Silke Spiegelburg
| Silke Spiegelburg |
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Silke Spiegelburg in Berlin (2007) |
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| Nation | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Georgsmarienhütte, Deutschland | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 173 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 61 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Stabhochsprung | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 12. August 2012 | |||||||||||||||||||||||||||||||
Silke Spiegelburg (* 17. März 1986 in Georgsmarienhütte) ist eine deutsche Stabhochspringerin.
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Leben und Karriere[Bearbeiten]
Silke Spiegelburg hat bei einer Größe von 1,73 m ein Wettkampfgewicht von 61 kg. Bis 2005 gehörte sie dem Verein TV Lengerich an, seitdem startet sie für TSV Bayer 04 Leverkusen. Sie wird von Leszek Klima und ihrem Vater Ansgar Spiegelburg trainiert. Ihre drei Brüder sind die Stabhochspringer Henrik, Christian und Richard Spiegelburg.
Spiegelburg gewann bei den Jugendweltmeisterschaften 2001 in Debrecen sowie bei den Junioreneuropameisterschaften 2003 in Tampere die Goldmedaille. Mit 18 Jahren qualifizierte sie sich für die Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen und belegte dort den 13. Platz. 2005 wurde sie Deutsche Meisterin, gewann im gleichen Jahr bei den Junioreneuropameisterschaften in Kaunas erneut Gold und brach am 26. August 2005 in Münster mit 4,48 m den Junioren-Weltrekord von Jelena Issinbajewa.
Bei den Hallenweltmeisterschaften 2006 in Moskau wurde Spiegelburg Achte, verteidigte ihren nationalen Titel und wurde Sechste bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg. 2007 wurde sie erneut Deutsche Meisterin, scheiterte aber bei den Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka im Finale an der Anfangshöhe.
Am 11. Juli 2008 stellte Spiegelburg beim Golden-League-Meeting in Rom mit 4,70 m eine persönliche Bestleistung auf. Kurz darauf wurde sie für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking nominiert, wo sie mit 4,65 m den siebten Platz belegte. Zum Abschluss der Saison 2008 gewann sie beim IAAF-Weltfinale der Leichtathletik in Stuttgart, wo sie erneut 4,70 Meter überquerte. Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin belegte sie Platz vier, wobei sie mit 4,65 m die gleiche Höhe übersprang wie die beiden Zweitplatzierten Monika Pyrek (Polen) und Chelsea Johnson (USA), hierfür jedoch einen Versuch mehr benötigte. Bei den Halleneuropameisterschaften 2009 in Turin verbesserte sie den deutschen Hallenrekord um vier Zentimeter auf 4,75 Meter und gewann die Silbermedaille.[1] Am 26. Juni 2010 verbesserte sie ihre Bestleistung um einen Zentimeter auf 4,71 m. Kurze Zeit später wurde sie wieder Deutsche Meisterin und einen Monat später Zweite bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona. Eine weitere Verbesserung in der Halle gelang ihr 2011 beim Hallenmeeting in Karlsruhe, als sie 4,76 Meter meisterte.[2]
Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2012 in Bochum-Wattenscheid wurde sie mit 4,70 m Deutsche Meisterin. Bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki wurde sie mit einer Höhe von 4,50 m Vierte.[3] Am 20. Juli 2012 gewann sie das Springen beim Diamond League Meeting in Monaco und stellte mit übersprungenen 4,82 m einen neuen Deutschen Rekord auf. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London blieb für sie nur der vierte Platz.[4] Am 7. September 2012 siegte sie beim Finale der Diamond League in Brüssel mit übersprungenen 4,75 m und gewann damit wie 2011 die Gesamtwertung der Serie.[5]
Leistungsentwicklung[Bearbeiten]
| 2001 | 4,00 m |
| 2002 | 4,20 m |
| 2003 | 4,15 m |
| 2004 | 4,41 m |
| 2005 | 4,48 m |
| 2006 | 4,56 m |
| 2007 | 4,60 m |
| 2008 | 4,70 m |
| 2009 | 4,70 m |
| 2010 | 4,71 m |
| 2011 | 4,75 m |
| 2012 | 4,82 m (DR) |
- Bestleistung im Freien: 4,82 m (Monaco, 20. Juli 2012)[6]
- Bestleistung in der Halle: 4,77 m (Leverkusen, 15. Januar 2012)
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Website von Silke Spiegelburg
- Athletenporträt von Silke Spiegelburg bei der IAAF (englisch)
- Silke Spiegelburg auf Sports-Reference.com (englisch)
- Athletenporträt bei leichtathletik.de
- Athletenporträt bei sport.bayer.de
- Leistungsentwicklung bei stabhochsprung.de
- Eintrag im Leverkusener who's who
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Anja Herrlitz: Medaillen und Rekord für Stabhochspringerinnen. Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de. 7. März 2009. Abgerufen am 14. Februar 2011.
- ↑ Christian Fuchs: Silke Spiegelburg knackt deutschen Hallenrekord. Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de. 13. Februar 2011. Abgerufen am 14. Februar 2011.
- ↑ Endstand Europameisterschaften 2012.
- ↑ HDsports.at: Oldie und Jungspund dominieren Stadionrunde, 6. August 2012.
- ↑ Spiegelburg gewinnt erneut Saisonwertung Focus online, 8.September 2012, abgerufen am 8. September 2012.
- ↑ Silke Spiegelburg fliegt zum deutschen Rekord Leichtathletik.de, 20. Juli 2012.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Spiegelburg, Silke |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Stabhochspringerin |
| GEBURTSDATUM | 17. März 1986 |
| GEBURTSORT | Georgsmarienhütte |