Sonnentempler
Die Sonnentempler (französisch: Ordre du Temple Solaire (O.T.S.)) waren eine radikal weltablehnende, international aktive Organisation in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, von der insgesamt 74 Mitglieder bei drei kollektiven Mord- und Selbstmord-Handlungen in den Jahren 1993, 1995 und 1997 ums Leben kamen.[1]
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Namensvarianten[Bearbeiten]
Als Namensvarianten waren „die Sonnentempler“, „Ordre du Temple Solaire – O.T.S.“ und „Goldtempel-Orden“ in Gebrauch.
Geschichte[Bearbeiten]
Gründung, Konsolidierung[Bearbeiten]
Der Sonnentempler-Orden (Ordre du Temple Solaire) wurde von Joseph Di Mambro, der von 1956 bis 1968 dem AMORC angehörte, gegründet, und wird zu den Ablegern oder Abspaltungen des AMORC gezählt. Es gibt im System des AMORC, der sich von den Attentaten deutlich distanzierte, jedoch keine Entsprechung zu den apokalyptischen Sonderlehren und Radikalisierungen der Sonnentempler.[2]
Die Angaben zur Entstehung des Sonnentempler-Ordens differieren:
- gegründet Mitte der 1950er Jahre in Frankreich oder
- 1971 von Joseph Di Mambro in Südfrankreich.
Anfangs traf man sich zu kulturellen Anlässen und spirituellen Vorträgen. Der O.T.S. soll in dieser Phase eine Zahl von 800 Mitgliedern vor allem in Frankreich und der französischsprachigen Schweiz erreicht haben.
Der O.T.S. berief sich auf den 1119 gegründeten Templerorden. 1314 wurden 54 Templer in Frankreich unter König Philipp dem Schönen als Ketzer verbrannt. Ideale sind Treue, Gehorsam und strikte Geheimhaltung. Die Sonnentempler blieben lange Zeit hindurch unauffällig und wurden in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen.
Radikalisierungsphase[Bearbeiten]
Die Großmeister geben sich als okkulte „Übermenschen“ aus[Bearbeiten]
Zwischen 1979 und 1981 begegneten sich Luc Jouret und Joseph Di Mambro. Beide beanspruchten eine „gottähnliche“ Position für sich. So umgaben sie sich mit dem Nimbus okkulte „Übermenschen“ zu sein und bezeichneten sich als „Wiedergeburt Osiris´“, als „Wiedergeburt Moses“ und als Wiedergeburt eines mittelalterlichen Rittermönches, um – Kraft dieser „Autorität“ – die Macht als Großmeister des Sonnentempler-Ordens zu übernehmen. Jouret entfaltete eine rege Propaganda- und Vortragstätigkeit, meist zu Gesundheitsthemen. Er trat als Heiler auf, der nach Erfolg Dankbarkeit einforderte. Di Mambro wirkte als der geheimnisvolle Großmeister mit magischen Fähigkeiten, der das Schwert Excalibur führte, bzw. durch ein anderes mittelalterliches Ritterschwert kosmische Kräfte leitete.
Verbreitung[Bearbeiten]
Der Orden weitete seine Tätigkeit aus, vor allem nach Frankreich, der Schweiz und Kanada, aber auch in Belgien, Luxemburg und Australien. 1994 gab es noch 576 Mitglieder. Diese stammten in der Regel aus Kreisen der gehobenen Mittelschicht, waren Ärzte, Techniker oder Künstler, in einigen Fällen äußerst wohlhabend.
Finanzierung[Bearbeiten]
Der Regelbeitrag betrug wöchentlich 200 Franken. Es galt die Devise: Je reicher und spendenfreudiger, desto höher der Rang in der Ordenshierarchie. Diese Hierarchie wurde absolutistisch von Di Mambro und Jouret beherrscht. Wer weniger zahlen konnte, brachte mehr Arbeitsleistung ein. Luc Jouret und Joseph Di Mambro betrieben einen umfangreichen Handel mit internationalen Immobilien, die oft billig gekauft und über Wert verkauft wurden.
Tagesablauf und Kultus[Bearbeiten]
Di Mambro regelte das Sozialleben aller Mitglieder. Die meisten gingen weiter ihrem Beruf nach. Viele Sonnentempler taten sich zu Wohngemeinschaften in meist exklusiven Villen und Landgütern zusammen. Man pflegte vier bis fünf Andachten mit Meditationen pro Tag, sonntags oft bis zu acht Stunden pro Treffen. Der Arbeitstag weniger privilegierter Mitglieder begann morgens um 4 Uhr, die Arbeitskraft wurde umfangreich ausgebeutet. Vermögende Leute wurden zu Geldspenden veranlasst, bis zum Ruin. Di Mambro trennte Ehepaare und Familien nach Gutdünken und arrangierte neue Ehen.
Doktrin und Bezug zur Theosophie und spiritistischen Rosenkreuzer-Ideen[Bearbeiten]
Die Sonnentempler bezogen ihre Weltanschauung aus allen möglichen esoterischen, religiösen und okkulten Quellen, vor allem aber aus der modernen Theosophie des Mediums Helena Blavatsky und derselben elitären rosenkreuzerlerischen Richtung, die behauptet, ein exklusives Wissen einer tatsächlich existierenden, aber eben „unsichtbaren“ geheimen „Rosenkreuzer-Bruderschaft“ zu besitzen, als deren irdische Repräsentanten man sich verstand.
Die synkretistische Doktrin der Sonnentempler wurden von Jouret und Di Mambro zusammengestellt. Sie resultiert aus apokalyptischen Sonderlehren und Radikalisierungen, die zum Teil den Mythos bilden, der sich theoretisch an denselben Rezeptionsstrang von Rosenkreuzer-Ideen anlehnt, in denen namentlich die (wiederum unsichtbaren) „Älteren Brüder des Rosenkreuzes", als Teil einer überirdischen Bruderschaft, genannt werden.[3][4][5]
In den Manifesten der Sonnentempler wurde ein esoterischer Bezug zur Cheops-Pyramide von Gizeh, zu einer großen unsichtbaren weißen Bruderschaft, zum Heiligen Gral und zur Artussage hergestellt und zu einer Mischung aus mittelalterlichem Mysterienglauben, Gralschristentum, Astrologie, New Age, Wiedergeburtsanschauungen und Naturreligion ausgebaut. Jedes Mitglied wurde als Reinkarnation einer historischen oder legendären Persönlichkeit definiert, die eine alte Schuld abzutragen hätte oder eine Funktion für die weitere Heilsgeschichte habe.
Reinheitszwang[Bearbeiten]
Die Angst vor Unreinheit wurde zielbewusst geschürt, zahlreiche Waschungen waren Pflicht, man musste sich gegen Erdstrahlen und sonstige Strahlungen schützen und strikte Nahrungstabus beachten.
Apokalyptik[Bearbeiten]
Die apokalyptische Orientierung wurde verstärkt, je näher das Millennium kam. Hundert Familien wurden als ausreichend angesehen, um in besonderen Enklaven (Landgütern in Frankreich, Kanada oder Mauritius) den erwarteten Weltuntergang zu überstehen.
Di Mambro hatte mit einer Geliebten eine Tochter namens Emanuelle, die als „kosmisches Kind“ zum Avatar oder Messias erzogen wurde. Sie wuchs völlig isoliert auf, niemand außer dem Kindermädchen durfte auch nur in ihre Nähe kommen. Als ihr Antipode wurde ein kleiner Junge betrachtet, der als „Antichrist“ galt.
Umschlagen in Weltverachtung und Verbrechen[Bearbeiten]
Gegen Di Mambro liefen Ermittlungen wegen Betrugs, gegen Jouret wegen Waffenhandels. Beide lehrten seit langem: „Der Tod existiert nicht, er ist nur eine Illusion.“ Basierend auf dieser Glaubensgrundlage wurde die Strategie, den Weltuntergang zu überstehen, nun radikal geändert.
Transit zum Sirius[Bearbeiten]
1994 eskalierte die menschenverachtende Barbarei der Lehre in der Absicht, nach einem kollektiven Tod im Sternensystem Sirius wiedergeboren zu werden um dort eine neue Menschheit zu begründen.[6][7]
Ausrufung der „Rosenkreuzer-Allianz“ und Ankündigung einer „Rosenkreuzer-Reise“[Bearbeiten]
1991 rief der „harte Kern“ des Sonnentempler-Ordens die so genannte „Rosenkreuzer-Allianz“ aus. 1994 kündigte der Schweizer Dirigent Michel Tabachnik während eines Vortrages in Grenoble an, dass die (Sonnentempler)-Rosenkreuzer demnächst eine „Reise“ antreten werden. Bereits 10 Tage später wurden die Leichen von 53 Sonnentemplern in der Schweiz und in Kanada geborgen. [8]
Offizielle Reaktionen nach den Massakern[Bearbeiten]
1994, 1995 und 1997 kamen insgesamt 74 Sonnentempler bei kollektiven Mord- und Selbstmord-Aktionen ums Leben, teils betäubt und erschossen, teils vergiftet, teils durch eigene Hand (nicht jedoch Michel Tabachnik). Es handelte sich juristisch um Mord, Tötung auf Verlangen und Selbsttötung.
5. Oktober 1994: In Cheiry bei Fribourg/Schweiz und in Granges-sur-Salvan wurden 53 Tote gefunden, Di Mambro und Jouret eingeschlossen. Im kanadischen Morin Heights wurden fünf Leichen gefunden: Joel Eggers, 35, ein Schweizer Drogenabhängiger, der für O.T.S. auf einem Landgut arbeitete und Dominique Bellaton, 36, Besitzerin eines Reisebüros, gelten als Mörder des Antoine Dutois (35), seiner Frau Nicky (30) und von deren Sohn Christoph Emanuel (drei Monate).
In der Schweiz, in Frankreich und Kanada begannen Untersuchungen. Zahlreiche Sonnentempler, darunter Patrick Vuarnet, wurden verhaftet und wieder freigelassen.
Das ehemalige Mitglied Thierry Huguenin warnte vor weiteren Massakern bei den Sonnentemplern.
23. Dezember 1995: Im Vercors-Massiv, auf dem Gebiet der Gemeinde Saint-Pierre-de-Chérennes, auf einer Lichtung die von Einheimischen Puits de l'Enfer genannt wird, fand man 16 verkohlte Leichen, die sternförmig − bzw. wie Speichen eines Rades – um ein Feuer angeordnet waren, zwei weitere Leichen lagen etwas entfernt. Als Todesdatum wurde die Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 1995 angegeben.
Zunächst wurden zwei vermisste Polizisten verdächtigt, die Sonnentempler hingerichtet zu haben. Ein Polizist, Jean-Pierre Lardanchet, und seine beiden Töchter befanden sich unter den 16 Toten. Der Schweizer Untersuchungsrichter André Piller, der seit 1994 ermittelte, sagte: „Nichts, absolut nichts deutete darauf hin, dass Sektenmitglieder, die ich verhört hatte, die Fackel aufnehmen und ein neues Massaker veranstalten würden.“
März 1997: In Saint-Casimir (Québec/Kanada) wurden fünf Tote gefunden. Drei Jugendliche, die man unter Drogen gesetzt hatte, überlebten.
"Testament des Rosenkreuzes"[Bearbeiten]
Die Mitglieder hinterließen der schockierten Weltöffentlichkeit testamentarische Presseerklärungen, Manifeste und zwei Videokassetten, die mit dem Titel "Testament des Rosenkreuzes" beschriftet waren und auf denen die bei den kollektiven Mord- und Selbstmord-Aktionen ums Leben gekommenen Sonnentempler die Botschaft aufdruckten:
„Wir, treue Diener des Rosenkreuzes, erklären: So wie wir eines Tages verschwunden sind, werden wir wiederkehren […], denn das Rosenkreuz ist unsterblich […]. Gleich ihm sind wir von jeher und auf immer.“
Personen, die im Zusammenhang mit den Sonnentemplern genannt wurden[Bearbeiten]
- Joseph Di Mambro (* 19. August 1924 in Pont-St.-Esprit/Südfrankreich; † 5. Oktober 1994 in Cheiry), Anführer. Di Mambro war ein Finanzjongleur, der sich zeitweise als Psychologe ausgab. 1971 klagte man ihn in Nimes wegen Betrugs an. Bald darauf gründete er das „Zentrum für die Vorbereitung des Neuen Zeitalters“ in Annemasse, nahe der Schweizer Grenze. Ärger mit den Steuerbehörden in Frankreich veranlasste ihn, in der Schweiz und Kanada aktiv zu werden.
- Luc Jouret (* 18. Oktober 1947 in Belgisch-Kongo/Zaire; † 5. Oktober 1994 in Cheiry), Sekten-Oberhaupt. Jouret studierte an der Freien Universität Brüssel Medizin, besuchte aber auch philippinische Geistheiler. Jouret praktizierte als Homöopath und Wunderheiler in Leglise (Belgien), später in Annemasse (Frankreich). 1986 zog er nach Genf um. Mit seiner geschliffenen Rhetorik warb er über seine Vorträge Mitglieder an. Zum Teil trat Jouret als „neuer Christus“ auf.
- Rose-Marie Opplinger verklagte O.T.S. 1989 wegen 600.000 Franken, die aus dem Verkauf eines Grundstücks durch ihren Mann stammten. Sie erhielt 1993 150.000 Dollar Schadensersatz zugesprochen.
- Albert Giacobino ( † 5. Oktober 1994), ein Bauer, der Land verkaufte und an die Sonnentempler große Summen zahlte, aber dann aussteigen wollte; Besitzer des Hauses in Cheiry.
- Camille Pilet, Verkaufsleiter einer Uhrenfabrik, starb 1994.
- Robert Ostigny, Bürgermeister von Richelieu, starb 1994 mit seiner Frau Francoise.
- Patrick Vuarnet ( † 16. Dezember 1995), Geschäftsmann und Profigolfer, Sohn des Fabrikanten Jean Vuarnet (Olympiasieger im Skilauf 1960). Er leitete Vermächtnisbriefe von Jouret und Di Mambro an den französischen Innenminister Charles Pasqua weiter.
- Edith Vuarnet ( † 16. Dezember 1995), Gattin des Skisportlers Jean Vuarnet, Mutter von Patrick Vuarnet.
Prozess[Bearbeiten]
Michel Tabachnik, international bekannter Dirigent mit schweizerischem und französischem Pass, soll 1981 dem O.T.S. beigetreten und Präsident der O.T.S.-Tochter Golden Way Foundation gewesen sein. Vor Mitgliedern des O.T.S. dirigierte er ein Jugendorchester und hielt Vorträge zu Themen aus Kultur und Musik. 1994 kam seine Ehefrau bei den ›Selbstmorden‹ ums Leben, Tabachnik geriet in Verdacht, er sei der neue Großmeister des Ordens, was er nachdrücklich dementierte.
2001 wurde Tabachnik in Grenoble vor Gericht angeklagt, das Massaker mitverschuldet zu haben. Der Staatsanwalt sprach von „Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung“ und forderte fünf Jahre Gefängnis ohne Bewährung, der Verteidiger verlangte Freispruch und hatte Erfolg[12].
Neue Untersuchungen der Opfer von 1995 sollen ungewöhnlich hohe Phosphorwerte in den Leichen ergeben haben. Alain Vuarnet, ein Sohn von Jean und Edith Vuarnet, schließt daraus, die Sonnentempler seien mit Flammenwerfern ermordet worden, und erwirkte zusammen mit der Staatsanwaltschaft einen Berufungsprozess gegen Tabachnik, der 2006 ebenfalls mit Freispruch endete.
Verschwörungstheorien in den Medien[Bearbeiten]
Das deutsche Magazin Stern publizierte bereits im Januar 1996 einen Artikel, der die Sonnentempler in Zusammenhang mit einem „Netz von konspirativen Verbindungen“ sah. Seit 1970 sei der esoterische Orden vom rechtsradikalen Geheimbund Service d'Action Civique (SAC) unterwandert worden. Der Stern zitierte Massimo Introvigne, es sei wahrscheinlich, dass der O.T.S. eine religiös bemäntelte Tarnorganisation von Rechtsextremen gewesen sei. Als die Sonnentempler außer Kontrolle gerieten, habe man rücksichtslos die Abtrünnigen eliminiert.
Die britischen Journalisten David Carr-Brown und David Cohen stellen Verbindungen her zwischen der Gruppe und folgenden Personen:
- Jean-Louis Marsan († August 1982), Schulfreund und Finanzberater Fürst Rainiers von Monaco
- Fürstin Gracia Patricia von Monaco (Grace Kelly, † 14. September 1982)
- Colette de Real, französische Sängerin, Freundin von Gracia
Marsan soll Mitte 1982 Fürstin Gracia zu Luc Jouret für eine Behandlung gebracht haben, die aus Akupunktur und etlichen eher dubiosen Praktiken bestanden haben soll. Jouret soll dafür 20 Millionen Franc verlangt, aber nicht erhalten haben. Die Fürstin sei dann bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben gekommen. Ein Film von Carr-Brown und Cohen wurde 1997 auf Channel 4 in Großbritannien ausgestrahlt und rief Empörung bei der internationalen Regenbogenpresse hervor, die das Andenken von Grace Kelly beschmutzt sah. Verschwörungstheorien trieben ihre Blüten: Erst wollte man die Grimaldis vor dem Volk unglaubwürdig machen, dann Monaco in die Arme Frankreichs treiben. In Deutschland griffen die seriösen Medien die Nachricht nicht auf.
Literatur[Bearbeiten]
- Thierry Huguenin: Der 54. Bastei Lübbe-Verlag, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-404-61332-5, [Bastei Lübbe, Bd. 61332 der Reihe: Erfahrungen; Huguenin beschreibt, wie er und seine Familie zu der Sekte kamen, und wie sich das Leben dort gestaltete].
- James R. Lewis (Hrsg.): The Order of the Solar Temple. The Temple of Death. Ashgate, Aldershot u.a. 2006, ISBN 0-7546-5285-8, [Controversial new religions, enthält eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Sonnentemplern sowie eine Auswahl von Dokumenten der Sekte].
- Jean Francois Mayer: Der Sonnentempel. Die Tragödie einer Sekte. Freiburg/Schweiz 1995.
- Hugo Stamm: Im Bann des Maya-Kalenders – Endzeithysterie in Sekten und Esoterik. Gütersloher Verlagshaus 2012, ISBN 978-3-579-06674-5 [Kapitel 17 - Sonnentempler: Apokalyptischer Transit zum Planeten Sirius].
Presseartikel:
- Sterben für den Wahn, Gaby Neujahr in: Focus 41/1994
- Heller Wahn, finsterer Mord, Stern 13. Oktober 1994
- Höllenfahrt der Sonnentempler, Russell Miller, Weltwoche 16. Februar 1995
- Das Todesritual der Sonnensekte, Constanze Knitter, Bild am Sonntag, 24. Dezember 1995
- Der Todeswald der Sonnentempler, BZ 27. Dezember 1995
- Mörderischer Weltuntergangs-Kult, Rudolph Chimelle, Süddeutsche Zeitung 27. Dezember 1997
- Anhänger der Sonnentempler tot aufgefunden, Thankmar von Münchhausen, Frankfurter Allgemeine Zeitung 27. Dezember 1995
- Transit zum Sirius. Der Spiegel 1/1996
- Tod im Wald, Gisela Blau, Barbara Schwepcke in: Focus 1/1996
- Die Hintermänner laufen frei herum - Das Drama um die Sonnentempler erscheint immer mehr als Komplott von rechtsradikalen Geheimbündlern, Walter Bertschinger, Christoph Fasel, Stern 4. Januar 1996
- Fürstin Gracia -Riesenwirbel um einen Fernsehfilm, Das Neue Blatt, 31. Dezember 1997
- Die Gracia-Verschwörung, Die Aktuelle 3. Januar 1998
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-56549-6, S. 111.
- ↑ Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-56549-6, S. 111.
- ↑ Roland Edighoffer: Die Rosenkreuzer. München 1995, S. 79-80.
- ↑ Hans-Jürgen Ruppert: Der Mythos der Rosenkreuzer. EZW-Texte 2001, Nr. 160. S. 16-21.
- ↑ Thomas Gandow: Das Geheimnis des Sonnentempels – "Kein Selbstmord im menschlichen Sinne". religio.de. Abgerufen am 22. April 2012.
- ↑ Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Heinrich Hugendubel Verlag, Kreuzlingen/München 2004, ISBN 3-7205-2533-3, S. 71-72.
- ↑ Hugo Stamm: Im Bann der Apokalypse. Endzeitvorstellungen in Kirchen, Sekten und Kulten. Pendo, Zürich 1998. S. 200ff
- ↑ Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. Heinrich Hugendubel Verlag, Kreuzlingen/München 2004, ISBN 3-7205-2533-3, S. 69-72.
- ↑ Quelle: Videokassette zitiert bei: Jean Francois Mayer: Der Sonnentempel. Die Tragödie einer Sekte. Freiburg/Schweiz 1995, Seite 11.
- ↑ Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-56549-6, S. 111.
- ↑ Hans-Jürgen Ruppert: Der Mythos der Rosenkreuzer. EZW-Texte 2001, Nr. 160. S. 16-21.
- ↑ Dirigent Tabachnik frei, Der Spiegel, 26. Juni 2001