Sächsisches Elbland

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Das Sächsische Elbland ist eine erst in jüngerer Zeit aufgekommene Bezeichnung für das Gebiet entlang der Elbe zwischen Dresden und Torgau. Bekannte Städte in diesem Gebiet sind Dresden, Radebeul, Meißen, Riesa und Torgau.

Der gleichnamige Tourismusverband schließt in Eigendarstellungen die Stadt Dresden vollkommen, den nördlichen Teil des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit Freital und Tharandt, den Landkreis Meißen mit Nossen, Lommatzsch, Coswig, Radebeul, Weinböhla, Moritzburg, Riesa, Großenhain und Radeburg vollständig, mit Radeberg und Ottendorf-Okrilla den westlichen Teil des Landkreises Bautzen sowie einen schmalen, elbnahen Streifen mit Torgau, Strehla und Belgern ein. In diesem grob umrissenen Gebiet sind folgende kleinere Landschaften zu lokalisieren: die Großenhainer Pflege, die Lommatzscher Pflege, Linkselbische Täler zwischen Dresden und Meißen, das Spaargebirge, die Lößnitz, das Moritzburger Teichgebiet, die Dresdner Heide, das Schönfelder Hochland, der Tharandter Wald und der Rabenauer Grund.

Diesbar-Seußlitz

Im Bereich der Weinwirtschaft ist die Landschaft durch eines der nordöstlichsten Weinanbaugebiete Europas geprägt. An den rechtselbischen Südhängen bei Dresden-Pillnitz und zwischen Radebeul und den Elbweindörfern um Diesbar-Seußlitz wird der Sächsische Wein angebaut, der weniger als 1 % des gesamten Weinvolumens Deutschlands ausmacht.

Das Sächsische Elbland bildet ferner den nördlichen Teil der Regionalplanungsregion Oberes Elbtal – Osterzgebirge. Damit ist die Landschaft auch wesentlicher Teil der Euroregion Elbe/Labe.

Nach dem Sächsischen Elbland benannt ist ein philharmonisches Orchester, die Elbland Philharmonie Sachsen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Matthias Donath: Sächsisches Elbland. Edition Leipzig, Leipzig 2009, ISBN 978-3-361-00639-3 (Kulturlandschaften Sachsens 1).

Weblinks[Bearbeiten]