Silke Spiegelburg

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Silke Spiegelburg Leichtathletik
Silke Spiegelburg by Augustas Didzgalvis.jpg

Silke Spiegelburg in Moskau (2013)

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag
Geburtsort Georgsmarienhütte, Deutschland
Größe 173 cm
Gewicht 61 kg
Karriere
Disziplin Stabhochsprung
Status aktiv
Medaillenspiegel
EM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Hallen-EM 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Jugend-WM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioren-EM 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften
Silber 2010 Barcelona 4,65 m
Halleneuropameisterschaften
Silber 2009 Turin 4,75 m
Silber 2011 Paris 4,75 m
Jugendweltmeisterschaften
Gold 2001 Debrecen 4,00 m
Junioreneuropameisterschaften
Gold 2003 Tampere 4,15 m
Gold 2005 Kaunas 4,35 m
letzte Änderung: 12. August 2012

Silke Spiegelburg (* 17. März 1986 in Georgsmarienhütte) ist eine deutsche Stabhochspringerin.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Silke Spiegelburg hat bei einer Größe von 1,73 m ein Wettkampfgewicht von 61 kg. Bis 2005 gehörte sie dem Verein TV Lengerich an, seitdem startet sie für TSV Bayer 04 Leverkusen. Sie wird von Leszek Klima und ihrem Vater Ansgar Spiegelburg trainiert. Ihre drei Brüder sind die Stabhochspringer Henrik, Christian und Richard Spiegelburg.

Spiegelburg gewann bei den Jugendweltmeisterschaften 2001 in Debrecen sowie bei den Junioreneuropameisterschaften 2003 in Tampere die Goldmedaille. Mit 18 Jahren qualifizierte sie sich für die Olympischen Spiele 2004 in Athen und belegte dort den 13. Platz. 2005 wurde sie Deutsche Meisterin, gewann im gleichen Jahr bei den Junioreneuropameisterschaften in Kaunas erneut Gold und brach am 26. August 2005 in Münster mit 4,48 m den Junioren-Weltrekord von Jelena Issinbajewa.

Bei den Hallenweltmeisterschaften 2006 in Moskau wurde Spiegelburg Achte, verteidigte ihren nationalen Titel und wurde Sechste bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg. 2007 wurde sie erneut Deutsche Meisterin, scheiterte aber bei den Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka im Finale an der Anfangshöhe.

Am 11. Juli 2008 stellte Spiegelburg beim Golden-League-Meeting in Rom mit 4,70 m eine persönliche Bestleistung auf. Kurz darauf wurde sie für die Olympischen Spiele 2008 in Peking nominiert, wo sie mit 4,65 m den siebten Platz belegte. Zum Abschluss der Saison 2008 gewann sie beim IAAF-Weltfinale der Leichtathletik in Stuttgart, wo sie erneut 4,70 m überquerte. Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin belegte sie Platz vier, wobei sie mit 4,65 m die gleiche Höhe übersprang wie die beiden Zweitplatzierten Monika Pyrek (Polen) und Chelsea Johnson (USA), hierfür jedoch einen Versuch mehr benötigte. Bei den Halleneuropameisterschaften 2009 in Turin verbesserte sie den deutschen Hallenrekord um vier Zentimeter auf 4,75 m und gewann die Silbermedaille.[1] Am 26. Juni 2010 verbesserte sie ihre Bestleistung um einen Zentimeter auf 4,71 m. Kurze Zeit später wurde sie wieder Deutsche Meisterin und einen Monat später Zweite bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona. Eine weitere Verbesserung in der Halle gelang ihr 2011 beim Hallenmeeting in Karlsruhe, als sie 4,76 m meisterte.[2]

Bei den Deutschen Meisterschaften 2012 in Bochum-Wattenscheid wurde sie mit 4,70 m Deutsche Meisterin. Bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki wurde sie mit einer Höhe von 4,50 m Vierte.[3] Am 20. Juli 2012 gewann sie das Springen beim Diamond League Meeting in Monaco und stellte mit übersprungenen 4,82 m einen neuen Deutschen Rekord auf. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London blieb für sie nur der vierte Platz.[4] Am 7. September 2012 siegte sie beim Finale der Diamond League in Brüssel mit übersprungenen 4,75 m und gewann damit wie 2011 die Gesamtwertung der Serie.[5]

Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau wurde sie mit 4,75 m wie schon bei den Europameisterschaften und Olympischen Spielen Vierte. Wie schon 2012 gewann sie die mit 40.000 US-Dollar dotierte Gesamtwertung der Diamond League. Mit einer Saisonbestleistung von 4,79 m überholte sie beim Saisonabschluss in Zürich die Diamond-Race-führende Yarisley Silva. 2014 wurde sie deutsche Hallenmeisterin mit einer übersprungenen Höhe von 4,61 m,[6] und Hallen-WM-Siebte mit 4,65 m.[7]

Leistungsentwicklung[Bearbeiten]

2001 4,00 m
2002 4,20 m
2003 4,15 m
2004 4,41 m
2005 4,48 m
2006 4,56 m
2007 4,60 m
2008 4,70 m
2009 4,70 m
2010 4,71 m
2011 4,75 m
2012 4,82 m (DR)
2013 4,79 m
  • Bestleistung im Freien: 4,82 m (Monaco, 20. Juli 2012)[8]
  • Bestleistung in der Halle: 4,77 m (Leverkusen, 15. Januar 2012)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Silke Spiegelburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anja Herrlitz: Medaillen und Rekord für Stabhochspringerinnen. Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de. 7. März 2009. Abgerufen am 14. Februar 2011.
  2. Christian Fuchs: Silke Spiegelburg knackt deutschen Hallenrekord. Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de. 13. Februar 2011. Abgerufen am 14. Februar 2011.
  3. Endstand Europameisterschaften 2012.
  4. HDsports.at: Oldie und Jungspund dominieren Stadionrunde, 6. August 2012.
  5. Spiegelburg gewinnt erneut Saisonwertung Focus online, 8. September 2012, abgerufen am 8. September 2012.
  6. Hallen-DM Tag eins: Silke Spiegelburg wird Favoritenrolle gerecht
  7. Hallen-WM: Silke Spiegelburg springt auf Platz sieben
  8. Silke Spiegelburg fliegt zum deutschen Rekord Leichtathletik.de, 20. Juli 2012.