Rush Hour (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Rush Hour
Originaltitel Rush Hour
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1998
Länge 98 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Brett Ratner
Drehbuch Jim Kouf,
Ross Lamanna
Produktion Arthur Sarkissian,
Roger Birnbaum,
Jonathan Glickman
Musik Lalo Schifrin
Kamera Adam Greenberg
Schnitt Mark Helfrich
Besetzung

Rush Hour ist eine US-amerikanische Actionkomödie mit Jackie Chan und Chris Tucker, die im Jahre 1998 in den USA gedreht wurde. Dem ersten Film folgten die beiden Fortsetzungen Rush Hour 2 (2001) und Rush Hour 3 (2007).

Handlung[Bearbeiten]

Die Tochter des chinesischen Konsuls in Los Angeles, Konsul Han, wird entführt. Ungeachtet aller diplomatischen Verwicklungen ist dieser natürlich daran interessiert, sein Kind wiederzubekommen. Dafür lässt er Detective Inspector Lee, angeblich das Beste, was Hongkongs Polizei zu bieten hat, nach L.A. einfliegen. Davon bekommt auch das FBI Wind, das natürlich gar nicht begeistert davon ist, dass ein ausländischer Detective auf seinem Territorium Ermittlungen anstellen will.

Also setzt auch das FBI einen einheimischen Cop auf die Sache an: Detective James Carter ist ein robustes Plappermaul, das sein Gegenüber notfalls auch totquatschen könnte - und genau das ist eigentlich auch seine Aufgabe: Er soll Lee daran hindern, „ernsthaft“ Ermittlungen anzustellen. Damit kommt der agile Lee erst mal nicht gut klar - aber immerhin ist Carter ja auch trottelig genug, Lee ein ums andere Mal entwischen zu lassen. Die beiden sind zunächst wie Katz und Hund - aber schließlich gilt es ja einen gemeinsamen Fall zu lösen und die Diplomatentochter wiederzubeschaffen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Bogey Award 1999: Bogey in Silber
  • Goldene Leinwand 1999
  • MTV Movie Awards 1999: Bestes Film-Duo für Jackie Chan und Chris Tucker.
  • Blockbuster-Entertainment-Award 1999: Bestes Duo in einem Abenteuerfilm
  • ALMA Awards 1999: Beste Darstellerin in einem Spielfilm für Elizabeth Pena
  • BMI Film and TV Award 1999: BMI Film Music Award für Lalo Schifrin

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Film war Jackie Chans bis dahin erfolgreichster Film mit einem Einspielergebnis von über 140 Mio. Dollar allein in den USA.

„Er fühle sich wie ein neugeborenes Baby, frohlockt Jackie Chan. Für ihn ist ein Traum in Erfüllung gegangen, er hat erreicht, was seinem Idol Bruce Lee nie gelungen ist: Er wurde mit diesem Film ein Hollywood-Star.“

Cinema
  • In Hongkong waren die Fans von Jackie Chan weniger begeistert, da er in diesem Film nur wenige Stunts einbauen konnte. Den Geschmack des asiatischen Publikums traf Chan aber kurze Zeit später wieder mit dem Film Under Control.

Kritiken[Bearbeiten]

„Überdrehte Polizei- und Buddy-Komödie nach bekannten Mustern, die den Aktionsradius von Actionstar Jackie Chan einengt und seine eigenwillige Komik für ein amerikanisches Publikum genießbar macht.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

„Bis an diese Grenzen mußte Jackie für ‚Rush Hour‘ nicht mehr gehen. Bei seinen Kämpfen wird er in puncto Härte und Akrobatik weniger gefordert als früher. […] Hochamüsantes Action-Feuerwerk.“

Cinema[2]

„Wer auf Action-Komödien steht, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Ohne viel Tiefgang bieten sich dem Zuschauer genug Gags und fliegende Fäuste für einen unterhaltenden Abend. Der Soundtrack tut sein Übriges dazu und die Songs (wie ‚Can I get a‘ von Jay-Z) funktionieren an den richtigen Stellen. Kurzum: Was für die asiatischen Chan-Fans zu wenige Kampfeinlagen bot, ist für die westliche Fangemeinde eine gute Mischung zwischen ‚Lethal Weapon‘ und dem ‚Beverly Hills Cop‘ mit einem Schuss asiatischem Flair – selbst wenn die Qualität der genannten Referenzen nie erreicht wird.“

filmstarts.de[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rush Hour im Lexikon des Internationalen Films
  2. cinema.de
  3. filmstarts.de

Weblinks[Bearbeiten]