Studen BE

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BE ist das Kürzel für den Kanton Bern in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Studenf zu vermeiden.
Studen
Wappen von Studen
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0749i1f3f4
Postleitzahl: 2557
UN/LOCODE: CH STU
Koordinaten: 589782 / 21789847.1127.304437Koordinaten: 47° 6′ 43″ N, 7° 18′ 14″ O; CH1903: 589782 / 217898
Höhe: 437 m ü. M.
Fläche: 2,71 km²
Einwohner: 2884 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 1064 Einw. pro km²
Website: www.studen.ch
Karte
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Studen ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt an Aegerten, Büetigen, Jens BE, Lyss, Schwadernau und Worben.

Politik[Bearbeiten]

Neben der Einwohnergemeinde gibt es in Studen eine Burgergemeinde. Die Legislative wird von der Gemeindeversammlung gebildet. Der Gemeinderat ist die Exekutive und umfasst sieben Mitglieder. Am 15. November 2009 ist Mario Stegmann für vier Jahre zum Gemeindepräsidenten gewählt worden, der sein Amt am 1. Januar 2010 angetreten hat.

In Studen sind Sektionen der BDP, SVP, der SP und der FDP aktiv. Ein Freies Bündnis (FB) betreibt Gemeindepolitik.

Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 37.9 %, BDP 19.3 %, SP 14.0 %, FDP 8.4 %, GPS 5.2 %, glp 4.3 %, EVP 3.7 %, CVP 1.9 %, SD 1.7 %, EDU 1.2 %.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten]

Die Grundlage der Fondation Saner Studen[3] bildet die langjährige Sammlungstätigkeit von Gerhard Saner. In den letzten Jahrzehnten kam eine umfangreiche Sammlung zusammen, die die wichtigsten Exponenten der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts umfasst. In ihrem Zentrum stehen die Zürcher Konkreten

Verkehr[Bearbeiten]

Studen liegt an der Bahnlinie Biel-Bern und besitzt seit 1999 einen eigenen Bahnhof. Ferner führt eine Busverbindung von Biel nach Lyss über Studen. Für den Privatverkehr gibt es einen Autostrassenanschluss an die T6 von Biel nach Bern.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

In der Römerzeit hiess Studen Petinesca. Diese Siedlung wurde 58 vor Christus als Militärstation von den Römern errichtet und lag an der wichtigen Verbindungsstrasse von Aventicum über Salodurum nach Augusta Raurica. Zudem zweigte dort auch die Strasse durch den Jura ab. Die Station war bis 380 nach Christus besetzt.

Zu Petinesca gehörte auch eine ummauerte (vorrömische Wallanlagen, von denen der westlich gelegene Keltenwall am besten erhalten ist) Tempelanlage mit drei Toren, sie umfasste zwei Gruppen von je drei gallorömischen Umgangstempeln sowie drei Kapellen und ein Priesterhaus (errichtet im 1. und 2. Jahrhundert). In einer Urkunde vom 12. November 1257 wird Petinesca erstmals mit dem heutigen Namen Studen erwähnt. Viele der Ausgrabungsfunde sind im Museum Schwab in Biel zu besichtigen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. http://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2011/target/NAWAInternetAction.do@method=read&sprache=d&typ=21&gem=749.html abgerufen am 15. März 2012
  3. fondation-saner.ch: Fondation Saner Stiftung für Schweizer Kunst, Zugriff am 2. November 2009
  4. seeteufel.ch: Tier- & Erlebnispark, Restaurant, Erlebnisbar, Zugriff am 2. November 2009