Radelfingen

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Radelfingen
Wappen von Radelfingen
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0309i1f3f4
Postleitzahl: 3271 Radelfingen
3036 Detligen
UN/LOCODE: CH DTG (Detligen)
Koordinaten: 587456 / 20807647.0236077.273623500Koordinaten: 47° 1′ 25″ N, 7° 16′ 25″ O; CH1903: 587456 / 208076
Höhe: 500 m ü. M.
Fläche: 14,70 km²
Einwohner: 1196 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 81 Einw. pro km²
Ausländeranteil: 3,2 % (2009)[2]
Arbeitslosenquote: 0,6 % (2010)[3]
Gemeindepräsident: Urs-Martin Kuhn (BDP)
Website: www.radelfingen.ch
Ortseingang von Radelfingen

Ortseingang von Radelfingen

Karte
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Radelfingen ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz. Zu Radelfingen gehören auch die Ortschaften Landerswil, Detligen, Jucher, Obermatt, Ostermanigen, Oltigen (frz. Ostrangles), Oberruntigen und Matzwil.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Schweizer Mittelland und ist 20 km von Bern und 7 km von Aarberg entfernt. Der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich in Detligen.

Radelfingens Nachbargemeinden sind Mühleberg, Golaten, Kallnach, Bargen, Aarberg, Seedorf und Wohlen bei Bern.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Gemeinde liegt die Burg Oltigen, welche im 11. und 12. Jahrhundert ihre grösste Bedeutung hatte. Die erstmals im 12. Jahrhundert schriftlich erwähnte Kirche wurde von 1958-65 unter der Leitung des Architekten und Bildhauers Erwin Friedrich Baumann einer Gesamtrenovation unterzogen.

Politik[Bearbeiten]

Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 36.8 %, SP 15.9 %, BDP 14.5 %, glp 8.8 %, GPS 7.0 %, FDP 4.8 %, EVP 4.0 %, EDU 2.9 % Piraten 1.2 %, CVP 0.8 %.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die bedeutendste Sehenswürdigkeit in der Gemeinde ist die 1131 erstmals erwähnte reformierte Kirche in Radelfingen. Die reichen mittelalterlichen Fresken gehen möglicherweise auf den Konstanzer Domherren und Solothurner Propst Hartmann von Bubenberg zurück. Es wird vermutet, dass die Kirche auf den Überresten römischer Bauten errichtet wurde.[5]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Radelfingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Mitarbeiter: Gemeindesuche. Bevölkerung. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, abgerufen am 10. September 2011 (HTML, deutsch, Eingabe Radelfingen).
  3. Mitarbeiter: Gemeindesuche. Arbeit. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, abgerufen am 10. September 2011 (HTML, deutsch, Eingabe Radelfingen. Jahresdurchschnitt).
  4. Wahlen 2011: Resultate der Gemeinde Radelfingen. abgerufen am 3. Februar 2012
  5. Kirche Radelfingen. auf der Website der Gemeinde.