Tasgetium

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Kastell Eschenz
Alternativname Tasgetium
Limes Donau-Iller-Rhein-Limes,
Strecke 3
Abschnitt Maxima Sequanorum oder Raetia I, damaliger Grenzverlauf ist unklar.
Datierung (Belegung) diokletianisch, vor/um 293 bis 305 n. Chr.
bis max. vor/um 420 n. Chr.
Typ Kohortenkastell ?
Einheit unbekannt
Größe 88 m × 91 m = 0,8 ha
Bauweise Steinkastell
Erhaltungszustand rautenförmige Fortifikation mit polygonalen und halbrunden Türmen,
oberirdisch noch sichtbar
Ort Eschenz und Stein am Rhein
Geographische Lage 706679 / 27939047.6564722222228.8586944444444Koordinaten: 47° 39′ 23,3″ N, 8° 51′ 31,3″ O; CH1903: 706679 / 279390
Vorhergehend Kastell Winterthur (Vitudurum) (südwestlich)
Anschließend Kastell Pfyn (Ad fines) (südöstlich)
Lage des Kastells am DIRL (Rheinlinie)
Blick aus West auf das linke Rheinufer. Rechts von der Brücke die Johanneskirche oder “Kirche auf Burg” (Kastellareal), im Hintergrund das heutige Eschenz (Areal des Vicus)
Lageskizze Kastelle, Vicus, Gräberfeld
Darstellung des Stadtteils Vorderbrugg auf einem Stich von Johann Jakob Mentzinger, 1662. Bei der Johanneskirche sind die Reste des römischen Kastells zu erkennen (rote Markierung)
Münzbild auf einem Follis des Constantius Chlorus, das ihn als Augustus darstellt
Befundplan des Kastells
Reste der Südmauer
Befundskizze der Vicustherme von 1875
Kopie einer spätkeltischen Holzstatue, entdeckt 1977 in einem römischen Abwasserkanal im Kastellvicus von Eschenz, Datierung: ca. 9 v. Chr. +/- 10 Jahre (Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz)
„Jagdschale“ aus dem Gräberfeld „I de Hofwiese“, Grabbeigabe des 4. Jahrhunderts; zweifarbige Glasschale mit Darstellung einer Panther- und Bärenjagd bzw. Tierhetze im Zirkus mit griechischer Inschrift ΠΙΕ ΖΗΣΑΙΣ (“Trinke und lebe”). Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen

Tasgetium ist der Sammelbegriff für ein spätrömisches Grenzkastell des Donau-Iller-Rhein-Limes, ein Brückenkopfkastell, sowie für eine mittelkaiserzeitliche und spätantike Zivilsiedlung. Sie befinden sich auf dem Gemeindegebiet von Eschenz (Stadtteil Vor der Brugg), Bezirk Frauenfeld, Kanton Thurgau und in Stein am Rhein (St. Georgs Kloster), Kanton Schaffhausen, Schweiz.

Eine gleichnamige Zivilsiedlung bestand bereits seit dem 1. Jahrhundert, sie erstreckte sich entlang einer Römerstraße 500 Meter östlich des Kastells in Eschenz. Archäologische Funde sowie eine fragmentarisch erhaltene Bauinschrift belegen, dass in der Spätantike am linken Rheinufer eine römische Grenzfestung errichtet wurde, die einen wichtigen Übergang kontrollierte. Rechts des Flusses stand zusätzlich ein befestigtes Brückenkopfkastell. Bei Grabungen wurde auch ein spätrömischer Friedhof entdeckt. Eine gewisse Siedlungskontinuität lässt sich bis ins Mittelalter nachweisen; so wurden mehrere mittelalterliche Gebäude auf den Fundamenten römischer Bauten errichtet. Im Zentrum des Kastellareals steht heute die Johanneskirche. Bedingt durch die reichen Funde rund um das Kastell, später auch am rechtsrheinischen Ufer im Kloster St. Georg, gehören Eschenz und Stein am Rhein zu den archäologisch bedeutendsten antiken Fundorten in der Schweiz.

Name[Bearbeiten]

Tasgetius/Tazgetios war ursprünglich ein Männername, der laut Julius Cäsar unter anderem beim gallischen Stamm der Carnuten gebräuchlich war. Der antike Ortsname Tasg(a)etium wurde von den Römern nach Ansicht einiger Forscher von der keltischen Vorgängersiedlung übernommen, die vielleicht von einem Mann namens Tasgo gegründet worden sein könnte oder die lokalen Besitztümer des Tasgetios bezeichnete. Die Römer ersetzten nur die keltische Endung durch das lateinische Suffix -ium. Der römische Name des Ortes geriet später wieder in Vergessenheit. Die Bezeichnung „Burg“ für den Kastellhügel ist seit der Zeit Kaiser Ottos I. belegt.[1]

Lage[Bearbeiten]

Das spätantike Kastell befindet sich am linken Ufer des Rheins auf einer Erhebung (Auf Burg) am Südufer des Ausflusses des Untersees (Bodensee). In der Antike befand sich dort die Grenze der römischen Provinz Maxima Sequanorum, die um 297 n. Chr. aus der Germania superior (Obergermanien) hervorging. Der genaue Verlauf der Grenze zur Raetia I ist unbekannt. Tasgetium lag wohl noch auf raetischen Gebiet, im Süden verlief die Grenze zwischen Zürich- und Walensee. Die Linie Basel – St. Margrethen bildete in römischer Zeit zweimal die Reichsgrenze: Im 1. Jahrhundert n. Chr. bis zur Eroberung des Dekumatlandes und ab etwa 260 bis zum Anfang des 5. Jahrhunderts.[2]

Straßenverbindung[Bearbeiten]

Die Römerstraße, in der Literatur „rätische Grenzstraße“[3] genannt, führte von Tasgetium über Rielasingen, Singen, Friedingen, Steißlingen, Orsingen, Vilsingen, Inzigkofen nach Laiz an eine Furt durch den Danubius (Donau). In Orsingen gab es eine Abzweigung nach Pfullendorf und Burgweiler. In der Gegend des Dürren Ast gibt es eine Abzweigung über Schweingruben und das Ablachtal nach Meßkirch, Krauchenwies und Mengen-Ennetach.[4]

Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Das Kastell in Escheinz ist schon lange bekannt. Die Funde von Inschriften und die Brückenreste im Seegrund erregten ab dem 16. Jahrhundert das Interesse der Gelehrten. 1548 wurde in der Stumpf-Chronik das „… alte Kastell auf Burg bei Stein …“ erwähnt. Erste archäologische Forschungen setzten 1741 ein, als man beim Bau der Friedhofsmauer im Kastellinnern eine Weihinschrift für den Flussgott Rhenus entdeckte. Im 16. Jahrhundert fand man in der Johanneskirche auch die Bauinschrift des Kastells, die es datiert und die von Theodor Mommsen 1850 interpretiert wurde. Die römischen Brückenreste bei Eschenz wurden im 18. Jahrhundert auf Plänen eingetragen, auch die zahlreichen Münzfunde aus dem Rheinbett nahe den Brücken waren immer wieder eine Erwähnung wert. Im Bereich der Zivilsiedlung setzten Grabungen von Mitarbeitern des Rosgartenmuseum erst im späten 19. Jahrhundert ein. Große Aufmerksamkeit erregten 1874/1875 die Ausgrabungen von Bernhard Schenk in den Thermen der Zivilsiedlung auf der Dienerwiese. Noch bedeutender war die Entdeckung einer Steininschrift mit den Buchstaben „TASG“, die den Forschern den antiken Ortsnamen Tasgetium enthüllte, der nicht, wie irrtümlich angenommen, Gaunodurum lautete.

Von der Mitte des 20. Jahrhunderts an wurden auch die zum Teil noch sichtbaren Kastellmauern und ihre Innenbereiche archäologisch untersucht. Meistens waren es städtebauliche Veränderungen, die die Archäologen für Notgrabungen vor Ort nutzten. Dadurch konnten auch bald die meisten der Kastelle in der Umgebung von Eschenz lokalisiert werden, wie etwa Brigantium (Bregenz) und Arbor Felix (Arbon). In Constantia (Konstanz) gelang dies erst im Jahr 2003. In Tasgetium (Stein am Rhein) und Ad Fines (Pfyn) zeigten dagegen oberirdisch noch sichtbare Mauerreste an, wo die einstigen Kastelle gestanden hatten.

In den Jahren 1931 bis 1935 führte der erste thurgauische Kantonsarchäologe Karl Keller-Tarnuzzer (1891–1973), unterstützt durch Erzbischof Raymund Netzhammer (1862–1945), umfangreiche Grabungen auf der Insel Werd durch, wo zahlreiche Überreste von Pfahlbausiedlungen aus der Jungstein- und Bronzezeit entdeckt wurden. Bei diesen Untersuchungen kamen aber auch römische Funde zu Tage. Die Kunsthistorikerin Hildegard Urner-Astholz (1905–2001), die im Pfarrhof der Johanneskirche auf Burg lebte, begleitete einige Notgrabungen und publizierte 1942 eine Zusammenfassung der Ergebnisse, die für lange Zeit die einzige Beschreibung des römischen Vicus blieb. Ebenso wichtig waren die Feldbeobachtungen von Alfons Diener (1923–2006), der ab 1960 alle Bauvorhaben wie Leitungsgräben, Baugruben und sonstige Bodeneingriffe überwachte und dabei unzählige Objekte bergen und so vor der Vernichtung oder dem Verschwinden bewahren konnte. Mutwillige Beschädigungen, wie das Ausreißen von römischen Brückenpfählen zu Beginn der 1970er Jahre, setzten den Fundstellen zu. Erst nach dem Jost Bürgi als Kantonsarchäologe im Jahr 1973 eingesetzt worden war, gelang es, die während der Bauprojekte zum Vorschein gekommenen Funde und Befunde besser zu dokumentieren und allmählich wirksame Präventivmaßnamen für die Erhaltung der antiken Überreste zu erarbeiten. Zwischen 1971 und 1987 unternahm die Kantonsarchäologie Schaffhausen umfangreiche Grabungen im ehemaligen spätrömischen Kastell auf Burg. 1983 wurde der Verein für Dorfgeschichte gegründet, der in der umgebauten Liegenschaft „Blauer Aff“ 1991 ein Museum einrichtete.

Nach 2000 fokussierten sich Grabungsarbeiten auf die Region Eschenz (Unter-Eschenz). Bei den Grabungskampagnen zwischen 2005 und 2006 wurde das Areal bei der 1738 abgebrochenen Vituskirche untersucht. Unter den Gräbern lagen auch Schichten aus römischer Zeit zum großen Teil in sehr feuchtem Böden. An der Nordmauer des St.-Vitus-Friedhofs hatten sich deshalb auch organische Materialien über die Jahrhunderte, wie z. B. Bauhölzer der Häuser und Bestandteile von Wegen oder Wasserkanälen aus den ersten zwei Jahrhunderten n. Chr. sehr gut erhalten. Durch die Jahresringanalyse war ihre exakte Datierung möglich. Andere Materialien wie Tierknochen und pflanzliche Speiseabfälle ließen Rückschlüsse auf die Ernährungsgewohnheiten der Bewohner zu. Neben unzähligen Keramikscherben konnten Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus Leder und sogar Textilien geborgen werden. Diese Feuchtbodenerhaltung macht Eschenz zu einer der wichtigsten Quellen nördlich der Alpen für römische Alltagsgegenstände aus vergänglichen Materialien. 2009 fanden im Gewann Orkopf bei der Badi Eschenz Untersuchungen durch Taucher statt. Um den Grundriss der Vicustherme wieder genau einmessen zu können, aber auch um die bekannten Baustrukturen von Tasgetium zu ergänzen, führte das Thurgauer Amt für Archäologie im Herbst 2010 eine geophysikalische Prospektion auf der Dienerwiese durch.

Entwicklung[Bearbeiten]

Jungsteinzeitliche Bauten bezeugen eine sehr frühe Besiedlung der Insel Werd und des nahen Seeufers. Von dieser Zeit an war die Gegend kontinuierlich besiedelt. Dementsprechend wurden zahlreiche bemerkenswerte Funde gemacht, teilweise von überregionaler Bedeutung. Darunter befinden sich der berühmte Goldbecher von Eschenz (entstanden 2000 v. Chr.) und eine gallorömische Holzfigur (60–70 n. Chr.).

Bereits kurz vor der Zeitenwende stießen die Römer bis an den Untersee vor. Im Zuge des Alpenfeldzugs des Augustus um das Jahr 15 v. Chr. wurde auch das von Kelten beherrschte Gebiet um den Lacus Brigantius (Bodensee) durch römische Truppen unterworfen und später zum Teil der neu eingerichteten Provinz Raetia (Rätien) zugeschlagen. Die Römer nutzten die günstige natürliche Gegebenheit von Flachwasserzonen sowie die Werd-Inseln, eine kleine Inselgruppe am Ausfluss des Rheins aus dem Untersee, um dort eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zu eröffnen. Diese wurde über die große Heerstraße zwischen Ad Fines (Pfyn) und Vitudurum (Oberwinterthur) erschlossen und diente zugleich dem Handelsverkehr.

Wie die zahlreichen frühkaiserzeitlichen Funde annehmen lassen, stand in Stein am Rhein vielleicht schon in augusteischer Zeit ein Kastell. Eine erste hölzerne Pfahljochbrücke wurde dort wohl zwischen 50 und 82 n. Chr.(je nach Jahresringdatierung variiert die Angabe) über den See geschlagen. Die oberste der drei Werd-Inseln in der Rheinmitte diente dafür als Widerlager. Damit war eine ganzjährig benützbare Nord-Süd-Verbindung eröffnet, die dem Handel einen großen Aufschwung bescherte. Beim südlichen Brückenkopf entstand eine unbefestigte Straßensiedlung.

Der vicus Tasgetium war als Brücken- und Hafenort damals wohl die wichtigste römische Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Thurgaus und verfügte über die einzige Rheinbrücke in einem Umkreis von etwa 50 Kilometern. Er entwickelte sich bald zu einer florierenden Straßensiedlung mit zahlreichen Handwerksbetrieben und eigenem Markt. Da die Grenztruppen aufgrund innerer Konflikte seit dem 3. Jahrhundert nicht mehr für die Sicherheit garantieren konnten, waren die Bewohner der Grenzregionen durch wiederholte Einfälle plündernder Germanenstämme gezwungen, ihre Siedlungen zu befestigen. Die Wasserlinie von Rhein, Bodensee, Donau und Iller bildete eine natürliche Grenze. Vom späten 3. Jahrhundert an wurde diese, nach Aufgabe des obergermanisch-rätischen Limes, mit neu errichteten Wachttürmen und Kastellen gesichert (Donau-Iller-Rhein-Limes). Aber auch weit im Hinterland wie in Pfyn, Oberwinterthur oder Kloten mussten die Provenzialen ihre Siedlungen mit Mauern umwehren.

Der Bau des Kastells bei Stein am Rhein Ende des 3. Jahrhunderts ist in diesem Kontext zu sehen. Die Periode der raschen Herrscherwechsel und ständig auflamender Bürgerkriege (sog. Reichskrise des 3. Jahrhunderts) wurde unter Kaiser Diokletian vorerst beendet. Dieser bemühte sich danach wieder intensiv um die Sicherung und Verstärkung der Grenzen. Seit 293 führte er das Römische Reich in Doppelherrschaft mit Maximian (Augusti), unterstützt von zwei Unterkaisern (Cäsaren). Wegen der stetig zunehmenden Alamannenüberfälle wurde zwischen 293 und 305 n. Chr. auf dem linksrheinischen Burghügel im heutigen Ortsteil „Vor der Brugg“ ein Kastell errichtet. Dies bezeugt die großteils erhaltene Bauinschrift. Es war Bestandteil einer neuen römischen Grenzlinie entlang des Oberrheins. Diese in der Forschung als Donau-Iller-Rhein-Limes bezeichnete Kastellkette war im 4. nachchristlichen Jahrhundert ein wichtiger Abschnitt der römischen Reichsgrenze zur Kontrolle des Grenzverkehrs und zur Abwehr germanischer Plünderer. Für den Bau des Kastells dürfte der für Gallien und die Rheingrenze zuständige Cäsar Constantius Chlorus verantwortlich gewesen sein. Nach seiner Fertigstellung verschob sich der zivile Siedlungsschwerpunkt nach Westen. Die mittelkaiserzeitliche Siedlung wurde aufgelassen und im Schutz der Festung entstand ein neuer Vicus. Funde lassen darauf schließen, dass bis zum 4. Jahrhundert aber noch einige der Gebäude des mittelkaiserzeitlichen Vicus benutzt wurden. Etwas unterhalb des Kastellhügels wurde auch eine neue Steinbrücke über den Rhein geschlagen. Sie war rechtsrheinisch zusätzlich durch einen befestigten Brückenkopf gesichert und verband Tasgetium mit dem Nordufer und den Kastellen in Constantia (Konstanz), Arbor Felix (Arbon) und Brigantium (Bregenz).

Kurz nach 400 wurde die Festung zwar nochmals erneuert und verstärkt, doch vielleicht schon mit dem zeitweiligen Zusammenbruch der Rheingrenze in den Jahren 406/407 könnte das Kastell von seiner Besatzung geräumt worden sein. Denkbar ist aber auch eine weitere Nutzung bis in die Mitte des 5. Jahrhunderts. Wann sich die römische Grenzverteidigung am raetischen Teil des DIRL auflöste, ist nicht genau bekannt. Spätestens im ausgehenden 5. Jahrhundert dürften sich aber auch die letzten regulären Soldaten, die wohl von der weströmischen Regierung in Ravenna keinen Sold mehr erhielten, abgesetzt und das Kastell der nun weitgehend schutzlosen Zivilbevölkerung überlassen haben. Schon bald danach übernahmen die Alamannen die Kontrolle über die Region um Tasgetium und besetzten auch das Kastell. Als Folge davon verstärkte sich die Zuwanderung von alamannischen Stammesverbänden ins Bodenseegebiet. Einige wenige Grabfunde des 6. Jahrhunderts in Eschenz und Stein am Rhein zeugen von dieser Einwanderungsphase. Bei den Ausgrabungen in der Kastellruine wurden auch die Reste eines ersten einfachen Kirchenbaus aus der Mitte des 6. Jahrhunderts beobachtet. Im Innern der Kastellruine wurde um 600 n. Chr. offensichtlich eine Holzkirche errichtet. Im 7. Jahrhundert entstand ein steinerner Sakralbau als Eigenkirche und monumentaler Grabbau einer alamannischen Adelsfamilie (Ersterwähnung 799), die ihrer Lage wegen „auf Burg“ genannt wurde.

Kastell[Bearbeiten]

Durch die Inschrift, die unter dem Fußboden der Johanneskirche gefunden wurde, kann die Entstehung des Kastells in die diokletianische Zeit datiert werden. Zusätzlich konnte sie noch durch eine in einem Holzbau gefundene Münze eingegrenzt werden, die auf den Baubeginn in den Jahren 300/301 hinweist. Da an zahlreichen Gebäuden im Inneren des Kastells nachträgliche Umbauten erkennbar waren, stammte das Horreum aber wohl nicht aus diokletianischer Zeit. Nach der Münzreihe zu schließen war das Kastell wohl bis gegen Ende des 4. Jahrhunderts von regulären Soldaten belegt.[5]

Die Festungsanlage hatte einen rhomboiden, leicht nach Südosten verzogenen Grundriss mit Seitenlängen von etwa 88 × 91 Metern. Der Grundriss der Fortifikation lässt sich anhand der 1900 und 1911 restaurierten Mauerfundamente neben der Johanneskirche noch gut erkennen. Mit einer Fläche von nur 7900 Quadratmetern war sie auch für spätantike Verhältnisse vergleichsweise klein. An den Ecken befand sich je ein polygonaler Turm. Einer dieser Türme war mit einem abgewinkelten Gang als Schlupfpforte ausgestattet. An Ost- und Westseite waren die Tore von je zwei Hufeisentürmen flankiert. An der Südseite standen vier Exemplare, von denen zwei das 3,60 m breite Haupttor (porta praetoria) verstärkten. An der Nordseite konnten keine Türme festgestellt werden. Teile der Süd- und Ostmauer stehen noch aufrecht. Die Überreste der südlichen Außenmauer bilden heute unter anderem die Begrenzung des Friedhofs und sind noch gut sichtbar. Der Nordwall hatte nur eine geringe Mauerstärke (1,80 m) und war damit der schwächste Teil der Befestigung. Die übrigen Sektionen der Kastellmauer waren 2,80 m breit. Das Kastell dürfte an Süd- und Westseite zusätzlich durch ein Grabensystem mit vorgelagerter Palisade gesichert gewesen sein, dessen genaue Position aber noch ungeklärt ist.[6] Das Kastell war an drei Seiten, außer am Rheinufer, durch einen Graben gesichert. In ihm ließen sich an der Westseite eingeschlagene zugespitzte Eichenpfähle als Annäherungshindernisse nachweisen. Das Holz dafür wurde im Winter 401/402 n. Chr. gefällt (gemäß Jahrringdatierung). In dieser Zeit dürfte die Festung also noch bemannt gewesen sein.

Innenbebauung: Der Innenbereich war durch die beiden Lagerhauptstraßen, der via praetoria und der via principalis in vier Teile gegliedert. Erstere war mit Steinplatten gepflastert. Von den übrigen Bauten im Kastellinneren ist nur wenig bekannt, da sie überwiegend aus vergänglichem Material bestanden. Am Schnittpunkt beider Lagerhauptstraßen befand sich ein quadratischer Bau, möglicherweise die ehemalige principia cum praetorio (Stabsgebäude mit Unterkunft des Lagerkommandanten). Im Westen müssen ausschließlich kleinräumige Holz- und Fachwerkbauten gestanden haben, mit Flechtwerkwänden auf Schwellbalken, Mörtelböden und Herdstellen. Nach einem Brand ersetzte man diese durch einfache Pfostenbauten.

An der Nordostecke kamen bei den Grabungen Mauerreste eines hallenartigen Gebäudes (horreum?) zum Vorschein. Von ihm hatte sich nur ein kleiner Teil einer 0,65 m breiten Längsmauer erhalten. Sie verlief parallel zur Nordmauer des Kastells. Es wäre möglich, dass es sich dabei um die Südmauer des Gebäudes handelte und sie, ähnlich wie in Kastell Schaan, die Kastellmauer den Nordabschluss bildete. Die Distanz von ein wenig mehr als 10 m Breite wäre durchaus denkbar. An der Mauer wurden zwei steinerne Fortsätze beobachtet. Markus Höneisen interpretierte den Mauerzug daher als Nordmauer des Gebäudes, das innen mit Pfeilervorsätzen ausgestattet war. In diesem Fall handelte es sich dabei nicht um Strebepfeiler sondern um „Träger eines stark belasteten Zwischenbodens“. Diese Annahme wird dadurch unterstützt, dass die Pfeiler nicht in einem Stück mit der Mauer entstanden waren, sondern separat angefügt wurden. Beim westlichen dieser Pfeiler handelte es sich um eine Sandsteinplatte, beim östlichen um einen Kalksteinblock. Laut Höneisen ist die Konstruktion mit den horrea in Trier vergleichbar, in denen auf den Fundamentvorlagen ebenfalls Ständerkonstruktionen für ein Zwischengeschoss angebracht waren. Möglicherweise diente das Gebäude als Waffen- oder Kleidermagazin. Eine Verwendung als Getreidelager erscheint unwahrscheinlich, da es mit einem Schwebeboden ausgestattet sein müsste, von den aber innerhalb der ergrabenen Fläche keine Spuren beobachtet werden konnten. Um eindeutige Schlüsse ziehen zu können, war von dem Gebäude aber zu wenig erhalten.[7]

Garnison[Bearbeiten]

Welche Einheiten der römischen Armee im Kastell stationiert waren, ist mangels schriftlicher Quellen unbekannt. Vermutlich handelte es sich um Angehörige der Limitanei oder Riparenses (Grenz- oder Uferwächter) die unter dem Kommando eines Dux limites (Dux Raetiae oder Dux provinciae Sequanici) standen.

Brückenkopfkastell und Rheinbrücke[Bearbeiten]

Unter dem mittelalterlichen Kloster St. Georgen im rechtsrheinischen Stein am Rhein stieß man 1986 auf mächtige Mauerfundamente, die zu einem viereckigen Grundriss von mindestens 38 Meter Seitenlänge (Westmauer) ergänzt werden können. Sie gehörten zum spätrömischen Brückenkopfkastell, das zur Sicherung des Rheinübergangs angelegt worden war.

Bereits im 18. Jahrhundert wurde von Resten einer Holzbrücke berichtet, die von Unter-Eschenz über die Ostspitze der Insel Werd bis auf die gegenüberliegende Rheinseite nach Arach führte. Weitere Funde, besonders eine hohe Anzahl an Münzen, ließen schon damals auf das Vorhandensein eines römischen Rheinübergangs schließen. Die Errichtung der ersten römischen Rheinbrücke konnte aufgrund von dendrochronologischen Untersuchungen an vor Ort aufgefundenen Holzpfählen für die Jahre 81/82 nachgewiesen werden. Die Hölzer stammten nicht nur von einer, sondern von mehreren, aufeinanderfolgenden Brückenkonstruktionen. Der Rheinübergang war also während der Besiedlung Tasgetiums mehrfach erneuert worden. Sie verband über die östliche Spitze der Insel Werd das südliche mit dem nördlichen Rheinufer. An dieser Stelle ist der Rhein zwar breiter, die Strömung ist dort aber weniger stark, was insbesondere für eine Schiffsbrücke von Vorteil ist. Es handelte sich um eine 217 Meter lange Pfahljochbrücke mit einem Jochabstand von 15 und einer Breite von 6,4 Metern. Unter jedem Joch wurden zehn Stützpfähle mit 30 bis 45 Zentimeter Durchmesser in die Flusssohle gerammt. Der daran anschließende Abschnitt zwischen der Insel Werd und Arach war 220 Meter lang. Da auf einer Länge von 74 Metern keine Pfahlreste gefunden wurden, wird angenommen, dass dort eine Schiffsbrücke den Rhein überspannte. Ein Brückenkopf am Nordufer bei Arach sicherte den Übergang. Ende des 3. Jahrhunderts entstand im Schutze des spätantiken Kastells etwas weiter stromaufwärts eine neue, vermutlich gänzlich aus Stein errichtete Brücke. Sie konnte bisher archäologisch noch nicht nachgewiesen werden, vermutlich stand sie etwas weiter östlich der heutigen Rheinbrücke.

Vicus[Bearbeiten]

Ausgrabungen seit den 1970er Jahren lieferten genauere Angaben über die Baustrukturen des vicus Tasgetium und das Alltagsleben seiner Bevölkerung. Dennoch ist der Verlauf von Straßen und Wegen noch weitgehend unbekannt und das Zentrum der Siedlung noch nicht entdeckt. Vollständig ausgegraben wurden erst zwei Gebäude, darunter die schon im 19. Jahrhundert aufgedeckte Therme. Er entstand im 1. nachchristlichen Jahrhundert entlang der Uferstraße, erstreckte sich auf rund 500 m Länge und rund 200 m Breite von Osten nach Westen, war von einer germanisch-keltisch-römischen Mischbevölkerung bewohnt und entwickelte sich bald zu einem regional bedeutenden Marktflecken. Beiderseits der Straße entstanden ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. erste Holz- oder Fachwerkgebäude mit Wohn- und Wirtschaftsräumen (Streifenhäuser), die spätestens ab dem 2. Jahrhundert durch Gebäude aus Stein ersetzt wurden. Dazwischen lag ein dichtes System von Wasserleitungen und Abwasserkanälen. Die sich auf sumpfigen Gelände befindlichen Bauparzellen mussten mit einem aufwendigen Holzkanalsystem entwässert werden. Mit diesen Drainagen wurden auch gleichzeitig die Fäkalien aus den Latrinen entsorgt. Frischwasser wurde über Leitungen aus Holzröhren zugeführt und in sorgfältig mit Holz verschalte Brunnenschächte geleitet. Damit die Mauern und Wände auf dem instabilen Baugrund nicht einsinken konnten, stellte man die Fundamente auf Piloten und errichtete aufwendige Substruktionen. Die Untersuchungen der vergangenen Jahre erbrachten nördlich der Straße auch das Vorhandensein einer massiven Mauer, die als Uferstützmauer gedeutet wurde. Die Hauptstraße führte direkt zur Rheinbrücke, an der die öffentlichen Bauten, wie eine Therme und eine Latrine aus Eichenholz, standen. Die mehrphasige, ca. 21 × 13 Meter große Badeanlage aus gemörtelten Bruchsteinen besaß drei Räume mit Fußbodenheizung (Hypokaust) und bemalte Wände. Eine Inschrift berichtet, dass sie von Caratus, Flavius Adjectus, Aurelius Celsus und Ciltus wieder instand gesetzt wurde (balneum vetustat[e]). Tempel, das Forum, das Rathaus (curia) und Hafenanlagen wurden bislang noch nicht entdeckt. Die feuergefährlichen oder mit einer starken Geruchsbelästigung verbundenen Gewerbebetriebe waren am westlichen Rand der Siedlung konzentriert. Hier befanden sich unter anderem Töpfereien mit einfachen Kuppelöfen aus Lehm und metallverarbeitende Werkstätten. An der Ausfallstraße nach Süden lag ein Gräberfeld. Auf dem Areal der ehemaligen Vituskirche und ihrem Friedhof wurde ein Abschnitt der in west-östlicher Richtung verlaufenden Hauptstraße des Vicus entdeckt. Sie verlief am Rheinufer entlang und bestand aus einem Prügelrost mit einer fünf Meter breiten Kiesauflage. Beidseitige Straßengräben sorgten für eine rasche Entwässerung der Fahrbahn. Die Straße wurde von einem Laubengang (porticus) begleitet, dessen Gehweg mit feinem Sand bestreut war. Sie wurde wohl bereits im ausgehenden 1. Jahrhundert v. Chr. angelegt. Ihr Trasse könnte aber bereits in vorrömischer Zeit genutzt worden sein. Die Straße wurde mit Sicherheit bis zur Auflassung der Siedlung im 3. Jahrhundert verwendet. Die Wagenräder verursachten im kiesigen Belag tiefe Rillen, sodass der Kiesbelag in regelmäßigen Abständen erneuert werden musste. Dadurch entstand im Laufe der Zeit eine mächtige Schichtfolge, von der ein Ausschnitt im Museum für Archäologie in Frauenfeld ausgestellt ist.[8]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Vicus war vom 1. bis zum 3. Jahrhundert ein regional bedeutender Wirtschaftsstandort. Handel und Gewerbe profitierten vom Anschluss an ein gut ausgebautes Straßennetz und von der Rheinbrücke. Handwerklich hochwertige Güter wie farbige Glasschalen, Terra Sigillata-Geschirr, aber auch Lebensmittel wie Wein, Olivenöl, Granatäpfel und sogar frische Austern wurden aus allen Provinzen des Römischen Reichs importiert und auf den Märkten Tasgetiums zum Kauf angeboten. Gewichte von Waagen, Preisschilder und zahlreiche Münzen belegen, dass der Handel blühte. An Handwerksbetrieben waren vor allem die Töpfereien im Südosten und Südwesten der Siedlung von Bedeutung. Anhand der Töpferstempel sind auch die Namen einiger Keramikproduzenten bekannt geworden: Germanus, Attilius und Raeticus. Ausgemusterte Stücke und Fertigprodukte aus Leder und Holz zeugen von der Anwesenheit eines Schusters und eines Drechslers. Auch zahlreiche Knochen- und Geweihreste lieferten deteilreiche Erkenntnisse über das Handwerk in Tasgetium. Hornzapfenkonzentrationen weisen auf Gerbereien hin, Geräte aus Knochen, Geweih und typische Abfallstücke auf einen Beinschnitzer. Schlacken und Eisenobjekte lassen auf eine Schmiede schließen. Amphorenbruchstücke und hölzerne Weinfässer belegen auch den Import von Wein nach Tasgetium. Auf den geborgenen Weißtannenbrettern der Fassfronten hatten sich zahlreiche Graffiti und Brandstempel der Weinproduzenten erhalten. Auf ihnen waren unter anderem die Namen Gaius Antonius Spendius und Lucius Cassius Iucundus lesbar, die möglicherweise in Gallien, Italien oder in der näheren Umgebung Tasgetiums ihre Weingüter hatten.

Gräberfeld[Bearbeiten]

Die Bestattungsplätze von Tasgetium lagen entlang von Wegverbindungen nach Pfyn und Oberwinterthur, einer wurde im Zentrum von Eschenz aufgedeckt. Rund 250 Meter südwestlich des Kastells wurde 1974 ein Gräberfeld entdeckt. Von den bisher 47 freigelegten Bestattungen sind die älteren nach Nord-Süd, die jüngeren, vermutlich christlichen Bestattungen, waren nach West-Ost ausgerichtet. Einfache Erdbestattungen dominierten; in zwei Fällen lagen ummauerte Plattengräber vor; daraus geborgene Eisennägel lassen auf einen Sarg schließen. Beigaben waren oft Gefäße der verschiedensten Art. Den Angehörigen der lokalen Oberschicht legte man kostbare Lavez- und Glasgefäße mit ins Grab, wie etwa die so genannte Jagdschale und eine Henkelkanne mit Innenkännchen. Vereinzelt wurden auch Tracht- und Schmuckteile wie Haarnadeln, Armringe, Spiegel, Kämme, Fibeln, Perlenketten und Gürtelschnallen gefunden. Ob auf dem Gräberfeld auch die Soldaten aus dem Kastell bestattet wurden, ist unklar. 1913 wurden im Bereich der heutigen Johanneskirche fünf römerzeitliche Körper- und drei Brandbestattungen entdeckt.

Denkmalschutz und Fundverbleib[Bearbeiten]

Das Kastellareal ist als eine geschichtliche Stätte im Sinne des Schweizer Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 unter Bundesschutz gestellt. Nicht genehmigte Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden stellen eine strafbare Handlung dar und werden nach Artikel 24 mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet.[9]

Hinweise[Bearbeiten]

Eine Auswahl von Fundobjekten sind im Museum „Blauer Aff“, im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen sowie im Museum für Archäologie des Kantons Thurgau in Frauenfeld zu sehen. Die einzelnen Fundstellen sind mit einem archäologischen Lehrpfad verbunden und beschrieben. Tasgetium ist touristisch durch die Römerstraße Neckar-Alb-Aare und den Bodensee-Radweg erschlossen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Liste der Kastelle des Donau-Iller-Rhein-Limes

Literatur[Bearbeiten]

  • Amt für Archäologie des Kantons Thurgau (Hrsg.): Tasgetium I – das römische Eschenz. 2011, ISBN 978-3-905405-20-0. (Band 17 der Reihe „Archäologie im Thurgau“.)[10]
  • Jakob Christinger: Zur älteren Geschichte von Burg-Stein und Eschenz. In: Thurgauer Beiträge zur vaterländischen Geschichte 17, 1877. S. 4–20
  • Barbara Fatzer: Frühe Römer-Siedlung in Tasgetium. In: CH-Forschung 6, 1998. S. 4 f.
  • Bettina Hedinger, Urs Leuzinger: Tabula rasa: Holzgegenstände aus den römischen Siedlungen Vitudurum und Tasgetium. Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2002, ISBN 3-7193-1282-8.
  • Markus Höneisen: Frühgeschichte der Region Stein am Rhein. Archäologische Forschungen am Ausfluss des Untersees. In: Schaffhauser Archäologie 1. 1993.
  • Verena Jauch: Eschenz – Tasgetium: Römische Abwasserkanäle und Latrinen. In: Archäologie im Thurgau 5. Hrsg. von Departement für Erziehung und Kultur des Kantons Thurgau. 1. Auflage, Frauenfeld 1997, ISBN 3-9054-0505-9.
  • Charles Morel: Castell und Vicus Tascaetium in Rätien. In: Commentationes Mommensi. Berlin 1876. S. 151–158.
  • Bernhard Schenk: Die römischen Ausgrabungen bei Stein am Rhein. In: Antiqua 1883. S. 67–71 u. S. 73–76.
  • Bernhard Schenk: Die römischen Ausgrabungen bei Stein am Rhein. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung 13, 1884. S. 110–116
  • Elisabeth Ettlinger: Die Kleinfunde aus dem spätrömischen Kastell Schaan. In: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 59, 1959, (Digitalisat).
  • Jördis Fuchs: Spätantike militärische horrea an Rhein und Donau. Eine Untersuchung der römischen Militäranlagen in den Provinzen Maxima Sequanorum, Raetia I, Raetia II, Noricum Ripense und Valeria., Diplomarbeit, Wien 2011.
  • Hildegard Urner-Astholz: Der Ortsname Tasgetium und seine Entwicklung zu Eschenz, Jahrbuch der Schweizerischen Gesellschaft für Urgeschichte = Annuaire de la Société suisse de préhistoire = Annuario della Società svizzera di preistoria, 1939.
  • Friedrich Hertlein, Peter Goessler: Die Straßen und Wehranlagen des römischen Württemberg. (Friedrich Hertlein, Oscar Paret, Peter Goessler: Die Römer in Württemberg. Teil 2). Kohlhammer, Stuttgart 1930.
  • Hansjörg Schmid, Hans Eberhardt: Archäologie im Umland der Heuneburg. Neue Ausgrabungen und Funde an der oberen Donau zwischen Mengen und Riedlingen. Vorträge des 2. Ennetacher Arbeitsgespräches vom 18. März 1999 und Begleitheft zur Ausstellung im Heuneburgmuseum (21. Mai–31. Oktober 1999). Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte in Württemberg und Hohenzollern, Stuttgart 1999, ISBN 3-927714-38-0 (Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg 40), S. 101.

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Hildegard Urner-Astholz 1939, S. 158–159, Julius Cäsar bellum Gallicum, V, 25
  2. Elisabeth Ettlinger 1959, S. 231–232
  3. Friedrich Hertlein, Peter Goessler: 1930, S. 172–177.
  4. Hansjörg Schmid, Hans Eberhardt 1999, S. 101.
  5. Jördis Fuchs: 2011, S. 79
  6. Jördis Fuchs: 2011, S. 57
  7. Jördis Fuchs: 2011, S. 57 und 78
  8. Vernea Jauch 1997, S. ?
  9. Schweizer Bundesgesetz über Natur- und Heimatschutz 1966 (PDF; 169 kB).
  10. Buchbeschrieb (PDF; 337 kB), auf der Website des Amts für Archäologie des Kantons Thurgau, abgerufen am 29. November 2012.