Wied (Fluss)

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Wied
Die Wied bei Roßbach

Die Wied bei Roßbach

Daten
Lage Rheinland-Pfalz, Deutschland
Länge 102 kmdep1
Quelle Nördlich von LindenVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 463 m ü. NN [1]
Mündung Bei Neuwied in den RheinVorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSKOORDINATE_fehlt
Mündungshöhe ca. 63 m ü. NN [1]
Höhenunterschied 400 mdep1
Flusssystem Rhein
Einzugsgebiet 770,8 km²dep1
Durchflossene Stauseen Dreifelder Weiher
Wied an der Laubachs-Mühle
Wied an der Laubachs-Mühle

Die Wied ist ein 102 km langer, rechter bzw. östlicher Nebenfluss des Rheins, der zu 99 % in Rheinland-Pfalz (Deutschland) fließt. Das Einzugsgebiet der Wied umfasst eine Fläche von 770,8 km².

Die Wied ist von der Rothenbachmündung (nordöstlich Wahlrod) bis zur Mündung in den Rhein nach dem rheinland-pfälzischen Landeswassergesetz ein Gewässer zweiter Ordnung, so dass für die Reinhaltung die Landkreise zuständig sind.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verlauf

Die Wied entspringt im Westerwald auf 464 m ü. NN direkt nördlich der Ortschaft Linden, die einen Teil der Verbandsgemeinde Hachenburg darstellt. Anfangs passiert sie Linden am östlichen Ortsrand und verläuft in Richtung Süd-Südwesten, um am Ostufer in den Dreifelder Weiher (größter Weiher der Westerwälder Seenplatte), einzufließen und diesen in Richtung Nordwesten zu durchfließen.

Nach dem Dreifelder Weiher fließt die Wied in nordwestlicher Richtung nach Altenkirchen, wonach sie vorerst westwärts den landschaftlich reizvollen Naturpark Rhein-Westerwald durchfließt, in dem sie zum Beispiel durch Neustadt verläuft. Danach knickt sie nach Süden ab, um unweit südlich der Naturpark-Südgrenze am südlichen Ortsrand von Irlich (ein nordwestlicher Stadtteil von Neuwied) in den aus Richtung Süd-Südosten kommenden Mittelrhein zu münden.

[Bearbeiten] Sonstiges

Der letzte halbe Flusskilometer der Wied ist schiffbar und führt zum Werkshafen der Rasselstein GmbH, heute Mitglied des Thyssen-Krupp-Konzerns. Für Wanderer werden Fluss und Landschaft durch den Wiedwanderweg (100 km lang) erschlossen. Außerdem gibt es in Altwied ein Wasserkraftwerk.

[Bearbeiten] Geschichte

Im Mittelalter bildete die Wied ungefähr in der ersten Hälfte ihres Laufes, etwa von Steinebach bis oberhalb Neustadt (Wied) die Grenze der alten Erzdiözese Trier zur Linken und der Erzdiözese Köln zur Rechten des Bachlaufs.

[Bearbeiten] Zuflüsse

Zu den Zuflüssen der Wied gehören:

Links der Wied

Rechts der Wied

[Bearbeiten] Ortschaften

Zu den Ortschaften an und nahe der Wied gehören:

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Topografische Karte 1:25.000

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Category:Wied (River) – Bilder, Videos und Audiodateien
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