschrieben wurden:

„Im II. Akt ‚Menschen in Sicht‘ haben die Szenen der nackten Najaden bis zu dem Augenblicke entfernt zu werden, wo sich dieselben umwenden und in Wasser springen. Ferner mit Ausschluß der Szene, wo der Faun von Amors Pfeil gestochen wird und konvulsische Zuckungen macht, wo er das Mädchen betastet und fortträgt, weiters müssen die Szenen entfernt werden, wo das Mädchen am Boden liegt und vom Faun gestreichelt wird, wo sie der Meergott dem Faun entreißen will, so daß die Szene erst wieder einsetzt, wo der Jüngling das Mädchen rettet. Im III. Akt aus der Szene Philister auf der Insel der Seligen, wo Circe mit den beiden Alten auf der Bank sitzt, muß alles entfernt werden von dem Augenblicke, wo ihre Dienerin den Zaubertrank bringt. Weiters muß die Liebesszene zwischen Circe und den beiden Junggesellen wegbleiben. Nur beim Wegbleiben aller hier aufgezählten Szenen darf der Film zur Vorführung gelangen.“[25]

Tatsächlich aber wurde nicht geschnitten wie vorgeschrieben.

In Eine venezianische Nacht von Karl Gustav Vollmoeller (1914) spielten ebenfalls Schauspieler vom Deutschen Theater. Maria Carmi spielte die Braut, Alfred Abel den jungen Fremden, und Ernst Matray erhielt von Reinhardt dieses Mal die Rollen von Anselmus und Pipistrello. Die Dreharbeiten, die am Bahnhof von Venedig begannen, fielen vor allem dadurch auf, dass die anwesenden Venezianer von einem Fanatiker gegen die deutschsprachigen Filmschaffenden aufgehetzt wurden, die sich in der Folge auf den Filmapparat stürzten und die Aufnahmen blockierten. Als die Polizei eintraf, wurden jedoch nicht die Unruhestifter, sondern die Filmschaffenden festgenommen. Erst auf Intervention eines deutschen Konsuls konnten die Dreharbeiten unter Anwesenheit von Polizei fortgesetzt und fertig gestellt werden.

1935 inszenierte Reinhardt seinen einzigen Film in den USA, A Midsummer Night's Dream (Ein Sommernachtstraum), zusammen mit William Dieterle (Filmmusik von Erich Wolfgang Korngold nach Felix Mendelssohn Bartholdy). Der Film für Warner Brothers wurde mit großem Aufwand produziert und vereinte eine Starbesetzung, doch an den Kinokassen hatte er wenig Erfolg. Reinhardt entdeckte während dieser Zeit auch Olivia de Havilland, die in diesem Film ihr Debüt gab. Aber auch seine Theaterarbeit empfing vom Film starke Anregungen. Da er die Stilisierungskonzeption seines Theaters allzu sehr auf den Film übertrug und die eigenen Ausdrucksmittel des Films nicht schöpferisch zu verwerten verstand, fanden seine Filme bei Kritik und Publikum jedoch nur kühle Aufnahme.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bühnenregisseuren, die den „Kintopp“ für niedere Unterhaltung hielten, ermutigte Max Reinhardt seine Darsteller, für den Film zu arbeiten. Er gründete die Schauspielschule Berlin und das Max Reinhardt Seminar in Wien, von deren Absolventen eine große Zahl beim Film Karriere gemacht hat. Bedeutung erlangt haben auch die Schauspieler, die zum Ensemble des durch Reinhardt gegründeten Berliner Kabaretts Schall und Rauch gehörten (darunter Trude Hesterberg und Rosa Valetti).

Ehrungen[Bearbeiten]

25-S-Gedenkmünze (Silber) der Republik Österreich (1973), Avers
Reinhardts Mausoleum auf dem Westchester Hills Cemetery (2006)
  • 1909 – Professoren-Titel, verliehen durch den Herzog von Coburg
  • 1912 – Ritter der Ehrenlegion
  • 1930 – Dr. h. c. in Frankfurt und Kiel
  • 1933 – Dr. h. c. in Oxford

Nach Max Reinhardt wurden benannt:

  • 1947 die Reinhardtstraße in Berlin-Mitte (Umbenennung der früheren Karlstraße)
  • 1949 die Max-Reinhardt-Gasse im Wiener Bezirk Penzing
  • das Max-Reinhardt-Gymnasium in Berlin-Hellersdorf (wurde 2008 wegen sinkender Schülerzahlen geschlossen)
Briefmarken

Österreich (1973)[26], die Deutsche Bundespost Berlin (1957), die Deutsche Post der DDR (1973) sowie die Deutsche Bundespost (1993) gaben Gedenkbriefmarken aus.

Büsten
Gedenktafeln

Schriften[Bearbeiten]

  • Ausgewählte Briefe, Reden, Schriften und Szenen aus Regiebüchern. Herausgegeben von Franz Hadamowsky. Hollinek, Wien 1963.
  • Ich bin nichts als ein Theatermann. Briefe, Reden, Aufsätze, Interviews, Gespräche. Hrsg. von Hugo Fetting. Henschel, Berlin 1989.
  • Leben für das Theater. Schriften und Selbstzeugnisse. Hrsg. von Hugo Fetting. Argon, Berlin 1991.

Literatur[Bearbeiten]

  • Der Briefwechsel Arthur Schnitzlers mit Max Reinhardt und dessen Mitarbeitern. Hrsg. von R. Wagner. Müller, Salzburg 1971.
  • Gusti Adler: Max Reinhardt. Sein Leben. Biographie unter Zugrundelegung seiner Notizen für eine Selbstbiographie, seiner Briefe, Reden und persönlichen Erinnerungen. Festungsverlag, Salzburg 1965.
  • Heinrich Braulich: Max Reinhardt. Theater zwischen Traum und Wirklichkeit. 2. Aufl. Henschel, Berlin 1969.
  • Leonhard M. Fiedler: Max Reinhardt. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Aufl. Rowohlt, Reinbek 1994, ISBN 3-499-50228-3 (Rowohlts Monographien; 228).
  • Christoph Funke: Max Reinhardt. Morgenbuch, Berlin 1996, ISBN 3-371-00405-8.
  • Siegfried Jacobsohn: Max Reinhardt. 5. Aufl. Erich Reiss, Berlin 1921.
  • Gusti Adler: „Aber vergessen Sie nicht die chinesischen Nachtigallen!“ Erinnerungen an Max Reinhardt. Dtv, München 1983, ISBN 3-423-10111-3.
  • Julius Bab: Das Theater der Gegenwart. Weber, Leipzig 1928 (Ilustrierte theatergeschichtliche Monographien; 1).
  • Huntley Carter: The Theatre of Max Reinhardt. Blom Books, New York 1964 (Nachdr. d. Ausg. New York 1914).
  • Benno Fleischmann: Max Reinhardt. die Wiederentdeckung des Barocktheaters. Neff, Wien 1948.
  • Fritz Göttler: Oberflächengekräusel. Max Reinhardts „Insel der Seligen“ 1913. In: Peter Buchka (Hrsg.): Deutsche Augenblicke. Eine Bilderfolge zu einer Typologie des Films (Off-Texte; 1). Edition Belleville, München 1996, ISBN 3-923646-49-6, S. 14f. (auf S. 15: Bild aus dem Film).
  • Heinz Herald: Max Reinhardt. Bildnis eines Theatermannes. Rowohlt, Hamburg 1953.
  • Susanne Höper: Max Reinhardt. Bauten und Projekte. Ein Beitrag zur Architektur- und Theatergeschichte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dissertation, Universität Göttingen 1994.
  • Johannes Hofinger: Die Akte Leopoldskron. Max Reinhardt. Das Schloss, Arisierung und Restitution. Dissertation, Universität Salzburg 2005.
  • Franz Horch (Hrsg.), Die Spielpläne des Deutschen Theaters von 1905-1930. Piper, München 1930.
  1. Max Reinhardt.
  2. Die Spielpläne von Max Reinhardt, 1905-1930.
  • Anthony Hostetter: Max Reinhardts großes Schauspielhaus. Its artistic goals, plannings and operations 1910-1933. Mellen Publ., Lewiston, N.Y. 2003, ISBN 0-7734-6802-1.
  • Heinrich Huesmann: Welttheater Reinhardt. Bauten, Spielstätten, Inszenierungen. Prestel, München 1983, ISBN 3-7913-0510-7 (mit dem Beitrag: „Max Reinhardts amerikanische Spielpläne“ von Leonhard M. Fiedler).
  • Peter W. Marx: Max Reinhardt. Vom bürgerlichen Theater zur metropolitanen Kultur. Francke Verlag, Tübingen 2006, ISBN 978-3-7720-8175-0 (Rezension)
  • Gisela Prossnitz (Hrsg.): Max Reinhardt, die Träume des Magiers. Residenz-Verlag, Salzburg 1993, ISBN 3-7017-0840-1 (Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung).
  • Peter Roessler, Susanne Gföller (Hrsg.): Erinnerung. Beiträge zum 75. Jahrestag der Eröffnung des Max Reinhardt Seminars. Wien 2005.
  • Peter Roessler, Günther Einbrodt, Susanne Gföller (Hrsg.): Die vergessenen Jahre. Zum 75. Jahrestag der Eröffnung des Max Reinhardt Seminars. Wien 2004.
  • Peter Sprengel (Hrsg.): Schall und Rauch, Erlaubtes und Verbotenes. Spieltexte des ersten Max-Reinhardt-Kabaretts (Berlin 1901/02). Nicolai, Berlin 1991, ISBN 3-87584-386-X.
  • Ernst Stern, Heinz Herald (Hrsg.): Reinhardt und seine Bühne. Bilder von der Arbeit des deutschen Theaters. Verlag, Eysler, Berlin 1920.
  • John L. Styan: Max Reinhardt. University Press, Cambridge 1982, ISBN 0-521-22444-6.
  • Gottfried Reinhardt: Der Liebhaber. Erinnerungen seines Sohnes Gottfried an Max Reinhardt. Droemer/Knaur, München 1973.
  • Helene Thimig-Reinhardt: Wie Max Reinhardt lebte. ...eine Handbreit über dem Boden. R.S.Schulz, Starnberg 1973.
  • Yun Geol Kim: Der Stellenwert Max Reinhardts in der Entwicklung des modernen Regietheaters: Reinhardts Theater als suggestive Anstalt. WVT Wissenschaftlicher Verlag, Trier 2006, ISBN 3-88476-795-X.
  • Leonhard M. Fiedler: Reinhardt, Max. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 357–359 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Max Reinhardt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arthur Kahane: Reinhardt als Bühnenreformator, zitiert nach: Max Reinhardt in Berlin. Hrsg. von Knut Boeser und Renata Vatková. Frölich & Kaufmann, Berlin 1984, S. 300 f.
  2. Leonhard M. Fiedler: Max Reinhardt in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1975, S. 13
  3. Leonhard M. Fiedler: Max Reinhardt in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1975, S. 17
  4. Leonhard M. Fiedler: Max Reinhardt in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1975, S. 17
  5. Eine Aufstellung der von Max Reinhardt verkörperten Bühnenrollen enthält: Max Reinhardt. „Ein Theater, das den Menschen wieder Freude gibt ...“ Eine Dokumentation. Hrsg. von Edda Fuhrich und Gisela Prossnitz. Langen Müller, München, Wien 1987, S. 207–212.
  6. Lokales. Edmund Reinhardt †. In: Badener Zeitung, 24. Juli 1929, S. 2 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bzt; oben Mitte
  7. Eine Übersicht von Max Reinhardts Inszenierungen enthält: Max Reinhardt. „Ein Theater, das den Menschen wieder Freude gibt ...“ Eine Dokumentation. Hrsg. von Edda Fuhrich und Gisela Prossnitz. Langen Müller, München, Wien 1987, S. 212–222. – Eine Aufstellung nur seiner Berliner Inszenierungen bietet: Max Reinhardt in Berlin. Hrsg. von Knut Boeser und Renata Vatková. Frölich & Kaufmann, Berlin 1984, S. 325–347. Eine Zusammenstellung seiner Inszenierungen und Gastspiele in den Vereinigten Staaten enthält: Edda Fuhrich-Leisler, Gisela Prossnitz: Max Reinhardt in Amerika. Otto Müller, Salzburg 1976, S. 432–434.
  8. Leonhard M. Fiedler: Max Reinhardt in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1975, S. 117
  9. Brief Max Reinhardts an die Nationalsozialistische Regierung Deutschlands, 16. Juni 1933, zitiert nach: Max Reinhardt. „Ein Theater, das den Menschen wieder Freude gibt ...“ Eine Dokumentation. Hrsg. von Edda Fuhrich und Gisela Prossnitz. Langen Müller, München, Wien 1987, S. 176 f., hier S. 176
  10. Gottfried Reinhardt: Der Liebhaber. Erinnerungen seines Sohnes Gottfried Reinhardt an Max Reinhardt. Droemer/Knaur, München, Zürich 1973, S. 394
  11. Gottfried Reinhardt: Der Liebhaber. Erinnerungen seines Sohnes Gottfried Reinhardt an Max Reinhardt. Droemer/Knaur, München, Zürich 1973, S. 394
  12. Max Reinhardt. „Ein Theater, das den Menschen wieder Freude gibt ...“ Eine Dokumentation. Hrsg. von Edda Fuhrich und Gisela Prossnitz. Langen Müller, München, Wien 1987, S. 46
  13. Max Reinhardt: Rede zum 25-jährigen Jubiläum der Gründung der Schauspielschule des Deutschen Theaters Berlin [1930], zitiert nach: Max Reinhardt in Berlin. Hrsg. von Knut Boeser und Renata Vatková. Frölich & Kaufmann, Berlin 1984, S. 155
  14. Leonhard M. Fiedler: Max Reinhardt in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1975, S. 95
  15. Johannes Hofinger: Die Akte Leopoldskron, Verlag Anton Pustet, Salzburg/München 2005
  16. derstandard.at Historischer Kalender zum 1. April 2009
  17. Max Reinhardt: Deutsches und amerikanisches Theater. Ein Gespräch [1928], zitiert nach: Max Reinhardt in Berlin. Hrsg. von Knut Boeser und Renata Vatková. Frölich & Kaufmann, Berlin 1984, S. 39–40, hier S. 39
  18. Edda Fuhrich-Leisler, Gisela Prossnitz: Max Reinhardt in Amerika. Otto Müller, Salzburg 1976, S. 280
  19. Edda Fuhrich-Leisler, Gisela Prossnitz: Max Reinhardt in Amerika. Otto Müller, Salzburg 1976, S. 303
  20. Max Reinhardt. „Ein Theater, das den Menschen wieder Freude gibt ...“ Eine Dokumentation. Hrsg. von Edda Fuhrich und Gisela Prossnitz. Langen Müller, München, Wien 1987, S. 197
  21. Max Reinhardt: Leben für das Theater. Schriften und Selbstzeugnisse. Hrsg. von Hugo Fetting. Argon, Berlin 1989, S. 73
  22. Max Reinhardt: Über die Bedeutung des Schauspielers [1924], zitiert nach: Max Reinhardt in Berlin. Hrsg. von Knut Boeser und Renata Vatková. Frölich & Kaufmann, Berlin 1984, S. 27
  23. Kinematographische Rundschau. Nr. 276, 22. Juni 1913
  24. Walter Fritz: Im Kino erlebe ich die Welt. 100 Jahre Kino und Film in Österreich Christian Brandstätter, Wien 1996, S. 63. ISBN 3-85447-661-2
  25. Aus: Der Kinobesitzer Nr. 37, offizielles Organ des Reichsverbandes der Kinobesitzer in Österreich
  26. Eintrag zu Max Reinhardt in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (als Briefmarkendarstellung) abgerufen am 9. Dezember 2011