UANL Tigres

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UANL Tigres
Vereinslogo
Voller Name Tigres de la Universidad
Autónoma de Nuevo León
Gegründet 1967
Stadion Estadio Universitario,
San Nicolás de los Garza,
Nuevo León
Plätze 52.000
Präsident Alejandro Rodríguez
Trainer Ricardo Ferretti
Homepage tigres.com.mx
Liga Liga MX, Mexiko
Clausura 2013 Viertelfinale
Heim
Auswärts

Tigres de la Universidad Autónoma de Nuevo León, besser bekannt als UANL Tigres oder kurz Tigres, ist ein mexikanischer Fußballverein, der in der Primera División de México spielt. Bis zu ihrem Verkauf an eine Unternehmergruppe im Sommer 1996 trat die Mannschaft offiziell für die Universidad Autónoma de Nuevo León an. Der Sitz des Vereins und der Universität befindet sich in dem nördlich von Monterrey gelegenen Vorort San Nicolás de los Garza.

Im Großraum Monterrey besteht eine große Rivalität zum CF Monterrey, das Lokalderby wird als Clásico Regiomontano bezeichnet.

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem die Universidad Autónoma de Nuevo León (UANL) durch die vorübergehende Übernahme des CF Nuevo León zwischen 1960 und 1962 schon einmal in den Genuss einer Profifußballmannschaft gekommen war, wurde 1967 ein universitätseigenes Profiteam ins Leben gerufen. Zu jenem Zeitpunkt waren die Startvoraussetzungen sicher nicht die besten, weil mit dem CF Monterrey und dem CF Nuevo León gleich zwei Vereine aus der benachbarten Großstadt Monterrey in der ersten Liga vertreten waren. Insofern hielt sich das Interesse des lokalen Publikums in bescheidenen Grenzen, als der Verein sein Zweitligadebüt in der Saison 1967/68 gab.

Auch die sportlichen Erfolge ließen eine Zeitlang auf sich warten. Nachdem der Verein sich 1969/70 noch am Rande des Absturzes in die dritte Liga befunden hatte, sollten sich die Erfolge von nun an beinahe im Zweijahresrhythmus einstellen. So wurde das Team 1972 Vizemeister in der zweiten Liga, und zwei Jahre später gelang sogar die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Primera División, aus der der Verein seither nicht mehr wegzudenken ist.

Während die ersten Jahre im Fußballoberhaus (1974/75 bis 1976/77) noch weniger erfolgreich verlaufen waren (sie wurden mit dem 13., 12. und 19. Platz in der Gesamtjahreswertung beendet), gewann die Mannschaft 1976 die Copa México; und 1978 ihre erste Meisterschaft, der 1982 der zweite (und bis heute auch letzte) Meistertitel folgte.

Der insgesamt vierte und bis heute letzte Titelgewinn des Vereins war der zweite Pokalerfolg im Jahre 1996. Doch die Freude hierüber fiel sehr gedämpft aus, weil die Mannschaft aufgrund eines Korruptionsskandals am Ende derselben Saison in die zweite Liga zwangsversetzt wurde. Mit der Strafversetzung einher ging der Übergang der Schirmherrschaft des Vereins von der UANL auf die Sinergia Deportiva, einem von den Firmen CEMEX und FEMSA verwalteten Sportkomplex.

Der fortan nur noch unter der Bezeichnung Tigres antretenden Mannschaft gelang auf Anhieb der Wiederaufstieg. Doch ein weiterer Titel konnte seither nicht gewonnen werden. Immerhin qualifizierten die Tigres sich kürzlich zweimal in Folge für die Teilnahme an der Copa Libertadores, wobei sie jeweils die Gruppenphase überstanden und einmal im Viertelfinale (2005) sowie einmal im Achtelfinale (2006) ausschieden.

Erfolge[Bearbeiten]

Die Meistermannschaften[Bearbeiten]

Die Darstellung der Meistermannschaften folgt Mediotiempo, die Nennung einiger Spitznamen von Spielern aus der Meistermannschaft von 1982 orientiert sich an einer Tigres-Fanpage.

  • 1977/78: José Pilar Reyes, Mateo Bravo, Javier Quintero (Tor) – Oswaldo Batocletti, Raúl Ruiz, José Mario Carrillo, Concordia Iauca, Jorge García, Ernesto Sánchez, José Angel Talavera, Daniel Alejandro Izquierdo, Roberto Gadea (Abwehr) – Tomás Boy, Sergio Orduña, José Luis Herrera, Roberto Gómez Junco, Sergio Ceballos (Mittelfeld) – Walter Daniel Mantegazza, Gerónimo Barbadillo, Juan Ramón Ocampo, René Pérez, Alfredo Moráles, Gustavo Castro (Sturm)
  • 1981/82: José Pilar Reyes, Mateo Bravo (Tor) – Roberto da Silva, Salvador „El Chava“ Carrillo, Osvaldo Battocleti (Kap), Juan Rodríguez, José Sánchez, Daniel Alejandro Izquierdo, Adrián Incapié, Francisco Chinchai, Gonzálo Valencia, Mario Leal, Rogelio Díaz, Germán Díaz, Octavio Palomino (Abwehr) – Sergio Orduña, Francisco Solís, Tomás Boy (Mittelfeld) – Geraldo Goncálvez, Gerónimo “Patrulla” Barbadillo, Juan Manuel Azuara, Ramón Enrique Bastos, Enrique Alvaro (Sturm).
  • Ape 2011: Enrique Eduardo Palos, Aarón Fernández, Jorge Alberto Díaz de León (Tor), Hugo Ayala, Israel Sabdi Jiménez, Jorge Torres, Juninho, Carlos Salcido, José Arturo Rivas, Eder Nicolás Borelli, Jonathan Bornstein, Omar Trujillo, Antonio Zacarias (Abwehr), Lucas Lobos, Damián Álvarez, Manuel Viniegra, David Toledo, Alberto Joshimar Acosta, Edgar Iván Pacheco, Jesús Alberto Dueñas, Fernando Navarro, Francisco Acuña, Lampros Kontogiannis, Abraham Stringel (Mittelfeld), Danilinho, Héctor Raúl Mancilla, Alan Pulido, Emmanuel Cerda, Leopoldo Moráles (Sturm)

Historische Logos[Bearbeiten]

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Trainer[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]