Wörthsee (Gemeinde)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wörthsee
Wörthsee (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wörthsee hervorgehoben
48.07083333333311.202777777778570Koordinaten: 48° 4′ N, 11° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Starnberg
Höhe: 570 m ü. NHN
Fläche: 20,42 km²
Einwohner: 4884 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 239 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82237
Vorwahlen: 08153, 08143
Kfz-Kennzeichen: STA, WOR
Gemeindeschlüssel: 09 1 88 145
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Seestraße 20
82237 Wörthsee
Webpräsenz: www.woerthsee-online.de
Bürgermeisterin: Christel Muggenthal (SPD)
Lage der Gemeinde Wörthsee im Landkreis Starnberg
Ammersee Starnberger See Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Landsberg am Lech Landkreis München Landkreis Weilheim-Schongau München Andechs Berg (Starnberger See) Feldafing Gauting Gilching Herrsching am Ammersee Inning am Ammersee Krailling Pöcking Seefeld (Oberbayern) Starnberg Tutzing Weßling Wörthsee (Gemeinde)Karte
Über dieses Bild

Wörthsee ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Starnberg, Oberbayern. Sie liegt am nordöstlichen Ufer des gleichnamigen Sees, etwa 15 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Starnberg. Im Norden führt die Autobahn A 96 durch das Gemeindegebiet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Gemeindeteile sind Auing, Etterschlag, Schluifeld, Schluisee, Steinebach am Wörthsee, Walchstadt und Waldbrunn.

Geschichte[Bearbeiten]

Wörthsee gehörte den Grafen von Toerring-Jettenbach. Die im Kurfürstentum Bayern gelegene geschlossene Hofmark Wörth (im Wörthsee) war ein Teil der Herrschaft Seefeld.

Die heutige Gemeinde Wörthsee entstand am 1. Januar 1972 im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns durch die Zusammenlegung der 1818 entstandenen Gemeinden Steinebach am Wörthsee und Etterschlag.[2]

Anfang der 1990er Jahre wurde die Serie Die Glückliche Familie mit Maria Schell und Siegfried Rauch in Walchstadt gedreht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

siehe auch Liste der Baudenkmäler in Wörthsee

Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinden zählen

  • die barocke katholische Filialkirche St. Nikolaus in Etterschlag aus dem Jahre 1758
  • die ebenfalls im Stil des Barock errichtete Kirche St. Martin in Steinebach
  • das ehemalige Empfangsgebäude des Bahnhofs Steinebach, das 1996 restauriert und danach von 1997 bis 2011 als Gastronomiebetrieb „Steinebacher“ mit Live-Musik genutzt wurde.
  • der Wörthsee mit seinen Uferpromenaden mit Restaurationseinrichtungen und den Badestränden

Politik[Bearbeiten]

Erste Bürgermeisterin der Gemeinde ist Christel Muggenthal (SPD). Sie wurde 2014 als Nachfolgerin von Peter Flach (CSU) in das Amt gewählt.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Rathaus der Gemeinde Wörthsee
Sitzverteilung im Gemeinderat[3] [4] [5]
Jahr CSU SPD Grüne PUW FBW FWW WA gesamt Wahlbeteiligung
2014 5 3 3 0 0 2 3 16 72,0 %
2008 8 3 3 0 0 2 0 16 69,8 %
2002 7 4 3 1 1 0 0 16 70,8 %

PUW = Parteifrei Unabhängige Wählervereinigung     FBW = Freies Bürgerforum Wörthsee
FWW = Freie Wähler Wörthsee     WA = WörthseeAktiv


Blick vom Steg auf die Uferpromenade 48.07024711.199118

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet wird von der Bundesautobahn 96 durchquert.

Außerdem führt die Bahnstrecke München–Herrsching durch die Gemeinde, die von der Linie S8 der S-Bahn München bedient wird. Es existiert ein S-Bahn-Haltepunkt im Ortsteil Steinebach am Wörthsee.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 576.
  3. Die Wahl zum neuen Gemeinderat (ab Mai 2002), abgerufen am 11. Juli 2014.
  4. Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des Gemeinderats am 2. März 2008, abgerufen am 11. Juli 2014.
  5. Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des Gemeinderats am 16. März 2014, abgerufen am 11. Juli 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wörthsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien