Unglück am Djatlow-Pass

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61.75472259.462778Koordinaten: 61° 45′ N, 59° 28′ O

Karte: Russland
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Unglück am Djatlow-Pass

Das Unglück am Djatlow-Pass bezeichnet den ungeklärten Tod von neun Ski-Wanderern im nördlichen Ural, im Gebiet zwischen der Republik Komi und der Oblast Swerdlowsk im Jahr 1959. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 1959 am östlichen Hang des Berges Cholat Sjachl (Gipfel: ca. 1100 m) (mansisch für Berg der Toten). Der Gebirgspass, an dem das Unglück geschah, wurde später nach dem Gruppenanführer Igor Djatlow Djatlow-Pass benannt.

Fehlende Augenzeugen, die Umstände des Unglücks und nachfolgende journalistische Untersuchungen des Todes der Wanderer regten viele Spekulationen an. Untersuchungen der Todesfälle kamen zu dem Ergebnis, dass die Wanderer wahrscheinlich ihr Zelt von innen aufschlitzten und dieses barfuß und leichtbekleidet verließen. Die Leichen zeigten keine Anzeichen eines Kampfes, allerdings hatten zwei Opfer Schädelbrüche, zwei hatten gebrochene Rippen, und einem weiblichen Opfer fehlte die Zunge.[1]

Nach weiteren Quellen waren die Kleidungsstücke der Verunglückten radioaktiv kontaminiert. Allerdings trat die Strahlung vermutlich erst zu einem späteren Zeitpunkt auf, denn dies wurde in den ersten Berichten nicht erwähnt und erst in späteren Dokumenten gefunden.[1] Sowjetische Untersucher legten sich nur darauf fest, dass „höhere Gewalt“ zu den Toden führte. Der Zugang zu dem Gebiet wurde für drei Jahre nach dem Unglück gesperrt.[1] Der Ablauf des Vorfalls bleibt unklar, da es keine Überlebenden gab.[2][3] Juri Judin, der die Expedition vor dem Unglück verlassen hatte, sagte in einem Interview: „Wenn ich die Möglichkeit hätte, Gott nur eine einzige Frage zu stellen, so wäre diese: ‚Was ist wirklich mit meinen Freunden in dieser Nacht passiert?‘“[1]

Hintergrund[Bearbeiten]

Für eine geplante Skitour durch den nördlichen Ural kam in Swerdlowsk, heute Jekaterinburg, eine Gruppe von acht Männern und zwei Frauen zusammen. Die meisten waren Studenten oder Absolventen des Polytechnischen Instituts des Ural (Уральский Политехнический Институт, УПИ), heute Staatliche Technische Universität des Uralgebiets. Angeführt wurden sie von dem 23-jährigen Igor Djatlow. Zur Gruppe gehörten:

  • Igor Djatlow (*1936)
  • Sinaida Kolmogorowa (*1937)
  • Ljudmila Dubinina (*1938)
  • Alexander Kolewatow (*1934)
  • Rustem Slobodin (*1936)
  • Juri Kriwonischtschenko (*1935)
  • Juri Doroschenko (*1938)
  • Nikolai Thibeaux-Brignolle (*1935)
  • Semen Solotarew (*1921)
  • Juri Judin (1937–2013)[4]

Ziel der Expedition war es, den Berg Otorten (ca. 1200 Meter) zu erreichen, der rund zehn Kilometer nördlich des späteren Unglücksortes liegt. Die Route wurde zu dieser Jahreszeit als „Kategorie III“, die schwerste, eingeschätzt. Alle Mitglieder hatten Erfahrung mit langen Skitouren und Gebirgsexpeditionen.

Die Gruppe reiste am 25. Januar per Zug nach Iwdel, einer Stadt in der Mitte der nördlichen Oblast Swerdlowsk. Danach fuhren sie mit einem LKW nach Wischai, der letzten bewohnten Siedlung so weit im Norden. Von dort begannen sie zwei Tage darauf die Wanderung zum Berg Otorten. Am nächsten Tag musste das Gruppenmitglied Juri Judin wegen gesundheitlicher Probleme umkehren.[1] So waren es in der Folge noch neun Wanderer.

Tagebücher und Kameras, die in ihrem letzten Lager gefunden wurden, machten es möglich, den Weg der Gruppe nachzuverfolgen. Am 31. Januar erreichten sie die Grenze zum Hochland und bereiteten sich auf den Aufstieg vor. In einem bewaldeten Tal bauten sie einen Speicher für Lebensmittel und Ausrüstung, der für den Rückweg benutzt werden sollte. Am darauffolgenden Tag, dem 1. Februar, begannen sie mit der Passüberquerung. Wahrscheinlich versuchten sie den Pass zu überqueren und ein Camp für die kommende Nacht aufzuschlagen. Wegen schlechter Wetterbedingungen wie Schneestürmen und darauffolgender schlechterer Sicht verloren sie ihre angestrebte Richtung und kamen zu weit westlich in Richtung des Cholat Sjachl. Als die Gruppe ihren Fehler bemerkte, entschloss sie sich, am Hang des Berges ein Lager aufzuschlagen.

Suche[Bearbeiten]

Vor der Expedition hatte Djatlow festgelegt, dass er ein Telegramm an ihren Sportverein senden werde, sobald die Expedition wieder in Wischai sei. Obwohl bis zum vereinbarten Datum, dem 12. Februar, keine Nachricht angekommen war, wurde nichts unternommen. Verspätungen bei solchen Expeditionen waren nicht selten. Erst nachdem die Angehörigen der Expeditionsmitglieder eine Rettungsaktion forderten, sandte der Leiter des Instituts am 20. Februar eine Gruppe von freiwilligen Studenten und Lehrern aus.[1] Später halfen Armee und Miliz mit Flugzeugen und Hubschraubern bei der Suche.

Das zerstörte Zelt, wie es der Suchtrupp am 26. Februar 1959 fand (Foto der Untersuchungsbehörden).

Am 26. Februar fanden die Suchteams das verlassene Camp am Cholat Sjachl. Das Zelt war schwer beschädigt. Eine Spur von Fußabdrücken führte hangabwärts zur Grenze eines nahegelegenen Waldes, doch nach 500 m wurden sie von Schnee überdeckt. Am Rande des Waldes – unter einer großen Kiefer – fand der Suchtrupp die Überreste eines Feuers sowie die Leichen von Kriwonischtschenko und Doroschenko. Beide waren barfuß und hatten nur ihre Unterwäsche an. Zwischen der Kiefer und dem Lager wurden drei weitere Leichname gefunden. Es waren Djatlow, Kolmogorowa und Slobodin, von denen angenommen wurde, dass sie auf dem Weg zurück zum Camp gewesen waren.[1] Sie wurden getrennt in einem Abstand von 300, 480 und 630 m von der Kiefer gefunden.

Die Suche nach den verbleibenden vier Wanderern nahm mehr als zwei Monate in Anspruch. Gefunden wurden ihre Leichen am 4. Mai unter vier Meter hohem Schnee in einer Schlucht weiter im Waldinneren.

Untersuchung[Bearbeiten]

Eine gerichtliche Untersuchung wurde sofort nach dem Fund der ersten fünf Todesopfer begonnen. Die Obduktion fand keine tödlichen Verletzungen, was zum Schluss führte, dass alle an Unterkühlung gestorben waren. Eine Person hatte einen kleinen Riss im Schädel, von dem allerdings angenommen wurde, dass es keine tödliche Verletzung war.

Die Untersuchung der vier im Mai gefundenen Leichen zeigte ein anderes Bild. Drei Körper wiesen schwere Verletzungen auf: Die Leiche von Thibeaux-Brignolle hatte schwere Schädelfrakturen und Dubunina und Solotarew wiesen Rippenbrüche auf. Die Kraft, die dafür nötig war, verglich ein Experte mit der eines Autounfalls. Bemerkenswert ist, dass die Leichen keine äußerlichen Wunden aufwiesen.[1] Einer der beiden Frauen fehlten Teile ihres Gesichtsschädels, da sie unter der Eisdecke mit dem Gesicht in einem Fluss lag.

Zwischenzeitlich wurde angenommen, dass Angehörige des Volkes der Mansen die Gruppe angegriffen hatten, da diese in ihr Land eingedrungen war. Die Untersuchungen zeigten jedoch, dass die Umstände der Tode nicht zu dieser Theorie passen. Nur die Fußabdrücke der Wanderer waren zu sehen. Zudem waren keine Anzeichen für einen Kampf zu finden, und das Gebiet, in dem die Leichen gefunden wurden, zählte auch nicht zu bedeutenden, heiligen Plätzen des indigenen Volkes, die sie gegebenenfalls hätten verteidigen wollen.[1]

Es gibt Beweise für das fluchtartige Verlassen des Zeltes während der Nacht. Obwohl die Temperatur sehr niedrig war (ca. -25 °C bis -30 °C) und ein starker Wind wehte, waren die Toten nur leicht bekleidet. Einige hatten nur einen Schuh an, während andere gar keine trugen, sondern nur Socken.[1] Weitere trugen Fetzen, abgeschnitten von der Kleidung der Toten.

In den noch vorhandenen Teilen der damaligen Untersuchungsakten wird folgendes festgestellt:

  • Sechs der Gruppenmitglieder starben an Unterkühlung und drei an tödlichen Verletzungen.
  • Es gab keine Hinweise auf weitere Personen neben den neun Wanderern am Cholat Sjachl oder in der Nähe.
  • Das Zelt wurde von innen aufgeschlitzt.
  • Die Opfer starben sechs bis acht Stunden nach ihrer letzten Mahlzeit.
  • Spuren beim Camp zeigten, dass alle Personen inklusive derer, die verletzt gefunden wurden, eigenständig das Lager zu Fuß verließen.
  • Bezüglich der Annahme eines Angriffs von Mansen erklärte ein Arzt, dass die tödlichen Verletzungen bei den drei Leichen nicht von Menschenhand erzeugt werden konnten, „weil die Kraft der Stöße zu stark war und keine Weichteile verletzt wurden“.[1]
  • Forensische Strahlungstests zeigten hohe Dosen an radioaktiver Strahlung an den Kleidungsstücken der Opfer.[1]

Das letztendliche Urteil war, dass alle Gruppenmitglieder an einer „höheren Gewalt“ starben. Die Untersuchung wurde offiziell im Mai 1959 wegen der „Abwesenheit einer schuldigen Partei“ eingestellt. Die Akten wurden in einem geheimen Archiv versteckt. Kopien tauchten erst in den 1990ern auf, allerdings fehlen einige Seiten.[1]

Kontroversen bezüglich der Ermittlungen und Mutmaßungen zur Ursache[Bearbeiten]

Gemäß vieler Publizisten und anderer Personen, die sich mit dem ungeklärten Unglück beschäftigten, wurden einige Umstände und Indizien in der offiziellen Untersuchung ohne Nennung von Gründen ausgeklammert. Auch die unter Verschluss gehaltenen Untersuchungsakten führten zu dem Verdacht, die Behörden könnten maßgebliche Informationen unter Verschluss halten oder verschleiern. Eine populäre Theorie lautet, dass die Skiwanderer versehentlich in ein inoffizielles militärisches Übungsgelände eingedrungen und Opfer eines Kernwaffentests oder anderer Übungsmanöver geworden sein könnten.[2][3] Eine andere Theorie zielte auf übernatürliche Ursachen ab. Die wichtigsten thematisierten Indizien und Zeugenaussagen, die im offiziellen Bericht nicht auftauchten, sind diese:

  • Nach den Beerdigungen gaben Angehörige der Verstorbenen an, dass die Haut der Opfer tief gebräunt ausgesehen habe und die Haare komplett grau gewesen seien.[1]
  • Ein ehemaliger Ermittlungsbeamter sagte in einem privaten Interview, dass sein Dosimeter einen hohen Grad an Strahlung am Cholat Sjachl angezeigt habe und dass dies der Grund für die an den Kleidungsstücken gemessene Strahlung gewesen sei. Die Quelle der Strahlung wurde jedoch nicht gefunden.[1]
  • Eine andere Gruppe von Wanderern, die ca. 50 Kilometer südlich des Unglücksorts unterwegs war, sah in der Nacht des Unglücks ungewöhnliche, orangefarbene Kugeln am Nordhimmel. Ähnliche „Kugeln“ wurden in Iwdel und angrenzenden Gebieten von verschiedenen unabhängigen Augenzeugen sowie dem meteorologischen Dienst und dem Militär zwischen Februar und März 1959 beobachtet.[1] Später stellte es sich heraus, dass es sich bei den „Kugeln“ um den Schweif von R-7-Interkontinentalraketen handelte.[5]
  • In einigen Berichten ist von viel Altmetall die Rede, das in dem Gebiet gefunden wurde, was wiederum zur Spekulation führte, das Militär habe die Gegend heimlich genutzt und versuche nun, etwas zu verschleiern.[1]

Rezeption in Literatur, Medien und Film[Bearbeiten]

Im Jahr 1967 veröffentlichte der Autor und Journalist Juri Jarowoi den Roman Der höchste Schwierigkeitsgrad (Высшей категории трудности)[6], der von dem Unglück inspiriert wurde. Jarowoi war an der Suche nach der Gruppe beteiligt gewesen sowie Fotograf bei der Suchkampagne und der Untersuchung. Da das Buch während der Sowjetära geschrieben wurde, wurden die Details des Unglücks unter Verschluss gehalten, und Jarowoi vermied es, irgendetwas zu veröffentlichen, was nicht der offiziellen Position entsprach. Das Buch romantisiert das Unglück und hat ein viel optimistischeres Ende als die wahren Begebenheiten – nur der Gruppenführer wird tot aufgefunden. Kollegen von Jarowoi sagten, er habe zwei weitere Versionen des Romans verfasst, die beide der Zensur zum Opfer gefallen seien. Seit Jarowois Tod im Jahr 1980 sind all seine Archive einschließlich Fotos, Tagebücher und Manuskripte verschwunden.

Einige Details der Tragödie wurden 1990 durch Artikel in Swerdlowsks regionaler Presse öffentlich. Einer der ersten Autoren war Anatoli Guschtschin. Er berichtete, dass die Polizei ihm eine besondere Genehmigung erteilt gehabt hätte, damit er die originalen Akten der Untersuchung studieren und die Ergebnisse veröffentlichen konnte. Ihm fiel jedoch auf, dass einige Seiten sowie ein mysteriöser „Umschlag“, der auf der Materialliste stand, fehlten. Zur selben Zeit wurden inoffizielle Fotokopien der Akte unter Nachforschern verbreitet.

Guschtschin fasste seine Studien in dem Buch Der Preis des Staatsgeheimnisses – neun Leben (Цена гостайны – девять жизней)[3] zusammen. Einige Forscher kritisierten den Roman wegen der starken Ausrichtung auf die spekulative Theorie einer „sowjetischen Geheimwaffe“. Dennoch erregte die Veröffentlichung großes Interesse. Tatsächlich äußerten sich nun viele, die die letzten dreißig Jahre zu diesem Thema geschwiegen hatten. Einer von ihnen war der ehemalige Milizionär Lew Iwanow, der die offizielle Untersuchung 1959 geleitet hatte. Im Jahr 1990 veröffentlichte er einen Artikel[7] mit dem Eingeständnis, dass das Untersuchungsteam keine rationale Erklärung für den Vorfall gehabt habe. Zudem habe er direkte Anordnungen von hochrangigen regionalen Beamten erhalten, die Untersuchung abzubrechen und das Material geheim zu halten, nachdem das Team „fliegende Kugeln“ gesichtet habe. Iwanow persönlich glaubt an eine paranormale Erklärung, insbesondere UFOs.

2000 produzierte ein regionaler Fernsehsender einen Dokumentarfilm mit dem Titel Der Djatlow-Pass.[8] Mit Hilfe der Filmcrew veröffentlichte Anna Matwejewa eine Erzählung unter dem gleichen Titel.[2] Ein großer Teil des Buches besteht aus umfassenden Zitaten aus den offiziellen Akten, Tagebüchern der Opfer und Interviews mit Forschern. Das Buch handelt von einer Frau, die versucht, das Unglück am Djatlow-Pass aufzuklären.

Mit Unterstützung der Staatlichen Technischen Universität des Uralgebiets in Jekaterinburg wurde eine Djatlow-Stiftung gegründet. Geleitet wird sie von Juri Kunzewitsch, einem engen Freund von Igor Djatlow und einem Mitglied des Suchteams. Die Stiftung versucht, die russischen Behörden dazu zu bewegen, den Fall wieder zu öffnen. Zudem ist sie für die Instandhaltung des Djatlow-Museums zuständig.

2013 wurde der Horrorfilm Devil's Pass veröffentlicht; die amerikanisch-russische Koproduktion im Found-Footage-Stil handelt von einer Gruppe US-amerikanischer Studenten, welche sich 50 Jahre nach dem Unglück auf die Spuren der Djatlow-Expedition begeben.[9] Die deutsche Filmpremiere fand im Rahmen des Fantasy Filmfestes 2013 statt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dyatlov Pass incident – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSvetlana Osadchuk: Mysterious Deaths of 9 Skiers Still Unresolved. The St. Petersburg Times, 19. Februar 2008, abgerufen am 6. Oktober 2009 (englisch).
  2. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatАнна Матвеева (Anna Matwejewa): Перевал Дятлова (Djatlow-Pass). «Урал» 2000, №12 (Ural), abgerufen am 5. Oktober 2009 (russisch).
  3. a b c  Анатолий Гущин (Anatoli Guschtschin): Цена гостайны – девять жизней (Der Preis des Staatsgeheimnisses – neun Leben). Уральский рабочий (Ural-Arbeiter), Swerdlowsk 1990.
  4. Умер последний дятловец
  5. Mysterium um die Feuerkugeln entschlüsselt. Abgerufen am 7. April 2013 (russisch).
  6.  Юрий Яровой (Juri Jarowoi): Высшей категории трудности (Der höchste Schwierigkeitsgrad). Средне-Уральское Кн.Изд-во (Mittel-Ural-Buchverlag), Swerdlowsk 1967.
  7.  Лев Иванов (Lew Iwanow): Тайна огненных шаров (Das Geheimnis der Feuerbälle). Ленинский путь (Leninscher Weg), Qostanai 22.–24 November 1990.
  8. The mystery of Dyatlov pass Тайна перевала Дятлова: 2000, TAU (Ural Television Agency) (ТАУ – Телевизионное Агентство Урала, 2000г.)
  9. IMdB: Devil's Pass (2013)